Folge 6 - Ehrliches Mitteilen – unser erster echter Real-Life-Test
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über:
EM-Methode nach Gopal N. Klein
Verbindung, Verlustangst, Individualismus
Wut, Überforderung, Rückzug
Nervensystem, Regulation & Dysregulation
Trauma-Prägungen in Beziehungen
Kommunikation ohne Schuldzuweisung
Was passiert, wenn Klarheit zu direkt ist
Warum wir weiterhin öffentlich darüber sprechen
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine Therapie. Wir teilen persönliche Erfahrungen und sprechen über unsere eigenen Dynamiken. Wir animieren niemanden zu riskantem Verhalten oder emotionalen Eskalationen.
Disclaimer: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir die EM-Methode ausschließlich aus dem Buch von Gopal N. Klein kennen und lediglich Inhalte wiedergeben und interpretieren. Unsere Darstellung ist keine Therapieanleitung, sondern eine persönliche Reflexion.
Transkript anzeigen
Speaker 1: Ist nicht eigentlich der Opener immer eine Fragekarte? Ja, aber ich hab ja einen freien Willen und jetzt hab ich das geschoben. Also mein Bedürfnis nach klaren Abläufen could not. Okay, dann fragen wir erstmal was. Du suchst dir eine aus. weiß genau, welche Frage heute sein muss. Meinst du, da ist die Frage dabei, ob du dumm bist?
Speaker 2: Nein, die hab ich rausgenommen.
Speaker 1: hätte die nehmen sollen, wo ich erst einen Pulso hatte.
Speaker 1: Weiß ich nicht, ich stell sie dir mal. Was glaubst du bewundern andere Paare in unserer Beziehung? Ja gut, das haben wir ja jetzt schon geschrieben bekommen. Weiß gar nicht, ob ich da noch was glauben muss. Können einfach sagen, was da, äh, was uns geschrieben wird. Und zwar scheinbar kommunizieren wir ja ganz toll. Vor allem wenn wir richtig, richtig, richtig Dinger die Ohren hauen. mit dem Mikrofon im Gesicht und einer Kamera, die auf mich gerichtet ist, ich tatsächlich bisschen das Bemühen, besser zu kommunizieren oder woher kam das, wir kommunizieren so toll. Ja, von dieser Podcastrückmeldung, von den ersten Podcastrückmeldungen.
Speaker 1: Aha, okay, wer hat dir das geschrieben? Leute haben DILAS geschrieben. wir toll kommunizieren. Wow, habe anscheinend, ich habe ja keinen, also manche Menschen haben ja so ein Fass in sich, wo sie so ihr Selbstbildnis draus bauen und mein Fass hat ein Loch unten drin. Da fallen immer wieder auch, wäre jetzt ein Fremdsbildnis gewesen, aber ich vergesse einfach Dinge super schnell anscheinend. Ja, cool, freut mich zu hören. So. Und, ja, ich glaube, ich glaube, das resultiert zum Beispiel aus deinem aus deinem ganz großen Hang zur Klarheit, sowohl als Sender als auch Empfänger. Und Leute, die das direkt mit dir haben, stolpern dann schon mal gerne darüber und ist dann unangenehm und so, weil Weil Menschen das halt nicht machen und die sind es dann halt nicht gewöhnt. Denke ich mir jetzt mal. Und aber von weitem betrachtet ist es dann natürlich eine ganz tolle Sache. So radikal klar sein und nicht so in den Erwartungen, den gedachten Erwartungen des anderen zu schwimmen und so in dem dieser Blase zu kommunizieren.
Speaker 1: Ich habe einfach nicht die kognitive Kapazität, während ich spreche, noch daran zu denken, was du von mir erwarten könntest. Das ist kein Funktionierst du so? Versuchst du... in Erwartungshaltung zu kommunizieren.
Speaker 1: Post. Na, ich kann das auf jeden Fall. Also... Ich hab ganz lange nichts anderes gemacht... als zu... Was würde das bedeuten?
Speaker 1: In einer Wartungshaltung existiert es aber auch. zu hören und dann weiterzuführen und zu denken, Muster zu erkennen bei Menschen, die zu erweitern, alles nur in meinem Kopf natürlich, und dann mich in dieser Blase zu bewegen und zu versuchen, einfach Erwartungen zu erfüllen oder diese positiv zu bedienen.
Speaker 2: Ja, du hast recht, das Kognitiv Ich bin hier einfach zu dumm. Auf Deutsch spreche ich ich einfach zu dumm Und wir kommen ja dann, also ich komme ja in meiner Zufriedenheit nicht weiter. Ich kommuniziere ja in erster Linie mit dir. Also ich müsste ja mit dir nicht sprechen, wenn ich nicht gerne auch was von dir will. Also ich will ja was Authentisches von dir zurückbekommen. Dann spreche ich natürlich auf eine Art und Weise mit dir, dass du es verstehst, aber deswegen Klarheit. Also ich hoffe halt immer je klarer ich bin. dass du besser verstehst du es und dann stoßen wir aber bei dir, so habe ich es jetzt verstanden, eher darauf, dass dir die Klarheit manchmal weh tut. Das, woran Menschen sich, du hast so formuliert, also von außen finden Menschen das toll, meine Klarheit, aber wenn man betroffen ist von meiner Klarheit, tut es weh. Also ist es hart oder schwer oder was meinst du damit? Ja, ja, freut mich auch gerade, was das richtige Wort dafür ist. Auf jeden Fall sind sie es nicht gewöhnt. Ich glaube, allermeisten Menschen, und da nehme ich mich gar nicht raus, kommen schon alleine aus der Erziehung von irgendwo her, dass man irgendwie ja erstmal sein Wertesystem über feste Glaubenssätze und Werte von außen erst mal bildet. Die wiederum sind ja eine Generation älter als du selber.
Speaker 2: Ja, daran, wo du dich festmachst, ist ja einfach ganz viel, das macht man einfach nicht. So Sachen wie das macht man einfach nicht. Und ich glaube, ganz, ganz wenig von den Sachen, die man so mitbekommt, oder vielleicht ist das einfach auch nur meine Erfahrung, glaube ich aber nicht, ist halt, das innere Selbst zu stärken und mal zu gucken, wie weit kann ich denn mit anderen Menschen darin gehen. Also wie weit kann ich denn mit meiner Expression gehen? ohne dass ich Leute die ganze Zeit von mir stoße damit. Und deswegen glaube ich, dass die meisten halt diese Klarheit nicht gewohnt sind, weil sie... Ja, weil sie halt irgendwie davon ausgehen, so redet man miteinander. Es gibt so Richtlinien dafür, wie man miteinander redet und wie man sein Masking... Und alle machen so ihr Masking so den ganzen Tag und dann treffen wir uns nur in diesen Wir-sind-Kollegen und so weiter. Für Persönlichkeit gar nicht so viel Platz und dann ist man das halt nicht gewohnt.
Speaker 2: Kannst du mir folgen? Ne, genau. Also ich versuche gerade einen Punkt zu finden, wo ich irgendwie noch was ergänzen könnte, aber eigentlich habe ich nur so Fragezeichen, weil nichts davon ist bewusst. Sondern meine Absicht ist ja halt einfach nur, einem Menschen zu begegnen. Und das so authentisch wie möglich. Ich kriege das regelmäßig mal gespiegelt oder ich kriege ja auch gespiegelt, dass Menschen mit mir irgendwie nicht so klar kommen. bin davon aber eher irritiert, weil ich selber sehe mich ja als unheimlich liebevoll. Also für mich ist es ein super liebevoller Akt, in den Konflikt zu gehen. Also ich liebe dich so sehr, dass ich unsere Beziehungsebene riskiere. Ja gut, aber das machst du auch mit neuen Menschen so. Ja, da ist es eher ein Testen, ob du spannend genug bist für mich, glaube ich. Oder vielleicht ist es auch einfach ein authentisches Sein. Also bin ich halt einfach. Es gibt ja immer diese Leute, die sich beschweren über, ich hasse Smalltalk. Ja, worüber redest du dann? Also ich finde jetzt Smalltalk nicht schlimm, aber ich sage dir halt, worüber ich gerne reden würde. Und das empfinden dann Menschen irgendwie als zu direkt oder klar? Ah ja, keine Ahnung.
Speaker 2: Das weiß ich auch nicht. Schon wieder. Dann bin ich auch schon wieder so. Aber wenn du jetzt kein Feedback bekommen hättest, was glaubst du denn über die Frage, bewundern andere Paare an unserer Beziehung? Also vielleicht ist auch einfach was, was bewunderst du denn an uns? Naja, wenn ich das mal so rauszoomen müsste und wenn ich das Feedback noch nicht genau so gehabt hätte, weil das Feedback, wie gesagt, ist ja aus Sicht der anderen schon fest, hätte ich das jetzt nicht so formuliert gehört, dann hätte ich, glaube ich, äh, ich glaube, andere Menschen sehen uns, vor allem wenn sie ein bisschen was von uns mitkriegen und am besten von uns beiden. Äh, dann... Dann sind wir glaube ich ein bisschen die, wo ganz oft so der Gedanke in einem aufkommt, der sowas meint wie... Also, unser Lieblingssatz, das könnte ich ja nicht. So, warum macht ihr denn so viel, was ich nicht könnte? Und dabei geht es ja eigentlich drum, dass glaube ich für viele ganz bewundernswert ist, dass man...
Speaker 2: so eine feste Bindung aufbauen kann mit so viel Instabilität. Das ist glaube ich nicht angekommen in den Köpfen der Leute. Das habe ich neulich meinem besten Freund, als wir unterwegs waren, nämlich auch erzählt. War für ihn auch neu, aber er war sofort hook davon und hat sein ganzes Leben hinterfragt. Von diesem... Wir hatten noch mal diese Studie da entdeckt, dass es auf der Range in Beziehungen eigentlich zwei Endpunkte gibt. Auf der einen Seite... Was haben wir? Auf der einen Seite ist gesund und auf der anderen Seite ist stabil. Ja, ich weiß nicht mehr genau, ob das eine Range war, aber auf jeden Fall gab es, ich weiß auch nicht mehr genau, ob es eine Studie war oder ob es eine Soziologische Befragung war oder sowas, weiß ich jetzt nicht mehr genau wie die Quelle, aber auf jeden Fall gab es eine Korrelation. Da kann ich jetzt auch nicht mehr wieder... Es schon auch ein Jahr her, dass wir das mal irgendwo lesen hatten. ja, genau. Also ist ja auch egal, selbst wenn es nur ein Gedanke ist von irgendjemandem. Dann ist das schon eine spannende Geschichte. Führ doch den Gedanken vielleicht kurz nochmal aus, weil das ja jetzt wahrscheinlich nicht alle. wieso widerspricht sich denn unter Umständen eine gesunde Beziehung von einer stabilen Beziehung?
Speaker 2: Na, ja, weil, ähm, weil ganz oft, also weil wir so dieses Kompromiss denken, dass wir uns selbst, jeder Einzelne für sich in einer Partnerschaft, ähm, um das, sag ich mal, möglichst ruhige, gleichbleibende, möglichst wenig aufreibende, einfach auf Stabilität ausgelegte Leben, nur darüber, äh, herstellen können, dass wir möglichst wenig von uns zeigen und möglichst nicht so individuell sind einfach. mal ganz blöd gesagt ein Leben im Kompromiss. So jetzt mal ein bisschen hart gesagt und triggert jetzt wahrscheinlich auch hier den einen oder anderen Zuhörer. Aber genau das ist das, was hier vorgesetzt wird und gesunde Beziehung heißt nicht unbedingt oder heißt definitiv nicht in diesem Gedankengang, dass wir für immer zusammen sind. Sondern dass wir mentale Gesundheit an erster Stelle stellen und dass wir uns überlegen, wie können wir uns selber am besten regulieren? Wie können wir unser eigenes Glück verfolgen, unseren eigenen Plan verfolgen und welche Rolle spielt der andere dabei eigentlich, solche Fragen sich mal zu stellen? Und dann halt eben gemeint Mein Partner ist nicht mein gesamtes Glück. Und meine gesamte Zufriedenheit resultiert nicht aus meiner Beziehung.
Speaker 2: Genau.
Speaker 1: Hä? Hm? Ja, ich erinnere mich. Super! gesegnet wenn wenn das alles miteinander einhergeht Wollte ich gerade sagen, ich glaube es gibt halt Beziehungen, sind gesund und stabil. Genau. Einfach weil deren gesund... Wir sind halt sehr individualistische Persönlichkeiten. Wir sind Persönlichkeiten, die diesen Individualismus auch brauchen, weil wir Themen haben. Wir sind beide auf einer Art traumatisiert. Wir haben dafür beide unterschiedliche Herangehensweisen, wie wir diesem Thema begegnen. Das heißt, wir brauchen schon einen gewissen Abstand. einander, ich fast sagen, gesund für uns zu bleiben und dann eben auch gesund Beziehungen führen zu können. Und ich glaube, dass das halt einfach auch nicht alle Menschen haben und dass es durchaus sein kann, dass es sehr stabile Beziehungen gibt, solange es halt keine Disruption gibt. Also die Frage ist halt, wie flexibel sind diese Beziehungen, weil ich mir halt nicht vorstellen kann, dass 30 Jahre nichts wackelt. Danke.
Speaker 1: dass 30 Jahre keiner von beiden Mal mentale Probleme hat oder dass es vielleicht einfach auch gesellschaftliche Themen gibt oder was weiß ich, was weiß ich, kann man sich ja tausend Sachen vorstellen. Fremdgehen, Versetzung ins Ausland, also es gibt ja einfach Disruptoren für Beziehung. Genau und dann brauchen wir halt eine gewisse Flexibilität. Und dann ist es ja auch mal wieder, würde ich fast sagen, so irgendwie komplett am System vorbei, diese Denkweise. Also irgendwie ist ja die ganzen Vorteile, die man irgendwie so genießt, steuertechnisch und als Familie in Deutschland, womit du Erleichterungen hast und... Das ist halt ja alles auf Stabilität und eine stabile Beziehung Ja, weil du ja, genau, weil Stabilität macht Ressourcen frei, Stabilität macht dich arbeitsam, du kannst funktionieren im Kapitalismus, wäre eine stabile, wenn Beziehung dich nicht so sehr erdrückt, kannst du ja ohne Probleme 60 Stunden arbeiten die Woche. Also ich bin zum Beispiel ja nicht mehr so arbeitsfähig, wie ich noch vor ein paar Jahren war, weil mein Privatleben eine ganze Schippe drauf bekommen hat und nicht einfach, mit meinen Gesundheitsthemen, aber auch mit unseren Beziehungsthemen, mit meinen persönlichen Mental Health Problemen. oder Herausforderungen wie auch immer meiner Genetik, also Dinge, die mir jetzt viel bewusster sind, einfach Ressourcen wegnimmt. So, davon.
Speaker 2: Ja. Und dabei wäre es halt auch einfach eine Entscheidung, Also wenn das für dich heißen würde, ich brauche ja echt einen anderen Schwerpunkt in diesen ganzen Säulen deines Lebens. Sei es Geld verdienen, sei es arbeiten irgendwie und dann muss das ganze System sich da mal ändern, dann ist die Fragestellung halt wieder ganz anders und dann gibt es halt die weitere Variable, die ich bin. Und dann heißt das ja gar nicht, dass wir irgendwie anders sind. das ist jetzt hier, ich glaube da fällt man ganz schnell in so eine Bewertung von sich. Oder in so eine Identität. Du weißt, dass wir halt geil sind und überlegen und einfach krasse Menschen. Genau. Und tatsächlich ist das hier einfach, also diese Instabilität entsteht halt aus dem Individualismus. So jetzt mal kurz lachen
Speaker 2: Ich versuche, meinen Gedanken festzuhalten.
Speaker 2: Und jetzt ist weg. Schöööö Ja, da müsste jetzt mal alle mit klarkommen, ihr wollt ja mir zuhören im Podcast. Genau, ich wollte gerade sagen, dass man da gar nicht so doll bewerten soll, sondern es ist halt rausgesoomt, einfach nur ist es stabil oder gesund. Und wenn du das mit all den Faktoren so bewerten kannst, dass das für dich gesund ist und dass du zu einem großen Prozentsatz gegen 100 sagen kannst, genau das ist das, was ich mir für mein Leben, aber auch im gemeinsamen Leben mit jemandem vorstelle. Go for it! Und go for it für viele Jahrzehnte.
Speaker 1: Ja, so lange wie es halt geil ist, ne? Genau. Das ist auch was, was mich so grundsätzlich nervt und ich hoffe, der Tonus kommt bei uns auch nicht rüber. Ich mag halt Menschen nicht, die so ihre Beziehungserfahrung als das ultimative ... Also auch wenn ich das so aus Joke und ich von mir auch denke, dass ich eine krasse Alte bin so. Aber ich denke überhaupt nicht, dass jeder so leben muss wie wir oder die Regeln haben muss, die wir haben oder die Erkenntnisse nachfüllen. funktioniert auch einfach nicht. Genau. Aber das ist ja ganz oft, also wenn Menschen über Gesundheit sprechen, dann gibt's ja gefühlt nur einen Weg. Bei Ernährung gibt's ja gefühlt und gibt's nicht. Es gibt ja nicht umsonst Diskurse und über Diskurse und Diskurse und so. Und genauso ist halt auch, finde ich, beim Beziehungserleben. Weil natürlich die Frage ist, wie ist denn dein Nervensystem aufgebaut? Wie war denn deine Prägung eigentlich? Was sind deine tiefsten Werte für dein Leben? Und wenn einer deiner tiefsten Werte eben Stabilität ist, dann go for it. Ich glaube, das stabilste Beziehungsbild ist nun mal einfach Monogamie, Bier. Na, ich finde Kinder übrigens nichts, stabilisierend ist. Für mich ist das Kinder-, das ist krass immer, wenn ich so sehe, wie so monogame Paare, die so ganz eindeutig Stabilität priorisieren, dann in so Kinderrennen. Krass mutig. Also dann würde ich eher Poli machen, tatsächlich. ich-, also Eltern schafft tatsächlich, was für die Beziehung super destabilisierend ist, erst mal ist. So, weiß ich halt, die Rollen, na ja, ihr wisst, wer Eltern ist, ne? Gerade mit gerade diese Babyzeit. Genau, genau, wirklich doll, wirklich doll. Gibt so Regeln, gibt so lustige Videos im Internet, wo die dann sagen, wir haben uns geschworen, dass wir uns nicht trennen im ersten Jahr. Mit dem zweiten Kind vor allem und so dann und naja, blablabla, gibt's ja ganz viel Kontext zu. Aber genau, das ist mir immer wichtig, wenn Leute das hören. Mhm. Okay. Das heißt, das ist, was Menschen an uns bewundern, dass wir so instabil sind.
Speaker 2: Ja, also erstmal kriegen sie es glaube ich kaum zusammen, weil...
Speaker 2: Also wie geht denn, also ich glaube bewundernswert ist, eher dieses, wie kann es denn so instabil manchmal wirken und so viele Themen gleichzeitig geben und ihr wuppt das irgendwie. Wie geht das? Das ja, das zeugt ja irgendwie von irgendwas. LSD, ich sagen. Ja. Ruhm ist auf jeden Fall ein Thema. Sex ist auf jeden Fall ein Thema. Ich war total, ich war so, ha guck mal, jeder unserer Podcasts hat einen Explicit. Kann ich ja, ne? Bei jedem Podcast steht dran, erst ab 16 oder erst ab 18, der sagt, Tobi, ja, ich hab das eingestellt. Ja. Ich hab schon gedacht irgendwie, dass wir naja, krass sind oder so. na.
Speaker 2: Naja, aber unser Podcast-Tool hat hier ausgegeben, bei den Wörtern, die so fallen, dass die empfohlene FSK auch 60 ist. Ach so, ja. So im Durchschnitt. Ja, ich glaube jetzt auch. Also, ich wäre eigentlich, das sind schon Themen, da kann man sich auch mit 16 schon mal mit beschäftigen. psychische gesundheit ja explizit explizite psychische gesundheit vielleicht Ich kann sogar nachvollziehen, ich hatte, ich glaube, letzte Woche oder vor zwei Wochen einen Austausch mit einer eigentlich lieben Followerin im Sinne von, wir haben eigentlich immer einen netten Austausch und die hat ein bisschen kacke reagiert und ich bin ja, ich bin so eine, ich bin ja ein Mensch im Internet, Also ich mache keinen auf, meine Mäuse und voll toll, dass ihr mich kritisiert, sondern ich bin halt so, Bruna, hier ist das Verletzlichkeit, was ich hier zeige, ne? Und du kannst jetzt respektvoll sein oder du fängst dir eine. Verbar natürlich nur. Ich hab noch kein Tool, wo dir dein Handy ins Gesicht schlägt. Aber ich hatte das geteilt, dass wir mal wieder geweint haben. Letzte Woche, vorletzte Woche, keine Ahnung, da sich ein Foto hochgestellt und meinte so, hey, so sehen zwei Menschen aus, die mal wieder gestritten haben und irgendwie bla sich verrannt in ihren Themen, blablabla. Und ein Großteil hat ganz süß reagiert und war so, ja, passiert, weitermachen. Also wirklich viele Nachrichten einfach weitermachen, irgendwie weitermachen, süß. Und ich hatte halt diese eine Followerin, die halt...
Speaker 1: Wo eigentlich der Kontakt, wie gesagt, wirklich super nett ist. Und da hab ich jetzt was reininterpretiert, was nicht stimmen muss, aber die hat halt irgendwie so geschrieben, man hört's denn nie auf oder so. In so einem Funny, aber so ein Mensch ist dann jetzt mal irgendwie auch mal gut bei euch und so, Und ich hab das sofort als störend interpretiert und kann's sogar nachvollziehen, weil ich verstehe, dass das auch für unsere Zuschauer belastend ist. Also weißt du, wenn du halt irgendwie Menschen immer dabei zuguckst, wie die halt andauernd irgendwelche scheiß Themen bearbeiten und irgendwie große Emotionen aufkommen und so, könnte ich total nachvollziehen, wenn man dann irgendwie sagt, boah, ist mir auch zu anstrengend. Also vor allem, wenn man selber eher eine ruhige Beziehung auch pflegt oder ein ruhiges Leben. Und dann hast du da halt so, ne? Und deswegen war, ich hab dann direkt, finde ich, komischen Kommentar. Und dann war die Reaktion nur, na, du weißt doch, sonst bin ich doch super einfühlsam. Und dann hab ich nur geschrieben, na, und deswegen muss ich jetzt Deswegen ist es okay, wenn du jetzt einmal nicht einfühlsam bist oder ... Ja, da sie dann nicht mehr bisher drauf geantwortet. Also falls du den Podcast hörst, so, hey, wir sind immer noch Freundinnen, alles gut. Aber ich gebe direkt das Feedback, ne? Dass das irgendwie, wenn ich es komisch finde, finde ich es komisch. Vor allem, wenn wir schon viel austauschen. Naja, insofern weiß ich oder, ne, was bewundern die an uns, weiß ich jetzt nicht, ob das Bewunderung ist, aber vielleicht, wenn man es überinterpretiert, ist es so, boah, wir sind, glaub ich, richtig kräftig. Wir sind richtig so ... Weißt Wir sind so richtig kräftig. Wir haben richtig ... Ich glaube, das ist auch, ja. Dabei muss ich ja sagen, das ist ja schon das, was wir hier machen und was wir miteinander bearbeiten. Das ist ja schon doll angepasst und aus der Erfahrung von wie viel kann ich denn jetzt zum Beispiel überhaupt tragen. Ja, du bist der bedrängsene Faktor.
Speaker 2: Halt die Klappe! Und, ja, keine Ahnung. Also ich war jetzt noch nicht da, dass ich gesagt habe, so, ja, nee, das hört mir jetzt gar nicht an, weil ich gar keine Kapazität aber könnte auch mal kommen. Ich glaube, das wäre besser. Hahaha!
Speaker 1: Na was wir nicht, also genau da sind wir ja gerade am diskutieren. Da wollte ich halt eigentlich auch voll gerne noch rein in dieses Thema. Was war da eigentlich los wieder, dass wir da überhaupt wieder beide feuchte Augen hatten und so. Regen. Regen? reden.
Speaker 1: Ich will es eigentlich zu Ende singen. Das wir jetzt kurz nicht. jetzt kurz nicht. Der Schäden kommt nachher, wenn der Podcast vorbei ist. Das ist tatsächlich körperliche Überwindung. Aber wo ist denn der Faden jetzt denn? Ich neige zum Over-Explaining, also beziehungsweise ich verarbeite im Außen. Ich bin ja extravertierte Person, das heißt, ich kann nicht in mir drin oder ich will nicht oder ich weiß gar nicht, was ist, auf jeden Fall mache ich es nicht, in mir drin Gedanken und so. Sondern ich spreche alles aus. Jeden würden potenziell auch Verletzlichen und das ist ja das Ding, da verletzt er denn Gedanken. Und du bist so gewired, dass du die Haltung hast, na ich hör mir erstmal alles an. Und da rennen wir regelmäßig halt in so ein, ich sag halt alles, was ich denke, treff damit total deine Wunde von, ich bin nicht genug. Also, wer ich jetzt, nur musst du gleich korrigieren, wenn ich was Falsches sage. genau, genau, genau das ist das Ding.
Speaker 2: Die höre ich mir erstmal an.
Speaker 1: Ich erzähle dann und erzähle und das und dies und was du nicht alles wieder nicht gemacht hast und vor allem auch was mir alles fehlt, worauf ich gerade verzichte, was mir wichtig wäre, du ganz viel, du nimmst so die, die treffen so die Kugel und dann sagst du mir Prinzip danach, das hat jetzt wieder richtig doll weh getan, aber das kannst du mir eigentlich gar nicht sagen, weil es so weh getan hat, dass du schon wieder zugegangen bist. Und dann hatten wir jetzt letzte Woche gerade die Erkenntnis, dann sag doch bitte einfach mal, dass ich mal meinen Maul halten soll. Oder also könntest du einfach mal Grenzen setzen, wenn Dinge irgendwie, also hilf mir doch, weil in meinem Kopf, da kann man jetzt sagen, boah Maria kannst du nicht, vielleicht, da höre ich immer Vivien, Freundin, sehr gute Freundin von mir. Vivi, die dann sagt, ja Maria du kannst auch einfach kein Arschloch sein. True? Heavy. Na, wenn man, man braucht ja niemanden, der sagt, hey, hier ist eine Grenze für mich, sag das so nicht. Wenn du selber diese Grenze einhältst. Also wenn du kein Arschloch bist halt. Wenn ich dich nicht verletzen würde, müsstest du nicht sagen, stopp, aber das Ding ist ja, dass ich nicht da sitze und sag, dich beleidige in einer Tour, sondern in meiner Welt, in meinem Kosmos, teile ich halt meine Verletzungen, was mir wehgetan hat, mit Bezug darauf von deinem Verhalten oder Fehlmissen. Missverhalten? Missverhalten? Ist das ein Wort? Keine Ahnung. Danke. Also was du halt nicht getan hast, so viel mehr, Also es hat schon Bezug zu dir, deswegen trifft es dich ja auch. Aber ich sitze jetzt nicht da und hab irgendwie ne... naja, jedenfalls, ne? Das war so unsere letzte, wo wir dann so, ich dann zu dir meinte, ey bitte dann unterbrich mich doch vorher. Oder mittendrin, wenn du so merkst, boah, das kann ich grad irgendwie nicht stehen lassen, weil ich teile da auch nicht Meinung oder fertige Gedanken. Weil ich versuch, wie mit Worten...
Speaker 1: ein Bild zu malen in den Raum meiner Emotionen. Also, als würde das aus meinem Mundfarbe kommen und die soll den Raum färben, dass du meine Emotionen verstehen kannst und sehen kannst. Ein bloßes Ich-bin-traurig oder Ich-bin-verletzt hat überhaupt nicht das Fassungsvermögen von dem Gefühl, was ich dazu habe, wenn ich traurig bin. Und jetzt könnte man halt sagen, ja, da bin ich wahrscheinlich einfach in dem Moment noch viel zu dysreguliert und sollte einfach gar nicht reden. Problem ist halt nur, dass eines der größten Regulationsmechanismen bei mir reden ist. Und damit beißt sich dann halt die Katze so einen Schwanz.
Speaker 2: Ja, meine Rückfrage war ja dann glaube ich neulich auch, geht sie denn jetzt besser?
Speaker 2: Und jetzt war erstmal gar nichts besser und mein Feedback war ja gut, aber zumindest geht es mir jetzt auch schlecht. Ja, weil das Ding ist, meine Erwartungshaltung mit diesem Ich male ein Bild ist ja, dass du dieses Bild verstehst und daraufhin empathisch auf mich eingehen kannst. Was aber beim Malen passiert ist, du kriegst die Farbe ab. Also du siehst nicht meine Emotion, sondern sie wird irgendwie zu deiner Emotion. Also ich verletze dich. So? Ja. Und du kannst n Scheiß dann empathisch... Und dann hab ich halt dieses Bild gemalt, dich dabei bekleckert mit der Farbe, sitz da und denk eigentlich... Ja, aber guck doch! hast du jetzt nicht Mitgefühl mit mir und du sitzt da und bist so, boah, wenn schlechter erzogen wäre, würde ich dir jetzt Schmerz antun. Sagst du nicht, aber so ist so ein bisschen die Haltung. So von nee, bin jetzt verletzt. Und dann bin ich immer ganz, Boah, aber bisher, also Beziehungserleben hat bei mir bisher so funktioniert. Ich erzähle Menschen, wie es mir geht und dann können die darauf empathisch eingehen. Und bei dir ist so Error 404.
Speaker 2: Ja, das war los. Und das ist ja irgendwie auch schon öfter los gewesen. Ja, ich hab keine Ahnung, Ich hätte eindeutig einen Wunsch, nämlich... dass ich meinen Maul halte. Nee, gar nicht. Also, dass du dich regulierst im Sprechen, das ist für mich so einleuchtend, auch nach allem, was ich jetzt über körperliche und psychophysiologischen Zusammenhänge gelernt habe. Nur finde bitte einen Weg, in dem wir damit in Verbindung gehen können. Weil der ist es nicht. du, also, mal, ja, mal doof gesagt, also...
Speaker 2: Dein Gefühl muss raus mit. Du musst malen, das ist richtig. Dein Gefühl muss raus. Es geht, glaube ich, nur überhaupt nicht darum, dass ich deine Kunst verstehe, sondern nur, dass du malst. meine Absicht ist ja schon, dass du dann empathisch auf mich eingehen kannst. Ja, ja. Nur ich bin voller Farbe. Das Bild hab ich mir übrigens gerade beim Sprechen überlegt. Wie krass bin ich? Mega!
Speaker 2: Krass. Geil. Ja, ja, ja. Ja, weiß nicht, müssen wir jetzt auch keine Lösung für finden, aber das war auf jeden Fall letzte Woche halt das... Ach krass. Hä? Lösung mitgebracht. Also eigentlich waren wir da auch schon, aber wir haben das einfach noch gar nicht genug geübt. Und das letzte Mal war es glaube ich auch so, dass du einfach gesagt hast, ja ich mache das doch und ich tue das doch, du tust es nicht. Aber actually we both didn't. Oh, dann sag mal, tun wir denn jetzt mehr?
Speaker 2: Wir sollten da radikal, also ist erstmal nur eine Vermutung, also für mich einfach nur logische... Ich bin bei Radikal Sehr instabile Lösung. Perfekt, geil. Eigentlich überhaupt nicht. Und zwar sollten, finde ich, dass wir da echt mit dem Ansatz, den wir uns ja schon mal so reingetan haben, vom ehrlichen Mitteilen, dass wir den mal radikal praktizieren einfach. Weil das ist ja genau mein Punkt. Genau mein Punkt ist ja, das was ich dir mittendrin dann auch eigentlich immer schon vorwerfe, wenn du sagst, aber jetzt hab ich dir doch mein Gefühl und ich stehe immer da so, das war doch nicht dein Gefühl.
Speaker 1: Ja, das war ein... Das war ein... war hier. Ja, aber dann waren es halt meine Gedanken. Alle meine Fehler!
Speaker 2: Ja, nee nee nee nee nee. Ehrliches Mitteilen hat nichts mit dem anderen zu tun, sondern nur was in dir los ist. Und das ist der große Unterschied. Ehrliches Mitteilen macht nur, was ist im Körper los, was ist, ähm, also der Du-Bezug darin, ist, der geht gegen Null. Manchmal braucht man vielleicht was, aber dann eher... Okay.
Speaker 2: So ich mein, ja, weiß nicht, ich bin ja gar kein Profi damit, ich möchte ja, dass wir das üben beide. Aber der Ich-Bezug, ist halt einfach nicht da. Der Du-Bezug, ist einfach beim ehrlichen Mitteil nicht da. Weil es soll ja für uns beide A, uns selbst regulieren, damit wir endlich mal damit rausrücken, was denn tatsächlich in uns los ist. Und dann vielleicht auch in Stückchen, weil man selber erst mal begreifen muss, was in uns los ist. Und der andere, der ... Der soll erstmal, also dafür gibt's ja Regeln, die können wir gleich nochmal durchgehen. Der soll halt vor allem das, was du möchtest, erstmal da sein und präsent sein. Da geht's überhaupt nicht es gibt ja so dieses Active Listening, dieses aktive Zuhören. Das ist eine ganz andere Nummer. Das findet hier bei Ehrlichem Mitteil gar nicht statt. Das können wir machen, wenn wir so Businesskram besprechen oder so. Da können wir Active Listening machen. Aber hier beim ehrlichen Mitteilen soll es ja darum gehen, dass wir gemeinsam durch diese Gesprächsregeln unser Nervensystem tatsächlich regulieren, das mit einem anderen machen und gleichzeitig aber einen Rahmen schaffen, in dem wir beide sicher sind, das zu tun. Und dadurch halt diese Regulationen erreichen überhaupt, das halt mehrmals machen. Jetzt nicht unbedingt nur, wenn du was hast, aber ich glaube, dass... Das wär's halt. Weil wenn der Du-Bezug weg ist, dann kann ich ja, also wenn du mir einfach nur sagst, ich hab hier das und das dobe Gefühl in mir und ich hab das und das und das ist grad richtig doll und dann vielleicht willst du mir noch beschreiben wie doll oder was grad in deinem Körper passiert und dass es dir meinetwegen die Brust zuschnürt und der Gedanke ist dann noch das und das. Ich würde es vermuten jetzt nur mit mir. Also die Idee ist ja, dass die ganze Gesellschaft das mal lernen sollte, aber ich glaube, gerade mit mir, gerade mit mir als Mann, gerade mit mir, meinem Traumata und mit dem großen Gedanken von nicht genug sein, würdest du A, dein Ziel erreichen, dich mitzuteilen, würdest schaffen, dich zu regulieren, und du würdest schaffen, dass du mich mit ins Boot holst, mich mit Farbe zu bekleckern.
Speaker 2: Langweilt? Nee, nee, Angestrengt, ja. Ich hab halt einfach Widerstand in mir. Ich hab Gedanken, dann, ähm, wenn ich mir vorstelle, irgendwie keine Ahnung. Es hat ja mit dir zu tun. Mit deinem Defizit. Und gleichzeitig hab ich Stimme im Kopf, sagt ja, aber wenn ich dir deine Defizite jetzt noch zehnmal um die Ohren haue, wirst du ja sie nicht besser akzeptieren können oder damit umgehen können. Insofern gibt's halt, gibt keine andere Lösung. Ich hab auch keine bessere Lösung als das. Was passiert denn in dir?
Speaker 1: Aber in mir ist auf jeden Fall ein Anteil, der gerade schreit und sagt, Bruder, wenn du inkompetent bist, möchte ich dir sagen können, das und das fehlt mir von dir. Also klar kann ich mich da hinstellen und sagen, es fühlt sich für mich so halb gar an. Weißt du? Weil du warst es. Wärst du nicht da, würde ich das nicht führen. Wärst du kompetenter, würde ich das nicht führen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber du... Deine ganze Herangehensweise ist gerade hier in Lösung. Und was ich... Du hättest nie gedacht, dass du... Also hör mal. Du bist ja jetzt hier nicht mit Steve Urkel zusammen, wa? Nein, aber genau das ist ja das, was du mir ganz oft erzählt hast und wo ich mich ja auch erstmal von entfernen musste, dass ich nicht gleich in Lösung springe, wenn du mir was Emotionales von dir preisgibst. Und diese Kommunikation, die hat gar nicht, also die hat in erster Linie gar nicht den Anspruch, eine Lösung zu finden. Ja, ja, genau, auf jeden Fall.
Speaker 1: Ja. Und das ist das Schwierige daran. Ja, ich hasse es. Ich hasse das auch. Ich will eine Lösung, ich will auf meine Art eine Lösung. Ja, weil, war crazy, dass du dann halt immer, ähm, dass du dann immer eigentlich so in den Vordergrund stellst, dass ich da aber nicht hin soll, sondern dass du gerade hier einfach nur ein Gefühl hast und dann willst du aber eigentlich ne Lösung gerade. Also dann sollten wir das vielleicht besprechen. Ja. Aber was, was dieses ehrliche Mitteilen mit uns machen... Ich will die Lösung, die ich will. Ich will, dass du dich veränderst. Ich du dann da sitzt und sagst, du hast ein dolles Auerchen von mir, wa? Das übertrieben, ne? So, mit deinem ganzen F***ing Gesicht. Ja, genau, du bist so komplett verschmiert. Und dann sitzt du da und sagt, oh, das war doll für dich. Ja, grazie.
Speaker 2: Farbe im
Speaker 2: War aber toll, Ja. Du stell mal vor, wie das für mich manchmal ist hier, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Das darum geht nicht. Du bist jetzt hier einmal ganz wichtig, ne? Ja. Und was wir damit erreichen wollen, ist eigentlich genau diesen Zustand herzustellen, nämlich beide in den Regulationszustand unseres Nervensystems zu kommen, indem wir keine Gefahr mehr miteinander sehen und genau das erreichen, was du eigentlich willst. Das ist ja das Ding. Ja, ich hasse das, wenn ich irgendwo noch eine komplette Inkompetenz habe. Gut ist, wir haben die beide. Aus anderen Gründen, aber es ist letztendlich das Gleiche. Therapie miteinander. miteinander? Na ja, genau das ist es. Und ich glaube, ich glaube, das ist ganz oft die Geschichte. So, wir brauchen uns gar nicht so doll die, die nicht in erster Linie, gar nicht so doll die Inhalte kümmern. Greift ja auch voll in dieses Buch, was wir neulich da mal besprochen hatten, Schatz, wir müssen gar nicht reden. Jo, doch. Müssen wir. Nur gar nicht so viel inhaltlich in erster Linie, glaube ich. Weil wenn, also da spielen diese ganzen Theorien hier wieder ineinander.
Speaker 1: Ja und am Ende ist, sorry, du bist noch gar nicht hier. Genau, das ich nur sagen, da spielen diese ganzen Theorien irgendwie total ineinander. Wenn wir jetzt sagen, wir gucken mal, wie wir Kommunikationsart herstellen können, indem wir uns besser miteinander, also indem wir uns quasi koregulieren können, indem es uns beiden erstmal besser geht, damit Verbindungen zu schaffen. Und dann möglicherweise eigentlich das Ganze drum herum, diese ganzen Trigger, warum du überhaupt so Störgefühle hast. die einfach schon zu reduzieren. vielleicht müssen wir gar keine Lösung finden, uns selber auf die Ketten kriegen, damit unsere Beziehung schöner wird. Ja, bei selber auf die Ketten kriegen wäre ich jetzt genau nämlich eingestiegen, weil ich glaube, diese Intuition hatten wir ja schon lange, aber auch da haben wir uns nicht verstanden. Intention?
Speaker 1: Ne, Intuition. Du hast intuitiv ja schon lange mir mitteilen wollen, ey, I see what you do there, aber ich kann damit nicht umgehen. Aber da hat mir die Klarheit gefehlt. Ich hab nicht gerafft. Also wenn du da sitzt und sagst, Maria, das ist nicht ehrliches Mitteilen. Sag mir nicht, was es nicht ist. Sag mir, was es mit dir macht. Sag mir, keine Ahnung, diese Klarheit kam ja wirklich jetzt erst und wir sind seit fucking dreieinhalb Jahren zusammen, Junge. Letzte Woche kommst Schon drei Jahre. Ja, Mann. Scheiße. Letzte Woche kommst du die Ecke mit dieser Nummer von, ich kann das nicht, dass ich verstanden habe, du kriegst ja immer die Farbe ab. Ach krass. Ayo. Das fände ich aber auch schon krass. Gefühlt ist das das, was ich eigentlich immer erzähle.
Speaker 1: Nee Schatzi, du bist wirklich ein toller Mensch, War noch nicht fertig. Sag nicht zu früh, danke. Nimm zwar, kriegst. Aber so in, für mich, ich versteh dich einfach oft nicht. Du redest, also erstens 17 Schachtelsätze, deine Frau hat ADHS. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist eher beim Inhalt dieses Kühlschranks. Deine Füllwortwordanzahl von na und dann, im Prinzip müsste man ja noch Das, was ich an zu viel Klarheit habe, ist bei dir manchmal für mich zu weich. Meine Idee ist halt einfach nur auf der Ebene, dass ich fünf Sachen gleichzeitig bedenke und versuche gerade währenddessen ein Ja, mach's wie ich. Wir denken an gar nichts. Wir denken nur an die Message, die wir raushauen wollen. Weißt du? Ja. Und dann ist man sehr klar, dass ist das... tut weh.
Speaker 1: Kurz. Ja gut, dann gucken wir mal. Nee, ist ja schön. Aber du bist auf jeden Fall umsichtiger als ich. Aber das macht es mir einfach manchmal wirklich schwer, dich zu verstehen. Also das ist halt jetzt erst rausgekommen. Aber schön, dass rausgekommen ist. beim Hören meines eigenen Podcasts ist mir das aufgefallen. Näh. Hör Denk ich mir immer, Junge, kannst du mal gerade einen Satz reden? Ja, aber es ist ja nicht... Ich finde halt geil, dass du einen Fick gibst und trotzdem dich in Podcast setzt. Das ist übrigens hier zum Thema, was andere an uns bewundern. Ich glaube, ich weiß, dass wir viele Menschen in unserem Umfeld haben, die sich einscheißen bei dem Gedanken. Mittlerweile haben knapp 600 Leute unseren Podcast gehört, die sich einscheißen bei dem Gedanken, dass 600 Leute sich jetzt zu wirklich intimen eine Meinung bilden können.
Speaker 1: dass man sich verletzlich macht und mit seinen Unfähigkeiten gerade einen Satz zu bilden, kognitiv naturbelassen, keine Ahnung, was man so über uns sagen könnte, sich ins Internet setzen und sagen, ja, hier frisst du das Stirp. Das finde ich, also diese Eier, die wir haben, also ich ja wirklich, du nicht, ich habe übrigens einen sehr guten Eissprung gehabt diesen Monat, sie hat mir geschrieben, sehr gutes Progesteron. Also nicht nur gut, sehr gut hat sie gesagt. und einen richtig geilen Eisprung gehabt. Ja, wir wollen keine Kinder, aber für Gesundheit ist wichtig, ne? Fertilität, Fruchtbarkeit bei Frauen. So, ich hab das ADHS, wo irgendein Keyword und völlig anderes Thema abgebogen. Kürzere Sätze dafür für Einsatz dafür vieler in einem Punkt kommt einfach nur verrückt. Ja, ich glaube auf jeden Fall, das bewundere ich zumindest auch an uns, dass ich das dann so höre und mir denke...
Speaker 1: Das ist cool. Das ist schon, das ist schon taff. Und was mich besonders freut, ist, wenn dann Leute natürlich auch schreiben, boah, da erkenne ich mich wieder oder mein Gott, jetzt einer hat mir geschrieben, wir haben, ne, sie erkennen sich wieder an so Themen. Viele Paare hören übrigens auch den Podcast, also so zusammen. Das finde ich auch. Ja, ich finde ganz oft, also ich finde aus meiner Berufspraxis... Gori Beziehungen angegeben. Schnucki aber ist ja ganz oft trotzdem ein Mensch, der sich in Beziehungen bewegt. Ist ja ganz oft eine Person in Beziehungen, sich... So hab ich's verstanden. Also egal, egal wie. So, die hören das zusammen, zusammen? Ja.
Speaker 2: Wir schon mal zusammen auf einer Fahrrad haben wir mal ein bisschen... Autofahrt, aber sonst wie gesagt, du bist ja Podcast King. Ich bin ja.
Speaker 1: Ich kann ja ganz oft andere Leute nicht reden hören. Die haben ja alle entweder zu sehr einen Stock im Arsch oder die reden nicht vom Herzen, die sind nicht authentisch genug. So Leute, die sich so krass überlegen, was sie jetzt vorher sagen und so, da kann ich mich oft nicht mitidentifizieren. Aber ist ja auch nicht schlimm, kann denen ja auch scheißegal sein, irgendein Schalo sagt über die. Ich muss ja auch sagen, mir Wissen anzueignen über Podcasts, das finde ich auch sehr anstrengend, weil da habe ich auch immer dieses Thema. Da denke ich mir immer, du weißt sicher in deinem Fach Bescheid, aber du solltest echt nicht in Mikrofonen eine halbe Stunde alleine reden. Man braucht da schon auch ein gewisses Unterhaltungspotenzial. Na einmal das oder nimm dir halt jemanden, mit dem du das besprichst. Also diese ganzen, diese ganzen Monolog-Podcasts mit Menschen, die schon in der Stimme wenig Ausstrahlung haben. Ich quäle mich dann durch, weil ich denke mir, ja, er hat ja trotzdem Ahnung. Er oder sie. Und dann habe ich auch immer was mitgenommen, aber es ist echt anstrengend, zu hören. Und was ich aber halt total gerne höre, sind so diese ganz großen Quassel-Podcasts, weil da habe ich halt eher das Gefühl, Ja, Ja, ja, voll.
Speaker 2: egal was die quatschen. Für mich ist es so Zeitvertreib oder mein Gehirn hat was zu tun, während ich nicht so abwechslungsreiche Sachen mache, wie Haushalt oder Kochen. Das sind halt so meine Podcast-Dinger oder halt im Auto. Und da mag ich halt genau das, was du gerade gesagt hast, dass da einfach zwei, drei Leute sitzen und die quasseln einfach so, wie sie sind. Das finde ich echt... Also... Zauberhaft halt. finde ich auch echt stark und zauberhaft. Ja. Und die Person, die mir das geschrieben hatte, meinte, dass es ihnen so hilf, weil sie jetzt mal Vokabeln haben. Ja, ja auch das. Hätte ich gerne unseren Podcast gehört. Na, das ist so... An unserer Stelle, ja das war jetzt wirklich anstrengend die letzten Jahre, auf jeden Fall, irgendwie sich zu erarbeiten und gleichzeitig gibt es das ja alles irgendwie in Stückchen schon, in der Bindungstheorie zum Thema Entwicklungstrauma und Vernachlässigungstrauma und naja. Ja, aber also...
Speaker 2: Find mal den Anfang, wenn du schon selbst nie den Begriff emotionaler Alphabetisierung gehört hast, dann suchst du den ja auch nicht. Man kann da Vokabeln für haben, ja. Das schwierig, wenn man keine Vokabeln dafür hat. Genau. Jo. Ich glaube, das hilft dann irgendwie echt toll, Leuten einfach beim Quuzzle zuzuhören. Anders als bei so Vortrag. Würde ich jetzt mal sagen. Oder mir hilft es irgendwie. Das man besser verstehen, wenn sich Leute halt über Dinge austauschen. Als wäre ich dabei.
Speaker 2: Ja, ja. Ich hätte jetzt hier zwei Vorschläge, wie wir noch mal weitermachen, einmal wollen wir mal die Folge noch einfach direkt dazu machen und mal so ein paar Beispiele für das ehrliche Mitteilen einfach mal so ein bisschen durchgehen. Ja, ich kann's nicht, also perfekt. Ja, einmal das. dann krieg ich auch noch eine Frage, oder? So,
Speaker 1: Ja, Das macht immer mein Freund Norm. Früher hat er das auch gemacht. viel Wetter.
Speaker 2: Ja. Ja. Jetzt ein Garn als erstes. War das ein Versuch zu sexen? Nein. Du kleine Maus. Ich würde sagen, wir erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Achso, das ist die Arbeit. Ja, ist ja eine Methode, die ich jetzt da lernen muss. Boah, und das, was mich am meisten daran abfuckt, ist halt einfach Impulskontrolle. Ich muss extrem meine Impulskontrolle dafür abverlangen.
Speaker 2: Das stimmt. Und, ähm... Die Sache, die mir einfällt, ist dazu, wenn du den ersten Step geschafft hast, das mit der Impulskontrolle, das machst du ja nicht einfach so, sondern klar, irgendwie die Methode anzubringen. Aber vor allem musst du ja, diese Methode überhaupt anzubringen, musst du kurz mal überhaupt in dich reingucken. Also musst dich mal eben selbst wahrnehmen, bevor du dem anderen irgendwas die Ohren haust, wo du dann erst beim Reden checkst, was es eigentlich ist.
Speaker 2: Also ich glaube, das ist auch ein Skill, was einem selber schon mal richtig gut tut. Lach dir wieder. Weil ich krieg mich doch nicht mit, wenn ich es nicht ausdrücke. Also das Thema wird ja bleiben, dass ich es irgendwie erstmal ausdrücken muss. Dann halt nur nicht mit... Du hast wieder nicht die Brauch bei dir, sondern mein Brust wird eng und ich hab Druck im Nacken. Ich rieche mein Poppen. Ich rieche Eisen, weil ich Nasenbluten habe.
Speaker 2: Ja wird schön, wird richtig schön. hab mal... Ich gerade sagen, also was vorbereitet Junge? Was vorbereitet für den Part? Ja, das Ding ist, also das ist ja eine Methode, die ich benutze den Podcast jetzt hier und die Vorbereitung auf den Podcast, das selber zu raffen. Und es dann halt hier anzubringen auch zwischen uns. Und deswegen seid ihr live dabei hier beim Learning by Doing von Hafner und Shado. Ich habe Ja geil.
Speaker 2: So, jetzt mach ich erstmal den Erklärbär. Bei Rückfragen gerne, ne? Du für den Rest auch nicht nur, was du nicht verstehst, sondern was vielleicht auch einfach unverständlich rüberkommen würde. Was denn? War schon wieder zu verschachtelt oder? einfach du und unverständlich niemals. Wenn man sich sehr gut konzentrieren kann, dann bist du schon sehr verständlich. Nicht noch nicht, oder?
Speaker 2: Ja, dann konzentriert euch doch mal. Das haben wir jetzt hier schon alles besprochen. Ich gehe mal direkt zu den Beispielen. Also erst mal so als kleine Rahmenbedingungen hier. Der aktive Partner, worüber spricht der? Der spricht über eigentlich drei verschiedene Sachen, nämlich einmal über die Gefühle, da sind. Achtung, hier. auch mal gerade bei den Leuten, die sagen, dass sie diese Alphabetisierung noch nicht haben oder die noch gar nicht die Begrifflichkeiten haben. Es hilft ungemein. Bei mir zum Beispiel, für diese Methode, dass ich mit meinem Sohn gerade dieses Gefühlstagebuch mache. Einfach immer wieder alle, in dem Fall sind da so
Speaker 2: 30? 30 Gefühlsmonster? Meine eine Therapeutin, meine Körpertherapeutin würde jetzt sagen, es gibt eigentlich nur so fünf. Ja, ja, ja, genau. Aber dann sind wir wieder beim Malen des Bildes. Wenn du mir ein genaueres Bild von dem malen möchtest, was in dir ist, dann kannst du die jetzt natürlich immer sagen, kannst ja mit dem Hauptgefühl anfangen. Aber das ein bisschen genauer zu machen und das Bild für mich verständlicher zu machen, gibt es ja schon noch ein paar mehr Begriffe. Ob das jetzt der Wissenschaft korrekt ist oder nicht, wurscht. Also, du redest über Gefühle. Das müssen ja nicht Emotionen sein. Das ist vielleicht noch mal ein Unterschied. Sondern Gefühle. Da gibt es dann schon ein paar mehr. Emotionen. haben alle die Filme gesehen. Die sind halt am Anfang mal die fünf. Und dann werden es ja auch mal mehr. Über Körperempfindungen, genau das. Selbstwahrnehmung. Kurz mal zurückgehen und das dann eben auch mitteilen. Was passiert denn mit diesen Gefühlen? Was macht das in mir? das A einmal selber zu checken, aber auch dem anderen, Thema Bildmalen, einfach mal einen Abriss zu geben, in welchem Zustand befindet sich denn mein Gegenüber gerade. Und dann kommen noch Gedanken dazu. Und da, das haben wir jetzt aus dem Buch, gibt es so tolle Formulierungen wie... Also erstmal gibt es keine Du-Formulierungen, soweit haben wir ja schon. Dann gibt es aber so Formulierungen wie...
Speaker 2: nicht ich denke, sondern mein Kopf denkt. habe den Gedanken, dass, weil das löst auch dieses ganze Problembewusstsein einfach erstmal von uns beiden, auch von dir, sondern der Gedanke ist da, aber ich denke den nicht mit Absicht. Er ist einfach da. Das teile ich dir jetzt mit. Und dadurch, dass es ja gar nicht darum geht, eine Lösung zu finden, kann man das auch so machen. Er sagt nicht Bewertungen, Diagnosen, Analysen. Es gibt keine Forderungen oder Erwartungen. Es werden keine Ratschläge gegeben zu dem anderen, also wenn du jetzt der aktive Mitteiler bist. Es wird nicht psychologisiert. Darin sind wir nämlich auch richtig gut. Erstmal dem anderen mitzuteilen, warum er so ist. Weil wir einfach auch schon so viel übereinander wissen. Und es gibt halt einfach keinen Du bist schuld. Also das alles nicht. Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, das alles mal so aufzuzählen, weil das ist alles diese Du-Kommunikation. Beispiel-Starter sind, ich nehme gerade wahr, ich habe gerade das Gefühl, ich merke im Körper, der Gedanke kommt, ich fühle mich gerade. So, was hat denn jetzt aber der andere in der Zeit zu tun? Wie gesagt, es ist ja letztendlich nur eine Kommunikation zur Regulation. Was hat der andere denn jetzt eigentlich zu tun? Es wird zugehört. Man bleibt präsent. Erstmal die Frage an dich. Wenn du das jetzt einfach hörst, was würde denn das bedeuten? dass ich präsent bleiben. Was bedeutet, dass ich präsent bleibe?
Speaker 2: Ja, wenn er passive part, so wenn ihr jetzt einfach steht, zu, bleibt präsent. Ich lese mal den anderen Rest noch vor und dann frage ich dich nochmal. Greift nicht ein zum Thema Präsenz. Reguliert seinen Körper, in Klammern Atmen, Entspannen. Und dann optional kurze Anerkennung. Sowas wie Danke fürs Mitteilen.
Speaker 2: Was ist dann Präsenz? Oder worüber würdest du dann, wenn das hier so passiert, ich gehe gar nicht direkt auf dich ein, wiederhole nicht, du gesagt hast, was ist dann für dich, wie würdest du Präsenz dann noch spüren? Kontakt, zugewandte Körperhaltung.
Speaker 1: in meiner Welt auch so Mikrobewegungen im Gesicht. Na also dieses
Speaker 1: Ich kann es gar nicht beschreiben. Ich kenne es ja aus dem Coaching. ist Ding. Im Coaching ist das ja absolut meine Rolle. Ich bin präsent, ich halte den Raum. Ich bewerte aber auch nicht oder ich gebe höchstens mal eine Frage mit oder sowas. Aber das ist ja Arbeit. Meine Arbeit ist das. Im Privatkontext, wie sich herausstellt, ziemlich unmöglich für mich. Aber ja. Dadurch eigentlich nur so, ich bin bei dir. Ich bin auch meistens mitfühlend, also ohne mitzuleiden. wenn ich so höre, wie Menschen dann so ihre, zum Beispiel wenn jemand jetzt beschreibt, ich habe eine Engel in der Brust, dann fokussiere ich automatisch auch meine Brust. Also ich gehe so mit einfach im Körper. Bin irgendwie so, bin halt irgendwie mit da. ohne dass ich mir jetzt Enge vorstellen muss. Aber ich bin einfach präsent. Ich denke jetzt nicht an, Mensch, essen wir eigentlich noch Eier? wenn wir jetzt am Wochenende... Also da bin ich halt nicht. Ich bin wirklich bei dem, was wird da gerade erzählt? Ich höre das. Na, kann... Hab Bilder dazu vielleicht auch. Einfach bin mit im Moment. Ja, ich glaube, ist schon, also das macht glaube ich ganz viel aus, wenn du zugewandte Körperhaltung hast, ähm, dem Partner anguckst, muss jetzt nicht mal, je nachdem, nicht jeder findet das angenehm, wenn man die ganze Zeit Blickkontakt so ganz doll hält, muss zumindest zugewandt sein, ähm. Ich glaube sogar, Entschuldigung, dass ich dir direkt ins Wort falle, wenn ich mich gerade einfühle an jemanden, der wirklich gar keine Erfahrung damit hat, sich selbst so verletzlich zu machen. Dass es sogar hilfreich sein könnte, sich von Rücken an Rücken zu setzen. nämlich nicht dabei gesehen zu werden, wie...
Speaker 2: Auch das muss man wahrscheinlich mal ausprobieren oder man hat eine ganz klare Vorstellung schon von vorneherein. Ich glaube sogar, Moment, einfach aus meiner Erfahrung im Coaching, dass Menschen geben kann, die es nicht mal aussprechen können. Ich frage mich, es, ich weiß nicht, beim ehrlichen Mitteilen, ob es da irgendwie mal, es geht ja schon darum, dass ich mich traue, mich zu regulieren durchsprechen, aber das vielleicht auch sein kann, dass man zu Beginn nur Briefe schreibt oder Dinge einfach nicht mal in der Lage dazu ist, dass im Moment zu lösen. es gibt einfach Menschen, die so sehr vermeidend sind, die so Angst haben vor was auch immer. Ja, sich vermeiden. Hab ich tatsächlich was zugehört. Also, ich versteh deinen Punkt. Und ich bin ja selber so einer, der eigentlich daherkommt. Ich ich fass dir das mal lieber gut überlegt in einer Nachricht zusammen, damit ich auch sicher sein kann, dass das so rüberkommt, ich das ... welche Hintergedanken ... Genau darum geht's nicht. Genau. Genau darum geht's nicht, sondern es geht hier, jetzt, was ist hier? Und das muss ausgesprochen werden.
Speaker 2: Ich hab mich jetzt nicht so doll, du hattest mir dann nur mal was gesagt und dann haben wir da so ein bisschen so einen kleinen Rattenschwanz gefunden zum Autor des Buches. Und das ja eigentlich auch in dieser Methode, diese Radikalität opagiert. Aber vielleicht auch hier ein, zwei andere Meinungen hat, mit denen wir einfach gar nicht mitgehen. Aber dass er in dieser Methode so radikal ist, das geht mir komplett auf. Dass er auch einfach sagt, wenn du es nicht kannst, dann frag mich aber auch nicht weiter. Tu es. Du bist genauso. Binde einen Weg. Man kann ja hier immer noch sagen, wollen wir dabei die Hände einander halten, wollen wir uns einfach nur angucken? Das können wir ja alles noch regeln. Aber es geht das Hier und Jetzt. Und das ist das, was körperlich auch wirkt. Wenn du mich dabei nicht angucken willst, okay. Ja, finde ich aber auch genau das würde ich auch unter Präsent sein, ohne einzugreifen, halt verstehen. Was tut der passive Part nicht? Er berät nicht. Es wird nicht getröstet oder gerettet. man erstmal umlernen, finde ich. Sonst ist man immer so schnell dabei irgendwie so, ja, ich tötel dir mal den Rücken oder so, aber passiert nicht. Jedenfalls während der Methode nicht. Es wird nicht relativiert. Es werden keine Lösungen gegeben. Es wird nicht gespiegelt wie beim Active Listening und es werden keine Gefühle analysiert. Die Sicherheit entsteht hier also genau daraus, dass man einfach, dass das was gerade da ist auch da sein darf. Das soll dazu führen, das einfach diesen sicheren Raum gibt, in dem wir uns tatsächlich miteinander regulieren können. Dass es dann noch Gespräche für Lösungen geben kann, das ist ja nicht ausgeschlossen. Nur die Theorie ist, dass wir uns in einen Zustand versetzen, in dem das irgendwann gar nicht mehr nötig ist, wenn wir das machen. Habe ich noch keine Meinung zu, ehrlich gesagt. Aber so weit zur Theorie.
Speaker 2: So, ich glaube das war erstmal ganz gut verständlich. Und jetzt haben wir hier so ein paar Dialogbeispiele, die sind auch relativ kurz. Zum Beispiel Situation 1 Unsicherheit in Beziehung. Aktiver Part. Ich merke Anspannung im Bauch und Wärme im Gesicht. Der Gedanke ist da, dass ich dir nicht genug bin. Ich fühle Angst und Unsicherheit. Passiv? Danke fürs Mitteilen.
Speaker 1: Bei diesem Danke fürs Mittein habe ich direkt das Bedürfnis, meine Faust schnell in dein Gesicht zu sehen. dem Podcastnamen hier auch alle Ehre zu machen mit Wuchtproblemen. Ja.
Speaker 2: Und was damit machen? Ehrliches mitteilen? Ach, das machen wir jetzt. Wir üben das. Jo, ich hab jetzt gerade mal ein Beispiel gebracht. Können wir gerne nochmal probieren, ja? Willst du noch 2, 3 hören oder? hatte gefühlt, möchtest ja noch 2-3 vorlesen, also mach das doch mal. Situation 2
Speaker 2: Ärger trigger Aktiv Mein Körper ist angespannt, ich spüre Druck im Brustkorb. Ich habe den Gedanken, dass du mich nicht verstehst und ich fühle Wut und Hilflosigkeit. Danke.
Speaker 2: Situation 3 Distanz und Rückzug Aktiv Ich fühle mich gerade taub und leer. Mein Kopf ist wie benebelt. Der Gedanke ist da. Ich will mich zurückziehen. Passiv. Danke. Also ihr seht schon, dass hier auf einmal gar keine Lösung mehr behandelt wird, wir einfach nur das mal aussprechen, was da ist, fühlt sich erstmal ein bisschen weird an. Also für mich hier halt auch... Ja, weil wir in diesem Textbeispiel die Verbindung ja nicht spüren. Also wenn du wirklich verbunden bist und wirklich in Verbindung mitteilst, was in dir ist und wirklich in Verbindung jemand Danke antwortet, wenn du das nur so runterliest, Danke, möchte ich dir in die Fresse schlagen. Das ist ja kein verbundenes, tiefes... Unbedingt, Und das vielleicht mal bisschen greifbarer zu machen, also stellen wir uns mal das Gegenteil vor. Ich zerdenke ganz, viel oder weiß aus Erfahrung, dass mein Partner
Speaker 2: vielleicht so eine Art des Mitteilens gar nicht halten könnte. Weil man vielleicht auch nie drüber gesprochen hat, dass das genauso wichtig ist. Und ich versuche eigentlich immer drumrum zu reden oder Themen zu vermeiden, damit wir eben irgendwie unser Zusammenleben hier nicht gefährden. Und jetzt aus der Situation heraus, nun mal in der Vorstellung Man könnte daran was machen und man könnte diesen Raum erstellen und man könnte hier ein ehrliches Danke von dem Partner erhalten, wenn man einfach nur das mitteilt, was in einem ist. Also wie so ein Kind, wo man ja als Kind bei den einen Leuten, die das nicht so können, eigentlich mal die Erfahrung gemacht hat. ist hier gar nicht angebracht. Das, was gerade hier in mir los ist. Ist gerade nicht angebracht oder ist es keiner da, der es versteht oder nicht verstehen will, der keine Kapazität dafür hat, das verstehen zu müssen. Oder, Deswegen ist es, glaube ich, ganz wichtig zu verstehen, dass das hier eigentlich nur mit dem inneren Wohlbefinden zu tun hat und nicht mit irgendwelchen Inhalten.
Speaker 2: Gut, ich glaube, hat man das so grundsätzlich auch verstanden. Oder auch hier ist noch was ganz interessantes, nämlich Notfallsätze. Notfallsätze bei Regelbruch. Wenn sich jemand in sich kehrt, also vermutlich in sich kehrt, ich merke, ich gehe gerade ins Erklären, ins Verteidigen. Ich pausiere kurz. Völlig okay. Also bevor wir jetzt halt diese alten Muster immer wieder wiederholen. könnte man da, wenn man sowieso schon in diesem Status von, ich nehme mich jetzt gerade mal ganz besonders wahr und pack das in eine Form, die du verstehst, ohne dass du die angerufen fühlst, dann kann man sehr wahrscheinlich auch viel besser sowas wahrnehmen. Und man kann diese Gespräche vermutlich super lang führen. Vor allem wenn man da irgendwie halt immer wieder dahin geht und wenn dann der andere was sagt, dann fühlst du ja wieder was Neues. Die Empfehlung war hier, dass einfach mehrmals die Woche zu machen oder irgendwie zum Beispiel als Abendritual noch mal kurz zu machen. Also das ist einfach so bisschen über den Tag zu verteilen. Und wenn man das sich vornimmt, weil man halt viel gerade hat, dass man sich ja vielleicht trotzdem einen Timer stellt. Einfach nur so drei bis zehn Minuten Redezeit macht. und dann auch ein ganz klares Ende findet, also ein Abschluss. Wie könnte so ein Abschluss für dich aussehen, wenn man sagt, wir haben jetzt, fühlt sich komisch an, wir haben keine Lösung.
Speaker 1: Also ich bräuchte ein körperliches, eine Umarmung oder irgendwie, ja je nachdem. ich glaube, das ist halt auch nur eine Methode für, du bist halt schon relativ reguliert oder sehr reguliert. Ich glaube, in so einem akuten Moment von mir kommt gerade ein Gefühl hoch, weiß ich nicht, ob ich das jemals könnte oder jetzt auf jeden Fall eher nicht. Aber das kannst du nicht. diese Methode dann einhalten. Oder diesen Ablauf. es jetzt zum fünften Mal zu sagen, das dient keiner Lösungsfindung, sondern das dient der Nervensystemregulation und dem Empfinden von Sicherheit in Konflikt. Also wie kann ich sicher mitteilen, was in mir ist, das erstmal miteinander zu lernen und dann in diesem regulierten State bestimmt auch Lösungen zu finden für Dinge. So.
Speaker 2: Und gleichzeitig stelle ich mir gerade vor, wenn ehrliches Mitteilen die Antwort auf einen Vorwurfshagel jetzt zum Beispiel ist, das kann ja auch unglaublich entkräftend sein. Absolut ist es das. sag nur, ich kann es, glaube ich nicht. Also wenn ich die mit dem Gefühl bin, ich glaube, ich könnte das ganz prima. Wenn du ausrastest, was wir schon hatten, in deinem Learning-Prozess gerade von sich mitteilen, sehr übertreibs, ja? Ja.
Speaker 2: Also gleichzeitig übertreiben, weil man das ja so unbedingt endlich mal machen muss und weil da vor allem so viel ist, was man ja anstaut. Auf der anderen Seite fühlt sich das gerne mal auch irgendwie so an wie sterben. Weil man so über diese krasse Verletzlichkeit, die man ja nie zugelassen hat, weil damit so viel Unfug schon mal getrieben wurde. Ja,
Speaker 1: Das musst du eigentlich auch irgendwann nochmal erzählen. Da brauchen wir auch noch Podcasts. Was ist dir dann passiert eigentlich, dass du dich nicht mehr traust, dich mitzuteilen? Aber ja, Entschuldige. Das auf einmal zu machen, ist wirklich toll. da war ich immer gut drin. Dann bin ich nämlich runter reguliert in den Momenten. Ich will nicht sagen, ich habe ehrliches Mitteilen als Methode gemacht, aber ich bin runter reguliert, meine Stimme angepasst, habe meine Energie angepasst und habe zumindest klar sagen können, das ist mir gerade zu doll.
Speaker 1: Ja, okay. Also weit verständlich oder? Oder zusammengefasst von dem, was wir da mal uns Ich glaube, ohne das Buch und den Kontext ist es gerade noch gar nicht verstanden. ist mir gar nicht verständlich. Ich kann das nicht gut abstrahieren. ich glaube, wir haben jetzt zumindest fünfmal gesagt, wofür diese Kommunikation ist. Und jetzt haben wir hier mal so bisschen gesagt, wie das ablaufen kann. machen wir als nächste Folge dann auch mal die Buchvorstellung dazu.
Speaker 2: Ja, genau. Wenn man jetzt noch bisschen rafft, warum das nötig ist und wo wir dann herkommen. Oder wir schalten das andersrum. Wir nehmen als nächstes die Buchfolge auf, laden aber die Buchfolge zuerst hoch.
Speaker 2: Ja. Und dass wir das so machen, schneidste jetzt hier raus? Nee, ist doch egal. Nee, ist egal. Nur inhaltlich, weißt du. Hauptsache echt. Hauptsache Gott näherlich. Findest das unehrlich? Nee, mein, so heißt der Podcast,
Speaker 1: Ne, einfach weil es, glaub ich, logischer ist, man erstmal das Buch vorgestattet hat, wo, ach, keine Ahnung, ob wir das Buch jetzt überhaupt noch vorstellen naja, keine Ahnung. Jedenfalls, machen wir das jetzt nochmal vom Wochenende? Meinst wir kriegen das hin? Ach fuck it.
Speaker 2: Du hattest ja scheinbar gerade schon was im Kopf. Ich hab'n Impuls. Ja.
Speaker 2: Dann bin ich sehr gern bereit, präsent bei dir zu sein.
Speaker 2: denkst, dass ich deine Hand halte dabei? Ja, habe ich auch gerade überlegt. ja, kurz zumindest.
Speaker 1: Ich glaube, ich muss mich nochmal kurz einfühlen, was überhaupt am Wochenende war voll. Eigentlich sehr harmonisch. Kanal.
Speaker 1: Ich hatte am Wochenende den Gedanken, dass mir Verbindung enorm fehlt. Und das hat sich angefühlt, als würde ich so keinen Halt haben. Also das Gefühl war irgendwie zu viel Raum und so wie wenn der Boden aufgeht, aber ich werde nicht verschluckt, sondern es ist einfach so wackelig irgendwie und ich habe dann sehr schnell den Gedanken, dass der mir das Angst macht, bevor dann auch die Angst kommt. Ich habe dann erst die Gedanken, was das nicht alles Schlimmes mit sich bringt, wenn wir nicht verbunden sind. Das merkt dann schnell den Impuls in mir, der sich dann ganz unruhig in meinem ganzen Körper anfühlt, dass wir da jetzt ganz schnell Verbindung machen müssen. Das veranlasst mich dann dazu, Ich glaube dann, dass die einzige Lösung ist, das jetzt sofort mit dir zu besprechen. Und hab dann auch den Gedanken der Erwartung, dass du das jetzt sofort lösen musst.
Speaker 1: Und wenn ich dann merke, dass dafür aber gerade keine Kapazität da ist bei dir, dann fühle ich diese Angst auf einmal ganz präsent. Dann ist das irgendwie schon real geworden. Also dann denke ich, dass jetzt passiert irgendwas Schlimmes oder keine Ahnung, ich bin so... Ich fühle mich dann so oder ich denke, ich bin unwichtig oder ich denke, meine Bedürfnisse sind unwichtig. Ja, und es fühlt sich dann ganz schwer an und ganz erdrückend, so als hätte ich einen ganz schweren Ballast auf der Brust irgendwie und er lässt mich schwer atmen.
Speaker 2: Das ist es.
Speaker 1: trotzdem weird jetzt nicht dran jetzt darüber zu sprechen was man damit machen kann und wie man das in Zukunft händelt.
Speaker 2: Ich fühl... Ich fühl dabei gerade...
Speaker 2: gerade jetzt beim ersten Mal irgendwie. fühle trotzdem eine gewisse Anspannung. weil ich den Gedanken hab. Könnte hier dann jetzt gleich nochmal irgendwas kommen? Was... Was ich dann als Aufgabe habe, könnte jetzt doch nochmal irgendwie eine Unfähigkeit dabei rumkommen, die ich mich dann halt wieder kümmern muss. Gleichzeitig fühle ich aber auch ziemlich...
Speaker 2: Ja, so ein ziemlich öffnendes Gefühl, bisschen warm. So ums Herz, weil ich... weil ich ganz viel über deine innere Gefühlswelt zu verstehen bekomme, einfach. und
Speaker 2: Ja, und das finde ich nicht schön. Einfach nur zu hören, was in dir abgeht.
Speaker 2: ein guter erster Versuch, Ja, finde ich auch. Fühlt sich gut an.
Speaker 1: bin gespannt, ob wir das in Akutsituationen hinkriegen. Ja, ich glaube... Nein? Ich glaube erstmal nein und ich glaube, da redet der alte Wettkampfsportler wieder aus mir, ich glaube man muss die Basics möglichst ohne Druck ganz oft wiederholen, damit man sie dann variabel mit einem anderen oder gegen einen anderen auch anwenden kann. Ich so ist es einfach. Also einfach jeden Tag so ein bisschen ehrliches Mitteil. Ähm, genau, wenn man... Wenn wir das so wie jetzt gerade, vielleicht auch gar nicht mehr, also einfach mal einen so'n Rutsch, mal kurz.
Speaker 2: Ja, da ist mehr, aber so, dass es überhaupt passiert und dass wir beide so bisschen Fuß fassen in dem Ablauf dessen und in dem Aushalten dessen, dass es jetzt eben gerade gar nicht Lösung geht. Auch das, finde ich, müssen wir beide trainieren, weil das sind wir einfach nicht von Haus aus. Je mehr wir das irgendwie so üben, denke ich mir, desto besser geht es dann auch in hochpulsigen Situation. dieses Thema mit den Lösungen, ne? Also auch das habe ich mir angeguckt im Zuge von so einer Shakti-Manten-Meditation mit mir selber. Und bei mir auf jeden Fall ist ja auch dieses immer in, ich bin so krass in Lösungen und ich bin so umsetzungsstark und so ist ja auch einfach ein Kontrollmechanismus. mich nicht aushalten zu müssen, was ich nicht kontrollieren kann, schlechte Gefühle nicht aushalten zu müssen, die Unsicherheit nicht aushalten zu müssen, ob ich jetzt geliebt werde. Also auch ich habe ja die Unsicherheit, wirst du gut damit umgehen, was ich dir jetzt sage und ich kenne das ja auch nicht von zu Hause, dass jemand sich mal hingesetzt hat und wirklich gesagt hat, so nee, komm, erzähl einfach, was ist in dir. Einfach nur, damit's da ist.
Speaker 1: Ja genau, einfach nur damit es mal raus kann und so. Ohne dass es, ja, ne? Sicherheit halt, so. In der Art und Weise. Und äh... Ja, das ist einfach, wo ich sage, ja, das ist vielleicht auch einfach ein Trauma-Merkmal, dieses super schnelle Umsetzungsstärke bei mir und dieses, ich renne immer durch meine Themen und ich bin, ja, weil ich mich in meiner Unsicherheit anscheinend nicht wohl genug fühle. Ja klar, wer tut das schon? Ich glaube, sicher gebundene Menschen. Menschen ohne Trauma. Die einfach ... Könnte ja mal Feedback
Speaker 1: die einfach da sitzen und sagen, ja, das kann ich wohl noch nicht gut. Sit with it. Mäßig. Wobei ich da auch schon viel besser geworden bin, weil musste ja. Weil du konfrontierst mich ja damit. Also dein Schweigen schmeißt mich ja da rein. Es ist ja, also mit jemandem wie dir in Beziehung zu sein für jemanden wie mich, schmeißt mich seit dreieinhalb Jahren in die Unsicherheit. Jetzt hatte ich fast das ganze Jahr in meiner Welt, also ein halbes Jahr. Konflikt mit einer meiner ja bis dahin engsten Freundinnen. Und auch das hat mich halt krass in die Autonomie geschmissen. Weil es gab halt einfach sechs, sieben Monate keine Chance auf Regulation miteinander. Und ja, da muss ich halt zusehen. Was man also mit so Autonomie-Typen befreundet oder in Beziehung zu sein mit Autonomie-Typen kann halt für so Menschen wie mich, die halt vielleicht auch zu viel aus Co-Regulation und Regulation mit anderen ziehen, insoweit heilsam sein, dass man eben mal auf sich selbst zurückgeworfen wird. Das ist, glaube ich, wieder anders für Menschen, die halt eher so einen Autonomietrauma haben, also so überunabhängig, ich brauche niemanden, die wachsen da eher nicht, weil das für die ja Normalzustand, ich brauche ja nie jemanden. Na, die müssen, glaube ich, tendenziell eher ... Moment, ist ja... Jetzt verwechselst du das. Das ist halt eher ein... Also, ja, die wachsen da nicht, aber die wachsen da auch nicht.
Speaker 2: Naja, du hast gerade gesagt, für die ist das halt eher das Normale. Aber die kommen ja, weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, ich komm ja damit nicht voran. Mit deiner Autonomie. nicht besser, nicht wirklich. Ich fühle mich halt für den Moment sicherer, weil ich mich nicht mit der Farbe von den anderen bekleckern muss. Aber ich komme eigentlich voran. Also damit gebe ich ja die Chance auf Koregulation auch komplett ab. Ja, auf jeden Fall. Aber das ist nicht mein Problem. Ich kann ja sehr gut koregulieren. Ja, das frage ich mich halt. Du kannst sehr gut durch andere regulieren.
Speaker 1: Oder so, ja. Auf jeden Fall habe ich keine Angst in Verbindung mit anderen. Ich hätte auch keine Angst, wenn du mir schlimme Sachen sagst oder wenn meine Freunde mir schlimme Sachen sagen. Habe ich keine Angst, weil ich weiß, ich kann sagen, hey, das ist mir gerade zu doll oder ich verstehe total, ich spüre deinen Schmerz, aber können wir eine andere Tonalität benutzen oder kannst du, was auch immer. Damit habe ich halt null Themen. So Abgrenzung und trotzdem die Beziehung aufrechterhalten. Das haben halt in meiner Welt wieder die Autonomietypen eher, die dann sich entweder komplett verschließen oder komplett ausrasten. Ich muss sagen, wo kommt denn das jetzt her? Du hast ja aber eine ganze Weile runtergeschluckt, dass du jetzt so frei drehst irgendwie. Genau. Was auch komplett nachvollziehbar ist, weil ist ja so. Man hat ja zu viel angesammelt in sich. finde ich gut. Glaubst du, wir machen noch eine extra Folge zu dem Thema, ehrliches mitten, zu dem Buch? Oder wollen wir das jetzt einfach ranklatschen Also tatsächlich würde ich mal schreiben, schreibt das mal in die Kommentare. War das jetzt ein Thema für euch, was so spannend ist? Ihr habt es jetzt ja auch erlebt, finde ich auch gut, dass wir das direkt noch mal live hier gemacht haben. Thema erstes Mal so richtig. Interessiert euch das Thema einfach, weil das ist halt gerade unser Ding. Habt ihr ja gemerkt, wie viel Potenzial ich jetzt zum Beispiel darin sehe. Ich glaube Maria auch, nur sieht man halt Auch erst mal viel Widerstand. das ist ja ganz ehrlich in mir auch. Aber ich hab da echt ein Riesenglauben an dieses Potenzial dieser Methode für uns. Dann ist ja die Frage an alle, jetzt hier zuhören. Geht euch das auch so? Wollt ihr da noch mal bisschen tiefer reingehen? Das war jetzt rein die Methode. Warum die nötig ist und warum wir sind, wie wir sind. Was ist Bindungstrauma eigentlich?
Speaker 2: Das wären jetzt eigentlich. Ja. Ohne dass wir Traumaspezialisten sind. Wir mussten uns da auch selber ja nur einlesen, weil wir vermutlich traumatisiert sind. Ich bin traumatisiert mit ADHS. Das ist ja auch nochmal so eine Doppelscheiße. Und du hast, glaube ich, ADHS-Merkmale durchs Trauma. Genau, total. Es ja da diesen sogenannten VAST-Typ im ADHS und das ist halt umgebungsinduziert durchs Trauma, so habe ich mir das mal hergeleitet, durchs gewisse Traumata und dadurch, dass ich halt eher der Autonomietyp bin und mich nicht selber durch andere bisher gut reguliert habe, habe ich halt andere Strategien entwickelt, die halt einfach viel überdecken, das was da ist. Und das ist einfach sehr viel Reiz, sehr viel Berieselung. Deswegen auch so ein großer Podcast-Fan. Und das ist eigentlich zu doll. Und dann hat man halt ähnliche ADHS-Symptome. Nicht komplett gleich, aber ähnliche Symptome, die halt mit einer schlechten Konzentration mit einhergehen. Und so weiter, die aber durch mein Verhalten kommen. durch das, was ich mir so gebe und durch das, dass ich mich dahin trainiere, nicht ohne so viel Reiz sein zu können.
Speaker 1: Ja, bei mir ist es ja andersrum. Ich suche ja weniger Reiz. Also mich überreizt das ja alles total. Ich kann das deswegen auch einfach gar nicht so viel. hier selber spüren.
Speaker 2: Genau, aber ja, der Claim ist auf jeden Fall nochmal gut. Alles, was wir hier besprechen, ist so selbst angeeignet, total leidenhaft und dient rein dem Interesse. Und vor allem, wenn wir eine Buchvorstellung machen, könnt ihr nur hören, wie wir das verstanden haben und warum das für uns wichtig ist. Mehr nicht. Keine Wahrheiten, keine selbst erhobenen Studienergebnisse und so weiter. Nur... Ja, Okay, hoffen wir schaffen noch eine Frage. Oder wie spät ist es? Achso, naja dann los. Ja, kurz. fünf Minuten haben wir dafür nicht mehr. Und zwar würde ich mal diese nehmen. ist ganz am Rand, so wie ich.
Speaker 1: Aber du musst auch, oder? Ich muss dir eine Frage stellen. Hast du das Gefühl, dass wir mit Konflikten gut umgehen? Wo siehst du Verbesserungspotenzial? Das war die ganze Folge. Hast du recht? Es hat jüttgepasst, aber ... gut.
Speaker 2: Gut, danke für die Frage. Nächstes Mal eine andere, weil wir können jetzt hier nicht ständig die ganzen Karten verbrauchen, oder? Nee. Was denkst du? Gut, noch eine.
Speaker 1: Ne, weiß nicht. Welche Entscheidung hat dein Leben am stärksten geprägt?
Speaker 2: dem Bild über mich mal komplett gerecht zu werden, Tobi ist ja immer so pathetisch. Das ist ultra pathetisch. Hätte ich auch mal wieder genauso geantwortet, nämlich, ähm, die Stelle mich für mich zu entscheiden. Und mal eben genau, ich hatte es ja vorhin schon so bisschen angesprochen, die Entscheidung dazu, daraus ausbrechen zu wollen, dass ich ständig nur für andere lebe. So einfach, wie ich es jetzt gesagt habe, kennen das wahrscheinlich viele Leute, hatte halt da meine ... ganz eigenen Erfahrungen, weil das resultierte bei mir halt auch darin, dass ich mich von so vielen Menschen getrennt habe, die irgendwie in meinem Leben herumgegeistert sind, weil die, weil alles was ich hier erzähle, alles was ich für gut befinde, alles was so langsam Teil meiner Identität wird, mit den Menschen wäre es gar nicht möglich gewesen. weiß ich nicht, aber in dem Moment der Trennung...
Speaker 1: Doch bei manchen weißt du es, weil du es probiert hast. Teilweise mehrfach. Ja, teilweise mehrfach, das stimmt. äh, ja. Nee, ich mein nur, es ist ja auch bei vielen schon eine Weile her und man weiß ja nie, was jetzt noch so passiert ist. Ich halte es für unwahrscheinlich und deswegen bleibt diese Trennung auch irgendwie aufrecht. Aber ich glaub, das ist es auf jeden Fall. Dieses Ding von, ich setz mich hin, ich hab jetzt Bock auf den Podcast und ich rede hier drüber, weil Taritarra, ich habe gelernt, alleine über mich zu sprechen. macht was Gutes mit meinem Körper und mit meinem Befinden über mich. Ach ja, mein Kopf ist jetzt echt schon zu leer gesorgt, als dass ich da noch viel bei springen bringe. Aber das ist es letztendlich. Weg von den anderen, hin zu mir und dann dabei rausfinden, dass ich darüber auch besser zu anderen komme und mit anderen besser Verbindung machen kann. Wow! Genau. Mega! Ja super gut. Guck mal so schnell ist die Zeit wieder rum. glaube wir sind heute auch doll über eine Stunde, aber...
Speaker 2: Naja, ich habe gerade herausgefunden, dass wir hier pro Minute bezahlen bei unserem Anbieter. Toll. Beinerei. Dementsprechend möchte ich von euch einmal einen richtigen Dank gehören, wenn wir hier richtig lange Folgen rausballern, weil ich zahle euch das. Endlich wollte Tobias sagen, bewertet gern diesen Podcast, wenn er euch gefällt. Uns gibt es auch auf YouTube als Video. Falls ihr die Dynamik sehen wollt zwischen uns, wer auf YouTube guckt, hinterlasst doch gerne einen Kommentar oder schickst an deine Freunde, wenn du das spannend findest. Folge uns auf Instagram, schreibe Fragen in des Google Forms, das ist anonym. zahlleuchtet.
Speaker 2: Wann machen wir wieder Fragenfolge? In zwei? Übernächste Folge? Ja, sind beide ein bisschen verballert. ich glaube, es wird sowieso kein ganz gratis, immer gleiches Schema davon folgen geben. Okay, jetzt auch nur so. Letzte Frage. Wie bist du denn drauf gekommen, hier heute einfach im Boden zu sitzen? Ich versuche einfach die beste Ecke in unserer Wohnung für einen Podcast zu finden. Auch das könnt ihr. Wir haben ja jetzt wirklich jedes Mal, glaube ich, ein anderes Setting gehabt. Fast jedes Mal. Drei Mal hatten wir Sofa, glaube ich.
Speaker 2: Ich glaube ich bin sehr für Sofa. Da hier tut mir der Hintern weh. Ja, mit tut auch der Popo weh. Das ist vielleicht ein gutes Zeichen für's... Wenn ihr hinter ein B tut, haben auch B. Auf! Ja, ich hab was vergessen.
Speaker 2: Ja, du wolltest dir noch kurz anhören, wie ich sage, danke für das Gespräch.
Speaker 2: Gut, dann sag ich's einfach, danke für das Gespräch.
Speaker 2: I love you. Bis nächste Woche. Tschüss! Tschüss!
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