Folge 44 - Mental Load: Wer trägt eure Beziehung eigentlich wirklich?

Shownotes

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💬 Grottenehrlich – weil Beziehungen nicht perfekt sein müssen, um echt zu sein.

⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.

Transkript anzeigen

Tobi: Hallo meine Lieblingsfans und natürlich auch unsere Lieblingsfans und hallo

Maria: Hallo!

Tobi: mein allergrößter Fan.

Maria: nicht wohl, ja?

Tobi: Nö. Schön. Wir wollen uns heute, noch mal so eine Preview, mit einer ganz spannenden Frage beschäftigen. Nämlich, wer trägt denn jetzt hier eigentlich unsichtbare Arbeit? Wer hält denn hier eigentlich die Beziehung am Laufen? Und wann wird eigentlich aus Ich helfe dir echte Verantwortung? Finche gut. Ich habe das Gefühl, ist so

Maria: nicht sehr gut.

Tobi: eine deiner Lieblingsthemen in den letzten Jahren immer mal wieder.

Maria: Ja, na ja, vor allem, weil, also zwischen uns auch, weil wir irgendwie Verantwortung auch deutlich anders erst gar nicht definieren oder sehen, was das bedeutet. Ich finde es sowieso immer ganz spannend zwischen Menschen. Wir nutzen ja also erstmal schon die gleiche Sprache und dann auch durchaus die gleichen Worte, aber meinen oft gar nicht dasselbe, wenn wir zum Beispiel so ein Wort wie Verantwortung oder Beziehung oder Lasten tragen oder oder oder. Ich hatte das erst neulich über einen meiner Lieblings Bildungswege empfangen, nämlich Social Media, wo es darum ging, die Theorie aufgestellt wurde, dass wenn ich dir was erzähle aus meiner Innenwelt, höchstens 30 Prozent wirklich bei dir ankommen. Weil das, was ich erzähle, bewertest du mit deinen bisherigen Erfahrungswerten, Erlebnissen, Emotionen und dass wir ganz oft Empathieprobleme haben. Und dann kommt dein Lieblingsthema wieder rein, nämlich die Neugierde. Wenn wir daran glauben wollen, dass wir eigentlich gar nicht, wir können uns eigentlich gar nicht akut und ad hoc verstehen. Da müssen Gespräche auch eigentlich viel langsamer laufen und viel öfter mal pausiert werden und so Geschichten fand ich ganz spannend. und bei Mental Load würde ich sagen, hast du ganz viel auch zu erzählen. Ich weiß, dass als wir uns kennengelernt haben, kann mir vorstellen, die Geschichte ist hier vielleicht auch spannend für die Leute, dass du sehr, sehr viel Mental-Load für deine kleine getrennte Familie getragen und sehr viel Verantwortung übernommen. das ist ja durchaus, glaube ich, ein Thema, wo du einfach aus einer anderen Perspektive, sonst sind es ja immer auch die Frauen alleine, die beschreiben würden, dass sie viel Mental-Load tragen und so. Also ich glaube, wir haben da beide viel zuzuerzählen.

Tobi: Hmm.

Maria: fasse mal gerne weiter mit deinen Gedanken.

Tobi: Super guter Punkt. Lass uns das doch mal kurz aufklären. Lass uns doch mal kurz aufklären, was, wenn wir hier Mental Load meinen, was meinst du eigentlich damit?

Maria: Mhm.

Tobi: Was meine ich denn eigentlich damit? Welche Bereiche zählen da mit rein? Also wovon fühlst du dich hier belastet? So im Leben, im Zusammenleben? Was bedeutet, also was... Wofür muss der Energie aufbringen?

Maria: Mhm.

Tobi: Und so weiter.

Maria: Mhm. Ist das schon die Frage? ja.

Tobi: Ja, genau. Ich möchte es einfach nur ein bisschen einrahmen, weil unsere Zuhörerinnen vielleicht das völlig anders sehen. Nicht, dass der Punkt jetzt gar nicht dabei ist. Was ist es für dich? Das möchte ich erst mal wissen.

Maria: Ja, ich habe das Gefühl oder habe den Gedanken, ich habe den Gedanken. Ich noch, ich hatte mal eine Therapeutin, die hatte einen enormen Wert draufgelegt und mich auch im Gespräch dann unterbrochen, was ich super unangenehm fand. Weil ganz wichtig war, dass ich unterscheide, was sind Gefühle, was sind Gedanken. Und als neurodivergente Person habe ich das als super übergriffig empfunden, weil das überhaupt zu unterscheiden, war ich noch gar nicht so richtig, weil Gedanken so krass viel, auch Emotionen auslösen oder Emotionen, Gedanken mit sich bringen und ich ja den... nicht hatte, ich das Gefühl, du bist aber nicht sehr neurodivergenz-aware. Na ja, trotzdem hat sie den Trigger bei mir gesetzt, dass ich da jetzt auch beim Sprechen selber drauf achte. Egal. Ich habe den Gedanken, dass ich, wenn ich jetzt zum Beispiel bei uns schaue, vermehrt die Verantwortung trage, den Mental Load der Beziehung zu tragen, also dem, was zwischen uns passiert, dem Daraus resultiert, dass ich tendenziell eher die bin, die Fragen stellt, die tief reingeht, die konkret wird, die Themen auf der Agenda hat. Thema XY, dass ich da nachfrage und irgendwie interessiert bin zur Belastung bei dir oder zur Beziehung bei dir oder oder oder oder und das auch gerne mehrfach. vor allem wenn ich das Gefühl habe, dass das für dich eigentlich was wichtiges ist und ich irgendwie spüre, dass es dir vom Teller rutscht. na, dann bin ich da schon mal mehr mit dran. Und ich habe auch den Gedanken, dass ich mit der Wohnung mehr trage im Sinne von, dass sie hübsch ist. So, aber ich bin ja auch, ich bin mehr zu Hause, klar, aber das Gefühl, dass Ich glaube zu beobachten, dass ich halt irgendwie, ja, irgendwie ein bisschen mehr aufräumen bin, Ordnung machen. Viel mehr zumindest auch als vorher oder sowas. Und ich trag auch den Mental-Load für meine Themen halt viel mehr. ja, wenn bei mir was nicht läuft, ich kann wahrscheinlich schon auch irgendwie immer zu dir kommen. Aber ich fühle mich weitestgehend alleine mit meiner Innenwelt. Da bin ich alleine mit, würde ich sagen. Ansonsten habe ich ja nicht viel. Ich habe halt einen Hund. Aber auch der ist recht unaufwendig. jetzt so klassisch Kind und Kegel gibt es ja gar nicht bei mir. ja, das ist halt er. Bis bei dir!

Tobi: Du hast jetzt bei dir mit keinem Satz, wenn ich das richtig verstand, hast du nicht einmal irgendwie Beruf und Arbeit erwähnt.

Maria: Das sind meine Themen, damit bin ich alleine.

Tobi: Ajo.

Maria: Mit meinen Freundschaften, wie es sich da entwickelt, was bei denen los ist, mit meinen Beziehungspartnern, mit meiner Arbeit, Finanzamt, Einkommen, Organisation. So, bin ich alleine

Tobi: Gut.

Maria: mit, das trage ich alleine, würde ich sagen.

Tobi: Okay, ja, das fand ich nochmal wichtig zu umreißen. Ich habe immer so das Gefühl, dass das für ganz, ganz viele vor allem der große Punkt ist, wo es auch immer zu Reibereien kommt, weil das, was für einen alleine da ist, also was auch gar nicht unbedingt abgesprochen ist, dass man das zusammenträgt, das wird dann auch nicht gesehen.

Maria: Mhm.

Tobi: Ja, geht mir ganz ähnlich. Es ist grad... ist... also, nee, anders. Bei mir ist erst mal immer viel los, weil ich suche mir auch meine Themen. Und wenn es immer irgendwo ... Kapazitäten gibt, dann werden die meistens auch investiert. Dann halt in irgendwas anderes, was gerade dann noch wichtiger ist oder was schon länger wartet. Manchmal bin ich es, manchmal ist es ... der Job. Manchmal ist es Beziehung. Und ich würde nicht sagen, dass all diese Investitionen und all dieser Load, den ich mir nehme und wo ich bewusst drin bin, dass das auch immer gleich verteilt ist.

Maria: Mmh.

Tobi: Dafür ist es ja zu wenig nur von mir gesteuert, also all diese Bereiche.

Maria: Mhm. Mhm.

Tobi: Ich würde jetzt mal unterstellen, das wäre vielleicht in einem Angestelltenverhältnis noch mal ein bisschen anders. Da kann ich eher eine flachere Linie rausbekommen und dann meine Strukturen so bilden, dass ich meine Woche mit nicht so großen Ausschlägen rumkriege und mich dann vielleicht ein bisschen anders mich kümmern. Vielleicht ist aber auch völliger Quatsch. Also ich erlebe es jedenfalls andersrum. Ja, und ich würde jetzt erstmal sagen, Mental Load ist für mich, also die Bereiche, wie du sie siehst, die sehe ich auch ähnlich. Ich würde vielleicht... noch mal ein bisschen anders unterscheiden, nämlich vielleicht, also einmal kann ja Middle-Load sein, dass es einfach Arbeit ist. Das wiederum fühlt sich ja super unterschiedlich an. Also was sich für mich wie Arbeit anfühlt, je nachdem wo

Maria: Mhm.

Tobi: ich mich ganz besonders wohl fühle und oder wo ich halt richtig das Gefühl habe gegen den Strom schwimmen zu müssen.

Maria: Mhm.

Tobi: Da ist dann der Load höher, egal ob das gleich viel invest oder mit irgendeinem anderen Maßstab zwischen zwei Personen vielleicht gemessen wird. Ist vielleicht die erlebte Realität da nochmal anders. Und dann, ja, Verantwortung ist auch, hast du recht, ist ein großes Wort, wo glaube ich alle eine unterschiedliche Vorstellung von haben. Aber ist auch nicht das gleiche, wie die Arbeit, die irgendwie zu tun ist. Also wenn wir jetzt im Zusammenleben einmal sagen, Also wenn wir jetzt versuchen, das gegeneinander aufzuwiegen, nur auf dieser einen Ebene, wie viel Arbeit machst du denn im Haushalt? Müll runterbringen dauert fünf Minuten, die Küche aufräumen nach dem Kochen dauert zehn Minuten. Ja, gut. Hat jetzt der eine mehr gemacht als der andere? Ich weiß nicht. Ich glaube, da kommst du nirgendwo bei an. Du bist ja immer,

Maria: Mhm. Ja. Ja.

Tobi: du bist ja immer, und ich auch, also wir sind ja immer... große Freunde von Kontextualisierung und der Mental Load, also die Mental Load zu besprechen untereinander. ist ja eine, also macht für mich nur Sinn, wenn wir den Ganzen besprechen. Also nur den Haushalt gegeneinander aufzuwiegen und zu sagen, du, ich fühl mich hier völlig allein gelassen. Also geht jetzt gar nicht dich,

Maria: Ja.

Tobi: Hast du nämlich auch nicht gesagt. Ich fühl mich hier völlig alleine gelassen, der andere aber vielleicht eine, ja, im Thema Arbeit auf irgendeiner anderen Ebene halt super voll ist und vielleicht irgendwo mitgenommen werden müsste. Und vielleicht sogar bereit ist, die Arbeit zu machen, aber gar nicht von sich aus die Verantwortung zu übernehmen. Also selber nachzudenken, was hier noch gemacht werden müsste. Selber die Empathie aufzubringen. Guck mal, ich nehme hier gerade so eine Schwingung wahr. Jetzt bin ich wieder auf der Beziehungsebene. Ich nehme mir gerade so eine Schwingung wahr. Und spreche die mal an. Weiß nicht, fehlt meistens Vermutlich Kontext. Wenn das mal passiert, ich. Und dann ist es auch noch irgendwie so eine Ebene, was bei Metal Load draufkommt, ist glaube ich auch noch, welche Entscheidungsfreiheiten habe ich denn eigentlich?

Maria: Mhm.

Tobi: Also will ich einfach Sachen machen oder gehören die, also sehe ich die gar nicht bei mir, gehören die mir gar nicht. Will ich Sachen machen oder will ich sie gar nicht machen? Und wiederum ist das abgesprochen.

Maria: Mhm. Mhm.

Tobi: Ja, spannendes Thema, weil es irgendwie so ein Wort ist. Und es ist ganz fies, weil ich erst einmal ganz vielen Leuten die eng zusammenleben, dass alle das Gefühl haben, zu viel Mental-Load zu tragen. Das ich jetzt einfach mal, weil dieses Wort ist so groß geworden und ist vor allem so bekannt geworden, weil das so doll verteilt ist. Ganz viele Leute können sofort was damit anfangen.

Maria: Ich habe das Gefühl, ganz viele Frauen können sofort was damit anfangen.

Tobi: Das denke ich auch. Ja, das ist ein patriarchales Thema. Ganz, ganz vermutlich, deswegen ist es so. Wie ist es? Also wie ist das bei dir? Woher? Also wollen wir nochmal an der Sache weitermachen? Mit dem Haushalt. Also wollen wir es einfach mal hier besprechen. Was siehst du denn da? Wann fühlst du das? Glaubst du zu sehen, wann ich was mache? Oder siehst du es eigentlich gar nicht?

Maria: Nee, bei mir ist es die Unterstellung von Lieblosigkeit tatsächlich.

Tobi: und was ist das?

Maria: Ja, es gibt ja ein paar Dinge, die sind mir sehr wichtig. mir ist ja eine gewisse Ästhetik zu Hause wichtig. Deswegen hatten wir ja einen Designer, der die Wohnung eingerichtet hat, was dir ja auch gar nicht so gut gefallen hat. Da hatten wir ja auch einen inneren Konflikt. Ich habe es für mich jetzt nicht so konfliktig aufgenommen, weil ich fand das fein. Ja, wo ich jetzt gerade auch die Frage entwickle, wo ich sage, wie viel Bock hast du nur dich gut die Wohnung zu kümmern und dass die halt so hübsch bleibt, wie ich sie hübsch finde, wenn du sie gar nicht hübsch findest, so Fragezeichen. Aber ich arbeite ja zu Hause und für mich war es eben enorm wichtig, dass ich ein ästhetisches Umfeld habe, damit ich Lust habe. Also

Tobi: Hmm.

Maria: ich brauche mich hübsch, ich brauche mein Umfeld hübsch und dann kann ich gut arbeiten, dann habe ich Energie. hochfrequent in der Lage dazu, hohen Frequenzen senden zu können und intensiv zu arbeiten und Ergebnisse zu produzieren. Und braucht dafür aber, also ich könnte das nicht in einer unaufgeräumten Wohnung. Und dann sind es eben für mich so Kleinigkeiten, wie das Deko-Gefäße als Aufbewahrungsgefäße genutzt werden. So, ich weiß nicht wohin mit dem hier, ich tu es mal hier in diese Glasvase rein. Das ist so ein Tobi-Ding.

Tobi: Voll.

Maria: habe keinen Platz hierfür, ich weiß nicht wo es ist, aber hier sehe ich gerade, da wäre ja ein Platz rein. Das ist eine Dekovase, Babe. Und dafür habe mich halt nicht gesehen. Das ist halt einfach so ein Ding, wo ich mir dann Gedanken machen muss, wo kommen hier wieder Sachen hin, damit wir eine Ordnung haben, dir dann zu sagen, die Ordnung ist jetzt da, sind die Sachen oder so. Keine Ahnung, das hängt dann so

Tobi: Mmh.

Maria: bisschen an mir. Das ist das kleinste Scheiße. Ich habe auch den Gedanken und ich verstehe total, wo das herkommt, weil du verlässt das Haus sehr sehr früh, teilweise irgendwie 7, 7.30 und kommst sehr sehr spät, 21, 22 Uhr. Und dass du es dann überhaupt noch schaffst, wie heute Morgen den Geschirrspüler einzuräumen, die Waschmaschine überhaupt anzumachen, wir beide vergessen oft genug, die Waschmaschine auszuräumen. Also ich glaube, ich habe in der Spitze schon mal viermal dieselbe Maschine nochmal gewaschen. dann stehen diese Wäscheständer da aber auch recht lang und ich weiß gar nicht, wie oft du Wäsche abnimmst. Ich habe den Gedanken, dass ich es ziemlich oft mache, dafür, ich nicht so oft wasche. Gefühlt, ich habe den Gedanken, wenn ich wasche, hänge ich es auch auf? Ich weiß nicht, wie deine Wahrnehmung da ist, aber zuletzt hatte ich ja diesen Impuls, als ich vor diesen zwei vollen Wäscheständern stand und dachte, okay, das ist jetzt wieder mein Topic. Und dann Beim Wäsche einsortieren gebe ich mir sehr viel Mühe, denke ich, dass deine Sachen da liegen, wo sie liegen. Deine Sporthosen bei den Sporthosen, gute T-Shirts

Tobi: Hm?

Maria: bei guten T-Shirts, Sport-T-Shirts bei Sport-T-Shirts. Ich finde Tops von mir in meinen Sportsachen. Ich finde Sporthosen von mir bei meinen Hosen. Also es ist, na, es ist einfach so, okay, cool, du hast Wäsche eingeräumt, aber ich muss jetzt nochmal sortieren, dass es halt richtig ist. Und... Das sind so Dinge, die mir auffallen. Dann habe ich Haken gekauft für die Tüten über dem Gefrierschrank. Ich glaube,

Tobi: Mmh.

Maria: ich weiß nicht mal mehr mittlerweile, wo die sind. Auf jeden Fall wurden sie nicht angebracht. Es gibt einfach so Themen. Und ich hatte dich gefragt, ob du das machst. Aber es ist jetzt seit Wochen nicht passiert. Und ich verstehe, dass das auf deiner Prioritätenliste nicht weit oben steht. Aber es hat einfach runtergefallen. Da fühle ich mich nicht gesehen und auch ein bisschen mit alleine gelassen, weil mein Bedürfnis wäre, diese blöde Tütensammlung zu sortieren und mein Bedürfnis wäre auch, dass deine fünf Taschen, dein Rucksack und du hast ja nun mal viel, was du so mitnimmst, auch weil du dann woanders übernachtest und so. Das wird das ordentlich. Ich hasse es, dass dieser Flur so vollgestellt ist. das macht richtig was mit mir und ich hätte da gerne mehr Ordnung im Flur. So, passiert halt nicht. Und oder ist noch nicht passiert. Und das sind so Dinge, wo ich sag, ja.

Tobi: Mhm. Sehe ich. Ich setze noch mal an verschiedenen Punkten an.

Maria: Mhm.

Tobi: Weil da müssen wir gar nichts mit machen, einfach nur meinen Senscher zugeben. Meine Inwelt dazu war beim Einzug ja schon die größte Bestrafung beim Einrichten war für mich, dass wir nicht beide funktionell denken wollten. Und dass... dass dein lieber Freund und Designer, der uns geholfen hat, die Wohnung schön zu machen, dass der da auch nicht war. Also absolut nicht. Für mich ist eine Wohnung, die muss auch schön sein. Für mich ist Wohnen aber an dem Punkt schön, wo ich diese ganzen Sachen gut leisten kann. Wo ich eine gewisse Logik im Wohnen habe. Und... Die haben wir hier irgendwie nicht. Und ich hatte bisher auch, manchmal schon, doch, kann mich an einige Situationen erinnern, aber nicht wirklich Kapazität, das mal alles zu sammeln und mal zu sagen, hier so hätte ich es gerne mit dir. Und vor allem auch mal zu fragen, was davon können wir denn eigentlich mal umsetzen? Es würde mir zum Beispiel sehr viel leichter fallen, mal kurz übers Waschbecken zu gehen, wenn der Reiniger einfach drunter stehen würde und einen Lappen. Wenn ich das Gefühl habe, wie letzten Sonntag, ich habe jetzt mal bisschen Zeit, vor allem alleine zu Hause, dann habe ich Bock, was zu machen. Ich habe diese Haken sogar noch im Sinn, aber die Wohnung sieht einfach krümelig aus. Ihr kennt mein Take. Eine krümelige Wohnung ist für mich, da geht es los, dass es richtig unangenehm wird für mich. Von diesen ominösen Krümeln, wo keiner weiß, wo sind die her. Überall sind Krümel. Ich nicht, ist das aus irgendwelchen Essensresten von vor? Irgendwann ist da irgendwo ein weißes Korn? War das gerade noch zwischen meinem Zeh? Oder ist das aus dem Katzenklo von irgendwo getragen worden? Krümelig darf nicht sein. Und dann ist es sowohl mir ein Bedürfnis als auch dir, dass ich einmal durch diese Wohnung gehe. Dass hier einmal die Wäschekörbe leer werden, erstmal. dass ich da einmal durchsauge und dass vielleicht mal die Oberflächen auf den Nutzflächen, dass die einmal gereinigt werden. Hm. Ja, also dieses Designthema ... ... ist jetzt speziell bei uns. Das ist immer so bisschen Design versus Nutzen. Und ich ... ich glaube, da merke ich gerade, so wie du das erzählt hast, ... dass es da ... vermutlich immer noch eine Diskrepanz gibt. Dass wir die vielleicht mal bei Sachen, die wir so machen zusammen und wo wir uns was zusammen vorstellen, ... dass wir die auch mal immer offen auf den Tisch legen. Im Sinne von, ich Ich brauch's irgendwie so, damit ich mich wohlfühle. Für dich muss es eher schön aussehen. Gibt's einen Kompromiss oder müssen wir uns einfach entscheiden?

Maria: Stimmt überhaupt gar nicht, dass es für mich eher schön aussehen muss.

Tobi: sondern

Maria: Ich find's auch geil, wenn das nützlich ist. Aber wir haben halt zum Beispiel im Bad keinen Platz für Reiniger und alles. Ansonsten müssen wir noch einen Schrank kaufen. Und ich fühl mich damit einfach allein gelassen. Das stimmt halt einfach überhaupt nicht. Auch ich hätte gerne den Staubsauger irgendwo in Nähe von diesem räudigen Katzenklo. Merke auch richtig, wie Emotionen da bei mir hochgehen, weil ich dann irgendwie denke, ich kling für mich nach Ausreden. Weil der ehrlichste Satz von dir war gerade du, ich hab einfach keine Kapazitäten gehabt, mir Gedanken drum zu machen. Ich habe das Thema schon zwei oder drei Mal angesprochen und du hast selber auch schon einmal gesagt, ich brauch's funktionaler. Das hatten wir schon mal, aber daraus wurde halt einfach nichts gemacht. Es wurde nicht priorisiert, dass man sich mal hinsetzt und sagt, okay, komm, wir finden jetzt Lösungen. Und das Bad ist zum Beispiel noch überhaupt nicht fertig. Dann könnte da vielleicht Reiniger hin. Das sind halt einfach noch so ein paar Sachen. Aber es ist total lösbar und natürlich habe ich Bock auf kurze Wege. Wieso nicht? wir sind beide selbstständige Unternehmer. Als ob ich Bock habe, den Stoppsauger zu bauen, bevor ich ihn benutzen kann. Ne, kein Bock, gar kein Bock, gar kein Bock. Und deswegen ja auch für kurze Wege diese Haken im Flur, damit da nämlich alle Sachen, die wir so im Flur haben müssen, so Schuhe, Jacken, Taschen, dass das da alles Platz findet und vielleicht auch noch die Bälle von kleinen und Spielzeug für draußen und dass da halt irgendwie Platz ist, dass nämlich auf die Gefriertruhe vielleicht noch eine Kiste kann mit Spielsachen oder so, wo jetzt halt diese ganzen scheiß Tüten rumliegen und und und und. Das ist ja schon auch die Idee. Die Küche ist halt für vieles zu klein, deswegen haben wir da so einen zweiten Küchenraum und da ist halt dann Staubsauger und sowas alles drin. Naja, das ist jetzt nicht so optimal, aber so ist es halt. Und am Ende wohnen wir ja auch nicht in Versailles und haben keine 174 Zimmer. Sondern we are talking 17 Sekunden Umweg. Aber ich verstehe es. Das Bedürfnis nach Funktionalität verstehe ich total.

Tobi: Schrank Gate. Meine Sachen einzusortieren finde ich auch leichter mit den Kategorien. Die hast du sehr gut erfasst übrigens. Also Props dafür. Die Kategorien, wie so meine Sachen unterteilt sind.

Maria: Ja, ich bin nicht ganz dumm.

Tobi: Jetzt hast du von den Fächern her bei uns im Schrank den gleichen Platz

Maria: Mhm.

Tobi: sortier. Ich müsste aber deine Sachen sortieren. Hast du ... 4-5 verschiedene Arten, Kategorien von Oberteilen. Es aber nicht 4-5 Plätze

Maria: Mhm. Mhm. Das ist richtig, ja. Bei Frauen ist das ein bisschen...

Tobi: für diese verschiedenen Oberteile. Und wenn ich da reingucke, dann sehe ich eigentlich auch nur einen großen Haufen. Also wahrscheinlich weißt du das genau und irgendwie sehe ich es auch so ein bisschen, aber ich sehe diese Kategorien einfach nicht. Und dann habe ich schon wieder eine Hürde in meinem Kopf, dass ich das mache. Also meine Sachen abnehmen gerne. Vielleicht können wir auch das machen. So jeder nimmt seine Sachen ab und die großen Sachen einfach nebenbei. Also sowas wie Bettwäsche und sowas. Oder wir beschriften die Fächer. Das wäre auch okay. So, hier ist der Platz dafür. Bitte entscheiden Sie sich jetzt für eine tolle Lösung. Ich hätte das gerne im Podcast gelöst.

Maria: Ich soll jetzt eine Antwort geben. Du bist ja wohl intelligent genug, dir fünf Sachen zu merken. Es gibt beige Tops, es gibt Tops mit Ärmeln, es gibt Tops ohne Ärmel, unten sind Schlafsachen, Schlabbersachen und Pullover. That's it und meine Hosen hängen.

Tobi: Okay, andere Lösung? Ich mache die nächsten fünf Mal machen wir das zusammen und du kommentierst einfach, was du gerade machst und ich versuche es zu verstehen.

Maria: Wir können das für Social Media aufnehmen, das ist bestimmt funny. Ja, ansonsten können wir natürlich beschriften, das ist ja überhaupt kein Problem. Wir haben nur kein Beschriftungsgerät und ich würde jetzt ungern für sieben Beschriftungen irgendwie so ein Ding kaufen, aber das geht natürlich.

Tobi: Ja, gut. Ich gebe hier einen Fünfer hin. Hier gibt es nämlich im Studio so eins. Dann lasse ich mir die einfach mal machen hier. Bezahl ich nur mal in so einer Rolle.

Maria: eine absolut mögliche Lösung.

Tobi: Hmm... Okay, wir haben dieses Gefühl.

Maria: Mhm.

Tobi: Normalerweise interessiert es mich nicht, weil ich mich ja einfach jetzt schon wohler fühle und ich weiß, fühlst dich auch wohl, wenn ein bisschen was in der Wohnung gemacht wurde. Hast du das mitbekommen, dass ich sonntag relativ lange grödeln musste, damit die Wohnung so aussieht, wie sie aussieht?

Maria: Ne.

Tobi: Nö. Genau. Interessanter Punkt, weil ich sage das ja auch nicht. Also weil ich habe irgendwie habe ich ja gar nichts davon. Aber jetzt aber jetzt.

Maria: Doch, dass ich halt weiß, was du geleistet hast.

Maria Schalo: Achtung, Achtung! Es folgt Werbung.

Tobi: Maria, kurze Frage. Können die Leute dich eigentlich auch buchen, wenn sie nicht über Beziehungen reden wollen, sondern über Geld?

Maria: Ja, bitte sogar. Gerade wenn ihr alte Riester-Verträge habt, Wohn-Riester, Riester-Bauspare, Riester-Versicherung, holt diesen Ordner bitte einmal raus.

Tobi: weil ab 2027 das Altersvorsorge Depot kommt.

Maria: Genau. Die private Altersvorsorge wird neu aufgestellt und bestehende Riester-Verträge sollten jetzt geprüft werden. Verhalten, umstellen, später wechseln oder einfach verstehen, was da überhaupt liegt.

Tobi: Und das erste Gespräch bei dir ist kostenlos und unverbindlich, richtig?

Maria: Ja, kein Druck, kein Finanzsprechtheater. Ihr kennt mich aus dem Podcast. Wenn ihr euch hier mit eurer Lebensform gesehen fühlt, dürft ihr euch auch mit euren Finanzen zeigen.

Tobi: Und der Link dazu ist in den Show Notes.

Maria: Genau, kostenlose Erstberatung bei Schalo Hallo Buchen. Und bitte nicht einfach irgendwas kündigen, bevor wir drauf geguckt haben.

Maria Schalo: Ende der Werbung.

Tobi: Genau. Wo wir aber gerade dabei sind, also erstmal nochmal so zwischen uns. Das wäre dir wichtig, dass ich dir sowas einfach mitteile. Also sowas wie, heute war aber doll, ich hab hier erst mal drei Stunden das und das das gemacht.

Maria: Wenn es doll war vor allem. Also wenn es emotional aufwendig war und körperlich aufwendig, natürlich. klar, bleiben wir das mit. Weil wie soll ich es wissen? Wir sind halt nicht permanent beieinander. Und wir. Also die Frage überrascht mich tatsächlich, denn ich hatte erst irgendwann letzte Woche einen kleinen Ausrasterchen, weil ich dir vorgeworfen habe, ihr für mich jetzt mich allein gelassen. Mit dem Thema Wohnung und Haushalt. Und dass du dann noch fragst, hey, soll ich dir eigentlich mal sagen, wenn ich was im Haushalt mache? Überrascht, gelinde gesagt, überrascht es mich ein wenig. Weil ja, bitte, du kennst ja meine Mitteilung darüber, was meine Unterstellung ist, gewesen ist erst kürzlich.

Tobi: ... nochmal für alle ZuhörerInnen. Das war auch wieder an so einem Morgen, ... wo ich dann los wollte ... ... und wo ich natürlich, weil ich ja nie mitteile, ... was ich so im Haushalt mache, ... weil das mache ich gerne, wenn ich alleine bin, ... weil dann habe ich Musik auf dem Ohr und tanze da durch die Wohnung ... ... und mache und schrub und tue. Also einfach, damit es auch irgendwie ein bisschen cool ist. Und ... ... da war ich natürlich super schnell angegriffen davon, ... ... weil ich mir denke, Äh? Also wie können wir den Zustand denn überhaupt so halten? So in meinem Kopf, ne? Aber ja, Kommunikation findet darüber nicht statt. Und ... ich weiß nicht, ob ... ... also gesehen hast du es ja auch gar nicht, was ja auch crazy ist. Also ist das wichtig für Mental Load. Und wenn wir darüber reden, dann ist vermutlich, das mal festzuhalten, eine Transparenz darüber. Dauerhaft einfach auch schon mal wichtig.

Maria: Weil weißt du was ich sehe? Dass du deine dreckigen Tonschuhe gegen die helle Wand gelehnt ausziehst. So was sehe ich. und unser Schuhbrett überquillt und irgendwelche Sachen einfach nur reingestopft werden und unser Schuhregal gar nicht richtig befüllt werden kann, weil da irgendein Kram liegt, der eigentlich in Keller gehört. So was sehe ich. Weil ich sehe, weil es da ist. Aber ja klar, den Rest müsstest du halt kommunizieren.

Tobi: sehe ich nicht. Ich mache das, was ich für wichtig halte. Damit es irgendwie einig krümelig ist, damit ich mich über an den Flächen wohlfühle, damit die Couch mal abgesaugt ist und so weiter.

Maria: Er ist cool, nur wir wohnen zusammen.

Tobi: So, just tell me. Was würdest du sagen, was übernimmst du denn noch, von dem ich nichts weiß?

Maria: Also ich glaube, das ist die völlig freiliche Frage für mich, weil alles was ich tue, weißt du, weil ich hab nicht das Problem nicht zu kommunizieren. Ich bin ja überkommunikativ. Also ich weiß nicht, ob du es wertschätzt. Aber ich hab halt deine emotionalen Themen mit auf dem Schirm. hab dich halt mit auf dem Schirm. hab auf dem Schirm, welche Sachen sind grad bei dir, belasten dich, sind potentielle Dinge, die du vermeiden könntest, wo ich weiß, es wär wichtig, dass du es nicht vermeidest. Ich hab deine Wachstumsbereiche mit auf dem Schirm. Ich sehe, wenn in einem Bereich, in dem du Themen hast, Wachstum passiert und benenne das und lobe das. Das ist was ... Aber eigentlich, das kriegst ja mit, weil ich es dir ja sage, dass es so ist. Deswegen weiß ich jetzt nicht, ob du das nicht weißt. Aber ich kaufe zum Beispiel extra viel Proteinmilch, wenn ich sie mal sehe im Einkaufsladen und denke da irgendwie mit dran.

Tobi: was ziemlich schwer ist, die mal überhaupt zu kriegen.

Maria: Ja, wirklich. Oder halt feuchtes Toilettenpapier ist ja was, was du eher nutzt als ich. Achte ich darauf, dass diese Sachen mit da sind. Wenn du ein Haustier wärst, würde man halt sagen, du bist eher low effort. Also es ist gar nicht so viel... Oder tatsächlich die Krümeligkeit. Also das ist schon was, wo ich auf den Boden gucke und tatsächlich auch mal den Staubsauger schwinge, weil ich weiß, das ist dir wichtig, dass nicht so krümelig ist. Ja. sonst würde mir jetzt zumindest spontan nichts einfallen.

Tobi: Jetzt sind wir beim Thema Haushalt und mir ist gerade so gekommen, ... dir sind ein paar Sachen wichtig, ... mir sind ein paar Sachen wichtig ... und die überschneiden sich ja gar nicht so viel. Scheinbar. Oder du siehst ganz andere Sachen als ich.

Maria: Mmh, mmh, mmh.

Tobi: Was ist denn, wenn wir einfach die weiterhin angehen und mal gucken, was dann passiert? Also wir sind ja einmal bei Arbeit, also wenn wir jetzt nochmal unterscheiden in Arbeit und Verantwortung, das ist ja nicht das Gleiche. Also würde ich mal sagen, ich sehe etwas, der andere sieht es vielleicht auch, vielleicht sieht es der andere nicht, aber ich sehe etwas und merke, hier ist mir was wichtig. Wäre es dann nicht wichtig, die Verantwortung zu übernehmen und zu entscheiden, mache ich das jetzt selber oder gehe ich damit halt ... zu jemandem und also schau mal ob ich diese Verantwortung übertragen kann, ob die Arbeit auch anderweitig geleistet werden kann, vielleicht ist es etwas was einfach eher ein anderer machen sollte oder oder oder. Glaubst du damit kommen wir weiter?

Maria: Ja, und dann kommt der Kontext mit rein, dass du 7 das Haus verletzt und 21 Uhr wieder da bist und ich gar keine Ahnung hab, wann krieg ich dich gegriffen. Ich mir die Sachen dann auch nicht. Also ich könnte mir da auch noch mehr nehmen, das halt aufzuschreiben und das Ganze auf den Schirm zu haben. Gleichzeitig finde ich, neben diesen Haken im Floor haben wir deutlich wichtigere Themen. Ich merk auch grad, dass mich das echt ein bisschen nervt, dass wir so viel über Haushalt reden. Weil Emotionalität sehe ich halt hier viel stärker. bei Mental Load. Also Haushalt ist für mich auch echt so bisschen, boah, will ich mich gar nicht drüber unterhalten, so lass uns jemanden bezahlen, der es macht im schlimmsten Fall. Also das ist für mich über Haushalt streiten. Es ist halt bei uns eine ein bisschen schwierige Situation, wo es gerade irgendwie halt sein muss. Und ich glaube, es gibt halt einfach auch viele Menschen, die halt dann nicht einfach sagen können, dann kommt die Haushaltshilfe halt zweimal die Woche und dann wird die halt mal ordentlich angeschult, was da zu tun ist. Aber Das ist für mich, ich merke richtig, wie es mir die Energie raubt gerade und ich in diesem Podcast richtig... I don't fucking care für Haushalt, Alter. Ja, ja, genau. Du siehst Dinge, ich sehe Dinge. Jeder macht einfach seinen Verantwortungsbereich. Und es wäre total schön, wenn wir uns darüber mal austauschen und wenn es eine Wertschätzung einfach gibt. Hey, voll geil, dass du darauf achtest, dass die Krümel regelmäßig weg sind. Hey, voll geil, dass du darauf achtest, dass wir eine Wohnung haben, wo Leute reinkommen und sagen wow, So, okay, cool. Jeder hat seinen Verantwortungsbereich. Geil. Handshake, lass uns bumsen. Also ich hab wirklich, merke ich überhaupt keinen Bock da weiter darüber zu sprechen. Wäre das wirklich okay?

Tobi: Vollkommen.

Maria: Fantastisch. Kannst du bitte trotzdem diese Haken irgendwann mal anbauen, das wäre auch fantastisch. Oder schaffst du es nicht und ich soll jemandem bezahlen, das wäre auch kein Problem.

Tobi: ... fand ich nicht sagen. Lass uns einen Termin finden, ... aber nicht jetzt.

Maria: Mhm. Mhm.

Tobi: So, Frau Schalo, jetzt haben Sie sich hier groß angekündigt. So, worüber reden wir denn jetzt?

Maria: Über die emotionale Seite von Mental Load. Wer hat Termine auf dem Schirm? Wer organisiert Geburtstage, Geburtstagsgeschenke? Wer hält Kontakt? Wer nimmt Kontakt auf? Wer fragt nach? Wer erinnert? Wer entschärft in Konflikt? Wer leitet Reparatur ein? Wer liest die Bücher? Wer macht die Arbeit? Ich bin viel eher auf dem emotionalen Spektrum von Mental Load unterwegs. Ja, na klar, ist Arbeit anstrengend. Und ja, klar, ist Klo putzen anstrengend. Ist halt scheiße, hat keiner Bock drauf. Das sind ja die Dinge, so nebenher laufen. Noch mal kurz die Frage nach, ey, geht's dir gut? Einschalten in Energien und merken, irgendwie fühle ich dich gerade gar nicht, was ist denn los? ich hätte irgendwie, ne, so diese Geschichten. ist ja so ... Beziehungsarbeit von der ich sagen würde, dass das meine Kernkompetenz ist und die ich halt auch irgendwie selbstverständlich übernehme und in der ich aber auch die größte Verletzung erfahre, wenn sie nicht reziprozitär also auch zurückkommt und wo wir oder wo ich viel daran arbeiten musste da Kontext und Kapazitäten mit reinzuziehen. Und für mich war halt die Frage und lange gespannt, woran ich merke, dass ich zur Projektleitung für die Gefühle und auch die Termine anderer werde. dass er am Ende auch nur ein Kontrollthema ist. Kann ich kontrollieren, dass ich aus dieser Beziehung genug raus bekomme? Weil wenn ich es laufen lasse, muss ich mich unter anderem vielleicht dem Gefühl stellen, dass ich gar nicht genug bekomme aus dieser Beziehung, wenn ich es nicht verantworte, wenn ich nicht die Gespräche initiiere, wenn ich nicht die Fragen stelle, wenn ich nicht die Bücher lese. Dann müsste ich mich der Realität stellen, dass dass ich Beziehungen mit mir selber mache. Und es

Tobi: Bekommst du es dann aber in 100 % der Fälle, wenn du es tust, ... also wenn du es planst, wenn du es an dich, ... also wenn du diese Dinge machst, ... wenn du initiierst und so weiter?

Maria: Nicht in 100 % glaube ich nicht. Habe ich jetzt aber auch keine Exit-Tabelle drüber. Aber

Tobi: Ja.

Maria: mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall. das dann noch rauszubekommen. ja, ich glaube, das ist dann ja vielleicht auch so bisschen schade, wenn sowas nicht gesehen wird, wenn da der Effort nicht gesehen wird, sondern irgendwie nur verstanden wird, dass da jemand Druck macht, weil jemand mehr leistet oder sowas. Ja, wie stehst du zu diesen Themen? Was macht das mit dir, wenn ich das so aufzähle und erzähle?

Tobi: Tatsächlich gibt es Anteile in mir, die jetzt schon danach suchen, so müssen wir uns gleich verteidigen, müssen wir uns gleich hier irgendwie... Es wurde einfach schon zu oft zu einem Schamthema,

Maria: Mmh.

Tobi: weil... Wir waren gerne, also wir beide alleine, aber ich kenne das eigentlich schon immer, war viel zu oft an dem Punkt, dass ich das Gefühl hatte, mit der Arbeit und den Dingen, zu tun sind, ist es Haushalt, ist es Dinge in der Beziehung auf dem Schirm haben, egal in welcher Verteilung, ist es so Micromanagement zwischen einander, dass ich da, also bis zum völligen, ich gebe mein letztes Hemd dafür. Also zum Gefühl davon, zum fast ausgebrannt sein, irgendwie ganz, ganz viel investiere und dann am Ende halt gegenüber stehe, so Aussagen wie, boah, naja, also eigentlich mach ich ja hier alles. So, wie kann das sein? Wie funktioniert das denn? Und ja, also wir haben schon viele Dinge aufgedeckt, unter anderem einfach diese Kontexte, liegen gar nicht offen da. Zum Beispiel andere Dinge sind vielleicht auch gar nicht als okay abgestempelt, dass jeder vielleicht einfach sinnvollerweise in seinen Stärken investiert und in dem, was da ganz besonders gut funktioniert. Weil wir haben ja gerade gesagt, also Arbeit und Verantwortung ist nicht das gleiche und wenn sich etwas für jemanden ganz leicht anfühlt, dann ist es gefühlt ja auch weniger Arbeit.

Maria: Spannende These, ich merke Widerstand in mir zu dem Satz.

Tobi: Aber nichts weiter als das ist es auch. Es ist nur eine These.

Maria: Ja, Weil diese diese These ja sagen würde, dass der Arbeitsaufwand legitimiert. Aber ich kann ja auch eine große Bedeutung hinter etwas haben. zum Beispiel Thema Nähe gestalten. Kommst du zu Hause rein, siehst mein Gesicht, spürst meine Energie und die erste Frage ist halt, was denn los? So. Das ist was, das ist einfach super wertvoll für mich. Gesehen sein, gesehen werden, so. Und wenn eine Person halt ständig Verbindung bitten muss im Sinne von hey, kannst du mich mal sehen, ich hab da ein Thema. Natürlich kann man mit dem Verantwortungsthema sagen, hey, jeder ist für sich selbst verantwortlich, wenn es dir nicht gut geht, mir Bescheid. Okay und was ist wenn ich dann daraus nicht gerade viel Fürsorge wahrnehme für mich? Was ist wenn ich mich einfach auch mal fallen lassen können möchte und gesehen sein will? Dann kann ich natürlich immer von mir aus, aber mach das nicht diesen Extra Spice in Beziehung, dass du für mich bereit bist einen halben Schritt mehr zu machen. Darüber Priorität und Wichtigkeit, Besonderheit zu zeigen. Weil da sein, wenn ich dich frage, kann ja jeder. Dann hab ich dir ja schon die Arbeit abgenommen. Es geht doch genau den Schritt davor. die Arbeit des Gesehenseins, des Sehens, des Interpretierens, des... Die Bindung wertschätzen, den Menschen kennen. Und das ist, ich, für mich da dann einfach ein schwieriges Thema. man jetzt sagt, Maria, du bist halt einfach... besser in allem, was Beziehung und Emotionalität angeht. Deswegen ist ja super, dass du da so viel mehr machst. Ich finde halt Emotionalität, wir sind, ich wiederhole mich da, Menschen haben ein soziales Nervensystem. Bindungsuche ist die erste von den Stressreaktionen, die wir so haben als Menschen. Und wenn sich da dann einfach jemand regelmäßig mal ausschaltet. Und wie gesagt, Kontext ist wieder wichtig. Niemand schaltet sich aus Bindung aus, weil er ein Hurensohn ist, sondern weil eben Kapazitäten, Ressourcen und so. Aber das einfach auf dem Schirm zu haben und als Person, die da, ja... Ich weiß gar nicht, wie man es hinsetzt, der, weniger da leisten kann, Arbeit leisten kann, oder Ressourcenkapazitäten frei hat. Zumindest den Skill zu entwickeln, die Fähigkeit zu haben, es zu sehen und zu sagen, danke, dass du das mitverantwortest, ich sehe, dass du das machst, ich fühle mich da unterstützt von dir, und das ist cool, und ich bin dran, das wieder irgendwie... Oder wie viel Ausgleich brauchst du von mir? Ist das für dich gerade cool? Es geht ja gar nicht darum, sich selbst dann wieder die Verantwortung an sich zu reißen, sondern einfach zu fragen, wie ist denn das für dich? Findest du das? Brauchst du überhaupt mehr oder nicht? Es ist einfach für mich immer wieder die, auch das wieder, dieses Geld zu haben und einfach mal nachzufragen, Dinge zu sehen und nachzufragen, ist für dich eigentlich cool, dass das so läuft oder nicht? Weil wenn, und das ist ja so dein Ankerpunkt, wenn du jetzt sagst, jeder ist für seine Gefühle selbstverantwortlich, wer übernimmt denn dann die Initiative für das, was zwischen uns liegen bleibt?

Tobi: bleibt denn liegen.

Maria: Keine Ahnung, was kann da liegen bleiben? Zum Beispiel Haken an der Wand zu bauen oder ein Komplikgespräch, was ich schon mal eingeleitet habe, was dann nicht nochmal aufgenommen wurde. Wo ist der Scheideweg von Autonomie und Verbindung in Beziehung? Wo wird das eine vom anderen? Bei welchem Thema, bei welcher Intensität wird das eine vom anderen abgelöst? Oder in welchem Kontext? Wie würdest du das sehen?

Tobi: Das ist super schwierig. Das super schwierig eben in verschiedenen Kontexten. Ich weiß, ich weiß jetzt gerade, dass... Also ich weiß, dass für mich gerade diese Woche, nächste Woche sieht im Moment nicht ganz so doll aus wie diese Woche, aber ich weiß, dass für mich eine sehr beruflich-arbeitsintensive Zeit... mir bevorsteht. Und ich bin sogar offen damit, dir gegenüber, dass ich das sogar noch ausbauen möchte. jetzt wird diese Ebene Arbeit ... einfach doller diese ganze Woche. Eigentlich seit Ende letzter Woche ... ... habe ich immer mal wieder so, ... wenn du mich fragst, wie es mir geht und was so mit meinem Tag war, ... dann ist mindestens einmal der Nebensatz, ... boah, ich habe immer noch Sachen rumliegen. ich versuche die mal eben hier ... wenigstens aufzuschreiben, wenn es ins Wochenende geht ... und ich weiß, ich werde die nicht am Wochenende machen Ja, Organisationsthemen, ich glaube, da ist es schon. Ich habe mal den Satz gehört und bitte geh darauf ein. Ich habe mal den Satz gehört, Verantwortung ist nicht teilbar.

Maria: In meiner Management-Ausbildung gab es einen Buchtipp. Ich glaube, das Buch hieß Ownership of the Problem oder die Methode

Tobi: Okay.

Maria: darin war Ownership of the Problem. Jedenfalls haben wir in der Sequenz Management eben Ownership, also Verantwortung besprochen und diskutiert und Verantwortung nimmt man sich. Na ging es dann eben auch Beförderungskulturen und wer wird befördert und so. Na der, leistet. der es sich nimmt, der sich die Beförderung nimmt. ist es Vertrieb zumindest. Ich weiß es nicht

Tobi: Ja.

Maria: in allen. Gerade öffentlicher Dienst und so wird jetzt den Kopf schütteln und sagen, ja, schön wär's. Aber gerade in irgendwie Vertriebskulturen, aus der ich ja komme, ist das Thema. Leistung wird gesehen, wertgeschätzt, Verantwortung nimmt man sich.

Tobi: Hmm.

Maria: Und es ist halt ein unfassbar geiles, ich kenne das halt aus dem Vertriebgefühl, wenn mehrere Menschen sich die Verantwortung nehmen. Dann gibt es andere Themen, da gibt es nämlich Machtgerangel. Da muss man diskutieren, wer hat die bessere Idee und so. Aber daraus resultieren dann auch so Glaubenssätze, ich habe, wie ganz oft im Leben geht es nicht darum, die beste Entscheidung zu treffen, sondern sich schnell zu entscheiden. Weil Leben

Tobi: Ja.

Maria: geht weiter. Und da bin ich auch in meinem Traumatherapieansatz oder in meinem eigenen Entwicklungsansatz. Warum entwickle ich mich so schnell und so massiv? Ownership. ich nehme radikale Ownership für alles. Ich habe ein ganz hohes Verantwortungsbewusstsein für mich und mein Verhalten mit anderen. Während ich ganz klar sage, was du mir nicht sagst, kann ich nicht wissen. Also ich habe jetzt daraus dann keine Scham resultiert, wenn ich eben nicht für alles verantwortlich sein kann, weil mir einfach Perspektiven fehlen, Kontexte fehlen oder oder oder. Aber Verantwortung ist insofern dann also für mich absolut teilbar. wenn nämlich beide die Haltung haben, verantwortlich zu sein. Dann geht es nämlich in Kommunikation, wer von uns für was, wann und wie lange. Weil für mich wird es schon darum gehen, für mich geht es dann schon darum, die Verantwortlichkeit zu tragen und zu sagen, nicht nur zu sagen, Schatz, es bleibt so viel liegen, das ist für mich nicht Ownership, das ist für mich nicht Verantwortung. Verantwortung ist für mich, Babe, ich weiß, du hast einen sehr hohen Anspruch an Verbindung, Emotionalität, emotionale Resonanz. Ich werde das überstark, denn bei deinen Gesprächen gerade dachte ich mir nur, Tobias, das ist seit Monaten nicht anders. Jetzt gerade bleiben To-do's liegen, davor musstest du Kunden finden. Du bist seit Wochen nur mit der Arbeit beschäftigt und damit voll. Die Themen wechseln und werden andere. Aber das ist seit Monaten, eigentlich seit zwei Jahren seit deiner großen Krise, es ist immer wieder dasselbe Thema mit anderen Überschriften, which is fair. Und die Ressourcen, die du hast, fluktuieren aber auch. Also es gibt trotzdem mal Wochen, hast du ein bisschen mehr emotionale Ressourcen. gibt Wochen, hast du weniger emotional Ressourcen. Mir fehlt da trotzdem Ownership, weil Ownership würde für mich bedeuten, sich hinzusetzen und zu sagen, pass auf, das und das bist du, das und das bin ich, das und das ist gerade unser Kontext, ich lege Wert gerade hier drauf, bumm, zack. Einfach anzusprechen. Ich kann nichts anderes tun, als das zu nehmen. Plus es überaus attraktiv finden und das wertschätzen, weil da eben die Verantwortung gesehen wird. Während ich absolut den Respekt habe zu sagen, dein Business ist absolut prioritär für dich, weil dein Business bedeutet die Grundlage für deine Autonomie und ich will dich autonom. Und da bin ich bei Verantwortlichkeit. Verantwortlichkeit ist für mich, merke ich auch gerade, gar nicht alles zu machen, sondern

Tobi: Mhm.

Maria: die Verantwortung dafür zu tragen, dass es gut und richtig gemacht wird.

Tobi: Ja, genau, absolut. Da bin ich auch komplett bei dir. Und daher rührt der Spruch vermutlich, ... Verantwortung ist nicht teilbar. die Verantwortung, dass es gemacht wird. noch mal kurz zurück zum Haushalt.

Maria: Gott, warte, ich atme kurz. Okay, bin da.

Tobi: Es geht gar nicht, also ganz oft geht es gar nicht darum, wer was tatsächlich macht, weil entweder wird es gar

Maria: Mhm.

Tobi: nicht, entweder wird es gar nicht gesehen, es passiert irgendwie nur so im Hintergrund, oder, also und vor allem wird es nicht gesehen, weil man selber auf ganz andere Sachen guckt. Wir teilen die Verantwortung scheinbar Ja, weil wir beide uns verantwortlich fühlen, dass wir schön leben.

Maria: Mhm. Ja.

Tobi: Und ganz, ganz oft jeder so in seinem Film da auch gerne seine Energie rein investiert. Mal mehr, mal weniger. Überhaupt keine festen Tage, weil geht bei uns einfach nicht. Also irgendein Haus. Ja, so. Ja, genau.

Maria: Ja. Und für mich geht auch immer Leben vor. Du hast eine geile Party vor dir, du kannst auf ein sexy Date gehen. Fuck you, du machst doch jetzt nicht die Wische oder den... Also nee, wirklich jetzt. Das hat für mich, das ist die Priorität. Auch morgens können wir noch mal Sex haben oder die Küche aufräumen. Aber ganz sicher räumt niemand die Küche auf. Also was ist los? So, Leben geht für mich da auf jeden Fall auch vor. Ja, sorry, ich bin dir ins Wort gefallen. Tut mir leid.

Tobi: Ja, gut, aber auch immer.

Maria: Ja.

Tobi: Weil wenn Leben immer vorgeht, dann brauchen wir gar nicht mehr Haushalt machen.

Maria: Doch, da müssen wir nämlich mehr Geld verdienen, damit wir jemanden einstellen können, der so eine dämliche Aufsicht Sorry. Nein. Einfach. Nein. In diesem Haushalt werde ich nicht die Küche aufräumen, priorisieren vor Sex. Das ist einfach, das ist mein wertes System zumindest.

Tobi: Danke für dieses TikTok-Video. Das hast du sehr gut gemacht.

Maria: ...

Tobi: Jetzt haben wir so viele verschiedene Stränge aufgemacht. Jetzt weiß ich gar nicht mehr, wo wir gerade waren.

Maria: Du wolltest eigentlich über Haushalt und hast halt gesagt, guck mal, ich geh mal zurück zum Haushalt, weil da wird ja klar, jeder trägt

Tobi: Naja genau, das ist ja damit geklärt.

Maria: die Verantwortung und so. Ich weiß nicht, wo du hin wolltest.

Tobi: Genau zu dem Punkt. ist nicht teilbar, weil jeder sieht ja erstmal was. Du hast jetzt gesehen, das Schuhregal. Ich hab das gar nicht gesehen. Jetzt kannst du die Verantwortung tragen ... ... das in Arbeit überleiten. Selber. Also einfach sagen, ich gräume jetzt hier mal die Schuhe, ... die hier ewig nicht angefasst werden,

Maria: Ja, ist mir völlig klar.

Tobi: Oder du formulierst das oder ... mir ist aufgefallen Das Schuhregal ist irgendwie kacke. Da sind irgendwie fast überwiegend deine Schuhe. Könntest du die mal bitte wegräumen, sodass das ein bisschen ordentlicher aussieht. Die Verantwortung übernimmst du, aber vielleicht nicht die Arbeit. Vielleicht doch.

Maria: Ja.

Tobi: Da ist der Unterschied. Und ich denke, das kann man dann auch anwenden auf so Beziehungsthemen. So, und jetzt ist nur die Frage, was daran ist fair? Weil du siehst, du hast es am Anfang gesagt, du siehst all die Themen, die so vor dir liegen, durch deine Filter, durch dein Wissen, also deine Realität liegt vor mir, meine liegt vor mir.

Maria: Mhm.

Tobi: Wenn wir jetzt Beziehung führen wollen, dann ist es ja, wie ich jetzt, oder wie wir hier so herausgearbeitet haben, dann ist es ja irgendwie undienlich, wenn wir immer nur komplett das, was vor uns jeweils liegt, bearbeiten und da volle Mörekraft reinstecken. Weil der andere sieht vielleicht Dinge gar nicht, die da gemacht werden.

Maria: Mhm.

Tobi: Auf der Beziehungsebene, was ist da also wichtig? Können wir gerne noch mal zusammen reden. Dann sollen wir das jetzt mal übertragen. Verantwortlichkeit und Arbeit. Du hastest vorhin dieses Beispiel mit ... Ja, was passiert denn mit dem Konflikt, irgendwie unausgetragen ist? Also wo ist die Verantwortung jetzt gerade?

Maria: kann es halt total helfen, regelmäßige Beziehungscheck-ins zu machen. Also gerade das war auch was, womit ich dir gerne kommen wollte, aber auch das Gespräch ist liegen geblieben zwischen uns. Ich habe sogar einen Leitfaden erstellt. Es gibt neun Punkte. Ich würde mir wünschen, dass wir immer am ersten des Monats, egal wo wir sind, Zoom-Call haben, anderthalb Stunden die neun wichtigsten Themen in unserer Beziehung aufarbeiten, damit solche Dinge einfach besprochen sind. Weil in meiner Welt Kommunikation. Kommunikation nebenbei. Kommunikation

Tobi: Hm?

Maria: über den Chat oder über Beziehungscheck-ins. Beziehungscheck-ins, super wichtig für hochkonfliktueuse Beziehungen, zwischen Tür- und Angelgespräche zu verhindern, weil da der schlimmste Konflikt passiert und dann niemand mehr fähig ist, seinen Alltag zu gestalten. Gerade mit viel Verantwortung Kindern oder so beschissen. Oder für Poli-Beziehungen, wo man einfach, wir sind beide selbstständig, wir sind beide Poli, wir haben Dates, haben Beziehungen, ist, wir sitzen halt nicht jeden Abend auf dem Sofa nebeneinander, spielen am Handy und nicht mehr an uns rum. Es gibt tausend Dinge, die ich lieber mit dir machen möchte, als dir zu erzählen, dass ich Mangos für den Kleinen gekauft habe. es ist einfach so. Und auch hier wieder merke ich, wie meine Energie hochgeht, weil auch das wollte ich gerne implementieren in unserer Beziehung. Und it did not happen because I don't know why. Schatz, warum haben wir das eigentlich nicht gemacht?

Tobi: Ganz, ganz wichtige Sache. lass uns mal hier in in diesem Tonus bleiben, wir hier und in den Begrifflichkeiten bleiben, die wir hier bisher etabliert haben in dem Gespräch. Wo liegt gerade die Verantwortung dafür? Bei wem?

Maria: habe das gesehen, ich habe das erstellt, ich habe es angesprochen

Tobi: Mhm.

Maria: und von dir kam halt nichts weiter.

Tobi: Da bist du dir sicher? Weil... Weil... ja, okay, Okay. Das war dir zu passiv.

Maria: Ja, können wir ja mal machen, können wir ja mal sehen. Ich empfinde dich als sehr passiv und ich bin einfach nicht der Typ. Ja, natürlich ist mir das so passiv. bin nicht der Typ. Das ist ein Riesenbeziehungsthema bei uns. Übergriffigkeit von meiner Seite, Überverantwortung,

Tobi: Mhm.

Maria: Erwartungshaltung. Du, ein bisschen was zurück von dir bräuchte ich halt schon. Also zumindest ein Ja, geil, schick mir einen Termin. Ein Ja, kann

Tobi: Okay, ja geil, schick mir einen Termin.

Maria: man ja mal machen. I don't know man, da fühle ich die Arbeit, die ich geleistet habe, fühle ich da nicht gesehen. Ja, ich fühle es nicht gewertschätzt und ich fühle auch nicht, das ist ja ein Commitment. Das ist ja ein Commitment, dass wir das einsetzen und dass wir das durchziehen und dass das wichtig ist. Fühle ich alles nicht. Sorry, habe ich gar keinen Bock. Ich habe mir schon viel zu oft die Finger an dir verbrannt und an deinem zwischendrin mal irgendwas so halbherzig zusagen, wie oft du schon Absprachen zugesagt hast und dich dann einfach nicht dran gehalten hast. Das ist... Vergangenheit, ich will das gerne loslassen auf jeden Fall, als eine Vergangenheit die wir teilen, wo ich merke, ja das mache ich nicht mehr. ich brauche mehr Energie, glaube ich.

Tobi: Und jetzt sind wir aber schon bei Frost angekommen.

Maria: Auf Wiedersehen!

Tobi: Also warum zur Hölle machst du es nicht einfach?

Maria: Tobias, weil ich dann alles einfach machen müsste. Es gibt super viele Dinge, die ich in unserem Zusammenleben viel mehr auf dem Schirm habe. Also allein jetzt in diesem Podcast hatte ich an dich doch jetzt schon allein drei Themen, die liegen geblieben sind. Das ist nur in diesem Podcast. Wir sind seit viereinhalb Jahren zusammen. Die Liste ist wahrscheinlich viel länger. Ich bin da wahrscheinlich auch einfach ein bisschen frustriert. So. Und dann von deiner

Tobi: Ja, das ist ja auch okay.

Maria: Seite aus zu sagen, Ja, das wäre aber deine Verantwortung. Du musst dann einfach weitermachen, einfach durchziehen. Da sag ich dann halt, wir sind zu zweit in dieser Beziehung.

Tobi: Ja gut, aber auf der anderen Seite machen wir es ja jetzt halt einfach drei, vier Mal die Woche. Also das würde ja unglaublich doll helfen. Warum zur Hölle? Also und ich weiß es gar nicht mehr. Also weil das ist schon wieder so lange her für mich und es sind schon wieder

Maria: Ja genau.

Tobi: 50 andere Themen drüber gelegt worden. Also

Maria: Ja, genau.

Tobi: warum machst du es nicht einfach?

Maria: Tobias, habe ich dir gerade erklärt, weil deine Riesenfrustration ist. Und das ist schade. Vielleicht nimmst

Tobi: Ich weiß doch, ich verstehe es immer noch nicht. Ich verstehe es immer noch nicht, weil ...

Maria: du dir das mal mit. Vielleicht wäre das mal richtig cooler Effort für unsere Beziehung, dass du da mal versuchst neugierig mir gegenüber zu sein. Weil ich kann mir vorstellen, unsere Hörerschaft, die das gerade hört, denkt sich, das kann ich aber nachvollziehen. Weil wenn ich mir immer wieder die Finger verbrenne, wie oft fasse ich noch auf die Herdplatte.

Tobi: Naja, aber du machst das viermal die Woche. Du machst das viermal die Woche.

Maria: I don't. Es stimmt einfach überhaupt gar nicht. Ich wann habe ich

Tobi: Ich mög-

Maria: zuletzt, ich habe zuletzt am Sonntag die Wösche angesprochen. That's it. Ich spreche es einmal an. Ich mache das ein ganz bewusster Prozess übrigens bei mir. Du kannst mich gerade nicht aufdecken mit, du machst das viermal die Woche. Es stimmt einfach nicht.

Tobi: Ich will dich gar nicht aufdecken, ich will dich spiegeln.

Maria: Ja, you don't, weil es stimmt nicht. Ich spreche dich nicht viermal die Woche auf, wir wollten Beziehungscheck-ins machen, der Haushalt. Wir sprechen heute, load.

Tobi: ja, ja, ne, genau. Okay, dann haben wir uns falsch verstanden. Wir sind in diesen Themen, die mit einem Beziehungscheck-in ... zentrierter und gerichteter ... passieren könnten und wir in den Austausch gehen könnten, ... die werden jetzt schön verteilt, weil ja immer wieder Dinge hochkommen. Ich rede gar nicht über Mental-Load-Sachen und über Haushalt.

Maria: Ja, genau. Und da drehen wir uns im Kreis. Weil ich nicht bereit bin.

Tobi: Und das übrigens zieht, zieht, zieht massiv Kapazitäten von mir für alles andere, obwohl ich ganz andere Pläne habe, die du kennst.

Maria: Ja, das ist scheiße, oder? Ja, ja, das ist total scheiße, oder? Aber ich fühle mich ja alleine an der Spitze der Führung dieser Beziehung. Und es ist total schön, dass das jetzt so aufstößt und dann hoffe ich, dass du vielleicht dran arbeitest, mal nicht mit, ja, können wir machen, zu reagieren, sondern zumindest den Effort einbringst zu sagen, ja, geil, lass uns eine Lösung finden. Weil das genau einer dieser Punkte, wo ich sage, und da wird es jetzt auch hier spannend und energetisch, weil scheiß auf den Haushalt. Wo ich halt sag, Brudi, ich bin einfach hier auch ein bisschen alleine in dieser Beziehung, weil ich mach mir Gedanken. Das war übrigens, das war genau ein Gedanke in deine Richtung. Ich bin damit, ich bin damit nur aufgekommen,

Tobi: So.

Maria: weil ich dachte, wie kriegen wir das besser hin für Tobi? Und dann sag ich dir das und Tobi ist so, ja, ja, können wir machen. Und dann...

Tobi: Und du entscheidest, dass es zu wenig Energie für dich ist und es ist aber eine absolut richtige Entscheidung und dann hast du die Entscheidungsfreiheit damit weiter umzugehen. Naja, ich bin da aber.

Maria: Das, das, da bin ich gar nicht. Nee, nee, da bin ich gar nicht. Ja, ich finde auch gut, dass du dich darüber aufregst, weil ich finde es auch ärgerlich. Aber ich habe dann beschlossen, du weißt was, das ist doch gar nicht meine Verantwortung. Das ist doch gar nicht meine Verantwortung, dich mit zu organisieren.

Tobi: Was? Weißt du, du schickst mir Einladungen für, wann wir zusammen kochen und vielleicht mal einen Film gucken. Aber dafür nicht?

Maria: Ja, dasselbe. Tschüss.

Tobi: What?

Maria: Also ich kann verstehen, dass du vielleicht gerade eher sauer auf dich selber bist, weil eigentlich müsstest auch sagen, ey Maria voll geil, dass du das schon ausgearbeitet hast, mega, dass wir da was haben, lass uns das doch jetzt implementieren.

Tobi: Ja, habe ich doch vorhin gemacht, aber wir sind ja jetzt noch dabei geblieben. Also ich verstehe es halt wirklich nicht. Ich fühle mich da wieder krass getestet einfach. Und nichts anderes ist es ja auch, weil du verlangst ja irgendwie eine andere Energie für ein ganz wichtiges Thema zwischen uns.

Maria: Ja, und da könntest du ja mal in Reflektion und Neugierde kommen, wo das bei mir herkommt.

Tobi: Das hast du mir jetzt schon dreimal gesagt. Danke. Ich habe das reflektiert. Ich mache es auch noch mal gerne. Aber ich verstehe nicht, warum wir an diesen Punkt kommen müssen. Das zieht doch Kapazitäten. Nicht jetzt. Nicht weil es bisschen hochgefahrene Energie ist.

Maria: Weil für mich in meinen Handlungsräumen deine Kapazität nicht die höchste Priorität hat. Das hatte sie viel zu lange. Für mich war jetzt mein Selbstrespekt und das Thema Wertschätzung und Gesehensein und Werden für mich war höher in den Entscheidungen. Ich verstehe, dass du sagst, Alter, für meine Kapazitäten ist es ja eine Hurensohnentscheidung gewesen, Maria. Sehe ich auch, verstehe ich auch, verstehe auch deinen Ärger. Ich habe mich aber höher priorisiert. und die Dinge, die ich mir wünsche, aus Beziehung.

Tobi: Okay. Okay. Na ja gut. Aber ich bin gespannt, wie das ist, wenn wir das einfach alle beide machen. Also da frag ich mich wieder, wie ist denn das, also wie ist das tatsächlich für eine entspannte Beziehungserfahrung, wie ist das denn überhaupt tragbar? Also und du sollt, warte kurz, und ich

Maria: in dem wir...

Tobi: bin absolut dafür, dass du dich priorisierst.

Maria: Ja, ja, hab ich doch auch. Alles gut. Du bist auch grad der Einzige und ich versteh's ja auch, dass du da sauer bist. Aber ich fühl mich da, ich bin da ganz sicher mit mir. Es war eine ganz bewusste Entscheidung. Und ich, wie gesagt, es war auch klar, das kommt irgendwann noch mal hoch. Ich habe das ja auch noch. Wir machen das und so. Das ist alles cool. Ich hatte einfach keinen Bock mehr, dass ich der Packesee bin für unsere Beziehung und dass ich verantworte, dass solche Themen geregelt werden. mir war auch ganz klar, Kapazitäten sind dein Thema und das wird auch wieder aufkommen. Deswegen bin ich da entspannt. Was war grad die Frage?

Tobi: Mental Load ist unser Thema. Kapazitäten sind nicht mein Thema. Das ist auch so. Mental Load

Maria: Ja, na klar. Na klar.

Tobi: ist unser Thema. Nachdem wir das alles durchgesprochen haben, ist mir das ganz wichtig zu sagen.

Maria: ist es auch. Und ich habe unfassbar viel Mental Load für dich mitgetragen. Und nicht nur Mental Load, sondern auch anderen Load, finanziellen Load zum Beispiel und ja, blablabla und so.

Tobi: Und all das soll verändert werden, ... all das soll gleichzeitig verändert werden, ... ... während aber sich gar nicht alles verändert. Das hätte ich gern anders.

Maria: Nö, ich finde gar nicht, dass ich all das verändern muss. Ich bin gar nicht in superlativem unterwegs.

Tobi: Na ja, nee, es ... Okay. Ganz viele Sachen davon ... ... müssen sich verändern. Weil ... für mich, ich hab dir gerade gesagt, ... für mich wichtig ist. Ich hab ... ... eine ganz, ganz große Diskrepanz dazwischen. Dass du mir ... ... sagst, wie ... Beziehung für dich am schönsten wäre ... und wie du auch ganz oft forderst, was du brauchst. Maria (1:00:02) Mhm. Tobi (1:00:02) Und ganz offen damit bist, wie es für dich ... laufen kann, soll. Maria (1:00:07) Hm? Tobi (1:00:08) Und ... Ich versuche eben genau in meinen Kapazitäten und heute viel besser im Balance als früher, weil da bin ich sonst einfach dran krachen gegangen, genau diese Sachen zu regeln. jetzt fühle ich mich, als würde ich mich wiederholen. Also nicht heute, sondern aber dir gegenüber schon mal. Das alles... ... gleichzeitig umzustellen, ist Schwachsinn. Aber in eine Richtung zu denken, ... wie zum Beispiel, ... ey, was ist denn hier gerade der größte Knackpunkt? Aha, ... an dem Punkt, wo ich bin, ... ich habe hier noch Sachen zurückzuzahlen, ... ... alleine mein ... studio equipment, womit ich ... schon sehr gutes Geld verdient habe ... und weiterhin gut verdienen werde, ... ist nicht abgezahlt und so weiter und so fort. All das muss Maria (1:00:58) Mhm. Tobi (1:00:59) irgendwie kommen. Und darüber hinaus ist es für mich wichtig, ... ... in Autonomie zu leben. Genauso wie du es gesagt hast. Maria (1:01:06) Mhm. Mhm. Tobi (1:01:09) Für mich ist es einfach nicht so, dass ... Also erst mal, dass Ich habe ja ganz oft auch das Gefühl, ... dass ich in Gespräche rein investiere. Du fragst mich dann auch ganz oft, ... fühlst du dich jetzt verbunden? Ja, aber ich habe auch massiv Energie da rein investiert ... ... und irgendwann kann ich nicht mehr. Und das ist gerade Maria (1:01:26) Mhm. Tobi (1:01:27) so ein ganz großer Punkt, der in mir schwelt, weil ... ... das ist Mental-Load, ich nicht tragen will. Maria (1:01:34) Ich glaube, dass du gerade zu viel glaubst, was wir mit diesen Check-ins erreichen können. Viel in diesen emotionalen Gesprächen, die du gerade ansprichst, wo du so viel investierst, werden wir trotzdem weiter haben müssen. Weil diese Themen können wir da gar nicht mit einem anderthalbstündigen Call einmal im Monat abdecken. Für mich ging es gerade wirklich Orga-Themen. Tobi (1:01:52) Das seh ich auch so. Das seh ich auch so. Maria (1:01:55) Deswegen, also da brauchst du jetzt keine Hoffnung haben, dass ich dich da beschnitten habe zehn Stunden die Woche oder so. Nee, keine Angst, keine Panik. Wie gesagt, für mich, und das tut mir unendlich leid, aber ich weiß auch nicht, du gerade so richtig, weiß ich gerade nicht so richtig, deine Aufregung, die so angemessen ist, weil es geht ein anderthalbstündiges Gespräch zur Orga-Absprache. Wir kommen einfach aus einer Zeit, wo ich viel zu viel Verantwortung für dich getragen habe und für uns. Also du kannst halt Ich finde es nicht richtig, wenn du sagst, für uns, weil mein Mental Load ist doch auch für uns. Jaja, Babe, erinner dich mal, was ich alles getragen habe und wo du einfach, und wo werde ich dir nie vorwerfen, weil du warst da einfach nicht so in der Lage und ich habe das aus Liebe und Gerne getan und immer wieder. Und es gab aber einfach Punkte, wo ich gemerkt habe, wenn ich das weitermache, du weißt doch, wie eklig ich werde, wenn ich mich overpace, wie ich dann anfange zickig zu werden, an dir rumzukratisieren. Tobi (1:02:50) Du weißt doch wie passiv ich werde, wenn ich mich overpace. Maria (1:02:54) Ja, total. Aber es ist doch... Also wer wird denn hier höher... Wer soll sich hier höher priorisieren? Deswegen... Ich muss mich einfach... Absolut jeder Tobi (1:02:59) Wir sollten uns beide sehr, sehr doll priorisieren. Du sollst es machen. Maria (1:03:02) für sich. Jeder für sich. Deswegen... Ich sehe das. Aber es ist trotzdem ein Spiel von... Manche Bälle sind Glasbälle, manche Bälle sind Gummibälle. Und wir jonglieren die Bälle. Und wir versuchen eben Tobi (1:03:12) Hm. Maria (1:03:13) nur die Gummibälle fallen zu lassen. Und ich habe auch keine Glaskugel. Manchmal war es dann doch ein Glasball. Und wenn du dich jetzt so aufregst, denke ich... Ja, war vielleicht... nicht die beste Entscheidung in deinem Sinne oder war vielleicht eine richtig beschissene Entscheidung in deinem Sinne und kann ich nur sagen tut mir mega leid und lass uns das umsetzen. Aber in dem Moment war es gefühlt für mich eine wichtige oder die wichtigste Entscheidung in meinem Sinne. Du kennst ja meine Haltung. Tobi (1:03:45) Wiederhol nochmal kurz, was hast du für dich damit erreicht? Maria (1:03:47) eine Grenze zu setzen, mich nicht zu overpacen in meiner Energie und gefühlt alles für dich mitzudenken mit der Idee, wenn er bloß genug Kapazitäten hat, kann ich ein bisschen von ihm Liebe und Aufmerksamkeit bekommen. Weil das ist ein wische Circle, dem renne ich seit ewig hinterher. Weil selbst wenn du kapazitär ganz voll bist, sind oft nicht genug Kapazitäten für mich. Aber genau wie du am Eingang des Podcasts gesagt hast, du suchst dir deine Themen. Was ja auch geil ist. Ich will da gar nicht... Es war einfach eine wichtige oder in dem Moment eine, passte gerade in meine Persönlichkeitsarbeit, eben aufzuhören, zu versuchen, dir möglichst viel von den Schultern zu nehmen, damit ich was abbekomme, damit ich genug in unserer Beziehung bekomme und zu sagen, nee, pass auf, komm, das ist jetzt irgendwie, ich hab's angesprochen, die Energy war nicht da, es kann auch einfach sein, dass ich dir unterstellt hab, wenn du so reagierst, hast du grad nicht die Kapazitäten und den Fokus, das auch umzusetzen. Und dann kommt mit rein, wie gesagt, dieses Absprachenthema, dass du zu Dingen ja sagst, weil du natürlich, willst ja der perfekte Traummann für mich sein und bist du ja auch viel, merkst dann aber im Tun oder hast im Tun dann gemerkt, boah fuck, kann ich doch nicht leisten, das hat bei mir zu Verletzungen geführt, weil ich dachte, diese Absprache steht und so und... Ach, da ist ja so viel Kontext, was jetzt auch einfach gar nicht mit reinspielt. Ich will nur, dass du weißt, ich wollte dir damit keine Lehre erteilen. Ja, ich wollte dich nicht bestrafen. Ich wollte nicht... dass du schlechter dastehst. Ich wollte mich lösen von der Idee, wenn ich möglichst viel dich herum organisiere, bleibt genug Aufmerksamkeit und Energie für mich übrig. Erstens, weil falsch, weil du findest immer wieder Dinge, mit denen du dich beschäftigen und voranbringen kannst und arbeiten kannst. Und da sind ja auch genug Dinge, die groß sind und so. Und zweitens war es trotzdem total gut, weil ich eben dann, das war einer so der ersten Schritte, der in meiner Reise so dazu geführt hat, dass ich mehr drauf geachtet habe. was sind gerade eigentlich hier, was sind denn die Gründe? Und dich unterstützen, damit ich mehr bekomme, ist total logisch und auch gut. das ist ja irgendwie der Inhalt für uns allen, dass wir halt alle irgendwie mehr haben, weil wenn du mehr Energie hast, habe ich mehr Energie. Wenn ich mehr Energie habe, kann ich dir mehr Energie. Es ist ja ein Perpetuum Energie-Pille. Tobi (1:06:01) Papetum Energile. Ja, das habe ich doch gesagt. Perpetuo. Ich kann es auch nicht wiederholen. Mann, ich wollte drumherum kommen. Maria (1:06:07) Ich hab's nicht verstanden. Perpetuum Energi... shit. Okay, genau. Jedenfalls, das ist es. Und... ja. So. Ne? Schön, dass du gefühlt... Ich bin einfach happy, dass du da jetzt auch angekommen bist und sagst, nee, es ist doch voll wichtig, es würde doch voll... Ja, seh ich auch so. Aber wie gesagt, es hatte Gründe. Die lagen in mir, die lagen bestimmt auch irgendwo in dir und in uns und so. Und... Das ist halt ja auch zu dem Thema. Was macht man denn damit, wenn man gefühlt zu viel Mental Load für jemand anderen mitträgt und irgendwie für die Beziehung mitträgt und so? Keine Ahnung. Meine Reaktion war dann, okay, ich nehme ein bisschen Energie raus, weil übermäßig Energie zu dir zu geben hat bei mir auch dazu geführt, dass ich Erwartungshaltung entwickelt habe, die ja dann natürlich nur enttäuscht werden konnten, weil deine Prioritäten auch gesunderweise eben eher auf dir gelegen haben, was auch nicht stimmt, weil du hast super viel Priorität für mich, nur... Ja, ich... Vielleicht einfach auch... Deswegen bin ich ja Poli. Ich hab einen super hohen Bedarf. Ich will gar nicht sagen, du kümmerst dich nur dich, weil you don't. Du kümmerst dich super viel auch mich und uns und bist da super bemüht und super liebevoll und so. Ich hoffe, ich hab mich jetzt nicht nochmal Kopf und Kran geredet, aber dann reg dich bitte auf und sag mir. Dumme Fotzer, halt deine Maul. Du weißt, wir sind grotten ehrlich. Das ist der Versuch hier, das an diesem Podcast auch so zu strukturieren. Aber ja. Tobi (1:07:35) Mensch, load, man, geiles Thema. Schön, dass du mich vorher noch mal gefragt hast. Aber bist du eigentlich bereit, darüber zu reden? Maria (1:07:41) Ja, weil ich war echt... Und seine Antwort war, hä? So richtig auch mit so einem Unterton von, hab da doch total den... Und... Ja. Also ich fand's jetzt auch richtig schön, muss ich sagen. fand's auch richtig... Ja. Ach so. Ja. Tobi (1:07:54) Ich wusste, dass das aufregend wird, aber das meinte ich vorhin auch damit. Maria (1:08:00) Ja, aufregend lieb ich ja. Also... Ja. Tobi (1:08:05) Mental Load. Ich habe auch das Gefühl, viel zu groß, viel zu kompliziert, als dass wir hier eine richtige Kerneszenz heute mal rausfiltern können. Aber ich glaube schon alleine mal über die Begrifflichkeiten zu reden. Was ist hier Arbeit? Was ist gefühlter Arbeitsaufwand? Maria (1:08:22) Ja. Tobi (1:08:24) Was ist eigentlich Fairness im Teilen des Mental Loads? Maria (1:08:27) Ja. Tobi (1:08:29) wenn du diese Begrifflichkeiten von Arbeit, gefühlter Arbeit und Verantwortung mal nimmst, dann wird es ganz schön schwammig und sehr individuell vor allem. Maria (1:08:41) Ja und wie schön, weil darüber kann man ja wieder neugierig sein, in Verbindung kommen und ehrlicherweise auch mal so ein Aufflammen von irgendwie Wut oder so. ist ja auch eigentlich nur eine Einladung mal hinzuhören, was ist denn dir eigentlich gerade wichtig? Na so und sich selber auch zu hinterfragen. Es hätte jetzt auch genauso sein können, dass ich sagen muss, ja stimmt, das war eine beschissene Entscheidung. Aber ich habe in diesem Konflikt zwischen uns beiden gerade gemerkt, so nee, ich stehe total hinter dieser Entscheidung, weil die war für mich voll wichtig. gleichzeitig kann ich total Raum dafür halten, dass du dich vielleicht sogar geprüft, wie hast du gesagt, getestet fühlst. Ich will dich auch nicht testen, es geht überhaupt nicht darum dich zu testen, sondern es ging, okay schön, Tobi (1:09:15) Getestet ich mag ich mag nicht ich mag nicht gern getestet werden ich weiß Maria (1:09:22) schön, okay gut, das war mir jetzt einfach nur noch mal wichtig, Grenze für mich. Und das hätte genau auch anders laufen können, weil ich finde halt in Konflikt Also für mich geht viel Grüße an meine liebe Freundin Charlie. Die hat mir das nochmal so... Ich habe Probleme damit, Dinge einfach zu machen. Das kann Tobi belegen. Und Charlie hat mir mal mitgegeben zu sagen, Maria, guck doch einfach, ist was für dich stimmig oder nicht stimmig? So. Na? Und in dem Moment, wo du dich aufregst und ich mit einer Entscheidung von mir konfrontiert werde, merke ich ja, bleibe ich weich und kann irgendwie Raum für dich halten und deine Gefühle. Tobi hält gerade eine Karte in die Kamera, steht drauf, ist es nützlich und macht es mich glücklich. genau. Stimmig oder nicht stimmig. Und wenn ich weich bleiben kann und sagen kann, ich sehe deine Position total und hier sind noch mal die Gründe für meine, dann bin ich da einfach authentisch. Und wenn ich selber aber merke, wie Tobi vorhin gesagt hat, da kommen die Anteile, die sich gleich verteidigen wollen, muss man auch mal die Frage stellen, gebe ich mir da selber eine Schuld? Genau, was muss ich ihm verteidigen? Tobi (1:10:24) Warum? Wovor? Genau. Maria (1:10:27) Genau, genau. ist auch total authentisch, dass wenn ich mich für mich entscheide, dass es ein bisschen sich für dich, gegen dich anfühlt. Kann ich verstehen, das scheiße, es tut mir leid, aber war wichtig damals. Wie gesagt, es ist alles noch da, wir können das sofort umsetzen. So, 1.11. Boom, we do that. Sogar keine Frage. Ich wollte noch mal kurz auf so Kernpunkte eingehen zum Thema Mental Load, weil auch diese freiwillig übernommenen Aufgaben können zu stillen Erwartungen werden. Das ist dann irgendwie, wenn... Tobi (1:10:56) Hmm. Maria (1:10:57) Maria macht ja immer die emotionale Arbeit. Maria kommt mit den coolen Ideen wie Check-ins, die arbeitete Sachen aus. Maria macht das halt. Maria kümmert sich die Beziehung. Das ist halt Hurensohn in meiner Welt. Das ist nicht cool. Und selbst wenn es so ist, wenn man das offen verhandelt so, Maria kümmert sich darum, würde ich trotzdem noch mal fragen. Aber Wertschätzung trotzdem wichtig? Also soll ich dir sogar Wertschätzung dafür gegenüberbringen? Weil es schon krass, dass du das halt viel mehr machst als ich oder so. Keine Ahnung, ich hab manchmal dann auch so mit Schamthemen zu tun oder nicht genug sein und so, wenn ich weiß, jemand macht viel, viel mehr. Das kann bei uns genauso passieren. Wenn ich jetzt raffe, Alter, du machst viermal die Woche die Wohnung, was ich ja vorher gar nicht gerafft habe. Ich schwöre, es kommt Scham. Dann schäm ich mich erst mal, dass ich überhaupt ein Thema draus gemacht habe, wie ich auf die Idee gekommen sein kann, zu sagen, ich fühl mich ja allein, ich werd mich dann auch entschuldigen. also, ne, das ist, das ist für mich so. Das ist ganz klar und deswegen ist einfach wichtig, nochmal darüber zu sprechen, wer macht was, wie viel sehe ich überhaupt und so und habe ich überhaupt einen Anspruch. Also ich finde, man kann auch einen Anspruch verlieren. Sich nicht das Gefühl zu haben, weil mit den Informationen, die ich hatte, hatte ich halt das Gefühl so und mit den neuen Informationen und dann finde ich, muss man sich auch gerade machen und sagen, okay, das war Horensohn von mir, tut mir leid. Ja, dann gibt es halt unterschiedliche Standards. Das kam aus dem Gespräch ja auch ganz klar raus. Man hatte, Tobi sagt über sich mehr so, ähm, ach Gott, wie war das Wort? Ich ästhetisch und du nützlich. Ja? Funktionell war das Wort, genau. Tobi (1:12:27) Ja genau, also funktionell und für dich, ja genau. Maria (1:12:32) Genau funktionell, ne? Und unsichtbare Kompetenzen, die man da auch einfach hat miteinander und füreinander. Und ich finde halt, eine deiner größten Kompetenzen ist halt wie ... unfassbar ruhig du bleibst, auch wenn es stürmisch wird. Also ja, du hast dann keine hohe emotionale Schwingbreite mehr. Ja, du bist dann nicht der Sonnenschein, so, ja, total Party macht. Ja, das fällt ein bisschen weg, wenn du Druck und Ärger bekommst. Aber ich habe es verfickte Scheiße in viereinhalb Jahren Beziehung mit den allergrößten Krisen noch nie erlebt, dass dieser Mann mich anzickt. Oder irgendwie bisschen gehässig oder gemein wird, weil er Druck hat, weil es ihm nicht gut geht. Das ist unfassbar schön und unfassbar sexy und für mich auch ein krasses Vorbild, weil bei mir reicht das kein Spielzeug in der Wendy war, dass ich schon mal auch... Nee, das ist... Ja, aber hör auf. Nee, danke. Tobi (1:13:26) Mann, das ist aber auch scheiße. Ey, da hätte ich mich dann aber auch aufgeregt. Maria (1:13:30) Danke, du mir da... Aber es ist nicht cool, dass ich dich dann anzicke. Es ist... Ich bin da schon eher die Launasche von uns beiden. Das ist auch etwas, was ich unfassbar, stoische Art, was ich so sexy an dir finde. Bei all dem, was jetzt hier auch hinseht, wenn du alles nicht machst und so, hat das schon Gründe, ich dich, wäre ich tätowiert, würde dein Name wahrscheinlich auf einer meiner Wohlware-Lippen stehen. Und Selbstverantwortung, was ja so dein großes Ding ist. Die Autonomen sind ja sowieso immer bei Selbstverantwortung. Es gibt Sicherheit, ich kümmere mich dich, du dich dich. alles ist geklärt, sichere Räume. Selbstverantwortung entbindet eben nicht von gemeinsamen organisierter Fürsorge. Fürsorge ist der Gegenspieler von Selbstverantwortung. Weil mit Fürsorge gehe ich in deinen Ich-Raum. Und wenn ich Fürsorge verlange, möchte ich gern, dass du in meinen Ich-Raum kommst. Und das ist gerade was für Menschen, die mit vermeidenden Anteilen zu tun haben, das ist halt ein bisschen gefährlich. Weil da weiß ich nicht genau, soll ich da machen, begegnet mir da große Gefühle bei mir, bei dir. Der Rahmen ist nicht klar. Vermeidende Anteile sind oft unsicher gebunden in den Menschen. Die Bindung in Nahebindung eher so Fülle hat. Das war mir wichtig zu sagen. Hast du noch Kernpunkte für dich, wo du sagst, deiner Perspektive, das wäre die Zusammenfassung für dich? Tobi (1:14:53) Ja, jetzt wo du es gerade gesagt hast, ist es glaube ich nochmal kurz auch wichtig anzusprechen, mal zu betrachten, vielleicht sich mal zu fragen, vielleicht mal, egal ob aktiv oder auf Nachfrage, mal miteinander zu teilen, ey, wo drin hast du eigentlich eine Motivation? Maria (1:15:12) Mhm. Tobi (1:15:12) Also wenn es Mental Load geht, dann ist es ja, jetzt haben wir es schon geklärt, es gibt irgendwie diese verschiedenen Wahrnehmungen von dem, was überhaupt gemacht werden muss. Ist es in Beziehungsarbeit? hab ich das Gefühl... Also, ich hab ja vor allem durch dich ganz doll erst... überhaupt erst kennengelernt, dass entsprechend geführte Gespräche, dass wir da irgendwo ankommen, das ist ja was Neues. Jetzt Maria (1:15:43) Ja, mann. Ja. Tobi (1:15:46) sind wir beide aber auch noch so unterschiedlich, dass ich das nicht immer so wahrnehme. Maria (1:15:51) Nja. Tobi (1:15:52) Also doch, wir kommen schon immer irgendwo an. Aber manchmal halt auch drei Stunden lang nicht, bevor wir dann da wieder uns verbunden fühlen. Maria (1:16:01) Ja. Tobi (1:16:01) Und ja, was ist meine Motivation, halt diesen Mental-Low zu tragen, wenn ich überhaupt keinen Unterschied merke, ob ich es tue oder nicht? Maria (1:16:09) Ja, Tobi (1:16:12) Wow! Maria (1:16:17) voll schön, als du das sagst. Ja, wichtig. Ja, ja, auf jeden Fall. Tobi (1:16:21) Also das ist ja ganz, ganz, was ist mein Anreiz eigentlich, Dinge zu tun? Ja, das ist vielleicht ein bisschen, bisschen schwierig. Wir sind, jetzt habe ich schon wieder vergessen, was du alles gesagt hast, aber für mich sind glaube ich die wichtigsten Sachen, dass wir irgendwie eine größere Transparenz herauskitzeln. Auch hier würde ich Maria (1:16:40) Mhm. Tobi (1:16:41) einfach sagen, gar nicht so festgelegt. Jeder muss sagen, was er gemacht hat. Nee, lassen wir uns einfach das öfter thematisieren. Egal, Maria (1:16:47) Mhm. Tobi (1:16:49) wer das macht. Maria (1:16:50) Mhm. Tobi (1:16:50) Also hier jetzt einfach gar nicht so Verantwortung verteilen, wer muss jetzt hier wieder was machen? Weil Maria (1:16:55) Mmh. Tobi (1:16:57) ich will diese festen, diese super festen Strukturen, die will ich eigentlich auch gar nicht, weil ich kann sie nicht halten. Aber lasst uns das öfter mal auf dem Schirm haben und einfach thematisieren und uns vielleicht auch einfach angewöhnen, wenn wir mal demnächst daran denken. Ich habe hier heute, also wir sind ja schon dabei zu sagen, ich bin heute eher Low Energy. Aber vielleicht wäre wichtig zu sagen, warum. Warum? Maria (1:17:23) Ja, toll. Tobi (1:17:25) Was hat denn hier so Energie gezogen? Maria (1:17:27) Mhm. Tobi (1:17:28) vielleicht fangen wir da einfach mal mit den Sachen an, die wir vielleicht hier für uns gemacht haben. Weil das interessiert uns doch eher am meisten. Maria (1:17:34) Mhm. Mhm. Tobi (1:17:37) Dass es dann sicher auch noch Sachen gibt, die im Arbeitstag hier unabhängig voneinander irgendwelche Energien gezogen haben. Ja, kann auch noch sein. Das ist aber mehr wichtig, den anderen jetzt gerade hier überhaupt einzuschätzen. Maria (1:17:48) Mhm. Tobi (1:17:49) und einen eigenen Erwartungshorizont zu setzen. Maria (1:17:50) Mhm. Mhm. Tobi (1:17:53) Genau. Unsichtbare Arbeiten einfach noch irgendwie aufdecken. Das ist glaube ich die große Überschrift dessen. Maria (1:18:01) Ja man, hey bitte unbedingt. Tobi (1:18:04) uns öfter mal gegenseitig fragen, ... das war dein Punkt vorhin, ... ... ob Dinge okay sind. Also wenn wir schon da sind, dass wir darüber sprechen, ... ist das okay. Und das auch einfach wiederholt, ... das, also ... ... haben einfach so, ... in drei Monaten führen wir ein völlig anderes Leben ... als jetzt gerade. Maria (1:18:21) Ja, wir setzen diesen Checkern jetzt Wir packen das da einfach mit rein. Alles gut. Tobi (1:18:24) So, meinetwegen das. Das ist so ein Punkt, ich, also es muss öfter kommen, glaube ich. Maria (1:18:31) Mhm. Mhm. Mhm. Tobi (1:18:35) Schön, wenn es eine feste Insel gibt, aber ich glaube, das ist einfach was, was öfter geteilt werden muss, halt, Maria (1:18:36) Ja. Tobi (1:18:41) einfach mal dieses, dieses fairness Gefühl, was ja ganz individuell ist, was bei dir ganz anders ist als bei mir, und auf anderen Punkten halt einfach beruht. ... das mal einfach zusammen zu besprechen. Weil Maria (1:18:56) Ja. Tobi (1:18:56) es ist ja kacke, wenn einer gefühlt irgendwie alles gibt ... ... oder wir beide alles geben und am Ende das Gefühl haben, das ist total unfair. Boah, wie scheiße ist denn das? So. Maria (1:19:10) Ich merke, ich habe gar nicht so ein Fairness-Ding, aber der Podcast ist jetzt auf. Ich muss jetzt schon schneiden, das ist viel zu lang. Das würde ich jetzt mit dir über Fairness diskutieren. Aber... Ja. Tobi (1:19:20) Naja, aber ich meinte jetzt gerade, ich fühle mich angegriffen, wenn du mir erzählst, irgendwie, dass ich die Wäsche nicht abnehme und ich denke mir, Alter, wat? Ich investiere meinen freien Sonntag da rein, damit das für uns schön ist. Und so ganz aus mir heraus, weil ich halt einfach so bin und weil ich das selber gut finde. So, das ist so meine Sache und du bist halt Maria (1:19:36) Mmh. Mmh. Mmh. Tobi (1:19:39) ganz, ganz doll bei, boah, ich bräuchte eigentlich viel, viel mehr von dir, weil ich, ich habe das Gefühl, ich trag hier unsere ganze Beziehungserfahrung alleine. ... fühlst du dich doch unfair, also ist doch unfair für dich. oder nicht. Maria (1:19:53) einsam fühlt sich. Nee, Fairness, ich hab keinen Bezug zu Fair. Ich hab keinen Fair, Tobi (1:19:57) Mhm. Maria (1:19:58) keinen inneren Fair oder nicht Fair. Das ist einsam einfach. Für mich Tobi (1:20:04) Hm. Maria (1:20:04) verlassen, für mich einsam. Fairness ist für mich, deswegen war ich gerade so selber auch, krass Tobi (1:20:08) okay. Maria (1:20:09) irgendwie hab ich mit Fairness nicht so ein Ding. Tobi (1:20:11) Okay. Maria (1:20:12) Aber ja, anyway, wichtig. Tobi (1:20:15) Also ungleiche Verteilung, das meine ich mit Fairness. Und die Frustration darüber ist, dass was ich jetzt gerade mit Fairness meinte, ist das, was sich dann irgendwie unfair anfühlt. Obwohl man sich es anders wünschen würde, egal auf welcher Ebene. So, das mein Maria (1:20:26) Ja. Ja. Ja. Ja. Tobi (1:20:32) Ich glaube, sind so die größten Punkte. Maria (1:20:35) Geil. Tobi (1:20:36) Mehr Offenheit und vor allem den anderen einfach mehr verstehen in dem, was er da tut. Weil... Ist er überhaupt motiviert, genau die Sachen, die ich unfair finde, zu machen? Oder steckt er seine Kraft einfach durch seine freie Entscheidung gerade ganz woanders rein? Maria (1:20:54) Ja. Tobi (1:20:55) Which could be. Aber dann würde ich gern wissen, wohin. Der Kontext hilft mir am Ende. Maria (1:21:01) Ja total mega schön. schön. Das war also das war ein Podcast hier mit mit Kurven. Also ich kurz da ich schlafe ein bei dem Haushalt. Ja dann dachte ich kurz jetzt gar kein Bock das eskaliert hier. ist da los? Und also ich. Nein Tobi (1:21:22) Voll Bock, dass es später eskaliert. Maria (1:21:25) und ich komme jetzt raus mit ihr Liebe. Ich bin denn lieber. Aber ich frag dich auf Kamera gleich nochmal, ob du nochmal erklären möchtest oder nicht. Jetzt bleiben wir erstmal mit. Bewertet unseren Podcast, verdammt dags. Schickt es der Mutti, der Oma, der Cousine. kennt meinen Talk. Unsere Gesichter seht ihr auf J-Tub. Wenn ihr auch sehen wollt, wie wir dann so aussehen, wenn ihr so, ne, spannend. Und Tobi (1:21:50) und wie ich Karten in die Kamera halte, die beim Podcast gar nicht gehört werden. Maria (1:21:54) Richtig. was wollte ich sagen? Genau, ihr könnt uns kleine Texte schreiben bei Spotify, wenn ihr so Gedanken habt zu dem, was wir hier so fabrizieren. Ja, und generell hilft uns einfach hier. Das ist ein super Format und ich finde uns einfach, ich bin richtig gerade verknallt auch wieder an uns nach dieser Folge. Also Wahnsinn, Wahnsinn. Tobi (1:22:15) einfach. Maria (1:22:16) Hot, hot. Gut, mein Engelchen. Dann vielen Dank für deine Offenheit einfach auch und deine Offenheit war heute krass bei dir tatsächlich. Also, lass uns reingucken Tobi (1:22:25) Hmm... Maria (1:22:26) lassen und ja, freue mich auf den Beziehungscheck. Tobi (1:22:32) In zwei Wochen werden wir. Maria (1:22:37) Prima, bis ganz bald. Tobi (1:22:38) Feinie Feinie. Bis nächste Woche. Ciao. Maria (1:22:41) Ciao!

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