Folge 34 - Heulkrampf im Swingerclub, Eifersucht & Decoupling: Wenn offene Beziehung echt wird
Shownotes
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⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.
Transkript anzeigen
Maria: Einen wunderschönen guten Tag liebe Podcastgemeinde, heute mit besser Stimmung, leicht gebräuntem Ton, falls ihr das sehen könnt bei mir und einem wirklich unfassbar schönen Mann in meinem Podcastfenster. Hallo.
Tobi: Hallo! Jetzt gerade aufgefallen, dass... also für die, die das Video hier sehen, mein Bizeps glänzt. Glänzt wie ein Vampir im Sonnenschein.
Maria: Der Vampir, Edward, das hier von Twilight.
Tobi: Der. Naja gut, das waren schon alle Vampire, oder? Also in der Twilight Saga.
Maria: Ah ja, aber den kennst du halt. Ah ja, so ist es. Ja. Und wir sind heute wieder da mit einer, wie ich finde, sehr spannenden Thematik, weil sie ja vor allem auch uns betrifft gerade und wir mit dem Thema zu tun haben. Aber bevor wir da reingehen, wollte ich Tobi gerade fragen, ob er denn weiß, was Bugchasing ist. Der Kink, wenn du auf Bugchasing stehst.
Tobi: Wie geschrieben?
Maria: B.U.G.
Tobi: Bug-Chasing. Da würde ich jetzt als erstes mal sagen, da habe ich Bock drauf, in deinen Haaren nach kleinen Käferchen zu suchen. Und also so dieses Lausen, was Affen so untereinander machen. So, in die Richtung.
Maria: Hm? Ne, bevor ich es aber wusste, ganz spannend, bevor ich wusste, was es ist, dachte ich nämlich, ich hatte mal eine Anfrage auf einer Datingplattform, wo jemand meinte, er würde gerne mit mir picknicken gehen und dann im Freien auch mit mir Sex haben und er hätte eine Schachtel Käfer dabei und er würde es unheimlich erotisch finden, wenn ich mich ekel vor diesen Käfern und die mit meinen Füßen zertrete. Beim Sex.
Tobi: Ne. Wow. Auch noch beim Akt.
Maria: Der Akt, ja. Ich habe mich damals dagegen entschieden, deswegen kann ich jetzt auch keine Review geben, wie erotisch das wäre auf eins bis zehn für mich, aber ich möchte euch gerne als liebe Podcastgemeinde dazu animieren, wer da jetzt sag ich mal auch nicht sehr vegan unterwegs ist, denn das ist ja schon noch irgendwie Tierquälerei. Könntet ihr das ja mal ausprobieren und uns dann Bescheid sagen, was es ist? Nee, Bugchasing ist das
Tobi: Beim... ja. Mann.
Maria: das sexuelle Verkehren mit dem Interesse, sich Krankheiten einzufangen. Das sind Menschen, die Bock haben auf HIV, das sind Menschen, Bock haben, bzw. auf den Nervenkitzel, ob sie es sich einfangen, wenn sie unverhütet durch die Gegend rennen und Sex haben. Bug-Chasing ist ein Kink.
Tobi: Was? Ach fuck. Das heißt ja auch, das würde mich mal interessieren, Leute, die so unterwegs sind, wie oft die genau das machen, also sich halt keine Platte drum machen und wie oft ist dann aber irgendwas? Also die leben so ihr bestes Leben. Mößen sich, also machen sich da gar keinen Kopf drum. Und dann ist es für die so was, was eigentlich die, die doll aufpassen, eben geschützt zu sein, ja die ganze Zeit machen, nämlich Vorsicht, Absprachen treffen, Tests machen, Verhütungsmittel immer bereit haben. Und das ist ja ein, also auch ein Organisationsthema. Ja, und da machen die Leute das einfach und die sind ja richtig frustriert, wenn sie da nicht mit weiterkommen oder was?
Maria: Nee, das ist nicht ganz klar. gibt ja auch Menschen, den Kink haben, dass ihnen... Achtung, Triggerwarnung, explizite Gewaltnennung. Dass ihnen zum Beispiel... Also Männer, es gibt nicht wenig Männer, die den Kink haben, dass ihnen der Penis abgehackt wird. Und die Fantasie davon macht sie unheimlich an. Und das spielen irgendwie mit der Idee davon. Die Frage ist dann eben immer... wie gut und wie toll findest du es, wenn es passiert ist. Das sind ja nochmal, also die Fantasie von etwas ist ja eine ganz andere Kiste als die Umsetzung davon. Fantasie kann, in Fantasie sind wir sicher, Fantasie können wir einfach abstellen, Fantasie können wir gestalten, wir haben die absolute Macht. Realität ist immer viel mehr Verletzlichkeit und ausgeliefert sein unter Umständen und Realitätsrealität. Wenn Glied ab, Glied ab. wenn HIV eingefangen, HIV eingefangen. Das ist halt... Bei vielen anderen Krankheiten kann man natürlich irgendwie mit Antibiotika und keine Ahnung was dagegen arbeiten, aber halt ja nicht bei allem. So. Und wie kamen wir da heute drauf? Weil wir die Frage reinbekommen und die kommt echt oft. Also, verrückt oft. Wie macht ihr das in der Polybeziehung mit Verhütung, so Thema Geschlechtskrankheiten und so? ich denke mir halt so, alter, Singles haben... Ich glaube, monogame Singles zu vergleichen zum Beispiel mit ethisch nicht monogamen lebenden Menschen, irgendwie polyamor in Beziehungsstrukturen sind, wir tragen unheimlich viel Verantwortung füreinander. Mich das andauernd zu fragen, fragt das doch lieber mal eure Single-Freunde, die ihren Schlong überall ohne Kondom reinstecken. Bleib nicht hart, ohne Kondom hat deine Maul, Junge. Da denke ich mir halt immer, wovon geht ihr denn genau aus? Nee, ich habe total Bock, die Liebe meines Lebens, Tobias.
Tobi: Mhm.
Maria: der hier mit im Podcast sitzt, mit irgendwelchen scheiß Krankheiten anzustecken. Das ist ja das, was verzehrt. Und die Frage aber zu beantworten für die, jetzt sagen, ja aber wie ist denn die Antwort? Ja natürlich verhüten wir. Auch Tobi und ich verhüten ein paar Tage im Monat. Wir sind ansonsten Liquid-Bonder, so nennt man das im Polyamorösen. Das heißt, wir verhüten auch mal nicht. Aber wir wollen keine Babys machen.
Tobi: ja.
Maria: Und der Beweis dafür, den hat die Putzkraft heute erst gefunden. Tobias hat wohl mit dem letzten Kondom ein bisschen rumgespielt nach dem Sex und hat es hinter den Spiegel geflippt, wie auch immer das geht. Gegenüber von unserem Bett steht ja ein großer Spiegel. Und dann kam die Reinigungskraft heute zu mir und meinte irgendwie mit ihrem gebrochenen Englisch, sorry, can you... Und ich war so, was denn? Und dann sagt sie, ich soll mitkommen. Und dann zeigt sie so hinter den Spiegel und ich sehe da so dieses zugeknotete Kondom liegen. war so, I'm sorry, it's a condom. Ich hab gesagt, it's a condom. Falls die Vokabel nicht sitzt. äh, aber sie hat sich nicht getraut. Thank you. Ja, nee. Nee, sie war dann einfach happy, dass ich's weggemacht habe, ja. Aber, äh, ja, genau. Das ist halt, das ist halt Tobi, ne? Bevor er aufs Date geht, lässt er mir seine abgeschnittenen Zehennägel am Bett liegen.
Tobi: Und du so... und da hat sie gesagt, thank you, thanks for teaching me. So war sie, oder? Nee. Ach so.
Maria: und schnipst Kondome hinter den Spiegel. Also unsere Beziehung ist auf jeden Fall voller Abenteuer und tiefem Serotoninaustausch.
Tobi: Ist das schön.
Maria: Ich liebe dich einfach. Ja, sehr schön. Herzlich willkommen in der heutigen Podcast-Folge. Es soll darum gehen, wie Menschen die Nerven verlieren, wenn sie im Swingerclub stehen. Ich habe gerade immer wieder in meinem Umfeld die Diskussion oder nicht die Diskussion, ich bekomme die Diskussion mit. Die haben sie gar nicht so mit mir. Dass langjährige Partnerschaften oder Menschen aus langjährigen Partnerschaften überlegen, ein bisschen Schwung in die Kiste. Gab es da nicht einen Song? Schwung in die Kiste, da gibt es doch ein Lied, oder?
Tobi: Ja. mit Schwange in die Kiste. Ja, das war mit so einer Kirmes-Ansagerin-Stimme.
Maria: Ja, ja, genau, genau, genau. Zu bringen, indem sie Beziehungen öffnen im Sinne von sexuell und das da stellt man sich dann halt so Kinky Parties, Swinger Parties vor. Das ist dann da irgendwie so die Idee. Und dann stehe ich da immer so dazwischen, zwischen diesen teilweise Dorfis, die dann irgendwie seit zwölf, fünfzehn, achtzehn Jahren zusammen sind und sich denken
Tobi: Okay, auf geht's, Post.
Maria: dann lass doch einfach mal auf so eine Party gehen, sich da überhaupt keine Platte machen, dass auch das unheimlich viel an Emotionen auslösen kann. Ich hab das schon nicht nur einmal beobachtet tatsächlich in meiner durchaus weitreichenden Karriere, solche Clubs und Events besucht zu haben. Ja, und würde dazu gerne heute sprechen.
Tobi: Was passiert denn dann da? Ich hab's mir noch gar nicht richtig gefasst.
Maria: Also das, was du erstmal mitbekommst, ist halt Menschen gehen auf diese Partys und haben ja überhaupt kein Nervensystemabgleich mit, wie würde es mir damit gehen, dich zu sehen, wenn du jemand anderen berührst.
Tobi: Ach so, ja gut.
Maria: Die Idee ist ja oft, wir haben das ja vereinbart und ich bin ja dabei. Also ist nicht mal so ganz bewusst, glaube ich auch, sondern ist einfach so ein was soll schon passieren Ding, so ein Schulterzuckendes, weil wir haben das vereinbart, ich bin ja dabei, wir sind ja super sicher miteinander und dann gehen die in so Situationen rein und stellen fest, ach so, ach.
Tobi: Mhm. ja ach so ein gefühl gehört dazu
Maria: Ach du... Kannst dich da einfühlen als Mensch, der mit sowas irgendwie auch nicht so Themen hat? Also kannst du dir vorstellen, wie sich das anfühlt?
Tobi: Ja, Absolut. Vor allem die Überraschung und dieses... Kann ich mir vorstellen, wie es dann ist, wenn man auf so einer Commitmentebene da rein ist gegangen ist. Dann hat man jetzt Gefühle und man hat halt gar keine Strategie, mit dem anderen umzugehen. Weil weiß ich ja nicht, ob es so was sonst gibt. Gibt es die Sicherheit miteinander, die man dafür bräuchte? Gibt es die denn in anderen Lebensbereichen? Diese ganzen Gedanken kommen mir gleich. Also ist es bei Familienfeiern denn auch so, dass man irgendwie einfach sagen könnte, du mir geht es gerade nicht gut, ich glaube wir müssen jetzt langsam mal hier einen Plan B machen und so. Oder ist es da auch so? Also weiß ich nicht.
Maria: Ich weiß halt nicht, so ein, dass der Onkel Herbert meinem Kerl jetzt den vierten Gin Tonic an die Backe quatscht, in mir die gleichen Gefühle auslöst, wie im Club die schöne Unbekannte meinem Kerl die Brüste ins Gesicht drückt. Das löst, glaube ich, unterschiedliche Gefühle aus.
Tobi: Das nicht? Das ist so, genau.
Maria: Und der Umgang mit der persönlichen Verletzlichkeit, daraus resultiert, der ist dann halt eher nicht so gewohnt in so kommitteten Monogrammbeziehungen.
Tobi: Richtig. Ja, genau. Das ist der Unterschied zu Familienfeier. Nur ... Ja, genau. Nur gibt's dann wenigstens das schon. Also, hat man die Sicherheit, ... ... Unvorhergesehenes als Team zu bewältigen. Oder eher nicht. Also, wenn das dann auch noch nicht mal ist, ... dann stelle ich es mir richtig beschissen vor. Ich weiß gar nicht, was ich dann machen würde. Ich glaube, ich würde erst mal ... gar nichts
Maria: Das ist es doch tatsächlich.
Tobi: mit meiner Partnerin in der Situation machen, sondern ich würde, glaube ich, flüchten. Den Raum wechseln oder die Party verlassen oder im Auto warten oder, oder, oder, oder.
Maria: Das glaube ich bei dir auch. Hauptsache raus, Hauptsache weg, die Alte hat große Gefühle, will ich nicht dabei sein.
Tobi: Haupt... Nee, nee, nee, nicht die Altergroße
Maria Schalo: Achtung, Achtung! Es folgt Werbung. Du, ich will dir gerne mal was erzählen. dass du mich hier auch buchen kannst. Auf Wiedersehen. Ich habe hier so ein Angebot für dich, dem ich dir mal zeige, wo es lang geht. mein Gott. Und wie zeigst du mir, wo es lang geht? Ich zeige dir mal, wie Ernährung richtig funktioniert. Und wie machst du das? Ich biete dir an, einen 8-Wochen-Kurs zu machen, in dem du lernst, wie du dich richtig ernährst, wie du dein Ziel endlich erreichst und wie du es langfristig hältst. Das heißt, ich habe dann einen sexy Körper und acht Wochen Kontakt mit dir? Nee, du hast zwölf Wochen Kontakt mit mir. Geil. Und wenn du ganz artig bist, dann darfst du mich auch dreimal sehen. Und was kostet das? Das schauen wir uns dann mal an. wenn du richtig Glück hast, dann zahlt deine Krankenkasse alles. Wow. Und wie finden wir raus, ob deine Krankenkasse alles zahlt? Pass mal auf. du buchst dich jetzt einfach mal in so ein Erstgespräch ein. Den Link dazu findest du auf meinem Profil und in den Show Notes. Daddy?
Maria Schalo: Reklame Ende.
Tobi: Gefühle, sondern ich guck ja grad als Passiv bei dabei zu und jetzt hab ich auf einmal Gefühle damit, obwohl ich ja so committed bin gewesen.
Maria: Ach so rum. Ach so, ja.
Tobi: Und jetzt, will irgendwie diese Absprache ja nicht... Ich will nichts dagegen machen, aber ich habe auch gleichzeitig hier was drückt. Dann zumindest erstmal gucken, dass es mir vielleicht für den Moment besser geht und vielleicht später auch rein. Keine Ahnung. Ich glaube, so wäre ich, wenn ich überhaupt keinen Plan davon hätte, wie es so ist mit so als Team.
Maria: Mh. Ich erzähle an der Stelle ja immer gerne unsere allererste Erfahrung. Wollen wir die heute mal aus deiner Perspektive erzählen lassen? Denn ich habe heute noch einen recht großen Redeanteil wahrscheinlich.
Tobi: Mhm. Du meinst... Die erste Sexparty auf der wir waren?
Maria: Mhm.
Tobi: war in so einem Privathaus. Ich glaube, das war irgendwie so eine Young and Sexy Party, Also, war irgendwie...
Maria: Mhm.
Tobi: Das war irgendein Ding mit Altersgrenze, auf jeden Fall. Und ich glaube, sich hatten die Leute, die das da veranstaltet haben, die hatten das ... Also irgendwie hatten die das Ding durchgespielt. Jetzt nicht in der Betreuung, das gar nicht. Aber so als Privatmenschen das aufzuziehen und die Räumlichkeiten so A, zur Verfügung zu stellen und aufzuteilen und so, das hatten die schon gut raus, finde ich. Genau.
Maria: Mhm.
Tobi: Nur war es dann halt danach, wenn du dann angekommen warst, hat es auch so bisschen mehr privaten Vibe. So, da hatte keiner eine Verantwortung für irgendwas, ... ... was da passiert. Gab kein Awareness-Team oder so. Wie es ja auch vielen anderen Sex-Positiv-Partys ... inzwischen einfach gang und gäbe ist. Und nicht mal auf Sex-Positivs, sondern einfach auf größeren Veranstaltungen. Und ... Ja, da waren wir. ich hatte da, glaube ich, ein Mindset von... Ja, jetzt sind wir hier, jetzt gucken wir uns doch mal Und irgendwie super spannend alles und war auch aufgeregt. Und also kamen ja viele Sachen zusammen. Also wenn du mich aus meiner Perspektive fragst, es war ja einfach nicht nur... nicht nur den Raum zwischen uns beiden aktiv aufzumachen. sexuell für andere offen zu sein, während wir auch noch zusammen sind. Das war ja schon mal das erste Mal, sondern es waren ja auch ganz profane Sachen. Nämlich einfach das erste Mal auch dabei zu sein, andere Leute Sex haben neben dir und irgendwie so was machen. Das war ich ja auch nicht gewohnt. Ja, ja, wolltest du auch was sagen?
Maria: Nee, nee, es ist einfach spannend zu hören von deiner Perspektive. Ich dachte gerade einfach, ich schon. War nicht mein erstes Mal.
Tobi: Ja, genau, so ist es. Ich glaube, das ist jetzt drei Jahre her, glaube ich auch.
Maria: Mhm, kann sein, ja. Da waren wir relativ frisch zusammen, würde ich sagen.
Tobi: Ja, irgendwie so. Das stimmt. Und ja, ich glaube, wir haben dann relativ viel draußen gesessen, weil ich weiß gar nicht mehr. Ich glaube, du warst auch auf dem Weg. Auf dem Weg zu deinen Tagen oder warst du mit drin? Ich weiß nicht mehr. Und ja, für dich war es mehr so ein wir sind hier jetzt mal und mal mal gucken, wenn ich mich richtig erinnere. Zwischendurch hattest du dann, glaube ich, auch schon angemeldet. So jetzt hier so inzwischen bin ich auch schon angekommen, eher beim Leute gucken, weil so richtig habe ich noch niemanden gefunden, der mich so richtig doll interessiert. Und dann sind wir draußen einfach mit. so Menschen ins Quatschen gekommen, saßen da auf so einer Couch. Es war so gartenmäßig. Irgendwelche Leute haben dann auch langsam mal angefangen, nebenan nackig in diesen Whirlpool zu gehen und so weiter. Irgendwie kam diese Party erst so in Schwung. Ist auch komisch, weil drinnen hatten wir die ganze Zeit keinen Fokus so richtig. Wir hatten dann was mit zu trinken rausgenommen, haben dann aber auch lange für diese Getränke gebraucht, weil wir halt gequatscht hatten und dann Als ich das nächste Mal reingegangen bin, irgendwas zu holen, da war aber drin schon wilde Da war schon richtig was los. Genau. Ja, und draußen sind wir ins Quatschen gekommen. glaube, erst mit... Erst mit so einer, mit so einer kleinen, sehr unsicheren Maus, mit der war auch irgendwas. Äh, war auch ein bisschen unangenehm, teilstreckenweise, Gespräch. Weil, weil so, ich glaube, in uns beiden ist schon viel passiert in so die Richtung. Ich glaube, die sollte nicht hier sein. Ich glaube, die sollte vor allem nicht alleine hier sein. Äh, ich glaube, die, die zerschießt sich hier irgendwas und lenkt sich ab und versucht, sich hier irgendwas zu holen, was sie... Weiß ich nicht mehr genau, aber fühlt es sich so an. Die bräuchte eher bisschen lieber als das hier.
Maria: Mhm.
Tobi: Ja, und dann kam ... Dann kam eine andere Person dazu, die sich neben uns gesetzt hatte. Ich hatte auch gar nicht mitbekommen, dass sie mit ihrem Partner da war zuerst.
Maria: Mhm. Mhm.
Tobi: Und das war... Das war A-Punkt. A-A-A-A- hat sich neben mich gesetzt, habt ihr irgendwie war sie mit dir aber super doll im Gespräch die ganze Zeit, hat sich auch mit was zu trinken geholt oder hat dann irgendwas bekommen oder ich gar keine Ahnung, hat auf jeden Fall mit uns da gesessen und locker luftig gequatscht, wollte wissen wer wir sind und ich saß zwischen euch beiden und hab mir so auch mal zwischendurch mal mich mit eingehakt. ist das Gespräch irgendwann so geflippt. Immer noch in deine Richtung. Und ich weiß nicht mehr genau, kannst du ja einhaken, wenn du dich besser erinnerst, aber es war irgendwie so ein bisschen der Vibe wie, sag mal, kann man mit dem Mann hier, also die wusste schon, kann man mit deinem Mann hier eigentlich heute auch was veranstalten? Irgendwie so? Ich weiß nicht mehr. Oder hat sie direkt gefragt, darf man den eigentlich auch küssen? Und du warst einfach nur so, äh, das fragst du vielleicht lieber ihn.
Maria: Das ist wieder so Moment, halt für mich, ich habe ja einen krassen Ownership-King. Also wenn wir rausgehen und ich entscheiden dürfte, mit wem hast du was, mit wem hast du nichts. Also ich bin sozusagen deine Besitzerin. I own you and I can use you. Usage-King. Wäre dann auf deiner Seite sozusagen vorteilhaft. Wenn du also, oder ein aktiv passiven Ownership-King, wie auch immer. Dann finde ich das ja sehr, sehr geil. In einem Poli-Kontext, das ist ja für mich immer diese Zerrissenheit zwischen irgendwie Kinki, BDSM und Poli. Es widerspricht sich halt. In mir sind zwei Wölfe. Einer ist Poli und einer ist Kinki. Und der Kinki-Wolf ist besitzergreifend, herrisch, Königin. So, und der Poli-Wolf ist... Fallige Freiheit für alle. ich... gehöre niemand, niemand gehört mir und so und das ist schon immer sehr, deswegen war ich in dem Moment auch einerseits total so, ja geil und andererseits so, das, dann habe ich auch dich angeguckt und war so, weil wir hatten zu dem Zeitpunkt auch, also Kings haben noch gar keine Rolle gespielt in unserer Beziehung und da war irgendwie klar so, nee das muss er jetzt irgendwie entscheiden, aber ich fand es sehr hot, dass ich gefragt wurde.
Tobi: Hmm.
Maria: das dann irgendwie zu bestimmen. Jetzt so im Nachhinein hätte ich auch, merke ich, total Lust darauf, auf so ein Event zu gehen und wenn so was noch mal passiert, würde ich das glaube ich tatsächlich sogar begleiten wollen. Also im Sinne von ja, na klar, komme mit und dann sage ich ihm genau, was er zu tun hat, okay? Also das ist so ein Ding. Naja, genau, und in dem Moment habe ich dann
Tobi: Ich glaube, das hätte mit A-Punkt auch sogar funktioniert.
Maria: Ja, ich glaube auch. Aber wir waren da nicht und ich war da irgendwie auch nicht so in dem Bewusstsein. Deswegen meinte ich dann... Und das Ding für mich auf dieser Party, habe da spätestens da habe ich verstanden, ich kann das nicht mehr. Ich bin ja Anfang meiner 20er viel durch so eine Party getingelt. Oder verhältnismäßig viel und hatte da auch überhaupt keine Berührungsängste und habe hier mal geknutscht und da war irgendwie, ja, war gar kein Ding.
Tobi: Ja genau.
Maria: Und auf dieser Party, wo wir da waren, hab ich gemerkt, ich kann das ja überhaupt nicht, wenn ich nicht... Ich weiß gar nicht, wer die Leute hier sind und dass hier jemand attraktiv aussieht. Das reicht mir ja leider auch überhaupt nicht. War ja auch gar nicht so, als wäre da nicht mal Menschen angekommen und und hätten versucht. Aber ich war so, nee, verpisst euch mal. Danke. Ich hab mich ja noch fast mit einem geprügelt, der mir aus dem Nichts auf den Arsch gehauen hat.
Tobi: Ja, ja, stimmt an der Bahn. Einfach so aus dem Nichts. Ja, was geht auch ab? Ja, da wäre es irgendwie schön gewesen, wenn es bisschen irgendwelche Regeln gibt. Also du kannst diesen... kannst... Ja, ja, ja.
Maria: Ja, Das ist eine Regel, das weiß eigentlich auch jeder, aber der war einfach von meinem wunderbaren Arsch so überzeugt, das verstehe ich auch. Vor allem in dem Outfit, ich anhalte, ist ja auch egal. Genau, aber das war, genau, sie guckte so zu mir und war so, sag mal, ähm, täts dich eigentlich stören, ich, kann man den eigentlich bespielen, kann man mit dem eigentlich? Und ich war so, muss ich ihn fragen, und du warst so, ähm, so, das ist ja...
Tobi: Ja, genau,
Maria: einer von Movies größten Kings. Ja, bitte?
Tobi: da muss ich mal kurz einhaken, da hat es halt gekickt. Da hat es halt gekickt. Absolut die mononormative Prägung. Was passiert denn hier? Ich sitze da gerade neben Maria. Äh, und... So, kurz mal vorgespult. Ja, hab mich dann, hab mich für ja entschieden. Und dann... Dann hat sie mich da auch halt vor Ort direkt mal kurz angeknutscht, mal zu gucken, ob das was macht. Und, ähm... Ja, das war irgendwie, ich glaube, das war wahrscheinlich auch ein wichtiger Schritt. Ich glaube, alles, da passiert ist, irgendwie ein wichtiger Schritt. Äh, aber einfach, ja, einfach, es mal gemacht zu haben und mal...
Maria: Ja.
Tobi: zu wissen, worüber man redet einfach. Ja, aber in dem Moment war es erstmal so, wie hab ich da rumgestammelt? Wie so ein Idiot und vor allem, genau.
Maria: Ganz süß. Nein, gar nicht. Einfach unerfahren. es war nicht, wir sind ja auch nicht groß vor herein, weil mit dir ist es auch ganz schwierig. Vielleicht habt ihr so eine Partner zu Hause. Tobi ist ja ein ganz doller Erfahrungsmensch. Na, der muss ja am besten durch seinen Körper erfahren, durch Berührung, durch durchgehen. Und dann hat er auch eine ganz große Intelligenz und eine ganz große Weisheit zu Dingen. Aber ich zum Beispiel bin ja ein Theoriemensch. Also mir kannst du was vorsetzen und ich kann mich da schon einfühlen und eindenken und kann das irgendwie, und deswegen ist es mit dir auch wirklich schwierig im Vorhinein, irgendwas zu besprechen oder festzumachen oder Ding. So es war einfach viel genau was du nicht kennst, wo du keinen Bezug zu hast. Und in ganzen Ratgebern steht ja drin, vorher besprechen und mach dies immer. Und das ist vieles mit uns nicht möglich, weil einfach Tuis Nervensystem so nicht funktioniert.
Tobi: was ich nicht kenne.
Maria: Das heißt, wir müssen da auch so bisschen, na wir gehen jetzt hin. wir, nicht umsonst, ist ja unser Motto, lernen durch Schmerz. Und egal was passiert, wir werden das halt im Nachhinein reparieren. And I can tell you, es gab was zum Reparieren danach. Aber erstmal Tobi weiter.
Tobi: All die ganzen Zwischenschritte weiß ich ehrlich gesagt auch gar nicht mehr. Weil einfach schon so lange her ist. Auf jeden Fall fand sie das toll, ich fand das toll. Dann haben wir dann noch bisschen weitergequatscht. Ich glaube, dann landet da auch schon viel mehr die eine oder andere Hand mal eher auf den Bein oder so. Bei euch beiden dann. Und dann ging es mir da richtig gut zwischen euch auch. Das ist ja einfach toll.
Maria: Ja, okay.
Tobi: Ich glaube, ja, weiß nicht, kannst du dich erinnern? glaube irgendwann hat sie dann Vorschlag gemacht, ich glaube ich würde den mal mit reinnehmen und dann suchen wir uns mal ein Plätzchen und dann mal gucken. Oder? du irgendwie? Ja.
Maria: Mhm. Mhm. Ja, genau. Genau so war's. Und für mich war ja klar, ich werd hier halt tendenziell niemanden zum Spielen finden. Und das war, ich, schon relativ so Zeit zu gehen, sag ich jetzt mal. Und ich meinte dann, glaub ich, zu dir ja dann und dann würd ich eigentlich gern los. Also, weiß nicht, wie viel Zeit ihr dann hattet irgendwie.
Tobi: ja, aber wir waren zweimal weg. Ich war zweimal mit ihr unterwegs. Wir sind ja zwischendurch noch wiedergekommen und da war es ja gar nicht so, dass du auch komplett alleine geblieben bist, weil irgendwie, irgendwann hattest du einfach so eine wunderschöne, hübsche, blonde, irgendwie kanntest du die auch schon, so eine wunderschöne, hübsche, Frau, super klein.
Maria: ja. Genau.
Tobi: modelmäßig in Lingerie auf dem Schoß sitzen. so, yo, von hier ist gar nichts, hier geht gar nichts für Maria. Ach so. Genau.
Maria: Kommen wir. Ja, genau. Das war ein Pärchen, dem hatte ich mal halt damals was. Die waren zufälligerweise auch dort auf der Party. Also damals, als ich Anfang 20 gespielt habe. Und dann waren die halt wieder da und es war halt direkt Anziehung da. Und dann saß sie halt auch schon schwupps auf meinem Schoß und hat mir ihre Lebensgeschichte erzählt. wir haben halt über alles Mögliche geschnattert. Und es ging aber jetzt nichts. außer, dass sie halt auf meinem Schoß war. Sie sind auch auf Instagram verbunden und so. Also es war jetzt... irgendwie immer Kontakt, nie Kontakt, verbunden, aber nicht Kontakt haben. Genau, die hatte ich dann da wieder getroffen. Das war ganz cool. Dass ihr zweimal weg wart, da hätte ich jetzt nicht sagen können, dass das so war. In meiner Welt wart ihr nur einmal weg.
Tobi: Mh. Nee, nee, wir waren zweimal weg. Und da nämlich auch noch weiter spannender Inside. Aber beim ersten Mal war es nämlich viel zu aufregend für mich. Wir sind schon nicht, also die hat mich dann an die Hand genommen. Und die ist, dann ist sie da so durchgewurschtet durch dieses Haus und ist auch erst mal unmittelbar, wenn man reingeht. Das, ich vorhin schon gesagt habe, da, wo schon übelst viel los war. und ganz viele Körper aufeinander gehangen haben und ganz wild durcheinander, da sind wir auch gar nicht hingegangen, sondern irgendwo gab es noch so ein bisschen, die haben so Räume extra noch unten aufgemacht, so verschiedenste, die waren noch alle anders eingerichtet, aber die waren schon alle genau für diese Veranstaltung irgendwie und einfach ein bisschen ruhigeres Plätzchen gesucht. Und es war aber für mich ja trotzdem weird, weil, kannte ich die noch nicht, nicht wirklich. B, war ich es einfach nicht gewohnt, jegliche sexuelle Handlungen zu vollziehen, während Leute neben mir sind, die nichts mit dem zu tun haben. Und das ging da unten irgendwie so okay, aber es war so irgendwie schwerfällig. Also war irgendwie schwerfällig. Und als dann, das war auch noch total witzig, und als dann von Apung, der Mann auch noch in dieses Zimmer mit reinkam, irgendwie wahrgenommen hat, dass die da zwar sind, aber der hatte auch eine andere Frau mit sich und dann haben die sich da irgendwo zwar in einer anderen Raumecke oder so, der Raum war nicht besonders groß, haben die sich damit niedergelassen und Apung liest so von mir ab. und hat erst mal so zu, also die waren witzig miteinander. Die waren nicht super böse, aber die hat einfach nur gesagt, hat so zu ihm rüber geguckt und hat gesagt, sag mal, wir hatten doch eine andere Absprache. Wir haben doch gesagt, lass uns jetzt mal in Ruhe miteinander und so weiter. Also irgendwie wollten, ich weiß nicht, ich weiß nicht genau, wie die Absprache war, aber scheinbar einfach, vielleicht wollen die einfach nicht sehen, da die Leute, also was die mit anderen machen. Vielleicht war es das.
Maria: Ja. Mhm. Mhm. Mhm.
Tobi: Ja, und wenn das aber wirklich so eine Absprache gewesen wäre, dann weiß ich nicht, wie er drauf gekommen ist, sich einfach genau danebenliegen zu lassen. Keine Ahnung. Ja, und dann war die Stimmung irgendwie so, weißt du was, wir gehen jetzt einfach noch was trinken. Und dann haben wir uns nämlich noch was zu trinken geholt und sind erst noch mal rausgekommen und sind wir erst wieder zu dir zurückgekommen. Und da hattest du schon diese Maus auf dem Schoß. So, sind wir einfach noch mal so bisschen zurück ins Quatschen.
Maria: Mhm.
Tobi: und haben uns, ja wie gesagt, hatten noch mal was zu trinken dabei. Und dann irgendwann gab es einfach noch mal so einen zweiten Versuch. Und da war dann schon irgendwie eigentlich mehr so Zeit zu gehen. Und ich weiß gar nicht, ob du dann noch damit gerechnet hattest, dass das jetzt damit mit mir und ihr noch gar nicht gegessen ist. Ja, und dann sagtest du, glaube ich, dass du schon langsam loswollen würdest. Wir wollten aber noch mal reingehen. Und dann hatten wir da, glaube ich, einfach was abgemacht, so wann du so ungefähr los wolltest. In Klammern, weiß nicht, war es eine halbe Stunde, dreiviertel Stunde to go, irgendwie so. Irgendwie so, es gab irgendwie so ein Zeitfenster. Und dann haben wir uns, glaube ich, noch mal verabschiedet, sind noch mal rein, haben uns auch noch eine andere Ecke gesucht, haben auch eine gefunden, wo einfach niemand war. Ich glaube, war auch, das war so ein Zimmer, das war gar nicht freigegeben. Aber es war offen. Also es stand einfach offen und daneben war direkt ein Zimmer, was aber freigegeben war und das hatten wir nicht mitbekommen.
Maria: wie unangenehm. Ja. Ja.
Tobi: Hat uns dann noch jemand drauf hingewiesen kurz vorher, wir aber so, ach scheiß drauf. Völlig egal. Und als dann der Hausbesitzer aber auch vorbeikam, kurz reingehuckt hat, kurz bisschen perplex war und dann einfach auch nur gesagt hat, ihr Schweinchen. Dann hat die Tür zugemacht und ist gegangen.
Maria: Na ja.
Tobi: So, na, dann war es irgendwie scheinbar doch okay.
Maria: Ja.
Tobi: Ja, und da war es dann auch entspannter, weil einfach auch niemand mit da war. dann sind wir aber zurückgekommen. Und wir waren auch beide irgendwie so drauf. Also ihr war es auch wichtig. Sie wusste ja, dass du dann und dann spätestens losmöchtest. Und dann war uns beiden wichtig, dass wir das einhalten, dass wir das unbedingt so machen. Weil Maria hat ja hier einen Wunsch geäußert und dem kommen wir jetzt auch nach. So, und dann sind wir irgendwann halt wieder runter aus dem, ich glaube, zwei Stücke, zwei-stückigen Haus. Wir auch da runter gerannt, haben uns durch die Menge dann nochmal durchgewühlt und dann sind wir deswegen keuchend da runtergekommen. Und das hat nichts Gutes mit dir gemacht. Weil ich bin irgendwie so
Maria: Genau, das war's.
Tobi: Ich bin nämlich so direkt an dich ran und in meinem Kopf war bis dahin noch so voll krass, gut geschafft. Gut geschafft, so haben wir nämlich unser Bedürfnis erfüllt, dein Bedürfnis erfüllt. In meiner Welt war so mega, haben wir doch genutzt das Ding hier. Ja, und jetzt dein Inside.
Maria: Genau, ich wollte eigentlich schon los und dann dachte ich, naja der Schatz, jetzt kann er hier mal spielen und ich fand die auch so süß, weil die hat nämlich schon erzählt, ich hatte hier schon so beschissene Erfahrungen und dann haben irgendwie Frauen gesagt, ja und dann hatten die doch voll das Thema damit und so und deswegen hat die sich irgendwie so rückversichert bei mir und ich fand die einfach süß, fand die toll. War auch eine gestandene Unternehmerin, ich stehe einfach auf Unternehmerinnen, Und dann kam er halt so angerannt und ich hab ja mit allem gerechnet. Also in meiner Welt, das ist dann halt auch immer, ich so lache, wenn Leute halt sagen, ne, also wir haben jetzt die Bücher gelesen, wir haben die Podcast gehört und wir machen das jetzt und wir sind super vorbereitet. Weil dann passieren so Situationen, da hätte ich ja im Leben nicht mit gerechnet, weil in meiner Welt kam die gerade frisch vom Ficken und dann pustet er mir noch so irgendwie ins Ohr und ich war...
Tobi: Ja. Races.
Maria: Heute, ihr habt ja gerade schon gehört, heute bin ich an einem Punkt, ich sage, ich bin mir sehr sicher, ich finde es sogar hot, wir hatten mittlerweile so Situationen und ich würde voll gerne das sehen. Vor drei Jahren oder dreieinhalb Jahren hat mich das verunsichert und ich war da einfach in meiner mononormativen Prägung und auch in meinem Coupling und in meiner Codependence und was nicht alles mit rein an Fachbegriffen, die jetzt hier noch reinspielen können, die wir vielleicht hoffentlich gleich noch irgendwie aufdröseln.
Tobi: Mmh.
Maria: Da war ich noch nicht so weit und das hat mit mir was gemacht. Nichts Gutes auch, weil ich irgendwie dann so, jetzt stöhnst du mir hier irgendwie noch und hättet ihr nicht wissen, nochmal durchatmen können, bevor ihr hier angehen Weil in meiner Welt wäre halt, dass du zurückkommst und irgendwie zu mir kommst und sagst, hey danke, mir Lob und Anerkennung schenkst dafür, dass du gerade dieses tolle Erlebnis haben konntest. Und er kam aber völlig ohne Puste, völlig ohne Vorbereitung, völlig ohne Anerkennung, völlig ohne emotionale Rückversicherung für mich.
Tobi: Mhm. Hmm.
Maria: Also Dinge, womit ich auch nie gerechnet hätte, dass das passiert und dass man so was absprechen könnte. Und dann hatten wir da auf jeden Fall, also ich hatte auf jeden Fall Thema, aber es ist ja so an sich nichts passiert. alles passiert, was passieren sollte und so. war alles gut, aber es hat halt Emotionen in mir gemacht und ich bin einfach sehr impulsiv. Also ich fühle Gefühle laut angeblich, also laut meiner Therapeuten einfach zehnmal intensiver als normale Menschen.
Tobi: Mhm.
Maria: Und dann ist einfach so eine Reaktion dann schon doll. Und dann war auch gut, dass wir dann gegangen sind.
Tobi: Ja, gab ja auch keine andere Möglichkeit.
Maria: Und ich hab dann... Ein Fan.
Tobi: Du warst dann sehr aufgehend und so, jetzt, gehe mehr. Mit wenig reden. Du warst einfach richtig getroffen davon.
Maria: auf jeden Fall, es so ist. Und ich habe ihr dann aber noch im Nachhinein eine Nachricht geschrieben auf dem Joy, da hatten wir die noch rausgefunden. Und habe mich nochmal bedankt und irgendwie sie auch nochmal rückversichert, dass das auf jeden Fall von ihrer Seite aus eine unfassbar tolle Erfahrung war. Dass sie das mit allem, was sie in der Hand hatte, jeden Fall toll gestaltet hat und so. Aber genau, das sind dann so die Geschichten, die da mit drankommen würden.
Tobi: Mhm.
Maria: Jetzt zeige ich nochmal Bock drauf, dass wir da nochmal auf so ein richtiges Event gehen zusammen.
Tobi: Das ist ein richtiges Event.
Maria: Also eins.
Tobi: Ja... Ja, weiß ich eben nicht. Weil ja, also hast ja selber auch gerade erst gesagt, das war cool, dass A-Punkt da war. Das war's aber auch, weil, also vielleicht, wir haben jetzt auch mit wenig Leuten tatsächlich am Ende gequatscht, Wer weiß, wer da noch tolles war, an dem wir gar nicht rangekommen sind, aber dann hatten wir diese Situation mit
Maria: Ja, es war bei mir auch Zyklusende. Nee, war einfach auch blödes Timing. war Zyklusende. Ein paar Sachen kamen zusammen. Ich hab mich da auch nicht so wohlgefühlt in meinem Körper zu der Zeit. Und dann hatte ich noch diese Erkenntnis von, wow, ich brauche viel mehr Verbindung. Aber ich hab gleichzeitig auch mit niemandem geredet. Es war für mich jetzt auch nicht die optimale Situation. Aber ich hätte total Lust drauf, dass wir ... Ich hab da so das ein oder andere Event im Sinn. Zumindest für uns. Ich bräuchte jetzt gar nicht unbedingt die Geschichte mit, da sofort jemanden aufreißen und irgendwie, Thema Krankheiten, Thema Vibe, Thema. Aber ich finde das unfassbar hot, wenn neben einem Körper klatschen und du guckst nach links, das irgendwie das los und guckst nach rechts, das los. sehen wir ganz oft auch einfach wunderschöne Menschen, wunderschöne Körper. Wenn man da in der richtigen
Tobi: Mhm. Mhm.
Maria: Haltung und Ausstrahlung ist für nicht, dann mag ich das sehr gerne, mich davon tragen zu lassen. und vor allem in der Vorstellung mit dir zusammen.
Tobi: Ja, also ich glaube auch, dass sich das heute auch noch mal irgendwie anders, sehr anders anfühlen würde. Aber jetzt haben wir ja, das war halt das erste Event. Jetzt haben wir auch verschiedenste ausprobiert. Wir haben ja auch noch die Folge, in der wir, glaube ich, auch schon mal das hier ein bisschen angerissen hatten, aber auch über unsere Temple Nights erzählt hatten. Ganz andere Nummer. Aber wir haben jetzt schon einiges irgendwie zusammen erlebt. Egal ob da so viele Körper geklatscht haben oder sich einfach nur gestreichelt haben oder sich mit Öl eingeschmiert haben, was auch immer. Ja, unbedingt.
Maria: Mmh.
Tobi: schon alleine fürs Gucken und für Ja, doch, hast schon recht. Macht schon Spaß, so was. Ich möchte ja noch mal ein bisschen mehr feiern gehen. Da warst du ja in letzter Zeit auch mal unterwegs, aber alleine.
Maria: Ja, ich denke auch.
Tobi: Äh... Ja... Na ja, aber Bock auf sowas hab ich auf jeden Fall.
Maria: Wir wohnen bei Berlin, also hier ist jeden Tag was los, lass uns einfach was festmachen, was die Stimmung und die Kalender so hergeben und dann machen wir das halt. Ja, jedenfalls ist das...
Tobi: genau. Alles klar. Check.
Maria: Jedenfalls ist das eine Situation, wie ich sie ja auch so in Leid erlebt habe, die natürlich für Menschen, die da noch weniger Vorbereitung drauf haben, ich war ja schon an einem Punkt. Ich war ja da schon einige Jahre in offenen Beziehungen unterwegs. war ja da schon, ich hab schon Dinge erlebt und trotzdem hat mich das nochmal, ja ich einfach auch so null mit gerechnet habe und irgendwie in diese Realität gezwungen zu werden, hat mich doll erwischt. Und da gibt es also Methoden für Bevor ihr. auf eine Kinkyparty geht, bevor ihr mit anderen sexuell aktiv gehen wollt, bevor ihr anfängt zu daten, bevor ihr anfängt andere zu lieben und Beziehungen zu führen, gibt es Methoden, oder Fachbegriffe, denen wir uns mal zuwenden sollten. So, das wäre eine große spannende Kiste.
Tobi: Welche sind denn das?
Maria: Du so, außer der Reihe fällt mir auf, dass du heute viel wegguckst von mir und irgendwie auf deine Hände oder vor dir irgendwie. Ist was zum Spielen?
Tobi: Ja, habe heute einen super stressigen Tag, gestern auch schon, fürs Konzentrieren muss ich gerade irgendwie ... Sorry, ich kann da besser im Gespräch bleiben gerade.
Maria: Bis drüber, ne? Ja, ist gar kein Problem. Ist mir nur aufgefallen und ich wollte das mal ansprechen, wo mit das zu tun hat. Aber dann weiß ich Bescheid. Gar kein Ding.
Tobi: Ja, ich hier Fidget-Sachen in der Hand, mich besser zu konzentrieren. Also es sind eigentlich zwei USB-Stecker, die ich einfach nur gegeneinander reibe, aber...
Maria: Das ist es, genau. Alles das, was hilft, mein Engel. Okay, sehr schön, danke dir. Diese beiden Begriffe sind Decoupling und Differenzierung. Decoupling bedeutet, Dinge voneinander zu entkoppeln, die wir teils kulturell, teils aber auch durch soziale Prägung automatisch zusammenwerfen. so Ding wäre zum Beispiel Liebe und Sex gehören immer zusammen. Wenn wir
Tobi: Mhm.
Maria: Nähe, Nähe und Exklusivität. wo wird das zum Problem im Swinger Club? Eigentlich hast du ja nur mit, machst du ja da Dinge, die machst du ja eigentlich nur mit mir. Also gerade für Menschen, die wirklich noch monogam unterwegs sind, also romantisch monogam, monogamisch nennt man das ja, also wenn sexuell offen ist, aber die romantische Beziehung ist immer noch monogam, dann nennt sich das monogamisch. Da kann das total reinklatschen.
Tobi: Mhm. Hmm.
Maria: das hinzukriegen. Bindung und Besitz, Attraktivität und Handlungsauftrag, Eifersucht, Beziehungskrise, verliebt halt bessere Beziehung. Je doller ich verliebt bin, je doller ich den Fokus auf jemanden habe, desto echter ist das hier, was hier passiert. Ja, oder du bist ganz doll traumatisiert und hast keine gute Ich-Wahrnehmung mehr, wenn du in Beziehungsräume betrittst und so. Also doll in Trancen zu verfallen und sich selber nicht mehr gut zu spüren und irgendwie ganz doll zu sich zurückkommen zu müssen. kann Zeichen dafür sein, dass du halt ein kleines Bindungstrauma erlebt hast oder auch ein tieferes. Genau. Also und vor allem der Punkt greift besonders Zeit mit anderen bedeutet weniger Liebe für mich. Also dass das verkuppelt ist miteinander, wie viel Zeit wir miteinander verbringen und vor allem sexuelle Neugierde anderen gegenüber bedeutet Trennungswunsch. Also wenn du jetzt für andere
Tobi: Mhm. Hm.
Maria: Sexuelles Interesse hast bedeutet, dass du willst ja weg von mir. Und das sind Themen, müssen wir einfach... Was kriegst du da, was du bei mir nicht findest? Und die Antwort ist recht leicht. Neuheit. Neuheit, Aufgeregtheit. Genau, es ist halt ein anderer Mensch. Und egal mit welchem Menschen, wenn wir vier Jahre mit jemandem zusammenleben, landet die Beziehung oder landen wahrscheinlich alle Beziehungen irgendwie an einem ähnlichen Punkt.
Tobi: Weil was kriegst du da, was kriegst du da, was du bei mir nicht kriegst? Ja, was anderes, genau.
Maria: wenn sie alle eine ähnliche Qualität mitbringen auch. Genau, und viele Konflikte entstehen hier dann also, weil Menschen eben unbewusst gekoppelte Bedeutungen haben. Also was bedeutet es denn für mich, meinen Partner koopulierend mit einer anderen Frau zu sehen? Was habe ich da irgendwie abgespeichert, das ist doch eigentlich nur für mich. Warum ist das unangenehm vielleicht? Weil
Tobi: Mhm.
Maria: Mein Partner findet A attraktiv, also der Fakt ist ja, A wird attraktiv gefunden und die gekoppelte Interaktion zu meinem Partner findet A attraktiv, ist eben, ich reiche nicht mehr zum Beispiel. Ich bin nicht attraktiv oder nicht attraktiv genug. Und das muss entkoppelt werden voneinander. im Decoupling genauso wie Ansprushaltungen.
Tobi: Wohlgemerkt ist das ja auch ein ... Ist ja auch ein bisschen crazy, Also das sind ja ... Wir reden hier nicht von Entscheidungen, sondern von Programmen, die in dir sind, obwohl du schon eine andere Absprache, Beispiel, in so einem Abend getroffen hast. Also irgendwie muss doch einer ... Vor allem der Partner ... geht ja dann davon aus, so wir haben diese Absprache, dann mache ich mal. Für den ist es ja dann auch gar nicht so leicht nachvollziehbar, wenn dann die Reaktion, die emotionale Reaktion oder auch die körperliche Reaktion auf das, was aber doch verabredet wurde, was ganz anderes ist. Das ist ja nicht die Entscheidung.
Maria: Das ist definitiv richtig.
Tobi: Ja, also es ist nicht die Entscheidung, die hier dann abgespult wird, weil die hatten wir ja getroffen, sondern es ist das Programm, was da abläuft. Und das kann einfach ein anderes sein, gerade wenn man damit noch gar keine Erfahrung hat, so wie in meiner Erfahrung ja hier auch gerade beschrieben. Mir war ja auch klar, wir fahren ja heute dahin und irgendwie hatten wir ja zumindest auch. Wir hatten jetzt glaube ich nicht direkt eine Absprache oder irgendwie war. Aber wir haben schon vorher so kommuniziert, dass das hier heute definitiv passieren könnte, dass irgendjemand irgendjemand toll findet und dann auch mal mit dem verschwindet oder. Also so haben wir miteinander vorher schon gesprochen. Deswegen war es klar. Und trotzdem hat hat ja alles in mir bei dieser Frage. von A Punkt, ob sie denn jetzt auch mal mit deinem Mann knutschen könnte. Da war ich ja so, ach, scheiße. Und dann auch noch in meiner Position. Ich sitze gerade zwischen euch. Ich wollte, ich wollte in dem Moment sie angucken, als auch dich angucken, irgendeine Sicherheit in dieser Situation zu finden, obwohl es doch schon diese Absprache gab. Gießen so die Augen aus und einer. Genau. Ja, und das meine ich, das Programm, das hittet dann auf einmal.
Maria: die Augen gehen so nach außen weiter.
Tobi: Aber nicht die Entscheidung. Nur das wollte ich nur mal kurz klarmachen, weil ich glaube, das ist eben, das ist glaube ich danach dann oft Streitpunkt, dass das nicht unterschieden wird. Weil dann hat irgendjemand Gefühle und dann, ich glaube, gerne auch die Herren. Aber das ist jetzt nur eine Unterstellung. Weil Herren einfach, Männer einfach da so ein bisschen doller dabei sind. Wir hatten doch eine Absprache und halten uns doch an den Vertrag. Und innerhalb dieses Vertrages ist doch logisch, dass da alles irgendwie so passiert.
Maria: passiert aber mit Menschen, es gibt es ja nicht selten, dass hoch emotional vokabulisierte, dass Frauen, die sehr gut über Gefühle sprechen können, zusammen sind. Ich mache jetzt hier wieder einen Genderdiskurs auf, aber die Realität ist häufiger so verteilt, hochgradig alphabetisierte, so emotional alphabetisierte Frauen mit
Tobi: Hahaha
Maria: unterdurchschnittlich emotionaler alphabetisierten Männern zusammen sind. Die gehen dann auf ein Event. Die Frau spürt vielleicht nicht mal unbedingt mehr, aber schneller. Ist weniger am Wegdrücken. Der Mann kann da vielleicht auch einfach mal eher sagen, okay, ich bin jetzt hier und das, jetzt hier ist, wird jetzt hier so genommen und alles andere irgendwie später oder so. Ist jetzt hier ja gar nicht der Rahmen und der Raum dafür, jetzt hier groß emotional zu werden. Schön erst mal. vermeidende Anteile rausgeholt, das kann ja dann hilfreich sein. Und kommt keine Sekunde auf die Idee, sich zu fragen, wie bin ich denn sicherer Partner in so einer Umgebung für mein... Ich habe eine hoch emotionalisierte Frau, die weint schon bei Filmen sofort. Was könnte das in der Auslösen, wenn die mich sieht, wenn der Film Realität ist, wie ich einer anderen Frau, die sie nicht kenne, die nicht sicher für sie ist, in einem unsicheren neuen Rahmen so intim begegne, wie ich sonst nur seit 15 Jahren mit ihr mache? Also Überraschung. Könnte hart sein.
Tobi: Jetzt ist es ja auch noch nachgewiesenermaßen so, dass bei Frauen eher, also ich sag mal die Umstände und die Verbindung… also überwiegend eher häufiger dazu führen, die Lust empfinden können, während bei in der gleichen Situation, Männer ja das Lustempfinden schon massiv gesteigert bekommen, wenn sie also Wenn Sie Dinge sehen, warum boomt sonst die Pornoindustrie so doll? Und diese Tests wurden gemacht in einem ganz verrückten Experiment, nämlich die haben verschiedene Paare gezwungen, beziehungsweise gefragt, ob sie das machen würden. Die haben einfach Paare,
Maria: Mhm. Mhm.
Tobi: in einen Kernspintomographen gepackt und haben gesagt, so jetzt habt bitte mal Sex. So, Umstände für Frauen. So, und haben dabei die Gehirnwellen gemessen. Das heißt, stell dir mal dieses Experiment vor. So, da kam irgendwie bei den meisten Frauen in dieser kalten Röhre irgendwie nicht so viel Lust auf. Keiner wusste warum. Und bei den Männern ging es irgendwie und dabei wurde halt auch noch gemessen, naja, sie ist halt nackig, ne? Sieht doch schön aus. Da ist doch jetzt Lust da. Jetzt übertrag das mal auf so eine Party. Da ist überall wildes Treiben dich rum und das, was du vorhin gesagt hast, das klatscht auch noch. Ich glaube, Männer sind auch einfach überwiegend nicht mehr so gut verfügbar. ich glaube, das könnte auch einfach ein Problem sein, egal was, selbst wenn du jetzt emotionale Absprachen mit jemanden treffen möchtest, also mit einem Mann treffen möchtest, und der kann das sonst auch gut halten, ist jetzt ein Hot Take von mir.
Maria: Mhm.
Tobi: Auf der Party kann der das nicht mehr. So gut. Zumindest ist das heruntergefahren.
Maria: Mhm. Mhm.
Tobi: Wissenschaft. gefährliches Halbwissen auch, aber Wissenschaft.
Maria: Und der zweite Punkt, wo ich eigentlich drauf reingehen wollte, ist Differenzierung. Differenzierung wird auch gerne genannt die Superkraft jeder langfristigen Beziehung. Die Arbeit von David Schnarch ist da zugrunde gelegt. Das heißt, wenn ihr da was lesen wollt oder was herausfinden wollt, wirklich Schnarch, wie Schnarchen der David. Und Differenzierung bedeutet eigentlich nur eins, ich kann eine eigenständige Person bleiben, während ich in Beziehung bin. Also es ist nicht klar, dass wir jede Nacht nebeneinander schlafen. Es ist nicht klar, dass wir das Wochenende zusammen verbringen. Es ist einfach nicht klar, du bist ein eigenständiger Mensch. Und in meiner Welt gehört Differenzierung und Verbindung, Verschmätung irgendwo zusammen und darf sich abwechseln und jetzt kommt hier wieder mit rein
Tobi: Mhm.
Maria: wie wechselfähig sind Menschen? Wie schnell kriegst du Übergänge gestaltet und strukturiert in dir selber und in deinen Beziehungen? Das ist also sehr unterschiedlich. eben auch zu gucken, wie tief kann ich denn verschmelzen? Und das ist bei mir gerade so das Spannende, wo ich halt schaue, wie tief kann ich verschmelzen, dann relativ kurzfristig später wieder auf Differenzierung umzuschalten. Wie gut kann ich das zusammen integrieren? Und Die Haltung dabei muss eben immer sein, ich habe eigene Bedürfnisse, du hast eigene Bedürfnisse, wir müssen nicht identisch sein, verbunden zu sein. Im partherapeutischen Kontext sagen wir, du, ich und die Beziehung. Du hast deine Zeiten, ich habe meine Zeiten und wir zusammen gestalten Beziehungen und müssen eben gucken, wann, wo, wie, in welchen Ebenen überschneiden wir uns. Und das ist eben, das ist besonders im Polyamorie wichtig. Also bevor ihr anfangt, andere Menschen zu daten oder sogar zu lieben, Beziehungen zu gestalten und zu eskalieren mit anderen, müssen wir dafür sorgen, dass wir in Differenzierung kommen. Aber auch für monogame Paare kann das echt hilfreich sein, weil auch da gibt es ja Unterschiede. Unterschiedliche Libidos, unterschiedliche Hobbys, unterschiedliche Freundschaften oder Bedürfnis nach Freundschaft, politische Ansichten, Lebensziele, die Frage ist halt immer, kann ich halten, dass du anders bist als ich? Oder wie sehr bin ich damit identifiziert, dass wir gleich sind? Wie sehr gibt mir der Gedanke unserer Gleichheit Sicherheit für Beziehung?
Tobi: Hmm... Ist das bei dir sehr toll so?
Maria: überhaupt nicht. Guck mal, mit wem ich Beziehung führe. Du bist mein Spiegelgegenteil. Wie sagt man? Also wir haben die gleiche Frisur so ähnlich und wir haben ein paar gemeinsame Hobbys oder so, aber sehr viel in unseren Haltungen und Wertevorstellungen und Persönlichkeiten ist so unterschiedlich. Und da in Respekt dafür zu kommen, war und ist, glaube ich, Arbeit auf beiden Seiten. Also ich will dir das jetzt nicht vornehmen, vorwegnehmen, aber ich glaube, also für mich kann ich sagen, dass das schon ein Stück Arbeit war, dich da auch zu sehen. und zu respektieren, die Punkte, wo wir einfach anders sind und sich nicht zu sehr übermäßig daran festzuhalten.
Tobi: Mhm.
Maria: Und das Ding mit Beziehung öffnen ist halt, Beziehung öffnen erzeugt nicht neue Probleme. Sehr ganz oft, dass die Leute sagen, er will jetzt die Beziehung Ne, ne. Eine geöffnete Beziehung wirft einen Fokus auf bestehende Sachen. Bestehende Themen werden sichtbar. Verlustängste sind auch vorher schon da, die werden sichtbar. Kontrollbedürfnisse werden sichtbar. Selbstwertthematiken, die sich so an Vergleich festbeißen, werden sichtbar. Ein zu starkes
Tobi: Mhm.
Maria: eine zu starke Abhängigkeit voneinander. Heute habe ich eine Frage reinbekommen, hat jemand gefragt, wie gehe ich damit dass ich das Gefühl habe, wir sind gar kein Team mehr, wenn mein Partner auf dem Date ist. Ja, ihr seid immer ein Team, aber er ist halt auf dem Date und du musst dich jetzt, das ist nicht das Bedürfnis, ein Team zu sein, sondern du willst Kontrolle und du gehalten werden, du willst nicht alleine sein mit deinen Gefühlen. So, Decoupling. Sorry, aber du kommst mit dir selber klar. Was, wenn du deinen Partner nicht hättest, dann müsstest du ja auch überleben oder nicht? Was ist denn da los? Bindungssicherheit und Kommunikation. Da wird der Fokus drauf gelegt. Hast du Themen in den Bindungsstilen, hast du Themen in der Kommunikation, werden diese Themen lauter. Deswegen macht euch mal erstmal keine Sorgen. Seit wir die Beziehung geöffnet haben, haben wir nur noch Probleme. Nee, die waren vorher schon da. Die wurden nur nicht herausgefordert. Macht ihr gar keine Sorgen, das ist wunderbar. Jetzt können wir da also rangehen.
Tobi: Schön, wenn so etwas aktiviert ist.
Maria: Auf jeden Fall. Und gerade am Punkt Eifersucht zum Beispiel, das kommt ja dann hier oft mit rein, aber ich bin halt so eifersüchtig, was soll ich denn machen? Also es hat ja irgendwie nichts mit die Coupling und irgendwie Differenzierung zu tun. Und in Polyamorie zum Beispiel lernen wir, Eifersucht zu differenzieren. Also bin ich wirklich eifersüchtig gerade oder bin ich neidisch auf deine Erlebnisse? Will ich wirklich, dass du jetzt gerade, das ist bei mir ganz oft der Fall, ich hab gar nicht so oft Bock auf Kontakt mit dir, wir wohnen zusammen. Ich würde gerne auch selber mal Dinge erleben, die ich dir erzählen kann, weil ansonsten kann ich dir gar nichts erzählen, meine Güte. Ganz oft bin ich einfach neidisch auf deine Erfahrung und denke mir so, das hätte ich auch gerne. Vielleicht sogar auch gerne noch mal mit dir, aber das ist ja einfach auch für mich. Bin ich traurig, fühle ich mich ausgeschlossen, einsam, verunsichert, dysreguliert. Es gibt so viel mehr als Eifersucht und das ist immer wieder die Eifersucht, die so in den Mittelpunkt gestellt wird. Menschen sind einfach nicht gut alphabetisiert, wenn es Gefühle geht. Na klar haben wir nur eine Handvoll Kerngefühle, aber es ist super wichtig, die Strategie, die wir danach bilden, benennen zu können, was ist da wirklich für ein Gefühl da. Menschen in polyamorösen Beziehungen, die ihre eigenen Gefühle nicht benennen können. Schwierig. Viele, viele Überforderungssituationen.
Tobi: Ja, weil du bist ja dauerhaft, musst du ja diesen Wechsel vollführen. Also wenn es nicht gerade die Schwester ist. Du musst ja deine Kommunikationsskills an sich schon sehr doll schleifen, einfach schon damit du... sicherstellen kannst, dass bei unterschiedlichen dir sehr nahe stehenden Personen auch der Inhalt ankommt von dem, was du da übermitteln möchtest. Gleichzeitig ist es aber gar nicht möglich, wie in Onogam-Beziehungen, also wenn ihr nicht alle zusammen auf einem Dreiseitenhof wohnt, genau die gleichen Gestaltungsräume ... für diese Kommunikation überhaupt zu machen. Das heißt, man ist zurückgeworfen auf ... ... vielleicht doch mal telefonieren ... oder vielleicht sogar nur schreiben mal ein paar Tage, ... ... bis man sich dann mal wieder sieht. Und dann ... ... ist es ja umso wichtiger, dass es mal auf den Punkt kommt, wenn man in der Beziehung vorankommen will ... im Sinne von, ich möchte ... ... wirklich, dass wir uns noch besser kennenlernen. Also, das meine ich mit vorankommen. Das passiert ja sonst einfach nicht. Wenn ich dann nicht über meine Gefühle sprechen kann oder halt falsch über meine Gefühle spreche und die Emotionen nicht richtig benennen kann, dann wird es Und beim Thema Eifersucht und Neid, ich glaube, da bin ich mit dir neulich auch darüber gestolpert. Weil... Ich hab mir vorher einfach, gerade im Beziehungskontext, hab ich mir kein... Ich habe mich einfach nicht den Unterschied bemüht, ob das hier gerade überhaupt wichtig ist, dass es einen Unterschied gibt. Und ich find's ehrlich gesagt immer noch ein bisschen schwer, so wie du's gerade gesagt hast, es macht schon Sinn. Eifersüchtig sein. Dann ist Eifersucht für mich nicht ganz klar, glaub ich. Was das überhaupt sein soll, weil Neid hab ich dir glaub ich auch schon immer erklärt. Auch damals, als du noch mit Jan zusammen warst, weil du hast mich ja oft gefragt, wie es mir mit Sachen so geht, wenn ihr zusammen wegfahrt, wenn Silvester du mit ihm verbringst und ihr seid Ich glaube, ihr wart einmal in Polen oder so. Ja, so Sachen. Und meine Antwort war eigentlich immer, und das spricht ja eher für Neid, ist so, ich hab überhaupt kein Thema damit, dass du ein schönes Leben gerade in dieser Zeit mit einem anderen hast. Aber ich hätte das auch gerade gerne mit dir, wenn ich das so höre. Also einfach ein bisschen neidisch.
Maria: Diese Zerrissenheit in Poli ist sowieso echt ein tolles Thema. Ich will unbedingt eine Podcastfolge machen zum Thema Wünsche und Bedürfnisse. wenn wir jetzt Beispiel Menschen sagen, ich brauche Monogamie und sagen es irgendwie
Tobi: Mhm.
Maria: Ich habe das Bedürfnis monogam zu leben. Ist das wirklich dein Bedürfnis? Oder steckt dahinter das Bedürfnis nach Sicherheit, nach Verlässlichkeit, nach Priorisierung, nach Zugehörigkeit, nach emotionaler Exklusivität? Wir benutzen Worte und da ist gar nicht klar, was steht dahinter? Das macht mir auch Stating zum Beispiel schwer. Oder Menschen werden dafür für mich so schwer, weil Menschen sprechen und sagen nichts. Das geht mir so auf den Sack einfach. kann das alles nicht mehr.
Tobi: Mh-mh.
Maria: Menschen benutzen Worte und ihnen ist nicht mal klar, dass das, was du gerade sagst, hat keine Klarheit. Das kann man in 100 Richtungen interpretieren. Kannst du Worte benutzen. da merke ich immer mehr meinen ADHD und meine Neurodiversität da leider auch. das macht Dating für mich super schwer, super schwer, in letzter Zeit immer schwerer. Warum auch sexuell offene Monogame-Paare davon profitieren?
Tobi: Mhm.
Maria: liegt jetzt im Prinzip daran oder ist, was ist die Grundlage davon, dass wir halt lernen Druck aus Beziehungen zu nehmen. Also auch in Monogamie solltet ihr aufhören. Dein Partner, deine Partnerin kann nicht, beste Freundin, Ehepartner, Therapeutin, Mitbewohnerin, Co-Elternteil, erotische Fantasie, alles gleichzeitig in einer Person zu jeder Zeit verfügbar, kriegt euch doch mal klar. Können wir ein bisschen entzerren? Kann mal jemand einen Abend für sich haben? Können wir eigene Freundeskreise haben? Kann euch das auffallen, dass diese Koabhängigkeit, die ist nicht gesund? Und auch wenn sie sich irgendwie schummerig anfühlt für eine Zeit, ihr macht euch damit unfassbar vulnerabel. Weil fällt dieser Mensch weg, seid ihr komplett am Arsch. Das ist wie, du hast eine Million Euro und du kaufst eine Aktie. Du kaufst all dieses Geld, legst du in eine Firma.
Tobi: Ja.
Maria: und glaubst wirklich, dass das klappen kann. Und das ist einfach super dumm. damit sage ich nicht, Sei nicht tief verbunden und nicht in tiefer Beziehung mit deinem Partner. Aber lebe Beziehung, echte Beziehung, und das ist halt immer, wenn ich so normale Menschen kennenlerne, was ja seltener geworden ist, seit ich mich im Vertrieb zurückgezogen habe und nur noch über online agiere und ich dann höre, was für oberflächliche Kackfreundschaften Menschen so führen, wo man sich nicht mal anfasst, wo es keine echte Intimität gibt, wo du nicht gespiegelt wirst, wo da keine Leute sind, die mal mit dir Konflikt und Repair machen. Ich bin so denk, du bist verarmt. Du bist doch emotional komplett verarmt. Das ist so gefährlich, sich dann einzuschießen, wenn dir dann mal ein halbwegs guter Mensch begegnet, natürlich gehst du da komplett in Abhängigkeit.
Tobi: Mhh.
Maria: Da verstehe ich auch, dass Menschen komplett aus ihren Freundeskreisen verschwinden, weil ich da zum ersten Mal was bekomme, was ich nirgendwo sonst bekomme, nämlich echtes Gesehenwerden und echte Tiefe und echtes Verbundensein und so. Aber da kommen wir schon wieder in Themenbereich. Monatsdienst 1000.
Tobi: Hmm. Ja, Ja, und da möchte ich auch nochmal die letzte Folge mit ins Boot holen, nämlich dass das ja überhaupt nicht der Sinn sein kann, dass wir einfach von allem immer mehr miteinander haben müssen, weil dann wird unsere Beziehung fester und am Ende erfolgreich. Also wir müssen nicht immer noch mehr Zeit miteinander. Wir müssen nicht...
Maria: Mhm. Hmm. Hmm, ich hab da...
Tobi: Wir müssen nicht noch mehr tiefer. Wir müssen nicht noch eine Ebene miteinander finden. Vielleicht finden wir die, wenn wir das nicht miteinander machen, dann haben wir auch eine neue Ebene.
Maria: Mmh. Ja, ganz, hier, gibt auch diesen... Tobi (1:00:02) Dann lasst uns mal davon miteinander erzählen. Maria (1:00:04) gibt doch hier diesen tollen Spruch mit was du liebst, lass frei, kommt, dass du dir zurückgehörtest, dir für immer oder so. Und da ist super viel Wahres dran. Also was kann ich da nicht alles finden. Und diesen Spagat aber hinzukriegen zwischen Freiheit und Beziehung, da sehe ich halt auch viele daran scheitern. Es gibt halt für mich in meiner Welt, und da würde ich auch gerne Podcastfolge drüber machen, gibt es zwei Arten von Menschen. Es gibt Menschen, die sind unsicher mit sich alleine. Tobi (1:00:08) Hm? Maria (1:00:34) Und es gibt Menschen, die verlieren sich selbst in Beziehungen. Und in meiner Welt sind Autonomiemenschen eher dafür prädestiniert, sich in Beziehungen zu verlieren und dann ganz panisch und hektisch, als wäre man ertrunken, wieder aufzutauchen und dann sich erstmal wieder regulieren zu müssen und detaillieren von allem Möglichen und total überfordert zu sein. Und dann gibt es eben die Verschmelzer, die da in ihrem Fahrwasser sind und keine Gefühle haben von ertrinken und irgendwie sich gut wahrnehmen können oder besonders gut sogar wahrnehmen können in Verbindung. und die eher Angst haben alleine, ohne Orientierung zu sein sozusagen. Und was macht das in Beziehungsöffnung? Was macht, also das finde ich halt spannend, sich das anzugucken, welche Dynamiken macht das auf? Wie gehen diese Menschen miteinander Wer kann wie tief deshalb in Beziehung gehen? Und wo stoßen wir uns dran? Weil ich kann für mich heute sagen, ich werde wahrscheinlich mit Autonomiemenschen nie an meine Wassertemperatur Tobi (1:01:09) Mh. Maria (1:01:31) an Tiefe in Beziehungen gelangen, weil es viel zu gefährlich ist für die allermeisten sich da. Die müssen dann irgendwie zwischendurch mal auftauchen und haben dann irgendwie anderthalb, zwei Wochen keinen Kontakt zu mir, weil es war einfach zu toll. Und was eben auch wichtig sein kann in der Differenzierung ist immer zu differenzieren. Was steckt denn eigentlich hinter Eifersucht? Also Tobi (1:01:48) Hehehehehe Maria (1:01:56) Wenn mein Partner das jetzt mit jemand anderem macht, macht er das dann noch mit mir? Das ist oft die eigentliche Angst. Und nicht, da gibt es jemand anderen und diese andere Person, die macht mir Angst. Nein, die Frage ist doch eigentlich, wenn du das jetzt mit anderen machst, wenn du andere liebst, wenn du mit anderen Beziehungen machst, machst du es noch mit mir? Würdest du zu mir zurückkommen? Haben wir noch Sex? Das sind ja die Fragen. Und deswegen ist es eben auch oft ... brauchen wir das da durchzugehen, weil das Nervensystem braucht keine kognitiven Antworten. Das Nervensystem braucht die Erfahrung, dass du mit anderen schläfst und trotzdem noch mit mir. Und zwar mit der gleichen Güte, gleiche Qualität, gleiche Intimität. Das Nervensystem braucht die Erfahrung, dass du andere liebst und mich auch noch, genau wie davor. Oder sogar ein bisschen mehr, weil wie geil ist denn das, einen Partner zu haben, der verknallt ist? Na, da ist ja im besten Fall irgendwie eine gute Stimmung und nochmal irgendwie ein Impuls auch einfach so. Liebe bringt ja auch mehr Liebe ins Leben rein. Das kann ich auf jeden Fall. Da würde ich sagen, das unterschreibe ich. Bleibe ich wichtig? Das ist die Frage. Da gibt es jemand anderes, deshalb bin ich eifersüchtig, sondern ich bin unsicher, weil ich frage mich, bleibe ich wichtig? Ja. Und dann gibt es ja genug Studien dazu. Thema offene Beziehung. Tobi (1:03:02) Hmm. Maria (1:03:16) Menschen in offenen Beziehungen kommunizieren klarer, sprechen mehr über ihre Bedürfnisse, müssen eher Grenzen definieren, lernen Selbstregulation. Die Maus, die also sagt, wenn mein Partner auf dem Date ist, dann, ja, herzlichen Glückwunsch, du regulierst komplett über andere Menschen. Ich kenne das, das ist super unangenehm. Ich habe es da rausgefunden, du schaffst das auch. Und Menschen in offenen Beziehungen übernehmen mehr Verantwortung für ihre Gefühle. Das ist halt super toll. Ja und Monogamie und Polyamoräe unterscheiden sich halt oft weniger in der Liebe als im Umgang mit Unsicherheit. ist Unsicherheit. Weil der Versuch, Monogamie ist der Versuch, Unsicherheit auszuschließen aus Beziehungen, was ja auch nicht klappt. Aber es ist immer der Versuch. Und die eigentliche Frage lautet halt nicht, kannst du mehrere Menschen lieben, sondern wie gehst du damit dass dein Partner niemals vollständig kontrollieren kann. Tobi (1:04:15) Bäm bäm bäm. Es ist ja dann nach dem, was wir da vorhin gesagt haben... vor allem der Versuch, diese ganzen Aktivatoren oder halt Trigger für das, was eben schon da ist, gar nicht erst anzufassen. Wir sagen einfach, wir verabreden das sogar, dass wir gar nicht in diese Fahrwasser kommen, wo wir uns damit beschäftigen müssen, weil dann haben wir doch keine Probleme. Maria (1:04:42) Und das kann eine Strategie sein. Tobi (1:04:43) Dann haben wir irgendwie. Ja, ist es. Aber dann... also ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob das dann allen immer klar ist. Die werden trotzdem kommen. Die liegen halt euch rum. Da ist nur Spotlight, nur auf euch beide und taritara, Honeymoon. Aber die, diese Themen, die liegen da. Die sind da. Die sind auch echt. Es gibt nur nichts, was die aktiviert, weil ihr euch davon fernhaltet. Maria (1:05:08) Noch gibt es nichts. Denn diese These von mir, genau diese These von, in Poli geht es nicht darum, kannst du mehrere Menschen lieben, sondern es geht darum, wie gehst du damit um, deinen Partner nicht kontrollieren zu können. Weil auch in Monogamie, Menschen verlieben sich, es passiert doch schon. Dein Partner macht einfach Schluss mit dir. Ich habe heute eine Nachricht, wie soll ich damit umgehen, 30 Jahre Ehe, er ist fremdgegangen, vorbei. 30 Jahre, 30 Jahre Co-Abhängigkeit, auf einmal vorbei. Tobi (1:05:10) Noch gibt es nichts. Mhm. Maria (1:05:36) Und es muss ja nicht mal so schlimm sein, was denn einfach, wenn unser Partner sich verändert. Wenn wir uns verändern. Ich will halt Beziehungen führen, die lebenslang halten. Und Öffnung macht diese Realität einfach sichtbarer. Das ist alles, was passiert. Tobi (1:05:42) Ja. Und wir hatten, also jetzt haben wir über die Coupling gesprochen. Wir haben letzte Folge über Deeskalation gesprochen. Und ich will das nochmal kurz übersetzen. Wenn Maria hier sagt, Beziehung, ein Leben lang halten, dann ist da schon mit eingepreist, dass es massiv viele Veränderungen dieser Beziehung geben kann. Das, das wir, deswegen gibt es diese, hört nochmal die letzte Folge rein. Maria (1:06:13) Nicht Beziehungen, die ein Leben lang gleich bleiben. Ich will nicht Beziehungen führen, die ein Leben lang gleich bleiben. Das ist nicht der Fokus. Ich will lebenslange Beziehungen führen. Und dazu müssen die sich sogar verändern. Tobi (1:06:18) Genau. So, das ist ein Unterschied. wollte ich nur nochmal klarstellen. Ich glaube, ich glaube, das wird eben oft oft missverstanden. Jetzt haben wir langsam doch aber alles gesagt hier. haben gesagt, Beziehungen können sich verändern. Wir haben euch gesagt, wie wir haben euch gesagt, dass es einen Unterschied zwischen gesund und stabil gibt und dass es vielleicht beides sein kann, aber dass es niemals sein muss. So langsam mal eine Idee von hier war eine Wespe langsam eine Idee von Beziehungsführung. Maria (1:06:55) Ich glaube nicht. Ich glaube tatsächlich, egal wie oft du diesen Podcast hörst, ich glaube du müsstest mit uns Beziehung machen. tatsächlich, das ist halt das Geile, also was ich liebe an Beziehungen sind die Trigger. Ich habe ja ausschließlich Freundinnen, die mich spiegeln. Das heißt, ich habe fast ausschließlich Freundinnen mit ähnlichen Wertesystemen, aber sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten zu mir. Tobi (1:06:56) Ja, ich glaube auch nicht. Maria (1:07:22) Also wir auch nicht, wir sind ja nicht der gleiche Mensch. Und ich liebe das einfach getriggert zu werden, gespiegelt zu werden, Konflikt, Repair, auch im kleinen Stil einfach mal zu hören, hey, wenn du das und das machst, das macht das und das mit mir und daran zu wachsen und so. Und wenn du Beziehung nicht gerne magst... lad ich dich ein, Poli zu machen und mal wirklich zu schauen, wie ist Beziehung echt. Weil ich glaube, wer Beziehung nicht mag, hat einfach keine Geilen in seinem Leben. Wer das anstrengend findet und wer da irgendwie diesen Output nicht versteht und so I'm so so sorry, weil ich glaube, dann ist einfach nicht so schön. Und dann hoffe ich, du findest da auf jeden Fall für dich was Schönes. Tobi (1:07:57) Mh-mh. Jo. Das hoffe ich auch. Oder geh doch mal wieder auf ne Sexparty. Alleine. Maria (1:08:09) Auch da kannst du Liebe finden. Wie meinst du das? Natürlich. Tobi (1:08:12) Ja, mich würde interessieren, ob das Mädel von damals, ob das passiert ist. Maria (1:08:20) Die Maus, wer haben die noch auf Joy? Du könntest ihr schreiben und fragen. Tobi (1:08:24) Echt? Die haben wir auch auf Joy? Maria (1:08:25) Mhm. Mhm. Tobi (1:08:27) Na ja, so doll interessiert es mich dann doch nicht. Maria (1:08:28) Ja, ihr Lieben, bewertet diesen Podcast, verdammte Axe, was ist da los? Schreibt uns gerne was in die Kommentare bei Spotify, da könnt ihr mit uns kommunizieren oder uns Feedback geben oder euch auch was wünschen. Wir haben immer den Link zum Fragenstellen. Anonyme Fragen gibt es immer auf meinem Profil, die Möglichkeit Dienstag und Freitag oder hier unter dem Podcast in dem Google Sheet, was Tobi angelegt hat, was auch anonym ist. Da könnt ihr uns lange Texte schreiben. Tobi (1:08:30) Mmh. Maria (1:08:56) Wenn euch eine Meinung interessiert, wenn euch gerade was bewegt, wenn ihr sagt, ich spüre das alles so sehr, hier ist mal meine konkrete Situation, pflückt mir das mal auseinander, was machen wir falsch? Bei anderen Leuten können wir das richtig gut. Tobi (1:09:09) Ja, das ist auch schön einfach. Maria (1:09:10) Für uns sind wir wieder bei CB in zwei Wochen oder so. Tobi (1:09:12) Yes, Partherapeutin. Maria (1:09:13) Ja, schön. Kannst du dir jetzt noch bisschen Pause gönnen, mein Engel, oder wie ist das? Du hast, glaube ich, noch einen Termin, das zu feiern haben, ne? Tobi (1:09:19) Ja, Ja, und dann muss ich aber selber auch noch Sport machen. Das habe ich heute noch nicht geschafft. Maria (1:09:26) Aber ich hab das Gefühl, das entstresst dich ja eher, oder? Tobi (1:09:30) Sport, ja, mehr in der Mitte des Tages. Wenn der Tag voll ist, trainiere ich gar nicht so gerne am Ende des Tages. Wenn der Tag nicht so voll ist, dann kann ich richtig gut abends erst trainieren gehen. Aber egal. So oder so, es wird zerstört. Was soll denn, wird morgens wieder messen. Maria (1:09:48) Kann sein, dass ich dir dann schenke, dich heute von der Arbeit abzuholen, aber ich kann es dir noch nicht versprechen. Würde dich das freuen oder brauchst du die Fahrt mit dem Fahrrad nach Hause? Tobi (1:09:56) Ich brauch das Fahrrad zuhause. Maria (1:09:58) Das schmeißen wir halt ins Auto. Oder ist es zu groß? Tobi (1:10:02) Ja, nein, ich weiß nicht. Vielleicht. will see. Aber schön, dass du so doll an mich denkst. Maria (1:10:08) Okay, verdammt. Na gut. Natürlich, ich bin sehr gerne in unserem Beziehungsraum unterwegs. Tobi (1:10:15) Schön. Schön. Auch mal kappeln. Maria (1:10:15) Ja, super ihr Leben. Ich wünsche euch auch ganz viel auch mal couplen, genau nicht nur die coupling. Ich wünsche euch ganz viel Spaß, eure individuellen Räume zu gestalten und euch in Beziehungsräumen zu verlieren oder nicht zu verlieren. Happy Wachstum, schickt das gerne euren Beziehungspersonen und diskutiert doch mal darüber. Differenzierung und die coupling, Mensch, was sagst du dazu? Sollten wir eigentlich auch mal je Trente in Urlaub fahren oder schlafen wir ja zweimal die Woche mal je Trente, zu gucken, wie wir klarkommen, so unsere Nervensysteme? Viele bunte Dinge kann man hier rausmachen und ansonsten erzählt uns bitte unbedingt. Tobi (1:10:21) Einfach auch mal kappeln. Maria (1:10:46) wie ihr auf Kinky Parties geht und scheitert oder nicht. Und ansonsten eine tolle Woche, wann auch immer ihr uns hört. Und bis ganz bald. Tobi (1:10:56) Das finde ich gut. Schreibt uns mal bitte nicht nur eure Probleme, sondern schreibt uns auch mal eure geilen Geschichten. Maria (1:11:02) Ja, absolut. Tobi (1:11:03) Ja... Jaaa... Okay. Bis nächste Woche! Ja. Ciao! Maria (1:11:09) Okay, wir sind auf jeden Fall auch dran. Bis dann, ciao.
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