Folge 33 - Alles außer Trennung: Beziehung deeskalieren. Wenn Liebe bleibt aber die Art sich verändert
Shownotes
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⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.
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Tobi: Hallo zusammen, da sind wir wieder. Ich hoffe, ihr habt uns alle ganz doll vermisst. Wir haben uns schon eine Weile nicht gehört. Sind wir so professionell und übergehen das einfach? Oder gehen wir da mal drauf rein?
Maria: Also ich würde mich gerne beschweren und sagen, dass ich wirklich enttäuscht bin, dass sich niemand gemeldet hat und gefragt hat, wo die Podcast-Folge war letzte Woche.
Tobi: ⁓ geil, dafür liebe ich dich auch wieder. Nicht wir sind die, bei denen sich beschwert wird, sondern wir beschweren uns bei der Community. Geil. Aber so rum geht es.
Maria: Ja, also ich weiß nicht, ob das so offensichtlich ist, dass ich halt in Paris war und dass deshalb Dienstag ja unsere Podcastaufnahmen nicht stattfinden konnte. Aber ich habe schon ein kleines Tränchen verdrückt, dass wirklich also gar keiner angefragt hat. Hey, wo seid ihr denn? Wo ist denn die Folge? Also bei mir nicht zumindest. Ich weiß nicht ob bei dir.
Tobi: Nee, aber das ist ja viel schlimmer. Ich find ja gar nicht so viel auf Instagram statt und ich bin bei weitem nicht so gläsern wie du. Aber weil es wahrscheinlich immer so ist, fragt deswegen auch zwischendurch keiner, wenn dann mal was anderes ist. ja, er ist noch mehr abwesend aus der Social Bubble. Da muss man ja auch nicht fragen, wie es ihm geht. Ja, genau so. Denkt mal drüber nach. Na ja, damit ist die Beschwerde raus.
Maria: Na ja, war das jetzt professionell oder hätte man das weglassen sollen?
Tobi: Scheißegal, das war... grotten, ehrlich. Ich vermisse dieses Pult, ich glaube ich muss mal auch noch so Pult hier besorgen.
Maria: kannst das Pult im Prinzip ja haben, weil ich weiß ja gar nicht, ich damit arbeiten soll. Ich habe auch gerade rüber geguckt und dachte, pü pü pü, kann ich das drücken? Nee, das machst du immer mit dem Mund, oder? Deswegen war ich gerade so...
Tobi: weil ich das Ding nie hab. Aber wir können's ja nochmal machen. Das Airhorn einfach. Das Airhorn gleich mal so schnell hintereinander.
Maria: Aber wo wird ...
Tobi: Bääauu, Grotten ehrlich. Danke. Jetzt geht's mir richtig besser.
Maria: Okay. Unnabbar.
Tobi: Nice. Neben unserem Palaber hier haben wir ja auch mal wieder uns Gedanken gemacht, worüber wollen wir denn reden und Dinge, auf die wir immer wieder stoßen, nicht nur in unserer eigenen Beziehungsführung, sondern eben auch, ja mir begegnet das ganz oft, weil ich das Gefühl habe, Leute fühlen sich machtlos, weil sie in dieser Struktur gefangen sind.
Maria: Mhm.
Tobi: Wollen wir heute mal drüber reden? Und ganz oft hatten wir das in den den vergangenen Folgen auch schon mal so im Nebensatz angerissen. Was? Was für Stufen Glauben denn Menschen in ihren Beziehungen zu haben oder erreichen zu müssen, damit diese Beziehung erfolgreich ist? Was zur Hölle ist eigentlich dieser Relationship Escalator und Was machen wir denn, wenn wir auch mal eine Stufe zurückgehen wollen und uns trotzdem lieben?
Maria: Und das ist der wichtige Punkt. Zuerst auch mal glauben, dass wir uns trotzdem lieben. Wir haben halt, wir sind darauf konditioniert und wir haben schwerstens gelernt, im Außen zu gucken, was definiert dann Beziehung. Tobi und ich haben neulich irgendwie auch noch mal über das Thema Heiraten so philosophiert und wo ich noch so ein bisschen sehen kann, dass das ein Stabilisierungs- und Verbindungsmechanismus sein kann. ist für Tobi ganz klar absoluter Bullshit. Das ist irgendwas, im Außen passiert und ja im Innen überhaupt nichts verändern kann. Und ich glaube, so ähnlich kann hier die Haltung sein, wenn wir Beziehungen eskalieren. Also der Relationship Escalator ist ja klassischerweise. Wir daten, wir verlieben uns und dann passieren so Dinge, wie sie für alle passieren müssen oder woran wir halt erfolgreiche Beziehungen messen. Zum Beispiel wohnen wir zusammen. Zum Beispiel ... heiraten wir, zum Beispiel kriegen wir Kinder, zum Beispiel kaufen oder bauen wir ein Haus. Zu viele aus... au... Worte. So. Und gerade in polyamorösen Konstrukten, aber auch für Menschen mit einem sehr hohen Autonomiebedürfnis, die jetzt vielleicht nicht mal unbedingt mehrere Menschen lieben oder Beziehungen führen wollen, sind einige, wenn nicht sogar fast alle Schritte davon, relevant. Beziehung zu beschreiben, sondern ja, was ist denn relevant, Beziehung zu beschreiben?
Tobi: So ist es. Und ist es denn, ist es denn, also macht dann eine, ja wie soll ich denn jetzt sagen, also eine richtige Beziehung aus, dass es automatisch ja eigentlich immer mehr werden muss, also mehr von, ja was denn eigentlich alles, noch mehr Exklusivität, noch mehr gegenseitige Verpflichtungen, auf welchen Ebenen auch immer. Weil wir jetzt eben zusammen einen Bausparvertrag anlegen müssen, müssen wir noch mehr aneinander rücken. Ist es das, dieses Vorankommen miteinander? Haus bauen, Kind und den einen Baum, den wir da mal gepflanzt haben und jetzt wechselseitig mal gießen müssen, damit der auch von alleine weiterkommt.
Maria: das Thema von gemeinsam vorankommen, ich ja sogar noch verstehen. Ich glaube sogar, dass das alle Beziehungen eint. Wir kommen voran in Tiefe, wir kommen voran in Bewusstsein füreinander, wir kommen voran, irgendwo hat Alltag ja auch was. Schönes, so was von zu Hause, von Ankommen, wenn es jetzt nicht überhand nimmt oder so was. Ich glaube, dass was hier halt relevant ist, ist zu unterscheiden, was will ich in meiner Lebensgestaltung, also habe ich Bock auf Kinder und Haus. Das ist schon ein Commitment, wo man vielleicht auch ein bisschen sagen muss, wobei ich gerade eine Kundin in der Finanzberatung habe, die hat ein Baby und der Mann lebt eigentlich in Amerika. Der ist dann mal drei Monate hier und dann halt vier Monate weg. andersrum und die gestalten auch Familie auf die Art. Also es gibt natürlich für alles irgendwie Lösungen, alles so gerade individuell, aber so im Schnitt kommt es glaube ich ganz doll darauf an, welche Lebensgestaltung möchte man fahren.
Tobi: Mhm.
Maria: Und ich meinte die Frage gerade tatsächlich, also ich meinte die ernst, wenn wir das alles ja nicht heranziehen, also zusammenziehen und irgendwie Hausbaum, Kind und so, worüber wissen wir denn dann, dass eine Beziehung eine richtig echte Beziehung ist? Würdest du das beantworten?
Tobi: Wie ich das beantworten würde?
Maria: Ja, siehst du noch jemanden in diesem Podcast?
Tobi: Manchmal, aber das ist mein Gehirn. Hmm... Ich raff da, ich, ich, ich, ich, ich, nicht das Thema ist, wofür es sich lohnt, mir über Beziehungen zu reden. Weil ich hab ja meine eigene Sicht davon, ja ... Erst mal, Beziehung ist ja etwas, also das wissen wir schon, was wir miteinander machen. Das ist nichts, was einfach so ... nebenbei da ist. Und das mach ich doch im Kleinen wie im Großen, im Nahen wie im Nicht-so-nahen. mit sehr, sehr vielen Menschen. Und ich bin ich bin doch jetzt mal ein ganz doofes Beispiel, ⁓ meinen Punkt griffig zu machen. Ich bin doch vielleicht sogar in meinem. An meiner Wurst Theke in einer besonderen Beziehung mit meiner Wurst Fachverkäuferin. Einfach, weil ich da einmal die Woche reinschneide und und genau weiß, auf welcher Ebene agieren wir hier miteinander?
Maria: Sie weiß schon, du bist der Bierschenkenmann oder so.
Tobi: Ja, was macht sie damit? Sie weiß ganz genau, dass sie mir heute mal eine ganz besondere Freude macht, wenn sie mir mal 50 Gramm nach dem Wiegen mit draufpackt. Von meiner Lieblingswurst. Oder dass sie mir mal heute einen Bierschinken anbietet, den es sonst gar nicht gibt, weil da sind heute mal Senfdaten mit drin. Was weiß ich? Ich hasse Bierschinken.
Maria: liebe Senfsaaten in Wurst.
Tobi: Ich weiß, genau. Machste mir auch keine Freude mit. So, und das ist doch, ne, also das ist doch... Das ist bereits irgendwie eine erfolgreiche Beziehung für mich. So. Da passiert nicht viel. Da ist so, wir treten in diese Beziehung und wir... Und ich weiß genau irgendwie, pass auf. Ich mach hier auf jeden Fall einen guten, fluffigen Auftritt. kriegt dafür irgendwie auch immer das. Deswegen bin ich eigentlich auch so gerne hier, weil hier habe ich das Gefühl, dass ich im kleinsten möglichen Rahmen und einmal die Woche und nur für die zwei Minuten, wo ich da irgendwas kaufen will, dass mir hier gut geht und dass hier mal einer auf mich achtet und dass hier mal jemand versucht, sich Sachen zu merken, die er von mir weiß. Da sind wir doch schon. So, und jetzt anderes gegenüber. Jetzt wohne ich mit jemandem zusammen in romantisch sexueller Beziehung. Und es gibt ja viel mehr Chancen dieser Überschneidung, aber am Ende sind es ja die gleichen Überschneidungen. Außer dass es halt einige Ebenen nicht gibt. Aber so denke ich immer. Und alles, dazwischen ist. Jetzt gibt es diverse Formen von freundschaftlichen Beziehungen, platonischen Beziehungen, die wiederum sexueller und nicht sexueller Natur sein können und, und, und, und, und. Und all diese Beziehungen gehen ja dann irgendwie aber auf diesen einen Punkt zurück. Treffen wir uns auf einer Ebene, wissen wir beide welche Ebene das ist, wollen wir diese Ebenen verändern? Ja und nein, gestalten wir hier irgendwas. Mit meiner Wurstfachverkäuferin habe ich gar nicht den Anspruch. So, irgendwas an dieser...
Maria: Aber es ist schon sehr bewegend, dass du sie schon meine Wurstfachverkäuferin nennst. Das ist ja ein Possessivpronomen, was ja auch wieder in mir würde das Sicherheit machen, wenn ich deine Wurstverkäuferin wäre.
Tobi: Siehste? Siehste? Genau. und beide, beide sind vermutlich. Also auch das kann sich ja verändern, aber beide sind vermutlich erst mal eine ganze Weile so glücklich und es steht erst mal nichts weiter im Raum. Und wenn doch, wird dann damit gearbeitet. So, erfolgreiche Beziehung. So und das kann ich auf den, das kann ich auf den ganzen anderen Ebenen.
Maria: bei dem.
Tobi: kann ich das ja genauso machen. So, und dann kann ich mir weiterhin angucken, möchte ich hier irgendwas... Ist es mir wichtig, hier irgendwas zu verändern in der gemeinsamen Zeit, in der Frequenz der gemeinsamen Zeit? im gemeinsamen Wohnraum oder nicht. Das steht für mich jetzt mit der Wurstfachverkäuferin erstmal gar nicht an, weil selbst ich, der ein sehr offenes Konzept von Beziehung hat, würde ja trotzdem sagen, diese Eskalationsstufen, die gibt es ja trotzdem für mich, auch wenn es viele verschiedene Wendeltreppen in meinem Treppenhaus gibt. Aber trotzdem ist es ja ein... Irgendwo könnte nochmal was kommen. Das ergibt sich ja einfach aus dem, was man so machen könnte. Und da kommt ja nicht das Baby oder das gemeinsame Haus vor dem ersten Date. Kann ja nicht. Also es gibt ja schon irgendwie ein paar Treppen, Stufen, die sich schon einander bedingen. Sag ich mal. Und das ist aber so jetzt willkommen in meinem Kopf. In meinem Kopf viele Beziehungsformen möglich. Mit vielen verschiedenen Möglichkeiten, die zu verändern. So und wir wollen ja heute vor allem mal darüber reden. wollen gar nicht so tief in den mononormativen Eskalator an sich reingehen, sondern eigentlich war nur wichtig, dass wir kurz mal verstehen, okay, es gibt scheinbar übergeordnet. Sowas wie ein Ablaufplan für erfolgreiche Beziehungen, der wiederum geprägt ist. Ja, wodurch eigentlich? Fängt schon an mit der Bibel.
Maria: Ursprünglich mal Kolonialisierung, dann Industrialisierung, der Zerfall der Großfamilie, so gesellschaftlich könnte man jetzt sagen.
Tobi: Also es ist einfach, es hat sich entwickelt, was wir heute als normal empfinden. Und was wir heute machen wollen, ist nicht nur out of the box denken und kurz mal da ankommen, dass wir das vielleicht auch einfach anders gestalten könnten, sondern wir wollen gleich noch einen draufsetzen und wollen heute direkt sagen, was ist denn, wenn es sogar auf einer Treppe, wenn die für mich so existiert. Also selbst auf dem mononormativen Eskalator, was ist denn, wenn ich noch mal zwei Stufen zurückgehen will? Weil ich mir gerade Gedanken mache, ob es mir eigentlich auf der Stufe, wo ich gerade mit jemandem bin, so gut geht. Das sollte Thema sein. Und so viel zu Deeskalation.
Maria: Mensch, Tobi, mal, hast du schon von der neuen Riester gehört?
Tobi: Ecke? Ja, nee, hab ich nicht. Also kommt mir auch nicht unter. Was ist denn da los?
Maria: Ja, was denn da los? Bisher war es ja auch nicht spannend für dich als Selbstständigen, war es gar nicht riesengroß fähig. Jetzt kommt das Älters Vorsorge Depot. Auch Selbstständige sind jetzt gefördert, höhere Förderquoten, voll steuerlich absetzbar, wie wir es auch vom alten Produkt kennen, aber 100 % Anlagemöglichkeit in ETF.
Tobi: Richtig. Aha. 100 %! Das bedeutet Wachstum.
Maria: Weißt du, was das bedeutet? Ja. Wunderbar mein Herz, aber ansonsten hast du auch keine Ahnung, wa? Ist aber ja nicht schlimm, weil bei mir gibt es Beratungen dazu, kostenlos und unverbindlich. Förderung gibt es ab 01.01.2027. Altprodukte können übernommen werden, das heißt jeder mit einer alten Riester im Ordner und besonders die mit 2, 3, 5 Kindern können sich mal grad eben Termin sichern, wa?
Tobi: Geil. Cool. Wie mache ich das?
Maria: im Link, den Show Notes oder auf meinem Profil im Linktree. Erstberatung, scha, lo, hallo.
Tobi: Klick!
Maria: Genau. Und wenn wir uns die Eskalation angucken, dann gibt es ja irgendwie, merke ich, ist es im Burli-Kontext viel mit D, die Eskalation, Differenzierung, die Coupling. Also, da gibt es so viele D-Begriffe irgendwie, die da in Frage kommen, sich in diesem ganzen Scheißhaufen der Wir-werfen-Konventionen-über-Bord zu orientieren und nicht zu ersticken. Mit dem, was wir halt gesellschaftlich eingetrichtert bekommen und gelernt haben und ja auch praktizieren ganz oft. Also selbst wer sich dazu entscheidet nicht monogam leben zu wollen, lebt das ja aber in einem vorrangig mononormativen Gesellschaftskonstrukt. Das heißt wir entkommen ja den Geschichten auch nicht so richtig mit. Wusstest du zum Beispiel, dass es in Spanien im Zuge von Nee, das war die, als Spanien kolonialisiert hat, glaube ich. Na, da habe ich jetzt einen Haken. da wurden zum Beispiel Gesetze erlassen, dass nur zwei Erwachsene in einem Bett schlafen dürfen. Also selbst das wurde geregelt und war gar nicht schon immer so, dass nur zwei Erwachsene in einem Bett geschlafen haben. Sondern wir haben schon immer groß, kreuz und quer und in Gruppen und so zusammen gelebt. Naja. Jedenfalls, woher kommen wir hier mit dem Thema? Ich hatte Fragen Freitag und mir wurde die Frage gestellt, Mensch, Samma, habt ihr Tipps, erfolgreich Beziehungen zu deeskalieren? Und jetzt sind wir ja selbsternannte Vorreiter in dem Gebiet, denn wir haben, würde ich sagen, sehr erfolgreich, wenn nicht jetzt hier so ein Tüttel, Tüttel, Tüttel oder so, aber ich weiß nicht, wo der Knopf ist und ob wir ihn überhaupt hätten. Ja.
Tobi: ⁓ sie weiß wieder nicht, wo der Knopf ist.
Maria: haben wir ja Beziehung selber schon erfolgreich deeskaliert und uns jetzt im Vorhinein zu der Folge auch nochmal mit so ein paar theoretischeren Sachen auch auseinandergesetzt. Es war natürlich immer das eine zu sagen, so haben wir es gemacht, das könnte eine Blaupause sein. Grundsätzlich ist es aber was hochgradig individuelles, wie Beziehung deeskaliert werden kann. Genau wie du gerade schon gesagt hast. Also wie ist denn die Situation von Menschen, die so eine Frage stellen oder die sich das Fragen mit dem deeskalieren? Eine Situation, die mir jetzt einfällt, und du bist dann gerne eingeladen, irgendwie was dazu zu erzählen, was du da so sehen würdest, wäre zum Beispiel der Punkt Betrug. Betrug, Vertrauensverlust, Vertrauensbruch, wo irgendwie klar ist, uff, hier ist jetzt richtig was Dolles passiert. Wo auch in meiner Welt klar ist, wir lieben einander noch. Also die Liebe ist nicht weg, aber Vertrauen hat massiv gelitten. dass wir uns also dem stellen müssen, dass wir einander sehr wahrscheinlich oder sehr sicher noch lieben. Aber die Chance darauf, die Nervensysteme entspannt und erholsam zusammenzuleben zum Beispiel, nicht gegeben ist. Also je nachdem wie schwerwiegend oder wie genau die Konstellation ist, dass halt irgendwie klar ist, nach Hause kommen, ist hier nicht möglich. Also von irgendwie geprägt von Durchfällen, von Erbrechen, also Menschen, Betrug schon mal erlitten haben, den aufgedeckt haben oder eben andere massive Enttäuschungen durchlaufen sind, wissen, wie sich das anfühlt und wie lebensnotwendig fast schon sich auch Abstand anfühlen kann. Selbst von den Menschen, denen ich ja bis gestern oder bis vor drei Sekunden, bis ich es erfahren habe, noch total gebraucht habe, mein Nervensystem zu regulieren zum Beispiel. Das ist so eine Situation, wo sagen würde, wo viele Menschen vielleicht schreien würden zu sagen, ja Trennung. Es ist für viele ja so Betrug oder betrogen werden, egal auf welcher Ebene, ob das jetzt sexuell, finanziell, sozial, was weiß ich, wo überall Betrug stattfinden kann, wäre ein Trennungsgrund, total valide. Wir wollen hier niemanden in Beziehungen quatschen, in denen sie nicht sein wollen. Aber für diejenigen, die halt sagen, nee, fühle ich nicht, Trennung, ich weiß nicht, kann Deeskalation hier also hilfreich sein. Das heißt zu schauen. Wie können wir denn Abstand reinbekommen in Deeskalation? Und jetzt geht es ja hier in der Frage vor allem ⁓ Tipps, Tipps erfolgreich zu deeskalieren. Und ich glaube bei den Tipps geht es so ⁓ du, ich und die Beziehung. Also ich glaube es gibt für jede Person Tipps, für die Person einzeln im Sinne von welche Glaubenssätze helfen hier? Welche Methodenkompetenzen sollten im Koffer drin sein? Wie ist mein Umfeld gestaltet? Was ist mein Mindset? Welche Fähigkeiten? Bücher, Podcasts, Therapien. Also da können wir gleich mal drüber sprechen. Aber eben auch im Sinne der Beziehung ist es eben wichtig, sich mal kurz den Relationship Escalator vorzuholen und zu begreifen, okay, eine Beziehung kann auch funktionieren. Das gibt es und das ist zum Beispiel in Polyamorie sehr, sehr üblich, dass Beziehungen deeskaliert werden. Manchmal müssen wir erst mal an einen gewissen Punkt kommen, zu merken, der ist es nicht. Da geht es nicht um Scheitern der Beziehung, sondern das ist in einer Haltung eher ein, wir haben es verstanden. Das ist bei Betrug, jetzt haue ich hier Dinge durcheinander, ich hoffe, ihr könnt folgen, bei Betrug ist das Scheitern der Beziehung klopft an. Und ist viel näher dran, als wenn man einer polyamorösen Beziehung merkt, Boah krass, irgendwie, dachte wir könnten voll romantisch sexuell sein, aber ich merke wir sind doch eher platonisch sexuell. Und deshalb rutscht man vielleicht von einem bisher gelebten Primary Partner oder in der Hierarchie halt eher in Secondary oder Third, weil einfach der Drang und der Druck, sexuell platonischen Partner zu sehen, vielleicht nicht so hoch ist wie der innere Drang. romantisch sexuellen Partner zu sehen oder sowas. Und da hinzukriegen, trotzdem zu sehen, was wir sind und dass wir nichts anderes sind, das ist tatsächlich nervensystemtechnisch mit tausenden Jahren von mononormativer Prägung. Ihr könnt mein Gesicht nicht sehen, wer den Podcast hört, er hat dich gerade ...
Tobi: Aber sie wedelt kräftig rum, auf jeden Fall.
Maria: Das ist toll, wollte meine Sicht sagen, bis es ihm aufgefallen ist. ist ja ein Ohrenpodcast, während ich auf YouTube das Video gucke. Ja, genau, die Eskalation. So, welche Tipps oder, na jetzt hast du ja bisschen vielleicht schon einen Moment Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Ich habe es ja eingeleitet mit der Idee. Welche Tipps würden dir denn einfallen so zu den Personen jeweils? von den Sachen, die ich so aufgezählt habe, kommt dir da vielleicht schon was in den Sinn, wo du sagst, jo, das ist auf jeden Fall
Tobi: Das ist toll.
Maria: Also das sollte man können in der Beziehungsdeeskalation.
Tobi: Ich würde als erstes dabei ankommen, ich glaube, irgendwie das erfolgreich zu machen, wird hier etwas abgefordert, was nicht alle während der Beziehung schon machen, nämlich verschiedene Bereiche in der Beziehung als Einzelne zu sehen.
Maria: Mhm.
Tobi: zu benennen und es für sich zu bewerten. Das heißt, möchte ich eine Beziehung ganz aktiv deeskalieren, weil ich merke, irgendwas passt hier nicht mit unserer Ebene. Vielleicht habe ich schon eine Vorstellung, wo es hingehen soll. Aber vielleicht ist die auch nicht differenziert genug und da glaube ich, wäre es total wichtig, sich mal so ein paar Eckpunkte hinzulegen, die man dann zu zweit besprechen kann. Also einfach den gemeinsamen... Bei beidem so ein bisschen, du hast ja gefragt, man können müsste. Ich glaube, der Skill an sich ist differenziert, die Eckpunkte unserer Beziehung.
Maria: Du bist jetzt bei der Beziehung. Nee, irgendwie bei beidem so bisschen, ne? Für die Beziehung und was macht man? Mmh.
Tobi: benennen, sie greifbar und bearbeitbar zu machen.
Maria: Also, könntest du das zum Beispiel an unserer Beziehung mal machen? Also was sind unsere Eckpunkte für, wenn wir jetzt so eine Differenzierung hätten, das mal greifbarer zu machen?
Tobi: Wir können uns ja mal als Beispiel nehmen, aber ich hätte es jetzt übergeordnet, einfach mal gesagt. Wie ist unser Commitment zu gemeinsamer Zeit? So, und jetzt hat einer eine Idee davon, das sollte mehr sein, das sollte anders sein, das muss unbedingt weniger sein oder vielleicht nur in einer bestimmten Form weniger oder mehr. So, das ist jetzt bei uns als Nestingpartnern, ist das noch mal ein bisschen schwerer zu greifen, weil bei uns geht es im Moment ja viel ⁓ das Gestalten der Zeit, was wir miteinander haben. Für Leute, die jetzt nicht in Beziehung sind und die aber nicht zusammen wohnen, könnte das einfach sein. Schon alleine sind wir beide zufrieden mit unserer Frequenz, wie oft wir uns sehen. Würde sich einer mehr wünschen oder weniger, bei der Eskalation wahrscheinlich weniger. Eine andere Sache.
Maria: bei der Eskalation, sorry da gleich reinzuspringen, darf ich reinspringen kurz nur das mit zu sagen? Und bei der Eskalation ja auch die Frage mit was brauchen wir dann irgendwie mindestens? Also wenn irgendwie ich will weniger und du sagst aber, also vielleicht will ja einer gar nicht so unbedingt gerne, der Thema wieder Vertrauensbruch oder so oder Untreu oder so, dann eben zu sagen ja sehe ich, was ist das Mindestmaß irgendwie? Weil ich muss runter, ich brauche weniger oder wir
Tobi: Na, Mahmoud?
Maria: Ich glaube, wir brauchen weniger das vielleicht auch als Projektversuch
Tobi: Ja, und ich glaube, dann wird es hier oft schon spannend. Weil ich finde es gar nicht so leicht zu differenzieren. Und vor allem rauszubekommen, ist es wirklich die Zeit, die... Ich nehme jetzt mal das Beispiel Vertrauensbruch. Ist es wirklich die Zeit, also brauche ich wirklich einfach weniger Zeit mit dir? Oder brauche ich weniger von irgendetwas anderem von dir? Oder brauche ich eigentlich mehr von irgendwas? Und bin ich dann vielleicht frustriert, wenn ich es in der Zeit, die wir doch miteinander verbringen, gar nicht bekomme? Na, da geht es dann schon.
Maria: Zum Beispiel der eine braucht mehr Körperlichkeit und Schnauze halten und der andere braucht mehr Gespräche und Verbindungen über Topics.
Tobi: Ja, das wäre so eine zweite Ebene, vor allem in der Deeskalation, die vielleicht erstmal bewertet werden sollte. Thema Körper. wir unsere Beziehungsform wechseln oder wenn wir eine Stufe auf den Stufen, die wir bereits zusammengegangen sind, also die gab es ja schon mal, egal wie wir die jetzt anders gestalten wollen, aber wenn wir da vielleicht einen Schritt zurückgehen wollen. Ja, gibt es weiterhin Sex? Gibt es weiterhin Kuscheln? Schlafen wir noch nebeneinander? Also was passiert mit unseren Körpern, wenn wir nicht mehr ganz so eng sein wollen? Das sind ja alles Ebene, man mal, sagen wir so, wie ... Genau, das wollte ich gerade sagen. Was sind diese typischen Sachen, die wir bis jetzt immer machen? Und das meine ich mit
Maria: Mhm. Gut, küssen wir uns, umarmen wir uns, wie laufen jetzt Begrüßungen ab? Sorry.
Tobi: mal genau drauf zeigen, was machen wir denn bisher und was ist denn deine Vorstellung in der Deeskalation, wie das weiterläuft? Ich finde das total wichtig. Aber das bin ich vielleicht auch, weil ich viel Beziehung über meinen Körper führe. Alltag würde mir noch einfallen. Also vielleicht sind wir dreimal die Woche zusammen einkaufen gegangen, weil wir das einfach so oft machen und weil wir nie Großeinkäufe machen. Passiert das weiterhin, wenn wir zusammen wohnen? Alles nur Beispiele, so diese Alltag, ist mit dem Wohnen? ist mit dem Einkaufen? Also wollen wir überhaupt weiter zusammen wohnen? Oder könnten wir auch weiter Beziehung führen? Vielleicht sogar schöner, aber vielleicht auch schwerer, wir wissen es nicht. Aber macht es vielleicht Sinn, dass jeder seinen eigenen Raum hat, den er selbst gestaltet? Und wir lassen viele von den anderen Dingen, die wir schön finden, einfach genauso. Thema Wohnen, Thema Einkaufen, Thema Familie. Was ist mit Haustieren? Also was gehört alles zu deinem Alltag? Was sind Routinen, die wir bisher immer zusammen gemacht haben? Sollen die so bestehen bleiben oder sollen davon welche einfach geändert werden? Soll hier mehr Individualität in den Alltag mit reinfließen? Könnte ja zum Beispiel bei vielen Streitthemen. Ich weiß nicht, ich habe irgendwie so diese ganzen, was ist nicht alles, diese ganzen Beziehungsratgeber, dann diese Comedy-Programme über Beziehungsratgeber und dann nicht zuletzt auch aus unserer eigenen Paartherapie, liebe Grüße, sind immer diese Beispiele, sind immer irgendwie dieses Genervtsein vom Alltag miteinander kommt mir so vor. Ich habe so das Gefühl, die Beispiele, wenn das so geflügelte Sachen sind, dass sich Leute nur im Alltag so richtig aneinander aufhängen. Der Finger ist oben, was willst du sagen?
Maria: habe dazu eine Idee, die hat jetzt weniger mit Deeskalation zu tun, sondern mit Differenzierung und Decoupling. Aus einem Paartherapie-Kontext nennt man das oft du, ich und die Beziehung. Also wir schaffen sozusagen einen gewissen Abstand, ⁓ nicht selbst bleiben zu können und ich glaube, was halt unheimlich viele Leute nervt, ohne dass sie das so richtig mal reflektieren und hinterfragen, ist diese Verschmelzung in Beziehung. Das ist anstrengend, das ist irgendwie gleichzeitig auch noch langweilig. Also wie nervig ist eine Tätigkeit, die anstrengend und langweilig ist gleichzeitig? Das ist ja eine Mischung, die sehr absolut bekackt beschissen für vor allem Wesen, die halt irgendwie auch ein bisschen auf Dopaminen stehen oder eben auf individuelle Ausbringung und selbst da. jetzt also findet, so Boah, Deeskalation, ist ja das ist ja doll, genau, Deeskalation, das mal in meinem einen Satz zusammenzufassen, ist behalten von Verbindungen. während Beziehung neu gedacht wird und deeskaliert, tendenziell Beziehung auch zurückentwickelt. Also auseinanderziehen, Körperlichkeit reduzieren, Zeit reduzieren. Da geht es also irgendwie viel drum in so Geschichten. Und für diejenigen, wo du jetzt so drauf ansprichst, da fällt mir das als erstes ein,
Tobi: Mhm.
Maria: Die sollten vielleicht mal sich auch wieder aus dem Polykontext das Thema Differenzierung angucken. Was ist Differenzierung? Wieder Ich werden. Also eine Rückbesinnung auf Individualität. Ohne den Verlust von Verbindungen. Ohne den Verlust von Beziehungen. Sondern einfach nur wieder Räume für sich selbst etablieren. Räume, also jeder für sich selbst. Räume für Individualität und diese ganzen mononormativen Couple-Geschichten, man nennt das auch Decoupling, also entkuppeln, entpärchen, gibt es dafür was auf Deutsch? Decoupling? irgendwie schon trennen. Aber das soll ja gar nicht sein, ne? Also es geht gar nicht das Beziehungstrennen, sondern das eben zum
Tobi: Ja, also es geht dass wir raus aus dieser Verschmelzung kommen und aus dieser, ja, dann letztendlich durch dieses ständige Ausleben dieser Verschmelzung eigentlich raus aus der Ko-Abhängigkeit. Und hin zu uns, hin zu uns. Und das ist ganz wichtig, das ist glaube ich auch Kernaussage dieser Folge, was mir ganz wichtig ist zu betonen, ist, dass Deeskalation, egal wie doll und egal wie
Maria: Kanal. Genau.
Tobi: Auf welchen Ebenen, ich hab hier gleich noch ein paar, die mir einfallen, deeskaliert wird, es ist kein Scheitern. Das ist ja das, was in den meisten Köpfen passiert, oder könnte ich mir vorstellen, worüber wir reden, wenn wir sagen, ey, wir schrauben mal ein paar Aspekte unserer Beziehung zurück. Das klingt fies, aber sagen wir, also frameen wir das einfach in, wir schrauben mal ein paar Aspekte ... unserer Verschmelzung zurück, die uns beiden nicht so gut tun, klingt das gleich viel netter.
Maria: das ist das, was passiert am Ende. aber die Eskalation ist aber schon... Also ich weiß gar nicht, ob ich so daran zu knabbern hätte, dass ich irgendwie denken würde, wie hast es gerade gesagt, kein Scheitern, dass ich scheitere. Mein Ding wäre viel eher, was ist, wenn ich das eigentlich gar nicht möchte. Also wenn ich diesen Veränderungen von...
Tobi: Wir machen am Ende das gleiche.
Maria: Wir streben ja alle nach Stabilität. Wir wollen ja alle eine gesund-stabile Beziehung. Es ist ja aus der Folge gesund-stabil. Stabil ist nicht schlecht. Stabil ist gut. Wir wollen Stabilität. Wir funktionieren dann gut. sind Sicherheit. Das ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Da zählt Stabilität mit rein. Vor allem in unseren engsten Bezugspersonen und regulatorischen Beziehungen. Punkt einfach. Und wenn es dann jetzt also daran ginge, meine stabilitäre Grundlage in Beziehung zum Beispiel verändern zu müssen, weil ich mir jetzt vorstelle, wir ziehen auseinander oder sowas. Das würde toll was mit mir machen und weniger auf der Ebene von im Außen so wir sind gescheitert, sondern tatsächlich auf der Individualebene von verlassen fühlen. So. Und ich glaube, das könnte zumindest bei mir auch immer noch ein Indiz davon sein, dass wir noch nicht differenziert genug sind und das sind wir ja auch nicht, denn genau da sind wir gerade dran in unserer Beziehung. Differenzierung und Decoupling im Prinzip, das vielleicht auch bisschen griffiger zu machen mit immer diesen englischen, hier sag mal Anglizismen. Es ist nicht klar, dass wir jede Nacht nebeneinander schlafen. Es ist nicht klar, dass wir jeden Tag zusammen aufstehen. Es ist nicht klar, dass freie Zeitfenster zusammen verbracht werden. Es ist nicht klar, dass das Wochenende uns gehört. Es ist nicht klar, dass du deinen Geburtstag mit mir verbringst oder ich meinen Geburtstag mit dir. Es ist einfach nicht klar und wir fallen trotz tiefer Verbindung und Verbundenheit mitten in Beziehung zurück in eine Art Dating-Kommunikation und Dating-Haltung. So, also ähnlich wie im Dating, wo man jetzt sagt, hey, wann hast du Zeit für mich? Müssen in meiner Welt funktionierende polyamoröse Strukturen und ich finde auch sehr gesunde monogame Strukturen in meiner Welt, ja, dahin zurückkommen zu sagen, wann sehen wir uns diese Woche? Was machen, also wann machen wir diese Woche was zusammen? Und es wird Wochen geben, ist vielleicht ein höherer Bedarf. Gott, Krankheiten, familiäre Geschichten, Stress, I don't know. Oder ein niedriger Bedarf, weil persönliche Entfaltung, Wachstumsphasen, Individualitätsphasen, who knows. Aber wenn wir dahin kommen, das ist nämlich ja eine große wiederum sicherheitsgebende Geschichte. dass ich halt sagen kann, wann finde ich statt in deinem Kalender, wann findest du statt in meinem Kalender? Und ich einfach die Sicherheit habe zu wissen, und dazwischen darf ich stattfinden. Und wenn ich mehr brauche, kann ich mehr fragen. Und ansonsten geht es genau darum, sich eben nicht mehr abhängig zu machen davon, ob ich diesen einen Partner jeden Tag mich habe, sehe und theoretisch auch dauerhaft in meinem Leben habe. Das macht Trennungen nicht angenehmer. Trennungen gibt es ja auch in Polyamorie. Aber es macht sie weniger tödlich fürs Nervensystem. Denn wir alle kennen vielleicht diese zauberromantische Geschichte, das Pärchen, was seit 40, 50, 60 Jahren zusammen war. Und er stirbt am Dienstag und sie stirbt am Donnerstag. Für viele ist das Romantik pur. In meiner Welt ist das Abhängigkeit auf einem seelisch-körperlichen Level bis hin zum Tod. Ja? du stirbst, sterbe ich auch. Und das ist was, was ich jetzt persönlich für mich nicht gerne hätte.
Tobi: ist sehr unromantisch von dir. Aber seh ich auch so.
Maria: Ja und natürlich wäre ich tot traurig oder will ich auch, ist das komisch zu sagen, ich will tot traurig sein, wenn du stirbst. Ist ja irgendwie, naja, wisst ihr was ich meine? Ja, also traurig sein, ne? Ich will halt, also natürlich will ich jetzt gar nicht mich so detachieren, ne? Also dieses, eine gewisse Abhängigkeit gehen wir, denke ich, in Beziehung immer ein Stück weit ein. Die Frage ist halt, wie tief geht sie und wie weit genau.
Tobi: Ich traurig würde schon reichen eigentlich. Absolut.
Maria: tief geht sie und wie weit greift sie. Und wenn ich also, weil mein Partner mal einen Tag mit mir nicht spricht oder auch zwei in ein komplettes Nervenbündel verfalle und nicht mehr in der Lage bin, gar nichts für mich irgendwie zu orientieren, dann ist das nicht gesund. Und sich daraus entwickeln zu wollen auch, rauszukommen aus dieser unschön Abhängigkeit rein in einen gemeinsames Gestalten, da kann dann halt Differenzierung und Decoupling enorm helfen. Das ist, glaube ich, auch besonders wichtig für so Paare
Tobi: Wow, jetzt sind wir... Wird sie den noch zu Ende führen? Den Gedanken?
Maria: ja, gern. Du hast auch gerade Paare in ängstlichen Strukturen. Warum? Ich habe gerade ein Pärchen in einer Paarberatung, ganz süße Mäuse. Sie ist Angstpatientin, schon sehr lange. Und ist da auch klinisch durchtherapiert, würde man sagen. Ist die Angst weg? Nein. Das ist ja auch ganz oft das Ding. Du bist dann fertig therapiert, aber Angst ist halt irgendwie immer noch da und auch oft nicht selten, auch immer noch ein Problem. Und die Partner in solchen Beziehungen mit Menschen, die viel Angst haben, neigen dazu, mit dieser Angst zu kommunizieren. Also, ich mach einen Standort für dich an. Das ist ja nicht für dich, das ist für die Angst. Damit du sehen kannst, wo ich bin, ist nicht, damit sie sehen kann, du bist. ist, damit die Angst sehen kann, wo du bist. Eigentlich bräuchten diese Menschen eine Rückbesinnung auf sich selbst. Die brauchen viele Dinge, aber das ist nicht die eine Lösung. Übrigens, die Charlo hat die eine Lösung für alle Angstpatienten. Das macht er jetzt einfach alle, hat keiner mehr Angst. Nein, aber eine Sache, wichtig ist ... vor allem im Paarkontext, ist, dass der Partner ohne Angst zur Partnerin spricht oder zum Partner und nicht zur Angst. Das heißt, Handlungen, Haltungen, Lösungen, irgendwie, wenn ich Angst habe, zum Beispiel, als du fremdgehst, will ich nicht hören, ja, ich werde nicht fremdgehen, hier, du kannst mein Handy sehen und so. Nein, selbst wenn Dinge passieren in unserer Beziehung, wir sind stark, wir sind fähig und wir werden sie lösen. Das ist eine Ansprache zu Menschen und nicht zur Angst. Ich hab Angst, dass du mich verletzt. Menschen verletzen uns. Besonders in tiefen, verbundenen Beziehungen triggern wir das Schlimmste aus uns heraus. Der Faktor, dass ich dich verletze, ist weniger entscheidend als der Faktor, dass ich gerade stehen werde dafür, dass ich mit dir Repair machen werde und dass wir darüber wachsen werden und stärken. So und das sind Dinge, die dann nämlich zusätzlich, warum erzähle ich, mache die Schleife jetzt zu Ende, die dann mit Differenzierung zusammen, was machen denn ganz oft diese Angstpersonen, die kesseln sich zu Hause ein, die haben wenig Netzwerk bis auf den Partner vielleicht. Die Angst wird ja gefüttert. Ich will ja immer bei dir sein, weil bei dir geht es mir am besten. Und das muss genau unterbrochen werden. Auch gerade Menschen mit einem hohen Angstanteil oder mit vielen Angstanteilen. dürfen die Coupling und Differenzierung für sich lernen. Und müssen ganz klar darin gestärkt werden, eine Eigenpersönlichkeit zu entwickeln. Über Geschichten wie Remothering, also das Selbstbemuttern, irgendwie verletzte innere Anteile zu stärken. Über Methoden wie Differenzierung und die Coupling. Darüber, dass wir eben vielleicht, wenn es möglich ist, ein paar Nächte die Woche nicht im selben Bett schlafen, obwohl wir könnten, obwohl beide in der Wohnung sind. dass wir einfach Methoden finden, die darauf abzielen, das individuelle Selbst auf sich zurückzuwerfen und sich zu zeigen, dass es stabil und lebensfähig ist.
Tobi: Mic Drop ich sagen. Aber es hätte man es nicht umreißen können, würde ich sagen.
Maria: Ich hoffe, du hast nicht micropft, weil du hast ja eigentlich noch so ein paar Geschichten, wo zum Beispiel in Polyamorie die Eskalation ja sehr, normal ist. Und dann hattest du, glaube ich, auch noch ein paar Tipps rausgearbeitet, wenn ich mich richtig entsinne.
Tobi: Ich ich warte ungefähr seit seit 20 Minuten, wann dein Punkt zu Ende ist. Weil eigentlich, ja, ich gehe zwischendurch natürlich auf die spannenden Sachen ein, die du auch sagst. Aber ich hatte noch viel mehr Ebenen, die man besprechen könnte, ⁓ bei der Frage zu bleiben. Wir sind ja eigentlich immer noch so ein bisschen bei der Frage, wann also.
Maria: ⁓ hab ich so lange geredet? Tut mir aber leid. Mhm.
Tobi: mega umrissen, wofür das wichtig ist und mit welchem Mindset wir da reingehen. Danke dafür. Und jetzt nochmal die Schleife dahin, was sich für mich fast gar nicht mehr stimmig anfühlt, weil wir jetzt schon ganz woanders gelandet sind. Wir hatten aber gerade, wir waren bei Zeit, sprechen wir darüber, wann sehen wir uns? Also zurück in den Dating-Kontext, das ist was du gerade gesagt hattest. Wir reden über die körperliche Ebene. Wie gehen wir denn weiterhin körperlich miteinander ⁓ Auf welchen Ebenen interagieren wir denn? Das sollte einfach klar sein. Wir reden über den Alltag. Andere Ebene ist, glaube ich, auch wichtig. Und ich würde auch sagen, eine, die ich, glaube ich, auch betrauern würde, nicht dass ich sie deswegen nicht machen würde, aber die ich betrauern würde, ist Reden wir nochmal genau darüber, planen wir noch weiter Zukunft miteinander? Das ist glaube ich wichtig. Wenn wir aus einer tiefer schmolzenen Beziehung hingehen wollen zu einem eher individualistisch geprägten Lebensweise und in einer Lebensform, die das ermöglicht. Reden wir noch über langfristige Zukunftspläne, die mit also die gemeinsam miteinander stattfinden, ist das noch wichtig? Oder gehen wir vielleicht zurück auf, naja, das, wir in die Zukunft planen, ist einfach nur der nächste gemeinsame Urlaub. Machen wir das aber noch überhaupt zusammen? Ist uns das wichtig? Kinder, gemeinsame Finanzen auch hier. weiss nicht. Haben wir einen gemeinsamen Vermögensaufbau? Bisher muss das irgendwie vielleicht mal besprochen werden. Hast du dazu noch irgen Punkt?
Maria: Ne, also außer den zusammenfassenden von alles halt. Alles was bisher in Beziehung für uns normal war, von Essenszeiten über wer kocht wie, dass es selbstverständlich ist, du für mich mitkochst, ne. So, also am leichtesten fällt das, wenn wir wirklich und wahrhaftig uns, Individualität
Tobi: Also Thema Zukunftsplanung. Ja.
Maria: zurückerkämpfen.
Tobi: Öffentlichkeit fällt mir noch ein. Also mir fällt gerade noch ein, was machen wir mit der Öffentlichkeit? Wie gehen wir denn weiter nach außen? Dafür sollten wir das halt erst mal klar haben. Was kommunizieren wir anderen? Auf welcher Beziehungsebene wir sind? Nennen wir uns ab sofort Freunde? Sagen wir, dass wir jetzt getrennt sind? Aber obwohl alle ja sehen, dass wir noch Kontakt miteinander haben.
Maria: Ja, das war für mich auch besonders schwierig damals, als wir deeskaliert haben, dafür Begrifflichkeiten zu finden. Weil es war irgendwie ganz klar, ich liebe dich abgöttisch, aber Beziehung geht gerade irgendwie halt nicht, weiß ich nicht, wie ich das...
Tobi: Auf der Stufe, wie sie vorher war. Oder auf den Stufen, wie sie vorher war. Aber die Beziehung war ja nicht weg oder tot. Sie wurde ja geführt.
Maria: Kanal. Mhm. Mhm. Auf keinen Fall, auch wenn es sich bisschen wie Sterben angeführt hat zwischenrinnen.
Tobi: Ja, weil es zu viel gab. Ja, also keine Ahnung, bist du jetzt mein Ex? Oder nicht? Wie auch immer. Und dann wird es ja auch noch spannend irgendwie, wie erkläre ich das wem? Also vielleicht innerhalb des Polycules vielleicht gar nicht so viel nötig, da werden vermutlich andere Fragen gestellt. Also nicht, was seid ihr nicht, sondern was seid ihr denn?
Maria: Mhm. Mhm. Mhm.
Tobi: oder halt wahrscheinlich ohne, dass jemand schon was von diesen Tipps ihr gehört hat. Was macht ihr noch oder wer seid ihr?
Maria: Mmh.
Tobi: Was ist dir wichtig mit der anderen Person und so weiter?
Maria: Mhm.
Tobi: Verantwortung könnte vielleicht ein eigenständiger Punkt sein. Verantwortung füreinander. So, jetzt hat jeder Einzelnen für sich irgendwelche privaten Krisen. Wie auch immer die aussehen. Bin ich weiterhin der Erste, davon mitbekommt? Oder bin ich der Erste, der da irgendwie ganz fest dran ist, so wie ich, sag ich mal, der mononormativen Eskalationsstufe sagen würde, naja, natürlich ist meine Ehefrau die Erste, die da mitmischt. Die muss mich halten. Die muss kurz mal, wenn ich zusammenbreche, mal aufs gemeinsame Konto gucken und mal auch meine Rücklagen checken, wenn ich gerade gar nicht mehr kann und so weiter. Bin ich das noch? Also bin ich das noch? Haben wir das überhaupt je verabredet, dass es so ist oder gehen wir gerade nur davon aus? Aber das zählt dann auch wieder so rein in diese Nummer von, haben wir das überhaupt alles schon mal so besprochen oder gehen wir irgendwie davon aus, dass es so ist oder ist es irgendwie einfach so geworden, ohne dass wir das festgelegt hatten?
Maria: Mh... Mh... Mh... Mh... Mmh.
Tobi: wäre vielleicht ein wichtiger Punkt. Ja, Alltag, Zukunft... Verantwortlichkeiten. Und in Poli ja vielleicht auch noch, nicht mal nur in Poli würde ich sagen, aber Priorität. Egal, worin. Bist du weiterhin die erste Person, Also wo völlig klar ist, mit dir verbringe ich Weihnachten? Selbst wenn sich das beißt mit meiner Familie, wo wir sonst immer zusammen waren? Na, wer hat jetzt Priorität? In Polen natürlich noch krasser. Das sind dann irgendwie sechs Familien, weiß, weiß ich. Oder noch mehr.
Maria: Da würde ich dann immer eine Polymesse veranstalten. Einfach sagen, so ein Ort wird festgehalten und wer sich wohlfühlt, darf dahin kommen.
Tobi: Napoleonus Ja, genau, nur bestimmte Onkel und Tanten dürfen dazu.
Maria: Aber das sind Dinge, die besprochen werden müssen.
Tobi: Ja, genau, Thema. Ja. Ich glaube, sind so... Das ist das Erste, was mir auf jeden Fall einfällt. Was ist so... Was können wir denn mal differenziert wirklich besprechen, wenn du mich fragst, was für Tipps gibt es denn für eine erfolgreiche Deeskalation? Obertipp, benenne die Sachen, da sind, damit du sie regeln, also wirklich regulatorisch bearbeiten kannst. Vielleicht fällen von allem noch andere Sachen ein, aber ich glaube, war jetzt so das Wichtigste dabei.
Maria: Und es ist kein Scheitern, das noch mal hier festhalten zu wollen. Sondern Deeskalation ist, wir halten an der Beziehung fest. Sonst würden wir nicht deeskalieren. Ja? Und wir sind in Liebe.
Tobi: Und das ist kein Scheitern, genau, genau. Richtig, richtig. Und um diesen, um diesen ... Richtig. Um diesen Punkt vielleicht auch noch mal bisschen greifbarer zu machen für alle, die jetzt sowieso schon ... in superschön chaotischeren Lebenskonstrukten, Beziehungsformen stecken, ist es vielleicht noch mal wichtig zu hören, was für Arten der Veränderung könnte es denn geben? Vielleicht kannst du auch mal auf die Einzelnen eingehen. was das direkt so mit dir macht oder was du für Begleitgedanken hast, was da für wen ganz besonders schwierig sein könnte. Mir fällt zum Beispiel ein Wechsel ein. Also was ist alles nicht einfach Trennung? Darum geht es, ich, dass du in einem Polykonstrukt zum Beispiel von einem Primärpartner zu einem Sekundärpartner wirst, wenn wir von hierarchischer Beziehungsführung sprechen.
Maria: Mhm. Was sagt dir denn da jetzt, welche Reaktionen sollten da jetzt zeigen, die du nicht kennst? Hierarchische... Also du bist nur mein Secondary. Ja, halt deine Maul, verpisst dich. Das ist meine Meinung. Aber generell bei hierarchischer Polyamorie, weil... Also wie soll denn das nicht mit deinem Nervensystem ficken? Von Prio 1 auf Prio 2. Wir priorisieren jetzt hier übrigens Menschen. Der Tobias hat geradere Zähne als die Maria, deswegen kriegt die Maria einen Stempel mit minderwertig. Willst mir vielleicht noch den Elmbogen abhacken, also den Arm ab dem Elmbogen abhacken, weil das machst du mit meiner Seele gerade. Wie meint ihr das hierarchisch? Und wir sprechen hier nicht von klassischen, äh, äh, klassischen, äh, descriptive hierarchies im Sinne von Hierarchien, die wir uns ganz bewusst, weil wir eben Kinder haben, weil wir finanziell irgendwie, weil wir ein Business zusammen machen oder sowas, ne? Das ist Natürlich, da muss man natürlich drüber sprechen, dass da eine gewisse Hierarchie ist. die Kinder krank sind, natürlich geht das vor. So, da redet niemand drüber. Es geht wirklich darum, weil ich das so entscheide, aus Egoschutz vermeintlich von mir oder anderen, bist du halt nur meine zweite Partnerin. Ja, Varekke.
Tobi: Wir sind ja vor allem im Deeskalationskontext. Vielleicht hast du, also da stelle ich mir gerade eher ein Bild vor, wie ... Du bist vielleicht in einer Dreierkonstellation, egal ob das ein V oder ein Thrupple ist. Ein Thrupple eher nicht, weil dann hängt ja wirklich alles zusammen. Also es geht wohl eher um so Vs. Also es gibt drei Personen und eine Person ist der Hinch. dass es da halt irgendwie so einen Wechsel gibt von... Also wir wollen aber gerade deeskalieren, das ist ja der Kontext. Es ist ja nicht einfach so aus der Luft gegriffen, da kommt jemand und dann...
Maria: Ja, aber dann bin ich nicht, nee, aber dann bin ich in meiner Welt nicht secondary, sondern wir sind deeskaliert. Also ich würde das niemals so nennen. Die Benennung macht in meiner Welt Verletzung. So, ich würde dann ganz klar darüber reden, guck mal jetzt hier die Steffi, die sehe ich jetzt ein bisschen weniger. Wir haben uns geeinigt auf einmal im Monat, es wird immer der dritte Mittwoch sein oder das vierte Wochenende verbringen. Weißte so. Also ich würde jetzt niemals sagen,
Tobi: Ja.
Maria: Herzlichen Glückwunsch Michaela. Du bist jetzt befördert zu Primary-Partnerin, weil Steffi ist zu Secondary abgestiegen, weil es läuft nicht mehr so. In meiner Welt, vielleicht finde ich gerade keine Connection dazu, wie das sein kann, aber wenn wir gerade in einem Deeskalationskontext, es geht ja darum, da Tobi auch noch Tipps, ich weiß gar nicht, ob wir das Eis hier noch unterkriegen, den anderen nicht zu zerstören. Es geht ja darum, in Deeskalation Nervensystem, Seele, Körper zu schützen.
Tobi: Mase. Mhm.
Maria: Und dann drücke ich dir doch keinen Secondary-Stempel auf. Dann reden wir konkret über, was machen wir jetzt weniger Zeit. Nach außen hin sind immer... So. Meine Meinung. Macht mit mir dolle Dinge.
Tobi: Meine Meinung Ja, gut. Ich finde es immer wichtig, dass ich in meiner Vorbereitung auch provokante Sachen zuerst nehme. Was könnte noch passieren? Wir könnten noch von... von romantisch sexuell zu romantisch platonisch wechseln. Weil wir einfach merken, von diesen, was hatten wir, sechs oder sieben Sachen, die wir vorhin gesagt haben, möchten wir eigentlich so viel zurückschrauben, dass wir dass wir uns einfach Das war immer so, das ist auch weiter so. Aber eigentlich wollen wir diesen Ballast vielleicht loswerden, dass wir die ganze Zeit irgendwie druckig miteinander sind, dass wir doch unbedingt auch sexuell sein müssen. Vielleicht merken wir genau nur diesen einen Punkt, dass wir das gar nicht, das sind wir nicht. Vielleicht sind wir es einfach nicht. Und wir haben beide nichts davon. Lass uns das mal bewusst benennen. Lass uns das mal zurückschrauben. So, und wenn ich hier gerade von romantisch sexuell spreche, dann könnte natürlich auch noch das ... Also, die andere Seite umgekehrt werden. Vielleicht wollen wir nur die ... Also, wir sind romantisch sexuell und wir wollen nur die sexuelle Sache genauso beibehalten und wollen an allem anderen mal was regeln. Weil, ey, vielleicht sind wir ... sind wir zusammen eine Zunderbox im Bett. Und das war schon immer so und das ist schon immer so. Aber du mit allem anderen dieses Alltagsverschmelzen und ich finde mich gar nicht mehr zurecht, weil wir irgendwie nur noch wir sind. Vielleicht ist es das irgendwie gerade nicht so richtig für mich und lass uns mal daran was ändern. Bis hin zu sind wir überhaupt noch romantisch oder sind wir eigentlich die allerbesten F-Plus, die wir uns vorstellen können?
Maria: Ich mag dich wie mein guten Freund. Genau.
Tobi: Nee, vielleicht sind wir einfach wirklich gute Freunde und haben auf dieser romantischen Ebene einfach diesen Druck, dass wir da irgendwas ausleben müssen miteinander, was wir gar nicht füreinander gut sind oder können oder vielleicht auch nie mit jemand anderem. Wer weiß, vielleicht sind wir einfach gar nicht die Typen dafür. Könnte ja auch noch sein. Ja, von Paar zu Freundschaft. Auch spannend finde ich die Idee von Wir machen. schon Kitchen Table Polyamory und gehen aber irgendwie zurück in Parallel Poly.
Maria: gibt es relativ viele von, die schreiben mir dann auch immer mal, wenn es jetzt gerade Meters ging zum Beispiel auf Instagram, dass das auch immer so ein bisschen als Scheitern konnotiert war. Also Kitchentable ist für viele so das Ding, was irgendwie alle wollen oder viele wollen und dann merkt man aber, Mensch meine Meters habe ich mir ja nie ausgesucht. Die kleinen Mäuse sind ja, bieten ja durchaus Konfliktpotenzial mit mir. Und dann stellt man fest, vielleicht... Ich bin ja immer eine große Freundin von Konflikte austragen. Konflikte machen Beziehungen. Stärker, fester, länger, toller. Suppi, ne? Jetzt kann's aber ja sein. Du hast die Fähigkeiten nicht, du hast die Kraft gerade nicht. Die Kapazitäten geben's gar nicht her. Es ist so unmöglich, eine Einigung zu finden. Die andere Seite will nicht mitmachen. Es gibt ja nur wirklich Gründe, dass man leider Konflikt doch nicht auch immer austragen kann. Und gerade dann ist halt... Parallel-Poly im Sinne von, gut. hat hat sie halt ihn und ihn, aber die beiden sind sich jetzt halt nicht eine valide Lösung.
Tobi: Ja, absolut. Also auch hier, es geht gar nicht immer nur, ist wieder eigentlich ein gutes Beispiel für Out-of-the-Box-Denken, es geht gar nicht immer nur ⁓ diese Zweierbeziehung und selbst Zweierbeziehung in einem größeren Polykül, sondern es geht absolut auch mal in einem größeren Kontext. Wir stehen ja miteinander in Beziehung, nur gibt es vielleicht ein bisschen mehr Beziehungslinien, wenn mehr Leute da mit drin hängen. Wenn wir erkennen, dass einige von diesen Überschneidungen irgendwie doch zu hoch angesetzt waren oder egal, auch nach einer Weile, wo es eigentlich gut lief, dann irgendwann nicht mehr gut läuft, weil einfach ja noch mehr Variabilität in den Persönlichkeiten ist, wenn es mehr Menschen gibt. Vielleicht sollten wir dann auch noch mal gucken. Körperlichkeit passt noch. Zeit passt noch und so weiter. Und die ganzen anderen Sachen, die wir schon angesprochen haben. Ja, wie kommunizieren wir das nach außen und so weiter? Jetzt haben wir so ein paar Sachen besprochen, wo wir uns dran festhalten können. hast vorhin noch kurz eingeleitet, dass das ... Also dieses dauerhafte Framing und dass es eben ... Also schon damit angefangen, dass es ... kein Scheitern ist. Das wird ja noch, je nachdem, wer du bist, hast du mehr vermeidende Anteile, hast du mehr ängstliche Anteile. Verschiedene Sachen werden verschiedene Dinge mit dir machen. Vor allem auch aufgrund deiner Prägung. Und es wird sich vielleicht, auch wenn du es kognitiv gut geframt bekommst, für dein Nervensystem anfühlen wie eben das, was wir eigentlich nicht wollen, Verlust und Scheitern und so weiter und so fort. Was ist denn eigentlich noch wichtig? Also weniger das, was besprechen wir in so einer Deeskalation, sondern wie machen wir das? fällt uns denn dazu noch eigentlich ein? Und da ist, glaube ich, dann ganz wichtig... ja, genau. Also ein Punkt ist, glaube ich, ganz, ganz, ganz, ganz wichtig erst mal am Anfang. Es fühlt sich so an, also ist es wahr. Lasst uns das mal bitte auf beiden Ebenen besprechen. Einmal auf der kognitiven und dann einmal noch auf der geprägten Nervensystemebene. Und da müssen wir vielleicht auch einfach
Maria: Es ist ein bisschen
Tobi: den Verlust anerkennen. Egal, oft wir uns erzählen. Das wollen wir so und vielleicht sogar es wird zwischen uns besser so, weil wir haben uns das jetzt ausgesucht und wir nehmen hier das Steuer in die Hand und wir machen das gemeinsam und das machen wir ja aus Gründen. Dürfen wir vielleicht auch uns in den Arm liegen und uns gegenseitig die Schulter vollweinen? Einfach weil wir kurz sagen, man, dieser Traum von hier und so geht es weiter, das stirbt ja irgendwie gerade so ein bisschen mit. Auch wenn es nur für den Moment ist, aber wir wissen es noch nicht. Es fühlt sich vielleicht trotzdem so an. Und ich glaube, geht es, glaube ich, los. Wir wissen, es ist nur eine Formveränderung. Vielleicht nennen wir es auch die Eskalation, aber vielleicht sind wir gerade in den Eigenschaften der Formveränderung dabei angekommen, dass wir auf fucking allen sieben Ebenen etwas zurückstufen wollen, weil das alles nicht klappt so richtig für uns.
Maria: voll schön, der Gedanke.
Tobi: So, das fühlt sich, dann ist das halt eine dolle Formveränderung. Nicht nur mal hier so ein bisschen und da so ein Irgendwie müssen wir uns ja dann trotzdem davon verabschieden, wie es bisher war. Und da wir dauerhaft nach Stabilität streben. Ist das toll? Völlig egal. Völlig egal, ob du eher vermeint bist oder ob du eher ängstlich unterwegs bist oder so. Du hast ja eine Vorstellung davon gehabt, wie es hier weitergeht. Jetzt sagt die Realität dir...
Maria: Mmh. Mhm. Nope.
Tobi: Nope. Out of the box gedacht wäre es vielleicht so und so lieber. Also wäre es vielleicht besser für dich. Ja, ich glaube... Da ist halt wichtig, dass man das ganz aktiv macht. Wie machen wir das denn? Wir sollten glaube ich auch so, ich glaube da ist noch bisschen Potenzial für Gaslighting auch. dass man da irgendwie so bisschen diese Mitte finden muss. Mission! Zwischen wir müssen den Verlust Also...
Maria: Ich würde auch nicht sagen, haben wir besprochen, stell dich nicht so an, sondern ich würde sagen, darf ich dich an die Chance erinnern, die wir dadurch sammeln. Weil das ist immer, das funktioniert nicht. Auf der einen Seite zu sagen, wir betrauern und auf der anderen Seite, stell dich nicht so an, das geht nicht zusammen für mich, sondern auf der einen Seite zu sagen, wir betrauern und auf der anderen Seite zu erinnern, warum, was, also wir haben ja einen positiven Outlook damit.
Tobi: Ja. Ja, Absolut. Du, aber jetzt kann es ja durchaus sein, dass einer steckt in diese Deeskalation sehr viel mehr Energie als der andere. Weil einer sehr viel unzufriedener ist mit den Ebenen als der andere. Und wenn der, der eigentlich gar nicht so unzufrieden ist, aber absolut dabei ist zu sagen, pass auf, ich möchte Ich möchte hier die Kompromisse fahren und ich möchte mit dir zusammen diese Beziehung gestalten und wir gehen jetzt diese und diese Punkte, dann hat vielleicht der eine ein bisschen mehr Schmerz als der andere. Maria (1:00:03) Mhm. Tobi (1:00:04) Kann ja durchaus sein. ist ja nicht immer auf Augenhöhe so was. Gerade du hast das vorhin selber angesprochen. Es gibt vielleicht sogar eine Auslöse dafür, wie sich betrogen fühlen oder ganz eindeutig betrogen sein. ⁓ Maria (1:00:05) Mhm, ja das ist Und da waren wir halt bei den persönlichen Punkten noch nicht genug in meiner Welt, für was muss jeder Mensch mitbringen? Weil zum Beispiel die Fähigkeit, negative Emotionen zu halten bei meinen Partnerpersonen. Wenn ich jetzt also Beziehungen unbedingt deeskalieren will, jetzt gehen wir mal weg von Betrug oder sowas, ne? Sondern es ist halt einfach, wir haben da drei Ebenen, auf diesen drei Ebenen bin ich nicht happy. Ich merke, ich kann nicht mit jemandem zusammen wohnen. Ich merke, mein Sexdrive ist einfach nicht so hoch. Ich hab irgendwie Ich Mal letzte Woche Sex mit dir gehabt, obwohl ich keinen Bock hatte. Und keiner hat noch irgendwas. Und dann ist also für mich ganz klar, okay, ich geh kaputt. Ich muss das deeskalieren, wir müssen das deeskalieren. Oder ich würd's gern deeskalieren, weil ich liebe dich und ich weiter Beziehungen mit dir führen, aber halt nicht auf die Art. Dann wäre mein Anspruch an mich, gleichzeitig die Fähigkeit mitzuhalten für ... Das wird schwer für dich. Und das kann ... dass du da mal gemeine Sachen sagst oder dass du mal verzweifelst oder dass ich dich vielleicht dreimal mehr rückversichere, dass ich dich wirklich liebe, dass ich zweimal doller ruhig bleibe und irgendwie noch mehr darauf achte, mit dir in Gesprächen zu sein, wo ich ausgeschlafen bin und gegessen und pipi war und so. Also, dass wir da einfach auch unserer Verantwortung bewusst sind, die wir da mit uns selbst und dem anderen Menschen haben. Tobi (1:01:27) Mhm. Neue Sicherheit schaffen ist, ich, ist so als Punkt, glaube ich, richtig wichtig. dieser Formwechsel, ist immer ein bisschen blöd jetzt. Ich versuche das schon zu umgehen, aber es ist ja trotzdem ein Verlust der alten Struktur. Völlig ohne Wertung. Also völlig ohne Wertung, ob das sich für irgendjemanden positiv oder negativ anfühlt. Aber die bricht halt weg. Und wenn Strukturen halt radikal geändert werden, dann ist auch die Wahrnehmung von Sicherheit für zwei verschiedene Menschen bestimmt auch zweimal sehr unterschiedlich. Wenn es dann auch noch dazu kommt, dass wir sagen, ey, pass auf, eine von dem einen ging dieses Ding 60 Prozent aus, von dem anderen eher so 40, dann knallt das auch nochmal mit rein. ja, viel, viel, viel, Instabilität. liegt auf einmal vor uns und das passt alles nicht mehr so richtig, was da vorher war. ich glaube, wenn man schon ganz alleine so ein bisschen an die Sache rangeht, ey, pass auf, Zeit ist für mich ein wichtiges Thema. Ich merke auf der Zeitebene, das ist mir eigentlich alles zu viel und ich schaffe es dann in der Zeit, was weiß ich, nicht mehr so richtig bei mir zu bleiben oder meinen Hobbys nachzugehen oder, oder, oder, oder. Dann ist es vielleicht für den anderen doll, aber eine schöne Sicherheit wäre halt zu sagen, du pass auf, aber unsere festen Routinen, so wie Sonntagabend, Filmabend und Pizza bestellen, das bleibt. Das bleibt. Vielleicht kümmern wir uns ein bisschen mehr die Sachen, da sind. Dann fühlt sich vielleicht auch der Verlust von dem, was nicht mehr da ist, weniger doll an. Maria (1:03:27) Mhm. Tobi (1:03:28) Und man kann sich ein bisschen mehr da reinlegen, was jetzt kommt, weil man eben neue Sicherheiten schafft. Ööööö Ja, ich habe hier noch so ein paar Punkte. Vielleicht auch zum Schluss, jetzt sind wir schon ein bisschen über eine Stunde. Wann ist die Eskalation Bullshit? Wann ist das komplett bescheuert? Weil wissen wir nicht, aber die Fragestellerin, die fragt jetzt einfach so nach Tipps. Also unterstelle ich ihr, sie hat das schon irgendwie vor, vielleicht ist sie auch schon mittendrin, aber es ist noch gar nicht so handfest und es ist noch weniger langhangeln als ich hab das gehört und es fühlt sich stimmig für mich an, dass das passieren sollte. Maria (1:04:13) Mmh. Tobi (1:04:13) Und da komme ich wieder zurück auf Ja, auf die verschiedenen Typen, die wir hier schon so schön besprochen haben. Möchtest du wirklich gestalten und hast du hier eine Hinzumotivation? Oder ist es Konfliktvermeidung? Also sind wir wirklich so tief miteinander verbunden, dass wir es gar nicht tragen können, weil wir zu sehr verschmolzen sind? Oder will ich eigentlich einfach nur weg von dir? Ist es eigentlich gerade meine Bindungsangst, die hier rein knallt und vielleicht auch die Angst, auf dieser Treppe weiter zu müssen oder den Erwartungsdruck zu erfüllen und gehe deswegen lieber erst mal einen Schritt zurück. Oder möchte ich das wirklich, weil ich genau weiß oder weil ich mit einer großen Wahrscheinlichkeit vermute, dass es mir auf den anderen Stufen, so wie ich sie jetzt hier mit dir besprechen will, besser geht? Thema Verantwortung möchte ich diese ganze Verantwortung einfach nicht. Möchte ich mich vor der Verantwortung drücken oder bin ich bereit diese Deeskalation tatsächlich in dem Umfang, wie wir es hier gerade breit und doll tief erklärt haben, zu tragen? Hast du nicht auf einmal weniger Verantwortung? Nee, du destabilisierst ja die Beziehung hier gerade. Und auch wenn vielleicht Verantwortlichkeiten im Alltag miteinander besprochen werden, wenn wir hier sagen, dass wir uns weiterhin lieben, dann wird das hier doll für die Liebe, für einen Moment. Da ist einiges zu tun. Möchte ich mich dem stellen? Weil ich weiß, dadurch wird es für mich und für die andere Person und für unsere Beziehung am Ende irgendwie besser? Cool. Möchte ich mich da rauswinden? Keine gute Idee. Maria (1:05:45) Mhm. Mhm. Mhm. Tobi (1:06:03) ⁓ auch noch gut. Möchte ich... Weiß ich eigentlich schon, dass ich die Beziehung gar nicht mehr möchte und gehe deswegen in Deeskalation? Weil ich... Weil es einfach fancy ist und weil ich den anderen vor so schlimmen Gefühlen wie... Ich packe jetzt hier mal meinen Trennungsgedanken auf den Tisch schützen möchte. Keine gute Idee. Das ist einfach nur ein ganz langsamer, ekliger Tod. Vermutlich schlimmer als, du pass auf, ich kann nicht mehr und muss ja am Ende, Trennung ist ja immer eine Deeskalation nur bis hin zu, wir haben gar keine Überschneidung mehr. So, wenn das funktioniert. Maria (1:06:41) Ja, wir werden wieder Fremde. Tobi (1:06:42) Genau. ja, gut, also über so krasse manipulative Sachen wollen wir jetzt gar nicht erst noch groß reden. das sind unsere Zuhörer nicht. Man könnte das auch machen einfach wegen Status Entzug. weg davon. Man könnte das irgendwie auch anbringen, weil ich mir jemanden noch warmhalten möchte. Weil ich weiß nicht genau, ob ich da genau weg möchte. Ich hab das alles. Ich hab diese Differenzierung, diese sieben Punkte. Ich hab die gar nicht genau im Blick. Ich denk mir aber, ja, eigentlich geht's mir auch nicht so schlecht mit meiner Partnerperson. ⁓ mach ich mal hier den fancy Shit, ich irgendwo im Internet gesehen hab. Ich deeskalier mal die Beziehung erst mal und guck dann mal weiter. Piu Piu Piu Bullshit. bullshit danke und wir hatten ja auch die Folge zur New Relationship Energy. bin ich vollkommen in NRE und habe jetzt hier das Gefühl, ⁓ weiß nicht, hier ist gar nicht so viel Platz für meine neue Beziehung. dann muss ich wohl die alte mal ein bisschen deeskalieren. Ja, hör dir mal die Folge an. Beziehungsweise wirst du sie vielleicht sogar schon von jemandem geschickt bekommen haben hier. Und dann guck noch mal, ob es der Aufwand ist, den du wegen NRE betreiben möchtest. Ob das für Deine Lebensgestaltung hier gerade wirklich Sinn macht. Ansonsten lass es. Dann kannst du gerne diese ganzen Sachen auch mal differenzieren und benennen, ohne dass die direkt verändern muss. Ich krieg's nicht mehr hin, egal. Du weißt, was ich meine. Ja. Ich muss sagen, das sind so ein paar Bullshit-Punkte. Maria (1:08:36) Nice. Ich hätte trotzdem irgendwie noch ganz gern, auch wenn wir schon ein bisschen lang sind, die, wie machen wir das der andere nett vor Recke tut? Tobi (1:08:44) Hast du das Gefühl, das haben wir noch gar nicht? Wir haben ja gesagt, ganz wichtig, beide Partnerpersonen achten dabei aufeinander. haben gesagt, wir erkennen den gefühlten Verlust an und arbeiten damit. Punkt von dir dazu war ja weiterhin, dass das wiederum bedeutet, dass wir miteinander Gefühle halten, dass wir schon mal ein bisschen zusammen überlegen, du pass auf, Tolle Veränderungen könnte jetzt auch hin und wieder so sein, dass ich für ähnliche Gespräche wie vorher, dass die einen ganz anderen Rahmen brauchen, einfach weil wir nicht jeden Abend auf der Couch gemeinsam haben und uns bis dahin vielleicht sogar mitbekommen haben, weil wir den ganzen Nachmittag sonst immer zusammen verbracht haben. Da ist es natürlich ein bisschen leichter, sondern hier muss einfach sehr, sehr viel mehr kommuniziert werden. Dinge müssen erfragt werden. Leuten in so einer Phase muss vielleicht auch mal geholfen werden. Und es ist halt schwierig, wenn man so so doll verschmolzen war, weil ja auf einmal deine ganzen Strategien, die daraus entstanden sind, dass du so eng verschmolzen warst, gar nicht mehr klappen. Maria (1:09:58) Mhm. Tobi (1:09:58) Weil wenn ich nicht den ganzen Tag an meiner bisherigen eng verschmolzten Partnerperson dran war und sehen konnte, wie die Stimmung ist und genau meine Anfrage platzieren konnte, erfolgreich, weil ich halt wusste, dass es jetzt hier angebracht ist, das fällt auf einmal weg, aber ich mache es ja trotzdem. Oder ich interpretiere das gerade einfach mal falsch, weil ich meine Partnerperson hier gar nicht mehr den ganzen Tag mitbekomme. Und weil die auf einmal ja sehr viel mehr Ebenen alleine verbringt. Und dann wird auf einmal das Lesen schwer, was mir vorher ganz leicht gefallen ist. Also was ich sagen will, das ist das, was mehr Arbeit ist und was wir machen müssen, ja beide zusammen oder damit man, wenn man sehr verantwortungsvoll denken möchte, die anderen, also die Partnerperson nicht verreckt. Maria (1:10:47) Neue Sicherheiten waren mir da auch noch ganz wichtig. Neue Sicherheiten. Tobi (1:10:48) Und gleichzeitig neue Sicherheiten. Siehst da hatten wir auch. Ja, wir hatten so bisschen verteilt. Du hast recht. Neue Sicherheiten schaffen, ganz aktiv gestalten. Ich merke, dass der andere oder ich höre, wenn es schon eine gute Kommunikationsebene gibt, dann höre ich ja wahrscheinlich, was die Unsicherheiten sind. Neue Sicherheiten schaffen. das Blick, auf das lenken, was wir machen. nicht mit der Angst kommunizieren, war auch noch ganz am Anfang von dir dabei, sondern zurück zur Person. Wenn ich merke, dass meine Partnerperson da sehr starke ängstliche Anteile an den Tag legt. Maria (1:11:15) Mh. Mhm. Tobi (1:11:28) Ja, darauf eingehen und eben nicht wegwedeln, weil das ist das, wie es sich jetzt hier gerade anfühlt. Aber das können wir steuern, indem wir uns klare Absprachen treffen, indem wir differenziert das Ganze gestalten und indem wir Marias und Tobis Sieben-Punkte-Liste mal abarbeiten. Maria (1:11:47) aber unbedingt gerne. Sehr schön. Lange Folge, aber halt auch wichtig und viel drin. Ich würde sie jetzt kurz und schmerzlos machen und sagen, bewertet uns. Tobi (1:11:47) Packen mal in die Show notes. Ich glaub auch. Liked uns! Maria (1:12:03) auf Spotify und drei Punkte, da kannst du dann bewerten. Geh auf die Folgenliste. Tobi (1:12:08) Und schreibt gern ... Schreibt gerne mal in die Kommentare, wie schlimm das letzte Woche für euch war, dass da leider keine Folge entstanden ist. Gerne in diese Folge. Maria (1:12:18) wollen wir gerne hören. Ansonsten gibt es uns auf J-hop, könnt ihr auch in der Freise dazu sehen, wie wir uns hier unterhalten tun. dann gibt es vielleicht auch nächste Woche wieder eine Folge, wenn ihr das macht. Tobi (1:12:20) oder privat. Vielleicht könnt ihr ruhig mal ein bisschen mitarbeiten hier. Wenn ihr Fragen habt, dann packt die ebenfalls in den Fragesticker. Der ist unterhalb der Folge. Und dann freuen wir uns, dass wir für unsere interessierte Community weiter Gespräche halten dürfen, die euch helfen. Maria (1:12:49) Wunderbar. Vielen Dank für dieses interessierte Gespräch. Tobi (1:12:54) Ja, ich danke dir. Maria (1:12:55) Bis dann! Tobi (1:12:57) Tschüss!
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