Folge 35 - Fragenfolge: Autonomie, Nähe, Queerness & unsere stille Zeit

Shownotes

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⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.

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Tobi: Hallo liebe Freunde, willkommen zu einer weiteren Folge eures Lieblingspodcasts. Übertreiben mag ich gerne. Ich hoffe, zerfliest nicht so sehr wie wir beide. Wir sind sowohl faul als auch gerne in der Sonne unterwegs. Mir fällt gerade auf, du bist immer so perfekt beleuchtet. Und ich nicht. Aber dafür fühle ich mich auch schon ein bisschen angetarnt. Was sagst du?

Maria: Also ich würde sagen, ich bin schon schön braun.

Tobi: Hast du gerade auch einen Kommentar zu mir abgelassen? Oder habe ich das nicht gehört?

Maria: Nee. Ich finde, du glänzt sehr schön.

Tobi: Deine Lippen haben sich bewegt, aber... Ja, es ist warm. soll ich machen?

Maria: Vielleicht brauchst du auch noch mal ein kleines Licht zur Beleuchtung im Studio, wenn du da aufnehmen möchtest.

Tobi: Ich bin das Licht, was hier leuchtet. muss reichen. So, wir haben meine Geburtstagswoche. Das heißt, ich gebe hier den Ton an. Maria ist mitten dabei, eine ganz tolle Geburtstagswoche zu gestalten, nachdem sie vor zwei Jahren mit mir gemeinsam herausgefunden hat, dass mir mein Geburtstag gar nicht so egal ist, wie ich immer dachte, sondern ich einfach mich nicht getraut habe, irgendwelche Erwartungen an Menschen zu haben zu meinem Geburtstag. und deswegen einfach immer nur so Low-Level-Geburtstage gefeiert hab. Also nicht, dass ich noch nie überrascht wurde. Ich hatte natürlich auch schon ganz tolle Ideen und ganz tolle Leute, die hin und wieder mal ganz tolle Sachen für mich gemacht haben. Ja, aber irgendwie war ich da mal zurückhaltend. Maria hat jetzt eine tolle Geburtstagswoche für mich irgendwie durchgeplant im Sinne von ich darf jeden Tag eine. Aufgabe lösen und kriegt dann ein kleines Mini Geschenk. Wobei bisher die Mini-Geschenke sehr, sehr einfach waren und sehr, sehr doll das Gefühl vermittelt haben, dass mir viel zugehört wird. Das ist schön. Wenn ihr das hier hört, also frühestens dann ist diese Geburtstagswoche vorbei. Beziehungsweise sind wir beide dann direkt im Geburtstagsurlaub. Das ist das, was bei uns so abgeht. Ansonsten ist die Woche übelst voll. Alter, was ist denn da los eigentlich? Sowohl Arbeit als auch ständig ist irgendjemand irgendwo. Wir haben schon geguckt irgendwie und haben uns gestern, glaube ich, auch verabschiedet im Sinne von wir sehen uns dann morgen bei Podcast und füllen so richtig irgendwie vielleicht erst übermorgen. Naja, mal gucken, wer wann so wo ist. Also Leben geht scheinbar weiter bei uns. Was steht bei dir diese Woche? Was sind so deine Highlights? Sind die schon vorbei oder ist noch was, worauf du dich richtig freust?

Maria: Ich freue mich richtig auf Rippchen. Ich gehe heute all you can eat Rippchen essen. Ich habe ein Date mit einem... Wir haben nicht viel geschrieben im Vorhinein. Ich weiß, er ein Mann, weiß, er ist promoviert, ich weiß, er ist sehr kinky, ich weiß, ist DJ in verschiedensten hochrangigen Etablissements auch in Berlin. Also kommt irgendwie Gästeliste überall rein, wo du Gästeliste haben möchtest. guter Kontakt, riesengroß, riesenbreit. Und eventuell gehe ich danach mit ihm noch feiern, das ist eine Absprache, oder noch in die Sauna, oder, dann bin ich auch ganz ehrlich mit dir oder euch, es ist Zyklus Tag 27, vielleicht will ich auch nach dem Rippchenessen nach Hause gehen.

Tobi: Nein.

Maria: Aber darauf freue ich mich auf jeden Fall sehr und Highlight diese Woche wird auf jeden Fall der Spa, Wanderurlaub, Wochenendausflug, wie auch immer, mit dir, aber auch mit Vivien. Ich freue mich da super drauf und ich liebe halt auch schenken einfach total. Also du weißt ja nicht, was noch kommt. I know.

Tobi: Mhm. Ne.

Maria: Und das ist für mich einfach schön zu sehen, dass du dich auch nachnurturen lässt. Es ist ja immer eine Sache zu erkennen, ich hatte da bisher keine Erwartungen. Und dann ist es eine andere Sache, die Muster auch zu durchbrechen, ab jetzt auch zuzulassen. Dass man sich da auf Dinge freuen darf und dass du da einen Mittelpunkt bekommst und das dann Spotlight ist ja auch was. was vielleicht unangenehm sein kann. Und da bin ich auch viel am Beobachten, was dir taugt, was dir nicht taugt. Deswegen landet auch gar nichts auf Social Media, weil ich gar nicht möchte, du irgendwie da das Gefühl bekommst, das ist performativ für Social Media gemacht oder so ein Scheiß. Oder dass das schon irgendwie in die Welt geschickt wird, bevor du das so richtig verarbeitet hast. vermute, selbst nach deinem Geburtstag brauchst wie ich dich kenne, noch ein bis zwei Wochen, das so richtig noch mal nachzuverarbeiten. Wenn ich dich dann frage, hast du dann vielleicht eine Antwort für mich, wenn ich sage, und wie war es jetzt so? So schätze ich dich ein, so kenne ich dich auf jeden Fall.

Tobi: Ich glaube, da kennst du mich, glaube ich, sehr gut. Ja, weil es ist, keine Ahnung, es ist wirklich super ungewohnt. Ich kann es dir gar nicht sagen. So in Ansätzen, wie gesagt, gab es sowas natürlich schon. Aber ob da wirklich auch so eine ehrliche Intention dahinter steckte oder ob... Ich weiß auch nicht, ob die Leute, so wie du gerade gesagt hast, halt so doll dabei waren, einfach so richtig gerne zu schenken. Das ist, glaube ich, auch nochmal ein Unterschied. Ist ja nicht jeder einfach. Ja, weiß nicht. Dadurch, dass ich da nicht so einen Bezug zu habe, beschenkt zu werden, dreht sich bei mir auch nicht viel Schenken und Geschenke machen. Also jedenfalls nicht im, ja so... Ich glaube, habe ich so in beide Richtungen irgendwie nicht so einen krassen Bezug zu. Ich freue mich natürlich übelst, auch mal ein schön überlegtes Geschenk gut ankommt oder, oder, oder. Aber das passiert dann und dann ist es vorbei und das bleibt nicht irgendwie in mir drin oder so. Ja, weiß nicht, da passiert nicht so viel. Aber so...

Maria: Geschenken ist tatsächlich ein Skill. Es ist auch was, wo ich mir wünschen würde, dass da auch Kinder schon mitgenommen werden. Geschenke vorzubereiten, ist was, was wir vorgelebt bekommen. Das ist ja eine Sprache der Liebe, die ja auch gar nicht unbedingt jeder sprechen muss, aber es geht ja eben viel darum zu gucken, ja... Ja, ist aus welchem Anteil agiere ich da gerade? Ist das ein Selbstanteil oder ist das noch ein... Paletzter oder nicht gut integrierter, was auch immer, Anteil, schützen soll oder so, blablabla. Und ich finde, in solchen Situationen, in so auch irgendwie emotional aufgeladenen Situationen, kann man da immer ganz gut reinfühlen und so... Ja, auch seine Partnerpersonen sich selber mitkriegen und spüren. Ich mache gerade so eine kleine Achtsamkeitsroutine und führ da auch Tagebuch zu und aber auch bei der Partnerperson halt zu beobachten und zu spüren und zu sehen so, wo leuchten die Augen so richtig auf und wo nicht. Was kann so richtig angenommen werden und was nicht.

Tobi: Hm. Ja, cool. Uns ist ja ganz schön warm hier. Und gleichzeitig ist uns aufgefallen, dass wir gar nicht hinterherkommen mit euren Fragen. scheinbar fühlt ihr euch berufen und von uns aufgerufen, wenn wir hier fast immer am Ende sagen, schickt uns doch mal bitte eure Geschichten. Und wir mögen das so. Jetzt wollen wir dem auch heute mal wieder nachkommen. und mal noch ein bisschen was von euch beantworten, wenn ihr schon so fleißig seid. Bist du bereit dafür? Absolut. Eine Anfängerei. Ja, würde ich mal von Anonym her was vorlesen. Und zwar... in einer langjährigen Monogramm-Beziehung die eigene Autonomie und Selbstentfaltung zunehmend wichtiger wird, während der andere in Beziehung ein starkes Wir-Bedürfnis hat. Hmm, spannend. Wie damit umgehen? Da muss ich immer richtig... vorsichtig sein, glaube ich. Ich fühle mich ja direkt zu diesem Autonomieding irgendwie hingezogen. Wenn mich schon jemand fragt, wie damit umgehen, dann kann ich aber leider nur aus der Perspektive so richtig was sagen, glaube ich. Erst mal frage ich mich, ist es denn hier Selbstentfaltung? Ist es Autonomie? Ist das wichtig, das nochmal auseinanderzunehmen? Kann das coexistieren? In meiner Welt sollte das coexistieren können. Und eigentlich, glaube ich, geht es bei dem Wir immer noch richtig doll darum, dass es das Wir auch gibt. Es hört sich aber so ein bisschen so an wie, es gibt entweder Wir oder halt uns nicht. Das haben wir in der letzten Folge. Und ich glaube ...

Maria: Ich finde, man muss in diese Frage...

Tobi: Entschuldigung, jetzt haben wir das in letzten Folge und auch in der vorletzten Folge irgendwie immer schon mal so bisschen mit drin gehabt. Also wenn wir, wenn wir uns darauf einigen, dass das auch irgendwie wahr ist, was wir aus dem therapeutischen Kontext überall mitnehmen, dann gibt es dich, mich und unsere Beziehung. Dementsprechend gibt es die Beziehung zu mir, deine Beziehung zu dir und die von, also zwischen uns. Das kann man es noch verrückter machen und zwar die von mir zu dir und die von dir zu mir. Aber ich glaube, das macht keinen Sinn. Es gibt halt das Wir, aber es gibt auch noch dich und es gibt auch mich. Ich glaube, das kann schwer sein. da irgendwie, also wenn ich auf einmal von deinem Partner, deiner Partnerin dass ich zwischendurch mal ein bisschen mehr brauche. Und du lebst so sehr, viel in deinem... also in eurem Wir. Und ich glaube, und jetzt ist jetzt einfach nur Hot Take, aber ich würde halt einfach sagen, ey, wenn das so ist, beste Chance für dich, das eigene Ich mal ein bisschen zu fördern. Oder? Jetzt deine Meinung.

Maria: Also die Frage ist ja wie damit umgehen und die Antwort in kurz von mir wäre es akzeptieren. Also ich glaube, halt alles was alles was hier jetzt gerade an Schmerz resultiert ist nur die Vorstellung der Angst der realen Situation die passieren könnte. Weil rein auf dem Tisch liegt ja einfach nur, mein Partner möchte gerade bisschen mehr Autonomie und Selbsteinfaltung. Es fehlt ja komplett die Perspektive von, und was macht das mit euch? Also, ist er noch, ist, also er macht gerade Dinge anders, okay, aber ist er noch gleich zu dir? Habt ihr noch, ähm, es sind doch die, unser Nervensystem registriert ja Mikro-Expressionen, ne? Kommt er zur Tür rein und sieht dich und lächelt. Ist da ein Strahlen in den Augen? Ist da weiterhin, ne? Also ist da eine Liebe zu dir, die du wahrnehmen kannst? Kriegst du mal ein Getränk? Es gibt ja ganz, ganz viele mini... Also ein Getränkreich bekommen ist ja schon was Großes irgendwie, ne? Wenn wir hier reden über Augenbrauen, wir reden über Mundwinkel, ne? Über Mikro, Mikro-Expression, die unser Nervensystem wahrnimmt beim Gegenüber. Und passiert das gleichzeitig. Also braucht der Autonomie und Selbstentfaltung und entfernt sich von dir emotional, wird irgendwie ablehnend. zurück oder sowas oder nicht, weil dann ist das einzige, was gerade Schmerz und Druck auslöst, diese verdammte Überinterpretation von was könnte das bedeuten, wo geht das jetzt hin, ist das der erste Schritt in Richtung Trennung und so. setze mich da gerade irgendwie viel auseinander, sind oftmals Schutzmechanismen unserer Psyche. Zu versuchen, Situationen abzuschätzen und zu kontrollieren. Und ich kann dann immer nur aufrufen dazu, weil die Frage geht ja hier auch nicht weiter. Wie damit umgehen? Ja, genau, umgehen. Wie? Neutral? Neutral und möglichst realitär? Also, das ist kein Wort, ich. Möglichst realitätsbezogen?

Tobi: Na?

Maria: Na genau und und und unaufgeregt. So und vielleicht kann man sich ja sogar darauf einlassen mal zu gucken, was macht denn der da und ist das cool und kann ich mich inspirieren lassen vielleicht auch.

Tobi: Also Neugierde mal in den Tag legen.

Maria: jeden Fall eine gewisse Neugierde auch bei sich selber mal abzuprüfen wie stehen ich eigentlich zur Autonomie und selbstentfalt man habe ich ihn das letzte mal für mich alleine was gemacht oder so einfach nur für mich ganz oft existieren Menschen in Beziehungen und erwarten eben das Bedürfnis von Partner erfüllt werden und es gibt gar gar nicht so richtig eine Behandlung oder ein Ausleben von Selbstliebe Also sich selbst ins Restaurant, sich selbst ein Buch kaufen, sich selbst mal auf eine Massage einladen, sich selbst massieren. Du kannst ja selber die Hände und die Füße massieren oder so. kaufst dir ein geiles Öl, was irgendwie geil riecht und so. Da hab ich jetzt schon wieder Bock drauf. Ich wusste, ich wollte zu Rituals rein, aber ich fahre so, ja, wir brauchen ja nichts. Ja, wir brauchen nichts, aber ich brauch vielleicht was. Also dieses Ding da eben mitzukriegen. Und grundsätzlich ist das ja voll das Power-Couple. wenn man zulassen kann, dass einer verantwortet, die ihr Geschichte irgendwie. Hat da ein bisschen mehr ein Fokus drauf, ganz natürlich und kann halt sagen so, das ist irgendwie gerade mal wieder wichtig für uns, glaube ich, oder so. Und der andere verantwortet, was heißt verantworten, das ist ein bisschen falsch, aber vielleicht so inspiriert er. Also ich würde so, der eine inspiriert zum, ich glaube von mir kann man unfassbar gut Beziehung lernen. Von mir kann man nicht so gut, glaube ich, In Beziehung Autonomie lernen, das konnte ich gut von dir lernen oder kann ich gerade gut von dir lernen. Und ich bin ja als Persönlichkeit bin ich ja super autonom gestaltet. Also ich für das freiste Leben, was ich mir vorstellen kann. So. Mich hält halt einfach wirklich nichts. Und in Beziehung vergesse ich das manchmal ein bisschen. Und wenn wir vom Mindset her eher dahin kommen zu schauen, was können wir voneinander lernen? Und nicht, wofür ich mich bedroht oder was macht das Schlimmes mit mir. Und gleichzeitig, wenn ich mich da erstmal bedroht fühle, ist es doch auch okay zu sagen, irgendwie fühle ich mich davon bedroht. Und dann kann man da ja reingehen und kann sich das angucken und endet ja vielleicht auch ganz natürlich dabei, ich will nicht weg von dir, ich will einfach mehr zu mir zurück. Das kann sich aber natürlich für ein bindungsorientiertes, also auch hier wieder in Stresssituationen oder auch generell Das Nervensystem. Als erste Reaktion ist Bindungsorientierung. Ich gucke erst mal nach meinem Partner links, rechts. Und Koregulation, das lieben wir am meisten. Deswegen verlernen das ja dann auch so viele, also Autonomie und Selbstentfaltung, in gerade langjährigen Beziehungen. Und dann ist meistens einer mindestens, der irgendwann so wie wach wird und sagt, nee, das fiegt ja jetzt ganz furchtbar irgendwie, ich spüre mich ja gar nicht mehr richtig. Das hatten wir in einer der letzten Folgen doch auch, dass ich meinte, so eine übertriebene Verschmelzung auch ganz furchtbar es ist so anstrengend und langweilig gleichzeitig. Also es ist ja geil, wenn es aufregend ist und anstrengend vielleicht. Aber das wäre so mein Gedanke dazu. Ich fühle die Angst. Also ich habe einen Anteil in mir, der ist dazu fähig, diese Angst nachzuempfinden, die ich da reininterpretiere im Sinne von, verlier ich ihn jetzt? Wenn er eine Selbstentfaltung und Autonomie ist, das Gegenteil von wir. Ich bin so gerne im Wir. Wenn wir diese Energie umgestaltet bekommen, kann ich ihm vielleicht noch näher kommen, dadurch, dass ich auch in Autonomie und Selbstentfaltung komme und wir diesen Raum auch noch teilen, was paradox ist. Wir sind ja dann nicht räumlich nah die ganze Zeit. Aber vielleicht schaffen wir es emotional auf eine neue Ebene.

Tobi: Du bist jetzt ein Bauer, der sich häuslich, der ständig guckt, was der häuslich schöner machen kann, wie es für dich und so. Jetzt hast du da so ein Pferd und das Pferd, das wird irgendwie immer unruhiger in diesem Stall und du packst da Decken hin, holst das frischeste Heu ran. und so weiter und so fort. Und das Pferd wird immer unruhiger und du fragst dich, was denn los? Ich gehe dahin, ich käme das, ich gebe ihm die ganze Liebe, die es braucht und so weiter und so. Und du siehst das aus deiner Brille, weil du einfach diesen Häuslichkeitsgedanken und alles schön flauschig machen für euch beide so drin hast. Und jetzt kommt das Pferd und sagt eigentlich, ich brauche einfach Wiese. Willst mal mitkommen? steh auf der Wiese und frag sich doch auch irgendwie... Krass! Hat mir jetzt auch gefehlt. Also ich glaub,

Maria: komme gerade nicht so richtig drüber hinweg, dass du den Mann mit einem Pferd vergleichst oder den freiheitsliebenden Menschen mit einem Pferd. Aber wie heißt denn dieser Film? Mustang? Geht es nicht genau darum in Mustang? Schaut doch mal zusammen Mustang in eurer Beziehung. Ja, ich glaube.

Tobi: Keine Ahnung, ich hab Mustang nie gesehen. Aber wahrscheinlich, ja. Ja, vermutlich. In so ziemlich jedem Pferdefilm ging es immer Das Pferd braucht Wiese. Braucht Platz zu laufen. Und so weiter.

Maria: Ja genau.

Tobi: Ja, ich kann es nicht so richtig... Deswegen meinte ich, das war meine Intro, ja? Deswegen, kann es nicht so richtig nachvollziehen. Weil ich glaube, also ich glaube, das ist einer meiner größten Grundsätze, irgendwie in vielen Dingen mir möglichst viel erzählen zu lassen, wie andere so ihre Welt sehen. Und möglichst viel davon mitzukriegen. Scheißegal, ob das... mit mir Ende resoniert oder ob das ob ich das auch will oder so und so weiter. Das gehört aber irgendwie, damit das nicht ein Einheitsbrei wird, du ... Also, dass du Dass das auch natürlich ist, dass du Leute dich rum ziehen lässt. Und die so ihr Leben irgendwie mal so bisschen ... Leben lässt. Das klingt schon wieder so, als wäre das so was Aktives. Es darf sogar was Passives werden, glaub ich. dass das einfach so gesetzt ist. Weil ich glaube daraus entsteht viel, leichter Nähe und Verbindung.

Maria: wenn, wenn dein Nervensystem dazu in der Lage ist. Es gibt halt einfach Menschen, ja, kommen wir in so eine Traumaschiene auch irgendwie, aber die einfach sich übermäßig doll und intensiv und schnell binden, weil Bindungserfahrungen irgendwie nie sicher waren und die müssen halt über Kontrollsysteme und so. halt immer die Frage, wo stehst du? Bist du mit deinem Trauma möglichst gut in Verbindung und gut integriert und irgendwie? Maslow's Bedürfnispyramide, mir noch so bisschen mit einzubringen. Ist Essen kaufen entspannt für dich, ist Miete zahlen entspannt für dich. Je mehr Anspannung wir so haben in unserem Leben, unabhängig davon, ob dann auch noch eine chronische Anspannung über Trauma da ist, desto schwieriger ist es zu sagen, die wichtigsten Menschen in meinem Leben, die lasse ich halt auch mal ziehen. Weil ich habe ein ganz tiefes Vertrauen darin, wir sind, wir sind auch ohne permanenten Kontakt und so. Das ist natürlich eine wünschenswerte Haltung und gleichzeitig einfach nicht für alle umsetzbar, finde ich. Und was aber, glaube ich, für alle umsetzbar sein kann, ist Empathie aufzubringen und zu gucken, wo sind denn die Menschen so.

Tobi: Der Ja gut. Aber das ist ja genau die Frage gewesen und es ist ja genau der gleiche Punkt, wie du am Anfang gesagt hast, ja einfach akzeptieren, wenn dein Nervensystem dazu in der Lage ist. So, aber also vielleicht, ich glaube ja immer daran, dass wir, ja, also wenn wir schon diese, dode Ding machen, dass wir ja alle irgendwie viel zu viel im Kopf hängen und kognitivieren, dann macht es auch vielleicht sogar Sinn, das jetzt hier mal als Superpower zu nutzen und vielleicht dem Kognitivierten einfach mal einen Moment folgen. In jeder Ernährungsumstellung würde ich das auch so machen mit meinen Patienten hier. Da ich das erst mal kognitiv machen und das ist alles nicht so einfach und das ist, bis der Körper das adaptiert, das dauert eine Weile, bis ich mich wirklich damit besser fühle, dauert es auch einen Moment, also zumindest wenige Tage, je nachdem von wo du kommst. Aber einfach mal kurz glauben, dass das so richtig ist und das deswegen machen und dann mal kurz gucken, was daraus passiert. und dem Partner gegenüber neugierig sein, unabhängig davon, ob ich vielleicht immer noch die Angst habe. indem das jetzt hier vielleicht unser Wir gefühlt für einen Moment runtergefahren wird. Aber es ist ja nur eine Modus Veränderung. Da wird nichts runtergefahren an sich erstmal. Gleichzeitig zu sagen, ey, weißt du was, ich gebe ja einfach trotzdem meine Liebe rein. Ähm... Das ist es, glaub ich. Alles andere hast du nicht in Hand. So.

Maria: Ja, und trotzdem ist halt so langjährige Beziehung immer doll, wenn sich da was verändert. Also großes Mitgefühl auch von unserer Seite. Das ist doll und auch immer wieder die Einladung, lasst euch halt begleiten gerne, weil die Lösung wird darin liegen, dass beides sein darf und sich gegenseitig zu inspirieren. Das wird die Lösung sein, aber das ist halt manchmal ...

Tobi: Ja.

Maria: Je nachdem, habt ihr auch für Muster in der Kommunikation, was sind so Rollenbilder und so, wer wird wie gehört. Es gibt da so viel. also, noch so ein Tipp. Auf jeden Fall.

Tobi: Dafür ist die Anfrage nicht lang genug, aber ja, hast du komplett recht. Wollen wir weitermachen?

Maria: Er will täglich Kontakt schreiben, gelegentlich kurze Anrufe, aber es finden kaum reale Treffen statt. Er sagt, er liebt mich, aber ich merke es nicht an den Taten. Wenn ich es anspreche, reagiert er mit Ausreden und Rückzug. Er ist oft krank, aber Freundetreffen geht immer. Er sagt, er hat Angst, mich zu verlieren, aber dass er gleichzeitig Angst hat, Nähe zuzulassen. Er braucht Zeit. Wie soll ich damit umgehen? Ich will ihn nicht aufgeben, aber auch nicht dauerhaft meine Bedürfnisse hinten anstellen.

Tobi: Aha, ich habe jetzt hier noch gar nicht rausgehört, was denn die Bedürfnisse sind. Ich habe jetzt ganz viel gehört, was er macht und tut. interpretiere daraus das Ja, naja, also ich hab jetzt hier ganz viel gehört, was vermutlich sie, weil es von deinem Account kommt, schätze ich mal, jetzt hier beobachtet und was er so macht und so weiter und ich interpretiere jetzt erstmal daraus, dass sie sich sehr viel mehr Zeit mit ihm gemeinsam wünschen würde. Und dass das die Bedürfnisse wären, die sie gerade hinten anstellt. Das finde ich ja erstmal doof, Bedürfnisse hinten anstellen. Vor allem wenn er seine erfüllt bekommt. So, finde ich auch irgendwie unfair.

Maria: Wenn wir nochmal kurz definieren, was aber Bedürfnis und was Wunsch ist. Ist denn mehr, ich will mehr Reale treffen. Ist das ein Bedürfnis oder ist das ein Wunsch?

Tobi: Kannste gerne. Klingt erstmal nach einem Wunsch.

Maria: Ja, absolut. Und Menschen sind keine Wunscherfüller. Und er erklärt ja ziemlich genau, warum das für ihn halt irgendwie nicht in Frage kommt. Jetzt ist halt eher die Frage, was denn das dahinterstehende Bedürfnis hinter dem Wunsch ist. Priorisierung, Intensivierung der Beziehungsebene, Sicherheit. Bedürfnisse sind viel weniger explizit als Wünsche. Wünsche sind sehr explizit. Mehr telefonieren, weniger an Zeit- und Mengenangaben, das sind Wünsche. Bedürfnisse stellen tatsächlich übergeordnete, weniger definierte Geschichten dar.

Tobi: Also du bist jetzt der Meinung, die sollten vor allem ihre Beziehungsebene mal klären und über mögliche Zukunft sprechen und dann runter in die detaillierte, kleinteilige Wunschebene gehen, zu gucken, wie sie das gemeinsam umsetzen.

Maria: Ich würde sogar noch einen Schritt ergänzen wollen. Man würde halt sagen, manchmal sind Menschen nicht dazu in der Lage, sich selbst und uns gegenüber klar zu sagen, wer sie sind, was sie können, was sie wollen, was sie nicht können, wo sie sich sehen. Manchmal zeigen sie uns das nur über ihre Taten. Und die Person schreibt ja hier selber, ich merke es nicht an den Taten. Ja, weißt du denn, welche Taten für deine Partnerperson sprechen oder interpretierst du das aus deinem eigenen Wertesystem heraus? Weil dann machst du halt Beziehungen mit dir selber. Aber du willst ja Beziehungen mit anderen machen.

Tobi: Vermutlich das.

Maria: Und ich würde mich halt immer erstmal hinsetzen und fragen, was kann ich von dir erwarten? Was kann ich von dir erwarten? Und wenn das nicht geht, dann zeigen Menschen uns ziemlich sicher, was wir von ihnen erwarten können. Deswegen mag ich es auch recht schnell und intensiv in Kontakt mit Menschen zu gehen, weil ich dann schnell sehen kann, was kann ich von einer Person erwarten. Und I can tell you, Menschen wollen ganz viel. Menschen wollen gestalten und Menschen wollen dies und das. Und die Realität ist dann aber ganz oft Menschen sind müde. Menschen werden krank. Menschen sind disreguliert. Menschen sind nicht in der Lage. Menschen sind fähig. Menschen können ihre eigenen Gefühle nicht benennen. Menschen wollen ganz viel und die Realität, was sie uns dann aber zeigen, das auch zu sehen und anzuerkennen und zu sagen, ja, ich höre, wie du das willst und ich sehe aber, dass du es nicht kannst. Und dabei hinzukriegen, nicht zu fallen in das Opferloch von Ich bin dir nicht wichtig genug. Wenn ich dir wichtig genug wäre, dann würdest du mich treffen und nicht deine Freunde. Du, Freunde treffen, ist nervensystemtechnisch eine ganz andere Hausnummer als eine neue Partnerin, die klare Erwartungshaltungen stellt und die er nicht erfüllt.

Tobi: Gerade unter Männerfreundschaften. Da gibt es gar keine... genauso wie die Tiefe ganz oft fehlt, wie ich das so beobachte in Männerfreundschaften, fehlt halt auch jeglicher Erwartungsdruck. Das ist völlig rausgestrichen. Das ist kein Prioritätsthema. Das ist einfach... Das ist absolute Bedürfniserfüllung auf dem leichtesten Weg.

Maria: leichter.

Tobi: Für so einen Kerl vermutlich. Ist alles nur unterstellt, aber... Da kann ich Leute treffen, da muss ich nicht alleine sein in einem Umfeld, in dem ich niemand sein muss, wo niemand irgendwie irgendwas Großes von mir erwartet, sondern wo Leute einfach genauso gerne wie ich mit denen... zusammen bin und Zeit zusammen verbringe und eben einfach sowohl Quatsch als auch vielleicht hin und wieder mal was Ernstes quatschen kann. Ja, und einfach meine soziale Ader ausleben, ohne dass da irgendwas zu tun ist. Und wenn ich jetzt, wenn ich das jetzt machen kann, obwohl ich, so wie es hier jetzt scheint, weitere Interpretation von mir, obwohl ich selbst das nicht so leicht habe in Bindung, in tiefgehender Bindung, Weil vielleicht kenne ich das auch gar nicht von meinen Freunden. Das würde jedenfalls für mich Sinn machen. Dann, ja, ich weiß ja nicht, ob es dann die Zeit ist oder ob es hier auch ein Teil von Vermeidung ist, aber auf jeden Fall gestaltet der Typ ja anhand seiner Kapazitäten. Die Frage ist einfach nur, das auch anders? Können wir das schrittweise verändern? Und wie schaffen wir hier Sicherheit zwischen uns? Du für dich und ich für mich, weil wir ticken da scheinbar sehr anders. Ja, Punkt. Das glaube ich viel Kommunikation. der Schlüssel. Und wieder viel Neugier. wieder viel Neugier. Vor allem, wenn man merkt, da ist man aber unterschiedlich.

Maria: Und ich hatte die Frage...

Tobi: Ja, jetzt du bitte.

Maria: Ich hatte die Frage ja schon mal auf Social Media bekommen und hatte da in den Antwortmöglichkeiten schon das organisierte Bindungsstil? Es gibt halt einen ängstlich ambivalenten

Maria Schalo: Achtung, Achtung! Es folgt Werbung.

Tobi: Maria, kurze Frage. Können die Leute dich eigentlich auch buchen, wenn sie nicht über Beziehungen reden wollen, sondern über Geld?

Maria: Ja, bitte sogar. Gerade wenn ihr alte Riester-Verträge habt, Wohn-Riester, Riester-Bauspare, Riester-Versicherung, holt diesen Ordner bitte einmal raus.

Tobi: weil ab 2027 das Altersvorsorge Depot kommt.

Maria: Genau. Die private Altersvorsorge wird neu aufgestellt und bestehende Riester-Verträge sollten jetzt geprüft werden. Verhalten, umstellen, später wechseln oder einfach verstehen, was da überhaupt liegt.

Tobi: Und das erste Gespräch bei dir ist kostenlos und unverbindlich, richtig?

Maria: Ja, kein Druck, kein Finanzsprechtheater. Ihr kennt mich aus dem Podcast. Wenn ihr euch hier mit eurer Lebensform gesehen fühlt, dürft ihr euch auch mit euren Finanzen zeigen.

Tobi: Und der Link dazu ist in den Show Notes.

Maria: Genau, kostenlose Erstberatung bei Schalo Hallo Buchen. Und bitte nicht einfach irgendwas kündigen, bevor wir drauf geguckt haben.

Maria Schalo: Ende der Werbung.

Maria: oder ängstlich vermeidenden... Bindungsstil auch. Ich kann da das Buch von Verena König, Trauma und Beziehung sehr empfehlen, direkt auf den ersten Seiten wird das wirklich sehr ausführlich elaboriert. Und da hast du dir einfach jemanden gefunden, denen Bindung nicht leicht ist, der einerseits Bindung möchte, andererseits Angst davor hat, das spricht alles ein bisschen dafür. Und sich da mal miteinander zu setzen und dann ihn mitzunehmen, vielleicht auf die Reise von, guck mal, das hab ich gefunden und siehst du dich da, fühlst du dich da gesehen. Und damit halt umzugehen. Deshalb Beziehung am Ende. Umzugehen mit dem, da ist, während man in Kontakt bleibt zu den Dingen, die man vielleicht braucht oder sich wünscht.

Tobi: Nice. Auch hier wieder Akzeptanz. Weniger tolerieren, mehr in die Akzeptanz kommen, damit wir damit auch irgendwas machen können. Next. Woher weiß ich, weiblich 35, ob ich wirklich queer bin? Date zum ersten Mal eine Frau und habe viele Unsicherheiten. Das Gefühl queer zu sein habe ich schon seit ich 18, 19 bin. Ich weiß nicht, ob ich auf sie stehe. Ernährung ist aufregend und macht auch etwas Angst. Sie ist auch unsicher und erwartet. Moment. Zweiter Tick. und erwarte Sicherheit, die ich ihr aber jetzt noch nicht geben kann. Das setzt mich ziemlich unter Druck. Vielleicht doch erstmal unverbindlich daten und körperliche Erfahrungen sammeln. Kommuniziert war, dass ich eine Beziehung mit einer Frau nicht ausschließe und es bei einem guten Vibe ein Ziel ist. Danke.

Maria: Na was sagst du denn dazu, Tövi? Dein Queer-Gefühl? Et wann hast du denn dein Queer-Gefühl? Du queere Maus.

Tobi: Na was sag ich schon dazu? Mein Queer-Gefühl? So quäben ist gar nicht. bin mehr so geradeaus. Es klingt erstmal, als wenn das schon ziemlich gut läuft irgendwie. Also es werden schon Dinge angegeben. Es ist irgendwie hier so bisschen dynamisch. Ich glaube, es wäre sehr sehr fair. diese Datingpartnerinnen genauso abzudaten hin und wieder. Das muss jetzt nicht täglich sein. Oder bei Veränderungen oder oder oder und also ganz offen mit diesen Unsicherheiten zu sein und zu bleiben. Also genau so wie das gehört, so wie es hier steht, gehört das eigentlich zu dieser Dating-Partnerin, oder? Why not? Würde ich gar nichts Schlimmes dran sehen. Das ist halt, ja, ich hab hier irgendwie bisschen Unsicherheiten, aber eigentlich habe ich total den Pull zu dir und ich würde das gern explorieren, aber ich hab Druck und kann dir nichts versprechen. Wärst du da für da? Ich höre hier ganz viel Positives, Und dann ist das irgendwie eine Entscheidung, weil es macht irgendwie auch keinen Sinn. Also exploriert man sich, wenn man dauerhaft unter diesem Druck steht, dass dabei irgendwas rauskommen muss? Ich denke nicht, weil dann hast du ja nie eine richtige Entscheidung. Dann hast du nicht die Exploration von ich gehe mal bis zur nächsten Wegkreuzung und guck mir dann mal an, wo es da so lang geht. Sondern dann ist irgendwie immer einen Gang davon gesperrt, weil es geht ja nur in die eine Richtung. Und dann weißt du am Ende immer noch nicht so richtig, was ist das jetzt? Ist das immer noch der Pull oder ist das hier einfach die natürliche Folge, weil die erste Partnerin, die ich da drin mal gedatet habe, das einfach so will? Ich weiß nicht. wirklich nicht.

Maria: Du definierst dich selbst ja als etero. Stehst du denn auf jede Frau, die du jemals kennengelernt hast?

Tobi: Ne, natürlich nicht.

Maria: Für mich hört sich diese Frage krampfhaft danach an, diese Queer-Definition zu erfüllen. Wir sind so sehr bei dem Geschlecht und so wenig bei den Menschen. Also, stehst du denn auf sie? Also, bist du hot? Und nicht nur der Gedanke, queer zu sein. Was ist das überhaupt, oder das Gefühl, queer zu sein? stehst auf Frauen seit du 18, 19 bist. Was ist denn das Gefühl, queer zu sein? ich mich jetzt erstmal nicht so einfühlen. So cool, wenn man das hat.

Tobi: schreibt sie ja sogar schon. Ich weiß nicht, ob ich auf sie stehe, aber Annäherung ist aufregend.

Maria: Und macht auch etwas Angst. Ja, was machst du denn da, wenn du Angst vor Sachen hast? Also da ich total bei Tobi zu sagen, das muss kommuniziert werden, durchmerk ich hab hier irgendwie Angst und dann muss exploriert, also beziehungsweise erstmal muss exploriert werden, wovor hast du denn Angst, Erwartungen zu erfüllen? Das klingt halt krass danach, dass die halt irgendwie Druck macht und Sicherheit haben will und so. Und das ist eine Situation, wo du halt im besten Fall standhaft bleibst und sagst, Schwester, wir haben uns, ich weiß nicht mal, wie du riechst. Ich weiß nicht, wie du riechst, weiß nicht, wie du klingst, ich weiß nicht, wie du schmeckst. Also, gehören viele Dinge für mich dazu, sagen zu können, ich hab Bock, dich kennenzulernen. Ja, das ist die Sicherheit, ich dir geben kann. That's it. Also, Status jetzt.

Tobi: Ja, richtig. Aber ja, wie gesagt, das sind hier gerade alles so Tipps. Die sind auch völlig unabhängig von dem Queer-Thema, ehrlich gesagt. Das ist eigentlich völlig egal gerade. Also wie trittst du einem Menschen gegenüber, dem du Unsicherheiten hast? Das würde sich jetzt überhaupt nicht ändern, ob du jetzt eine Transperson hast oder doch wieder ein Kerl oder was weiß ich. Ich bin mir unsicher, das sollte der andere vielleicht wissen. Aber nicht vielleicht, definitiv sollte der andere wissen.

Maria: Ja und du solltest irgendwie mal selber in der Lage sein deine Unsicherheit zu explodieren. Oder vielleicht auch einfach aus, also zu halten. Darf man nicht unsicher auf ein Date gehen? darf man nicht unsicher jemanden kennenlernen, dann halt Sicherheit zu gewinnen? Ist es wieder dieses, ich bin zu self aware, ich bin mir jedes Gefühl bewusst, was ich habe und deshalb nicht mehr in der Lage zu leben? und halt Dinge zu tun und das Leben zu erleben, weil ich zu sehr im Gedanken ums Leben machen hänge. I don't know. Aber das wäre so mein Tipp.

Tobi: Ich glaube, es geht hier, weiß nicht, es ist ganz oft, ich muss immer daran denken, wie du, wie hast du es genannt? Die Weiße Wellness Gesellschaft? Also, das ist, glaube ich, so eine Ausprägung davon, dass du deswegen Dinge nicht tust, weil du irgendwann mal gehört hast, was dich nicht gut anfühlt, das sollte ich auch nicht machen. Ist ja vielleicht grundsätzlich

Maria: Mmh. Ja, also wenn wir darüber reden, sich den Arm abzuhacken oder so, dann wäre ich da auch absolut dabei.

Tobi: Ja, was, ne? Also, ja, wenn du die Folgen irgendwie schon so gut abschätzen kannst, aber du bist ja unsicher, weil du etwas noch nicht über dich weißt, sondern nur so einem kleinen Flämmchen in dir folgst, was du gerne aufgeklärt haben möchtest. Und ich glaube, das ist das Beste, was du machen kannst. Dass du einfach sagst, pass auf, ich will das hier nicht unbeobachtet lassen. Ich muss dem mal nachgehen. Hier habe ich vielleicht jemanden, mit dem ich das machen könnte, wenn ich jetzt auf dem Weg merke, krass, da stehe ich doch nicht drauf. Und by the way, entweder es ist die Erkenntnis, und das sollte man dann differenzieren. Stehe ich nicht auf die Person oder stehe ich doch nicht auf Frauen? Ich glaube, da könnte man sich mal Gedanken darüber machen. wenn man schon so self-aware ist, dann ist man ja vermutlich auch ganz gut in Wahrnehmung. Oder?

Maria: Ich zum Beispiel habe einen ganz krassen Typ bei Frauen. Ich war ja gestern auf so einem Flinter Speed Dating, also Frauen, Lesben, Inter, Trans und A-Gender. Und da war einfach kaum jemand hot für mich. Und da waren super viele auch spannende Persönlichkeiten, tolle Geschichten, viele gute Gespräche geführt. Aber wenn du nicht hot für mich bist,

Tobi: Oder?

Maria: Bist du nicht hot für mich? hatte neulich einen Chat mit einer übrigens liebe Grüße, Podcasthörerin auch von uns und Followerin von mir. Die schreibt gerade mit jemandem und will sich kein Foto schicken lassen, weil der Chat ist so nett und sie hat halt Angst, wenn sie das Foto sieht, dass sie dann den nicht mehr will. Und das fand ich eine spannende Herangehensweise irgendwie, weil es doch ganz klar ist, dass wenn ich jemanden nicht hot finde, das kann die netteste Person on this fucking planet sein. Aber ich muss jemanden hot finden, Beziehungen mit der Person zu machen.

Tobi: mal... Ihr hört ja jetzt gerade den Podcast, wahrscheinlich, also so wie unsere Zahlen sind, vermutlich über einen der großen Plattformen, wo es auch Musik gibt. Geht mal jetzt in die Suchleiste, während ihr hier weiterhört, gebt mal oben cool, Savas, weck mich nicht auf. Das könnt ihr euch gleich mal danach geben zu dieser Folge. war ja heute so viel, wo du einfach... Das ist genau der Song, den fühle ich gerade so richtig. ist irgendwie... Wenn du was beobachtest... Ich weiß nicht mehr genau, wie das ging, schon echt lange her. John Bellows Story 3. Wenn du was beobachtest, was bei mir ist und ich bin aber glücklich damit, dann lass mich im Glauben daran, aber weck mich nicht auf. Und ich möchte hier eigentlich immer nur so machen. Immer nur links, rechts eine und hier Augen auf, endlich. Weil wie lange will man denn in diesen Geschichten hängen? Tut ja richtig weh schon.

Maria: Das entscheiden diese Menschen glaube ich nicht. Schwere Prägung, schwerer Stress. Menschen, einige Menschen geraten unfassbar krass in Stress, wenn andere Menschen vor ihnen stehen. Ich löse das manchmal in Menschen aus. Ich habe auch das Gefühl, dass das noch schlimmer wird. Also eigentlich je mehr Therapie ich mache, je mehr ich noch bei mir ankomme, je schneller ich blickig werde für Menschen. desto besser werde ich nicht mit anderen Menschen klarzukommen, sondern desto schlechter. Einmal weil ich dickiger werde, klar, aber andererseits auch, weil das irgendwie Menschen so verunsichert und... verrückt. Aber ja, das wollte ich dazu nur noch erzählen.

Tobi: Das kann so Hexen-Vibes machen. Wir kennen das ja. Wir haben schon viele Personen uns herum gehabt und viele Personen auch schon getroffen, wo das einfach teilweise selbst, wenn man das nur beobachtet hat, manchmal schon sogar bisschen gruselig fast war. Einfach weil man auf einmal Leute lesen kann. Und aus den Sachen, auch wenn man vielleicht interpretiert, ziemlich schnell ein gutes Bauchgefühl hat. was denn da die Hintergründe sind und so weiter. Aber das wäre, ich glaube, das wäre ein übergeordnetes spannendes Thema für eine extra Folge. Also wirst du wirst du Social Awkward, je mehr du heilst?

Maria: Mhm.

Tobi: Wächst du eigentlich aus der Gesellschaft raus, je mehr du dich und andere verstehst? Ja, große Hexenfrage, glaube ich.

Maria: Hmm? Ja, ist spannend. Ich lese dazu auch gerade tatsächlich viel. Ja? Sag mal.

Tobi: Nee, machen wir mal extra. Ich lese gerade, ich habe jetzt endlich dieses Buch angefangen, was ich hier vor einer Weile schon gesagt habe. Musashi Miyamoto, das Buch der Fünf Ringe. Das ist aus dem 16. Jahrhundert. Und der hat irgendwie, irgendwie hatten die damals so eine so eine geile Art, völlig zeitlos mit Dingen umzugehen und Menschen und die Welt irgendwie so. in den eigenen Gedanken in Einklang zu bringen und dabei stetig zu wachsen bis zum Lebensende. Da machen wir mal eine extra Folge drüber. Richtig spannend, glaube, sind auch noch mal so paar Takes zu dem Thema, wo wir jetzt heute so doll in unseren modernen Geschichten und Therapie ist, dass sich wahre Dinge hängen. glaube, gibt es die Wahrheit ist viel größer.

Maria: Wenn Therapie übergreifend so gut funktionieren würde, hätten wir nicht immer noch so viele Menschen mit disregulierten und schnelldiskutierenden Nervensystemen, die sich selbst nicht mitkriegen und andauernd overpowern.

Tobi: Ja, genau. Yo, gönnen wir uns hier noch eine?

Maria: ist noch eine recht lange hier zwischendrin. Das weiß ich nicht, ob wir das jetzt noch packen. Das sieht aus wie für fast wieder eine eigene Folge oder so.

Tobi: Okay, okay, okay. Dann sucht du mal noch einen aus.

Maria: habe eine Frage. Vielleicht könntet ihr beide von dieser stillen Zeit von euch beiden erzählen, wo ihr euch in Klammern in Anführungszeichen getrennt hattet. Wie ging es da? Wie habt ihr gemerkt, dass ihr doch zusammen sein wollt? Wer hat den Schritt dann gewagt? Wie konntet ihr euch das verzeihen, vergeben, dass es diese Zeit gebraucht hat? Oder wie schaut man wieder Badewannwasser saufend aufeinander? Mein erster Gedanke dazu wäre, dass wir nicht getrennt waren. Das hat nie aufgehört, dass ich Tobis Badewasser saufen möchte.

Tobi: Genau.

Maria: Und ich glaube bei Tobi hat es auch nie aufgehört. der Faktor, glaube wir müssen in den Gedanken, das zu verstehen, Deeskalation zu verstehen, Beziehungen von Verbindungen trennen. Das ist für viele anscheinend gleich irgendwie. Aber wir haben Beziehungen deeskaliert und unsere Verbindungen aber versucht sehr hoch zu halten. Also es gab regelmäßigen Austausch, es gab

Tobi: Hmm.

Maria: Sex, gab Kuscheln, gab Übernachtungen, es Telefonate. Das gab es halt alles weiter. Die Verbindung wurde gehalten. Wir haben halt nicht mehr zusammen gewohnt. Wir sind sehr in die Autonomie und Selbstentfaltung gegangen, jeder für sich. Ja, was sind deine Gedanken?

Tobi: Genau das. Also die Äh... Ja, die Unterstellung der Frage war also erstmal irgendwie eine schöne Frage, so das Interesse, das zu verstehen, das, verstehe ich und das kann ich auch echt honorieren, dass man das einfach wissen möchte. Wie funktioniert denn so was, was so ganz außerhalb der Geschichten passiert, die ich so kenne? Und ich hoffe, da wird auch einfach ganz viel rein interpretiert von krass, was die für eine erfolgreiche Beziehung führen. Das hoffe ich jetzt auch einfach mal. Aber du hast das eigentlich alles schon perfekt gesagt. es gab halt das. Ja, kurz, das Leben hat uns da halt einfach ein paar Sachen reingespült, die passieren. Und jetzt im Nachhinein muss ich einfach sagen, haben wir

Maria: Ich muss dazu was sagen.

Tobi: haben wir daraus halt was gemacht und wir wussten dauerhaft, wo das hingehen soll und auch genau das, was wir gerade ja so toll und von, wenn man es nicht weiß, über uns von oben herab schon fast der letzten Fragestellerin hier gesagt haben, ja, so Unsicherheiten und so einfach raus damit, damit der andere so und da gab es halt viele. Unsicherheiten, weil wir haben das ja auch noch nie gemacht oder ich hab's noch nie, du hast glaube ich auch noch nie gemacht, oder? Also mal einfach ein paar, paar Ebenen einer Beziehung zu nehmen und zu sagen, pass auf, die setzen wir jetzt mal einen Moment zurück, weil hier ist gerade ganz wichtig, dass jeder für sich Dinge tun kann, die sehr unterschiedlich ausgefallen sind und die aber absolut nötig waren. Und der andere wusste darüber Bescheid jeweils, was da gerade nötig ist. Es lag einfach immer alles auf dem Tisch. Das war alles überhaupt nicht leicht zu tragen und das war auch alles für uns auch außerhalb dessen, also außerhalb unseres Erfahrungsschatzes. Es war auch egal, weil es gab halt eine Offenheit, gab Updates und es gab alles, was Maria hier gerade schon gesagt hat. Also es gab viele Ebenen. Es gab alle Ebenen der Beziehung ja weiterhin. nur eben stark verändert. Und auch innerhalb dessen, es war ja nicht einfach nur eine Phase der Deeskalation und dann haben wir den Reset-Knopf gedrückt, ne, sondern diese Ebenen, haben sich dauerhaft weiter verändert und die mussten immer wieder besprochen werden. Also gehen wir hier auf der Ebene auch mal wieder zurück. Und wie fühle ich mich denn damit? so wird es leicht. War das nicht? Aber der Fakt, dass wir uns wollten, der hat sich einfach nie geändert. Der Fakt, dass wir uns geliebt haben, hat sich auch nie geändert. Nur das Verständnis davon, was hier gerade gebraucht wird und das. dass unser Wir gerade nicht Priorität haben darf, bevor wir nicht auf unserer eigenen Ebene das gut geklärt haben, dass das Wir wieder ähnlich möglich ist oder besser möglich ist als vorher. Das war auch Fakt zwischen uns sozusagen. So sehe ich das. Oder sag wenn du das anders siehst. Und das war, das war, ich, ein Hochleistungsakt vom Teamwork und vom aktiver Beziehungsgestaltung innerhalb eines nicht so, also innerhalb einer nicht so angenehmen Phase.

Maria: Ja, auf jeden Fall. Ja, und irgendwie, ich hing gerade noch so an diesem Gedanken von, wisst ihr dafür, dass ich Tobis Badewasser saufen kann? Weiß ich unfassbar gut, was er alles nicht kann. Also Badewassersaufen ist für mich kein Synonym für ich bin blind, absolut mit allem zufrieden und erfüllt, was du bist. Auch dieser Eindruck kann ja gerne mal entstehen, wenn zwei Menschen eine Stunde reden und irgendwie wir haben ja eine krasse Dynamik miteinander und wir sind unfassbar verbunden. Und trotzdem und gerade deshalb eigentlich, gerade deshalb schafft es niemand in meinem Leben, so sehr mich abzufacken. Damals, heute, bald wieder bestimmt, wie dieser Mensch. Und auch, ihr das...

Tobi: Ist schon leichter, wenn man das weiß. Ist schon leichter, wenn man das weiß und vorher schon damit rechnen kann, dass das wieder passiert.

Maria: Und das geht dir ja nicht anders mit mir. Du bist nicht der Typ, sich öffentlich lautheitsaufregt über Dinge. Du bist der Typ, der innerlich kollabiert und Schmerzen empfindet, Nervenschmerzen und keine Ahnung. Aber auch ich trigger ja the shit out of you immer mal wieder. Damals, heute und wahrscheinlich auch in Zukunft weiter. Weil das ist der Preis, würde ich jetzt mal sagen, den wir für tief verbundene und enge Beziehungen zahlen dürfen, dass Menschen uns wirklich sehen und dass wir wirklich Emotionen zulassen und dass leider leider auch Verletzungen passiert oder Enttäuschungen und so. Nur das auch noch mal dazu zu sagen, dass halt natürlich Badewasser ja ja, ich liebe jedes Haar an diesem super krass beharten Mann dafür, dass er so blond ist. Und Ambiguität, also die Gleichzeitigkeit von Dingen irgendwie. Es gibt halt immer Phasen, sind intensiver, weniger intensiv, in denen ich besser bei mir in denen ich schlechter bei dir und andersrum. Nur dass ihr das halt auch seht. Ich will überhaupt nicht dieses Pärchen sein, was ihr wisst, ich kotze bei, er ist mein Retter, ist mein König, ist so... Ohne ihn bin ich immer... Nimm dir einen Strick. Wirklich. Gib mir auch eins. Lass uns zusammen erhängen gehen. So was ist das denn? Also da bin ich ja 5000, 5000 Prozent, genau, ja, 5000 Prozent nicht die Richtige für, während ich sagen kann, dass ich aus tiefstem Herzen und mit jeder Faser meines Körpers die Beziehung zu diesen Menschen, zu meinem Tobi-Mann über alles schätze, für jede Phase, in der wir sind und aus der wir uns auch schon rausgerollt haben, weil wir uns tief in die Augen schauen und sagen, dummes Stück Scheiße, ich liebe dich über alles. Kann denn das sein? Ja. Und wenn ihr auf so was Bock habt, wünsche ich euch das total, aber ich verstehe auch, wenn eure Nervensysteme jetzt schon abgedreht sind und ihr sagt, nee, also dann hätte ich es gerne lieber weniger intensiv, bisschen oberflächlicher vielleicht, weil das kann ich nicht verarbeiten. Da kriege ich schon wieder Stressdurchfall, wie meine liebe Freundin Fedra sagen würde. Ja, das war mir nur noch mal wichtig, das mit anzufügen, dass das auch mit drin ist. Ja, dann würde ich sagen, ein Punkte, eine Stunde voll. Lasst es uns schließen, es ist warm. Schickt gerne Fragen ein. Es gibt immer den Fragensticker unter jeder Folge, aber erzählt uns gerne auch Geschichten oder ihr könnt auch Fragen zu uns stellen natürlich, wenn euch was interessiert. Ist ja auch immer ein bisschen schwierig. Könnt euch Themen wünschen. Auch das ist immer sehr, sehr hilfreich, wenn ihr irgendwie sagt, Themawunsch wäre geil. Ich habe zur letzten Podcast Folge zwei komplett kontriere Feedbacks bekommen. Ich habe einmal Feedback bekommen mit, krass habe ich überhaupt nicht gerafft, die Folge, also Deeskalation und Decoupling. Ich habe einmal ein Feedback bekommen mit, wow, was für eine tolle Folge. Irgendwie, ich habe es mega krass verstanden. Auch hier schick gerne Feedbacks, dass wir uns bisschen orientieren können und gucken können, wo können wir darauf achten, wo können wir darauf eingehen. Bewertet die Folge gern, schickt das gerne an alle Menschen aus dem Polykül, Freundeskreis oder was auch immer. Und bei uns geht es dann ganz bald weiter. Ich hatte doch in den letzten Podcast Folgen auch Sachen gesagt, ich gesagt habe, da will ich eine Folge drüber machen. Ich habe sie mir nicht aufgeschrieben, kann das sein? ich die Folgen nochmal hören.

Tobi: Mhm. Nee, ja, das macht Chatti, hat ja alle Transkripte.

Maria: Maxi nochmal, das wäre ja zauberhaft. Schön. Mein Herz.

Tobi: So ist es mittags, ich gehe jetzt ins Beintraining bei 30 Grad.

Maria: Ja, ich habe heute schon Beine trainiert. Ich bin so happy, ich habe Beine trainiert. Ich habe jetzt eine kleine Mittagspause und gehe dann zur Beautytermin.

Tobi: ... war ja, aber... Beauty, damit du noch beautifuler wirst.

Maria: Your body is so wonderful. Ach so, wonderful, beautiful. Ja, ich bin ja schon the beautifulest of all, wo es gibt in meiner Blödlinie. Und du kannst dich auch mal wieder bisschen hübsch machen, das siehst du auch, oder?

Tobi: Hm? Ich gerade sagen, vielleicht fahre ich morgen und übermorgen gar keine Zeit. Vielleicht fahre ich noch mal kurz beim Schmied vorbei. Lass mir mal die Seiten ein bisschen kurz machen.

Maria: Ja, das doch nett. Ich freue mich ganz doll auf dich. Ich würde mich freuen, wenn wir uns heute Abend noch mal sehen. Das wäre cool. Ich glaube, das tun wir auch. Aber ansonsten dann morgen, mein Herz, und das ganze Wochenende. Und sowieso, ihr lebe lang, ihr liebe Leute, mein Gott. Sober. Danke für die schöne Folge. Hat Spaß gemacht, dir zu diskutieren.

Tobi: Yes. Mhm. Na klar. Klo. mir auch. nächste Woche. Tschüss.

Maria: Tschüss!

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