Folge 27 - BDSM & Trauma: Ist Kink eine Trauma-Response – oder einfach Spiel?
Shownotes
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⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.
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Maria Schalo: Einen wunderschönen guten Tag in die Polikinky-Nerdy-Gemeinde Schalafnertown. Meinst du, wir könnten eine Sekte gründen, Tobias? Meinst du, wir haben so viel Schlagkraft? Also, ich hab noch kein Bentley-Geschenk bekommen.
Tobias Haffner: Haben wir das nicht? Haben wir das nicht? Wir sind in Folge 27. ⁓ ja, du bekommst Erlösungen.
Maria Schalo: Also ich, naja, ich hab ja gerade diese FTL, FTL hieß es so, diese Mormonen Doku geschaut auf Netflix. Da gibt's jetzt zwei von diesen Warren-Jeffs- oder so Typen. Und ja, was soll ich sagen, die kriegen, die Propheten, die Ländereien überschrieben, die
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Wo, wo mein Haus am See? Wo, wo meine Finca? Auf Mallorca. Wo, ja? Wo? So, also ich sehe noch keine Sekte. Die Frage ist, könnten wir eine Sekte gründen? Die Polygram ist, ⁓ guck mal, es würde ja sogar irgendwie passen, wir sind ja auch... Wer den Videopodcast sieht, kann jetzt sehen, wie wir, ist das nicht die Merkel-Pose? Aber das passt jetzt irgendwie nicht so, oder?
Tobias Haffner: Das Ja. Danke. Jaja, Merkel und Mr. Burns. wurde noch nicht genug drauf geschaut.
Maria Schalo: Ich hab's überschneidung. Nun ja. Möchtest du mir die Frage noch beantworten? Könnten wir eine Sekte gründen?
Tobias Haffner: Ich bin der Meinung, wir haben den Grundstein schon gelegt und ja, könnten wir.
Maria Schalo: Und wärst du dann oder ich dann der Sektenführer in
Tobias Haffner: Ich habe keine Führungsvibes. Vor allem nicht für Sachen.
Maria Schalo: stimmt, deswegen funktioniert unsere Beziehung auch. kann diesen Ding nicht benutzen. Soll ich mal einraten? ⁓ ihr lieben Schlaraffenländler. Ich weiß nicht, wie viele Wortspiele ich... Ja, ich hoffe, dass ich noch richtig... Und ich träume von Merch. Ich träume einfach von Tangas, von Harness, von Crop Tops. Ich denke an kleine Cages, wo irgendwie so ein Logo drauf ist oder so was. Weißt du, was Caging ist eigentlich? Hast du davon schon mal gehört?
Tobias Haffner: Das ist euch jedes Mal anders, Mh. Mhm. Diese kleinen Genital-Gefängnisse? Oder was ist das?
Maria Schalo: Ja, proud of you. toll. Woher kennst das? du das mal...
Tobias Haffner: Also, ich habe ja und wir haben ja schon irgendwie ein oder zwei Mal irgendwie auch mal was bei Seiten wie Vorsicht Werbung, ASDE und so bestellt. Und da sieht man ja alles Mögliche. Man kommt mal so dran vorbei.
Maria Schalo: Ich weiß auch gar nicht, vielleicht sollten die uns sponsoren. Das wäre doch auch super. Wer da jemanden kennt, der jemanden kennt, schickt das mal rüber hier. machen gerne. Eist.de Werbung. Eine Frage, mir jetzt auf der Seele brennt, bevor wir ins Thema tatsächlich reingehen. Hattest du jemals das Bedürfnis, mal so ein Cage anzulegen? Also war das schon mal eine Fantasie oder läuft das so komplett an dir vorbei? Das macht gar nichts mit dir?
Tobias Haffner: Ich glaube, die haben ihr Affiliate-Programm. Mhm. Naja, ich sehe sowas und frage mich einfach nur, erst mal aus reinem Forscher dran, wie soll sich das anfühlt, soll das das Tolles sein? Ich weiß nicht, ob ich dafür nicht... Ja, was ist das? Bin ich nicht spielerisch genug? Bin ich gar nicht kinky genug für sowas? Aber es ist erst mal nicht direkt... Also ich sehe nicht sowas und denke mir direkt, boah, das hat mir gefehlt. Weißt du? Und ich habe vor allem auch noch von niemandem gehört, also ich habe überhaupt keinen Bezug zu diesem Teil. Naja, und dann denke ich mir, na, dann muss ich wohl ... ... muss ich der Erste sein, was Schlimmes ist, ... Schlimm kann ich es mir nicht vorstellen, also warum ... ... nicht machen, aber irgendwie habe ich dann auch immer so ein Thema ... auch damit, irgendeinen Müll zu kaufen, also nicht nur ... nicht nur bei Sex Toys, sondern bei allem Möglichen, ... irgendeinen Müll zu kaufen, der dann rumliegt. Hassig ja. Und dann kannst du das jetzt so schlecht weiterverkaufen auch.
Maria Schalo: Ich weiß auch nicht, ob man Sex Toys weiterverkaufen sollte, außer halt auf spezielle Anfrage, wenn man damit dann Geld verdienen kann. Aber anyway, anyway, gar nicht das Thema sein, ich würde heute gerne einstiegsmäßig und noch überhaupt nicht abgeschlossen und überhaupt mal über.
Tobias Haffner: Ich weiß auch nicht, ob man das kaufen sollte.
Maria Schalo: über Kink und BDSM und die Frage sind alle Menschen, die Kinky sind, traumatisiert? Ist das immer eine Trauma-Response? wie? Für mich ist ja so, es gibt diese Überschneidung im Polyamorie, ne? Aus der Finanzberatung kenne ich das. Rendite-Dreieck, ne? So und so. Es gibt auch das Polyamorie-Dreieck. Also Polyamoristen sind immer alles oder einige Dinge davon. Nerdy, Kinky.
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Und Neuro Spicy.
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Das ist die Polidreifheitigkeit.
Tobias Haffner: Weil man nur in diesen Sphären drauf kommt, mal Dinge anders zu machen? was sind das für ein Zusammenhang? Okay.
Maria Schalo: Ich ja. Ich denke schon, es gibt diese Theorie, dass die großen Erfindungen der Welt von neurodiversen Menschen, weil they think outside the box, erfunden wurden. Jetzt will ich nicht sagen Kink wurde erfunden, aber es ist natürlich irgendwie... Nehmen wir zum Beispiel so Geschichten wie Impact Play. Impact Play ist also, ja, zum Beispiel mit einem Paddle auf den Arsch schlagen oder so. Also so ein tatsächlicher...
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Impact auf den Körper haben, mit was auch immer für Gegenständen, Reitgärten, Peitschen, äh anderen Gegenden, jeder Art Gegenstand, ne? Und das ist natürlich gerade so sensorisches Play, ist halt auch einfach besonders anziehend für bestimmte Menschen auf bestimmten Spektren. Ich höre gerade, ich finde es ganz passend, wie das Metall knallt bei dir im Hintergrund, Tobi ist ja im Studio. Und wenn wir hier die
Tobias Haffner: Mhm. Ich bin im Studio.
Maria Schalo: die BDSM oder eine der ersten, die würde die erste BDSM King Folge aufnehmen, vielleicht das ganz passend, dass das im Hintergrund immer mal so knallt und das Metall aufeinanderschlägt.
Tobias Haffner: Ja, so gute BDSM-Keller sehen gar nicht so anders aus als so ein Fitnessraum. Man hat so irgendwelche Gerüste, die für ein bestimmtes Ding da sind. Man hat viel kleines Equipment. Irgendwie spielen Bänder immer eine Rolle.
Maria Schalo: auf jeden Fall muss sehr sauber gehalten werden überall sind Tücher und was zum abwischen ja also vielleicht bist du doch Kinkia als du glaubst das kriegen wir vielleicht in dieser Folge ja noch raus
Tobias Haffner: Erster Punkt, den wollte ich mal direkt einhaken. Impact Play, ist das eigentlich was für dich? Und wenn ja, du hast gerade so einige Sachen aufgezählt, du davorlieben?
Maria Schalo: Ähm...
Tobias Haffner: Vor allem hast du vor allem jeden von denen, noch nicht weiß.
Maria Schalo: Ja, ziemlich sicher hab ich das, weil du ... Ich will nicht sagen, bist nicht kinky, weil das wär falsch. Ich glaube, viel mehr Menschen sind kinky, als sie glauben würden, weil sie sich bestimmten Spielarten zugehörig fühlen oder manchmal Bock haben auf diese Spielarten, aber der Community nicht zugehörig fühlen. Also, du kannst ja auch ... jetzt ... auf Impact-Play zum Beispiel stehen. Oder auf Rollenspiele. ohne dass du einen Dungeon besuchst und die Community aufsuchst und da Teil dessen bist. Also die Frage ist auch immer, ist Kink eine Praxis, die ich ausübe oder bin ich Kinky auf eine Richtung von Persönlichkeit, Identifikation oder ist das für mich sogar irgendwie eine sexuelle Orientierung? da können wir jetzt sehr in die Richtung gehen. Ich mag Impact Play unfassbar gerne. Also klar, verprügge gerne Menschen was mit dir, natürlich. Wie meinst du das? Du erlaubst mir, du gibst mir deinen Körper und aus Zuneigung zu mir und für mein Approval hältst du Schmerz und lässt mich Raum halten für dich und deinen Schmerz. Ja, natürlich ist das geil, dass er den Inbegriff von Macht und Verantwortung und Vertrauensebene miteinander hat.
Tobias Haffner: Hmm.
Maria Schalo: Ich glaube, geht es auch schon in so einer... Also da streifen wir direkt so ein spannendes Thema, weil ich glaube, der Gedanke ganz oft nahe liegt, wie kann man anderen Menschen Schmerz zufügen wollen oder wie kann man das geil finden, anderen Menschen Schmerz zuzufügen, das ist doch krank.
Tobias Haffner: Hm. Mhm.
Maria Schalo: Also oder normale Menschen wollen ja anderen Menschen keinen Schmerz zufügen und es ist nicht die bloße Schmerzkomponente, die mich daran reizt. Also ich will dir jetzt auch nicht Schmerz zufügen, der dir unangenehm ist. Das klingt vielleicht so bisschen für Menschen, da, ja, sondern es geht ganz konkret darum, dass wir in einem abgesteckten Rahmen sind. Also du hast mir mitgeteilt, du möchtest Schmerz empfinden.
Tobias Haffner: Ja. ⁓ ja.
Maria Schalo: Und du hast mir auch mitgeteilt, besten Fall, zum Beispiel, welche Art Schmerz, es gibt ja pieksigen Schmerz, es gibt reibenden Schmerz, es gibt kleinen und großflächigen Schmerz, es gibt Spontanenschmerz, es gibt Schmerz, der sich aufbaut. Das heißt auch da, im besten Fall, vielleicht noch mal eine Spur größer gedacht, was gehört zu einer guten Kink Szene? Und das ist halt da, wo ich schon sagen würde, das machen viele Menschen. in meiner Welt nicht gut und jetzt gut nicht im Sinne von Schulnoten gut, sondern im Sinne von psychologische Sicherheit, körperliche Sicherheit gut. So. Vor einem Kinky Play sollte es eine Absprache geben. Also wir sollten im besten Fall wissen, was wir wollen, wissen, was wir anfragen und so gut es geht, dieses Spiel besprechen können. Ich habe neulich mit einem Ja, ich weiß nicht, wir haben einmal gespielt miteinander. Ich würde ihn jetzt nicht Spielpartner nennen. Dann ist er in eine monogame Beziehung gerannt, wo ich mir denke, Leute, wieso zum Fick, ja, suchst du dir denn eine monogame Beziehung mit einer Partnerin, die auch deine Kings gar nicht eins zu eins bespielen kann? Das wird doch über kurz oder lang zu Unzufriedenheit. Also 1000 Prozent Chance auf Unzufriedenheit.
Tobias Haffner: Mmh.
Maria Schalo: Aber gut, no offence. Jeder hat ja das Recht. Ja und vor allem, wenn du mal sochistisch veranlagt bist, dann hast du vielleicht auch Bock auf Schmerzen in diversen Lebensbereichen. Das kann ja durchaus sein. Also no kink shaming an der Stelle. Ich glaube, dass ganz, ganz viele Dinge im Leben, also viele Menschen denken ja, kink ist immer sexual, aber das ist ja gar nicht unbedingt so.
Tobias Haffner: Hm. wo die Liebe hinfällt. Ach, jetzt wird's noch interessanter.
Maria Schalo: Dazu gibt es ein tolles Buch, was leider überhaupt nicht wissenschaftlich ist, aber existential king. Zum Beispiel auf die Frage hin, warum es Menschen gibt, die sich immer wieder verarschen lassen. Oder warum es Menschen gibt, die immer wieder in Beziehungskonstellation, jetzt gibt es natürlich viele Antwortmöglichkeiten im Sinne von Trauma und Prägung, so ja, ist mir schon klar, ist es vielleicht auch ein bisschen geil, nützlich zu sein für jemand anderem.
Tobias Haffner: Mhm. Mhm. Genau, die Frage sich zu stellen, was habe ich denn gerade für einen großen Vorteil davon, dass ich mich vielleicht muss ich mal unbedingt in den Mittelpunkt oder was weiß ich. Ich mag die Aufmerksamkeit und das ist eigentlich der Kink und dann mache ich das halt so.
Maria Schalo: Ja, ja, gibt's das in einer Form. Ja, die Aufmerksamkeit, ich halt. Genau. Genau. Jetzt bin ich abgewichen. eine gute Szene bedeutet also, dass nicht, dass ich einfach so durch die Welt rennen möchte und Menschen Schmerzen zufügen möchte, sondern ich möchte mit Menschen, die mir wichtig sind, mit denen ich eine vertrauens- und im besten Fall auch Beziehungsebene habe, eine abgesprochene Szene nachspielen, in der diese Menschen mir mitteilen, wo ihre Grenzen sind, was sie sich vorstellen, worauf sie Bock haben. was sie gerne mal entdecken würden. ich hab die vorhin ausgeholt, weil dieser Partner, mit dem hatte ich jetzt neulich noch mal Kontakt und der hat so Bock auf CNC, also auf non-consensual, non-consent, also er stimmt zu, dass ich alles machen darf. So dass es keine, keine Grenze gibt. Das ist ethisch-moralisch hochdiskutabel in den King-Kreisen, in wie sehr, ja wie sehr das okay ist oder nicht.
Tobias Haffner: Mhm. Mhm.
Maria Schalo: Es gibt einfach Menschen, sind am Breathplay verstorben. Deswegen bin ich da sehr... Wenn ihr mich reden hört und euch denkt, Charlotte, komm bisschen Popo klatschen und Haare ziehen, was sollen wir vorher eine dreiviertel Stunde negotiaten? Ja, vielleicht bei Popo klatschen und Haare ziehen nicht unbedingt, aber Breathplay, Bloodplay, irgendwelche Rape-Fantasies oder was auch immer da so abgehen kann, da solltest vielleicht schon noch mal... sehr viel genauer drüber reden. Naja, jedenfalls, wenn du mich fragst, ja, sehr doll. Und ... das spielt aber bei uns keine Rolle, weil du bisher in diese Richtung einfach überhaupt keine Fantasien geäußert hast.
Tobias Haffner: Ja, warum spielt es dann keine Rolle?
Maria Schalo: Ich glaube, hätte ein Thema damit hinzugehen und zu sagen, ich würde dich gerne schlagen.
Tobias Haffner: Ja?
Maria Schalo: Ich glaube, ich bräuchte eher einen Partner, der hergeht und sagt, hey, ich würde gern geschlagen werden.
Tobias Haffner: Mhm. Ja gut, kann was anderes sein. Aber ganz ehrlich, expose mich mal. Meine Frage war eigentlich viel, viel leichter, viel, viel blöder gestellt auch. Welche Art von Impact findest du zum Beispiel noch gut oder dann auch nicht mehr gut? Also gibt es da Unterschiede für dich?
Maria Schalo: ⁓ sorry. Okay. also in der aktiven oder in passiven Rolle oder
Tobias Haffner: Beides, aber erstmal war ich... Also wollte ich es von dir in der passiven Rolle wissen.
Maria Schalo: Achtung, Achtung! Es folgt Werbung. Tobi, ich weiß nicht, wie ich den Leuten das erklären soll. Was meinst du? Alle reden ja über ETF-Sparpläne. Ja, schon mal von gehört. Der hat noch Bickel am Mund, aber redet auf YouTube darüber, dass jeder ETFs machen soll zur Altersvorsorge. Klingt nicht so gut oder profihaft. Das habe ich jetzt schon auch durchklingen lassen mit meiner Betonung. Das ist eine richtig dumme Idee. Weißt du warum? Warum denn? Es gibt so etwas, das nennt sich rückwirkende Rechtsprechung. Schon mal gehört? Noch nie. Hast schon mal davon gehört, dass Versicherungsverträge bis 2005 steuerfrei sind? Das schon. Das ist mir komplett geläufig. Echt wirkt gar nicht so grad. Aber ich nehm's mal. Das liegt da dran, dass keine rückwirkende Rechtsprechung gibt in dem Bereich. Was bedeutet das? Es gab eine Gesetzesänderung und Erstverträge seit 2005 müssen besteuert werden. Aber die von davor bleiben davon nicht angetastet. Aber die von davor bleiben davon unangetastet. So, was hat das jetzt mit deinen ETF-Sparplänen zu tun? Die haben rückwirkende Rechtsprechung. Jetzt gerade überlegt sich unser kleiner Freddy Boy, der Typ, der hier Deutschland regiert. Du, wäre doch eine ganz lustige Idee, wenn wir ETF-Sparpläne nicht nur besteuern, muss auch noch Rentenkassenbeiträge zahlen. da freue ich mich ja richtig, als jemand, bisher nett gespart hat. Absolut. Und das weitermachen möchte. Das heißt, Ende bleibt weniger für dich übrig. Aber was mache ich denn jetzt damit? Na, man sollte diese ETF-Sparpläne eben ... mit der rückwirkenden Rechtsprechung belegen. weißt du was? Das ist mir viel zu kompliziert. Ja, pass auf. Kannst du mir da helfen? Das ist Sinn von dieser Werbung, mein Schatz. Wunderbar, wenn diese Frage jetzt bei dir aufkam. Mein Link zur kostenlosen und unverbindlichen Erstberatung findest du bei Instagram. In meinem Linktree. Geil. Dann mach ich mal direkt einen Termin. Wunderbar.
Maria Schalo: Werbung Ende.
Maria Schalo: Passive Rolle bin ich nicht sehr erfahren. Das ist vielleicht auch mal da. Das heißt, du willst jetzt sowas hören, wie ob ich lieber mit einem flachen Paddle geschlagen werde, ob ich lieber...
Tobias Haffner: Oder Reitgärte ist mir viel zu doll oder viel zu punktuell oder sogar unangenehm.
Maria Schalo: Genau, das kann ich sagen. Ich bin nicht sehr, beziehungsweise ich bin nicht sehr weit gekommen im submissiven und masochistischen Play, weil ich keine Partnerperson hatte, der ich so weit vertraut hätte oder ich mich da so hingegeben hätte. Ich bin ja von der Grundpersönlichkeit einfach auch sehr dominant. Und das bedeutet nicht, dass ich nicht auch großes Gefallen daran finden kann.
Tobias Haffner: Mhm. Hmhm.
Maria Schalo: mich unterzuordnen im Spiel, aber eben nicht für jeden. Und das wäre auf jeden Fall was, was mich sehr reizt, da eine Person zu finden, die mich anguckt und sich denkt, pack ich, weil... Ja, ich find's halt auch nicht sehr spannend. Das kann man natürlich immer machen. Ich kann jederzeit im Spiel entscheiden zu sagen, ich ordne mich jetzt hier unter. Und natürlich ist immer irgendwo eine Entscheidung und eine Freiwilligkeit dabei. Aber es gibt eine Art von Persönlichkeitsstruktur, die begegnet mir. Und ich muss gar nichts mehr entscheiden, weil ganz klar ist, ich bin hier untergeordnet. Das ist hier die Rolle. Und das ist mir ...
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Bisher in meinem Leben ist mir einmal ein Mann begegnet, der so war mit mir. Das war die Hochzeit von Simone und Justus. Und der Trauzeuge von Justus, ist Psychologe gewesen. Und ich habe ja gern mal so eine bisschen übergriffige, babblige, na ich mache erst mal Witze über dich und gucke, wie du reagierst Art oder so. Ich weiß nicht mehr genau, wie es war.
Tobias Haffner: Mhm. Okay. ... was?
Maria Schalo: Ja, was? Echt? Echt? Ich guck schon mal im Alltag, ob ich dich degrade kann, meinst du? Das ist Das ist ja jetzt ungewöhnlich, oder? Hätte jetzt keiner über mich gedacht. Und jedenfalls hab ich irgendwie einen Joke gemacht, oder ich weiß gar nicht mehr genau, und dann hat er sich nur so umgedreht, hat mir so ziemlich unbeeindruckt in die Augen geschaut und hat nur irgendwas so in die Richtung gesagt von... Ich weiß nicht mal mehr, was er gesagt hat. Krass.
Tobias Haffner: Das hast du. Ne.
Maria Schalo: ist ja nur auch schon zwei Jahre her, aber es hat mich einfach direkt an meinen Platz verwiesen. Also wäre ich ein Hund gewesen, ich hätte einfach Sitz gemacht. Und das erlebe ich nie. Das erlebe ich einfach selten, selten bis nie, dass Menschen so komplett unbeeindruckt und nicht überfahren, überfordert von meiner Art und Weise sind. Und das wäre was, da hätte ich enormen Interesse dran. Insofern kann ich dir gar nicht genau sagen. Ich weiß, dass ich eher auf
Tobias Haffner: Ja, ist ja. Okay, ja cool.
Maria Schalo: oberflächlichen, weiten Schmerz stehe, weniger auf sehr gezielten. Ich glaube, dass ich relativ viel Schmerz abkann, wenn ich die richtige Motivation dafür habe. naja, wenn ich in der submissiven Rolle war, dann ging es für mich schon auch immer viel darum, Anerkennung zu sammeln.
Tobias Haffner: Was heißt das? Mhm.
Maria Schalo: ein gutes Mädchen zu sein, auch wenn ich auf dieses Good Girl-Ding wirklich überhaupt nicht abfahre. Ich hab ja einen krassen Praising-King, aber eher so in die Richtung von, du hast Stellen an mir berührt, die noch nie jemand zuvor an mir berührt hat. Du hast mir Fragen gestellt, die mir noch niemand gestellt hat. Ich habe mich durch dich kennengelernt auf eine Art und Weise, auf der ich immer, wenn ich in den Spiegel schaue, auch ein Stück von dir sehen werde, wenn ich mir selbst begegne. Das ist der Praise, den ich brauche.
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Also Good Girl verpiss dich, Mir viel zu oberflächlich. Und das ist also schön.
Tobias Haffner: Okay. aber klappt das in der Reihenfolge dann? Also wenn der Praise schon da ist, macht es dann was? es geht ja die Motivation. Motivation in dem Play sozusagen.
Maria Schalo: Genau, die Motivation gefallen zu wollen. Und ich will halt niemandem gefallen, der in der Lage dazu ist, Good Girl zu formulieren als Praise. So, Good Girl in deinen Arsch, Good Girl, was ist das?
Tobias Haffner: Genau, also nur das. Genau, das ist ein bisschen lame.
Maria Schalo: Ich brauche das ein bisschen rhetorisch stärker, brauche das intelligenter, ich brauche das besonders, einfach sehr besonders.
Tobias Haffner: Mhm. Ja. Präsing mit Abitur.
Maria Schalo: Ich würde eher sagen, Master bis Promotion, aber Abitur wäre dafür eine Voraussetzung. Naja, das ist so bisschen aber auch wieder mein, ja, das ist einfach so mein Kink, dass ich da so eine dolle Prägung hin hab. Generell, also ich werde sehr schwach für Menschen, so unverstandene Genies, wenn die so bisschen so sozial nicht so ganz auf der Höhe sind, aber halt in anderen Bereichen dafür halt
Tobias Haffner: Abitur wäre schon mal wichtig.
Maria Schalo: überdurchschnittlich intelligent oder irgendwas krasses bewegender. Kann ich mich nicht von fern halten, das finde ich ja so unfassbar spannend. Was mich auch immer wieder in so Beziehungsmuster gebracht hat mit so bisschen Toxizität bei Menschen, die natürlich sozial-emotional nicht so auf der Höhe sind, sind jetzt nicht so die Zuverlässigsten, da emotional in eine irgendwie geartete Form von Abhängigkeit zu bringen.
Tobias Haffner: Das Dreieck halt, ne? Können spannende Kombinationen draus werden.
Maria Schalo: Mhm. Mhm. Ja. Ja.
Tobias Haffner: klingt bdsm ein bisschen nerdy dann irgendwie würde ich auch sagen ist ist so diesem nerdy sein ich weiß nicht also ich habe selten krasse nerds in irgendwas getroffen die dann so in sozialräumen immer zu 100 prozent akkurat funktionieren ja finde ich auch
Maria Schalo: Ja, auf jeden Fall nicht. Und das ist auch das Charmante, finde ich. Und ich kenne jetzt tatsächlich ein paar Nerds, die von sich sagen würden, sie sind nicht kinky. Und dann geht ja in mir sofort das los, dass ich sage, du hast noch nicht mit mir gespielt. Also ich glaube halt wirklich, dass wir... Ja, ich glaube halt wirklich, dass wir für viele...
Tobias Haffner: Mhm. Na, pass mal auf. ... zieh dich mal aus und setz mal einen Ork-Helm auf.
Maria Schalo: Okay, naja, no King-Shaming, Aber ich glaube, dass wir für solche Dinge einfach auch eine gute Eintrittskarte brauchen, oftmals, da wirklich auch herauszufinden, wo sind meine Grenzen und was kann ich überhaupt spielen oder so was, ne? Also ich erinnere mich, hatte, ähm, hatte mal von der Geschichte gehört, ich versuche jetzt hier irgendwie möglichst anonym, dass halt wirklich überhaupt nicht klar ist, wo, wo es irgendwie in welche Richtung geht, aber äh, wo sie super vanilla ...
Tobias Haffner: Mmh.
Maria Schalo: Also wirklich so nicht mal Popoklatsche, nicht mal Haare ziehen, schon gar nicht würgen oder so beim Sex. Also wirklich streicheln und auch irgendwie langsam und irgendwie so schöner schöner Vanillasex. Und dann findet die sich einen Partner, der einfach naja so auf 30 Tage nicht kommen steht, so auf Edging, Edging sein Vater. Also was ja super kinky ist.
Tobias Haffner: Mhm. Mhm. Mhm.
Maria Schalo: in einer submissiven Geschichte, ich mir jetzt vorstelle, ich hätte einen Partner, könnte ich einen Monat lang, wir haben jeden Tag Sex, aber ich verbiete einen Monat lang, dass er nicht kommen darf. mein Gott. mein Gott, wie hot. Wie hot, ja, diese Macht. Na ja, und dann finden sich manchmal Leute zusammen und da merkt man so, ach na ja, okay, das, das Spiel finde ich okay. Das würde ich mitmachen. Oder gestalte ich mit. Mitmachen klingt immer so nach, gar nicht so viel Freiwilligkeit.
Tobias Haffner: ja.
Maria Schalo: Genau. Aber ja, beantwortet das deine Frage? Also ich weiß nicht genau, ich würde sagen eher so oberflächlichere Schmerz. Ich glaube auch nicht sehr intensiv und gleichzeitig hatte ich jetzt halt auch noch keinen Dom, wo ich sagen würde und du pusht mich jetzt auf jeden Fall in Gefilde von Auslieferung und Verletzlichkeit. Ich habe Anteile in mir, die sich das sehr wünschen. Und gleichzeitig habe ich natürlich auch den gehörigen Respekt davor, weil da wirklich jemand dazu gehört. Also es müsste am besten jemand sein, der auch Psychologie studiert hat oder so was oder auf jeden Fall wenigstens Coaching-Ausbildung. Und emotional die Höhe mitbringt, weil danach repariert werden muss.
Tobias Haffner: Weil...
Maria Schalo: Also Afterplay ist ja, ja, ich hab mich, wenn wir uns in Situationen bringen, die unser Nervensystem einmal komplett aufreiben, dann ist ja gerne mal so, dass danach Gefühle reinklatschen können wie Scham, Schuld, ja, das muss aufgefangen werden. muss, im besten Fall ist da jemand erfahren und weiß schon.
Tobias Haffner: Hm.
Maria Schalo: wie Menschen sind, wenn sie aus dem Subspace zurückkommen. Subspace ist also dieser Trans-ähnliche Zustand, den Menschen beschreiben, die sich unterordnen und sich im Spiel dominieren lassen. Die kommen in eine Art Trans-Zustand, Subspace, ich wiederhole mich. Und das ist superverletzlich. Das ist superverletzlicher Zustand. Und wenn wir dann wieder in unserem Bewusstseinszustand sind und irgendwie
Tobias Haffner: Ja, ich fand das richtig.
Maria Schalo: Ich sag jetzt mal ganz blöd, das hab ich mit mir machen lassen oder hab ich gebellt? Hab ich wirklich gebellt? Hab ich hier auf den Boden gepisst? Also das ist dann so eine Geschichte, das kann halt oder muss dann einfach auch aufgefangen werden. Und ja, best case ist jede, best case ist alles vorher abgesprochen und es gibt keine Momente von, hab ich gebellt? Und gleichzeitig bin ich selber eine Riesenfreundin von so fantasievollem
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Let's see where this goes. So gib mir deine hardnose. Das geht auf gar keinen Fall. Wir machen save word aus und dann bin ich halt aber gut genug ausgebildet, das im Nachhinein halt auch auffangen zu können. Aber das Vertrauen hätte ich jetzt nicht in.
Tobias Haffner: Was? Äh, okay. Was heißt das? Also, ich mein, haben ja letzte Folge, haben wir ja über Reparatur ganz doll geredet. Jetzt ist das ja hier in ganz ganz anderer Kontext. Also, du hast es gerade schon angerissen, aber ich denke mir gerade, jo, hier geht es ja nicht mal unbedingt, nur die Beziehungsebene, sondern ist es denn von dem dominierenden Part an der Stelle auch irgendwie eine, oder siehst du da eine Verantwortung, dass das Caring vor allem in die Richtung auch weitergeht? Also dass der Dom dem Sub sozusagen irgendwas von den Schultern nimmt oder irgendwie... Ja, ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich kann mich ja nicht aus.
Maria Schalo: Also ich glaube, das liegt auf jeden Fall erstmal daran, welche Art Dom bist du. Es gibt eher Softdom, das heißt Menschen, die ja trotzdem weich sind, trotzdem kuscheln, trotzdem streicheln, trotzdem küssen, obwohl sie in der dominanten Rolle sind. Es gibt verschiedene Subausrichtungen. Also es ist immer so bisschen die Frage, wer bist du, womit identifizierst du dich und wie soll das Spiel
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: laufen. Und ich persönlich bin eher Softdom, also eine spannende Mischung, weil degrading sadistische Softdom. Ich glaube, dass das in der Mischung auch wichtig ist. Zumindest ist wichtig für mich im Spiel. Und
Tobias Haffner: Mhm. Mhm.
Maria Schalo: ich habe definitiv die Haltung, dass es jetzt nicht unbedingt darum geht, dem Sub was von den Schultern zu nehmen. Denn die Sub-Rolle, glaube auch das ist oft sehr verkannt, der sich unterordnende Teil hat eigentlich die Macht im Spiel. Ja, also ich hab ja nicht die Macht, weil ich sie mir nehme, das ist ja keine Macht. Das ist genau wie ich manchmal mit Männern in dem Kontext zu tun habe und dann kommen so Sprüche wie, hä, naja, ich bin zwei Meter groß, ich sorge schon dafür, dass du machst, was ich sage. Ja, verpiss dich.
Tobias Haffner: Spannend.
Maria Schalo: Genau das ist es ja nicht. Es geht ja genau nicht darum, dass du deine körperliche Überlegenheit nutzt, ⁓ mich dazu zu bekommen, zu machen, was du sagst. Es geht ja darum, dass wir eine Basis von Verbindung, Vertrauen, Respekt haben und wir verhandeln und du mich über deinen Charme und unsere Verbindung vielleicht dazu bekommst. weil ich nicht anders kann, außer mich hinzugeben. Das ist eine ganz andere Machtdynamik, wir da haben. Es ist eine freiwillige Macht. die submissive Rolle, also die sich unterordnende Rolle, entscheidet die Grenze. Die uns nicht unterordnende Rolle hat das Safe Word. Wenn dieses Wort fällt, oder manchmal gibt es ja auch ein Ampelsystem, so grün, gelb, rot, im Sinne von grün, ja weiter geht's, gelb, euch. rot so stopp sofortiges abbruch r.o.x 404 und dazu gehört zumindest die fähigkeit sich auch im griff zu haben also da nicht
Tobias Haffner: Okay.
Maria Schalo: auf Kosten der Person, die jetzt zum Beispiel gerade gefesselt ist und sich nicht, also theoretisch sich nicht wehren könnte, jetzt irgendwie Grenzen zu überschreiten.
Tobias Haffner: Okay, und dann... Ich kann es noch nicht ganz greifen. Wie sieht... Also, wie sieht hier Reparatur aus?
Maria Schalo: Wieso Reparatur? Hab ich den Begriff fallen lassen? ⁓ okay, nee. Das ist Aftercare. Das wird auch vorher besprochen. Die Frage ist, was brauchst du denn an Aftercare? Brauchst du deine Ruhe und erst mal duschen? Brauchst du Getränkes, Snacks, Kuscheln? Brauchst du Worte der Aufmunterung? Willst du einen Comic gucken, Anime? Halten wir uns erst mal nur eine Zeit? Kein Körperkontakt? Also es ist ja...
Tobias Haffner: Ja, hast du, genau. Hm.
Maria Schalo: Das muss auch in der Absprache vorher besprochen wie sieht das Afterplay aus, nach dem Spiel die Aftercare. Wer braucht was? Wie lange wird das gebraucht? Also ein Kuss auf die Stirn, sich zur Seite drehen und schlafen ist halt vielleicht, je nachdem wie das Play so aussieht, halt nicht so die beste Idee gewesen. Das ist super individuell.
Tobias Haffner: Hm.
Maria Schalo: und vielleicht auch tagesformabhängig. Mal brauch ich mehr, mal brauch ich weniger. Mal war ich vulnerabler, mal war ich weniger.
Tobias Haffner: dann es wahrscheinlich in der... dann ist es wahrscheinlich... wenn man sich da erstmal so bisschen einfinden muss oder will, oder wenn man so bisschen experimentell unterwegs ist, dann macht es ja wahrscheinlich auch mehr Sinn, das zwar schon mal vorher zu hören, aber dann danach auch nochmal abzufragen.
Maria Schalo: Auf jeden Fall.
Tobias Haffner: Also so dieses, was glaubst du, wenn wir das und das machen, wir machen ja gerade ab, wie soll unser Spiel hier aussehen. Was glaubst du, was du danach brauchst? Dann, wenn es soweit ist, und wir kommen hier in die Endphase, vielleicht eher auch nochmal nachfragen, so ist es immer noch das. Oder, ich stelle mir das richtig schwierig vor, wenn man das vorher noch nicht weiß, sich da reinzudenken. Also vielleicht warst noch nie im...
Maria Schalo: Mhm. Mmh.
Tobias Haffner: wirklich im Subspace, ... Ja, aber das ist einfach
Maria Schalo: Ja.
Tobias Haffner: nicht erfahren genug, Und ... kannst dann ... Ich stelle mir das einfach superschwierig vor, wenn du dann da bist ... und dann ist hier ... qua Ablauf irgendwie ... jetzt der Zeitpunkt, wo du gefragt wirst ... Was brauchst du denn jetzt? Und du ... kannst das ... aber dann ja gar nicht sagen. ... oder bist noch gar nicht wieder richtig da oder ...
Maria Schalo: Ja, auf jeden Fall. Deswegen wäre es total wünschenswert, also ich studiere das ja gerade, ich studiere ja den cultural aware King Professional, also den kulturell bewussten King Professional, ist irgendwie schwer zu übersetzen, irgendwie Berater, Betreuer, Fachpersonal, keine Ahnung, irgendwie so wäre die konkrete Übersetzung. Und das wäre total toll, wenn alle Menschen, in diesem Bereich spielen auch oder Sachen anbieten, sei es jetzt entgeltlich oder unentgeltlich auf Basis von Beziehungsebene, davon Ahnung hätten. Also tatsächliche Ahnung hätten und was meine ich mit davon? Auch von potenziellen Retraumatisierungs-Situationen, von irgendwie ja, Background-Geschichten, wonach kann ich fragen, also ne, ne. Person aus einem offeneren Land, wie jetzt irgendwie Deutschland, spielt mit einer Person aus einem eher geschlosseneren, sexuell geschlosseneren Land, wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder sowas. Dann würde man mich, könnte man mich buchen. Und könnte ich dann ein gewisses Feingefühl, was sind da die Backgrounds und können wir davon ausgehen, dass...
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Stimmen hier für alle die Definitionen, können wir alle mit dem gleichen Wortschatz was anfangen? Wahrscheinlich nicht. Welche Prägo, welche Gefühle kommen am wahrscheinlichsten hoch? Also eine Person, eben religiös, kulturell, sexuell unterdrückt aufgewachsen ist, hat wahrscheinlich auch viel mehr internalisierte Charme als eine Person, die nur mit der normalen gesellschaftlichen Unterdrückung aufgewachsen ist. So an Reuen, Erfüllung und sowas.
Tobias Haffner: Mh.
Maria Schalo: Genau. Ja, aber was mich dann immer viel mehr interessiert ist, wie kann es sein, dass das bisher bei dir so vorbeigelaufen ist? Ich weiß nicht, ob ich die Geschichte mal erzählt habe. Als wir das erste Mal Sex hatten, war ich so total, was passiert hier gerade? Weil du warst so höflich. Also ich war es wirklich nicht gewohnt, jemand nicht mal ein kleines bisschen, nicht mal ein Stückchen wirken, Haare ziehen, irgendwas kneifen, irgendwas so, nicht mal eine Millisekunde. Ich hatte halt das Gefühl, es so eine Mischung aus ganz Körpermassage und
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: ich nicht, wenn es war, irgendwie. So die ersten vier, fünf Mal, ich weiß noch ganz genau, als ich echt drauf geachtet habe, ich dachte, okay, wann kippt es? Und ich bin dann gekippt. Also ich hab dann irgendwann mal, glaube ich, richten Sinne in Hand genommen und hab die halt, ich weiß gar nicht mehr, in meinen Hals gelegt oder so. Ich weiß nicht mehr, wie das angefangen hatte.
Tobias Haffner: Ich weiß auch nicht, wie es gekippt ist.
Maria Schalo: Mmh.
Tobias Haffner: Ich hätte... Ich weiß auch nicht, ob es gekippt ist oder was ja auch wahrscheinlich mit dir ist, dass du irgendwas angesprochen hättest.
Maria Schalo: Mmh. Ja, ich hab keine Erinnerungen mehr. Das ist vier Jahre her, auf jeden Fall. Habe ich dann das introduced, weil so süß ich das auch fand und so, dass mein Körper so geworshipt und gestreichelt wird. Das ist nicht der sensorische Input, ich brauche. Ich brauche ja schon einen kräftigeren sensorischen Input. Und da geht es ja schon los, was ist kinky? Also schon alleine dieses Tempowechsel.
Tobias Haffner: Wer Wer weiß?
Maria Schalo: allein dieses kräftige angefasst werden. ja, wie kommt es denn in Generation Porno, wie kommt es denn in Generation hier Kinky Castle auf Pornhub, das war ja auch irgendwie eine Zeit lang so das übelste Ding, dass du so gar keine Kinky Anwandlung hast, so aus dir heraus. Gar kein Bock mich zu schlagen, wie kann das sein? Würdest du sagen, es ist krank? Denn Menschen generell Bock haben, ihre Partnerpersonen zu schlagen.
Tobias Haffner: Nee, ich hab da gar keine Wertung zu. Genauso wenig hab ich halt eine Wertung zu. Selbst wenn ich da irgendwas im Internet schon mal gesehen hätte.
Maria Schalo: Mhm.
Tobias Haffner: Ich traue dem Internet nicht. Ich denke immer, da hat sich halt jemand überlegt, was hier gleich passiert. Und ich weiß ja nicht, ist das Sexualität? Irgendwie nicht. Vielleicht ist irgendwas dabei, was wir auch mal nachmachen wollen. Irgendwie ja doch, dann. das habe ich, also egal, was ich da gesehen habe, noch nie für wirklich voll genommen. Weil es ist doch irgendwie was eine ganz andere Nummer. jetzt hier eine Kamera auf irgendwas draufhalte und dann möchte ich doch irgendwas darstellen, aber ist das halt eine Darstellung? Genau so gucke ich Filme. Und da bin ich dann natürlich auch total... Also ich liebe das, wenn jemand in Psycho-Thrillern genau darstellen kann, mit Absicht, was hier für ein Muster oder so dargestellt werden soll. Und das studiert hat, wenn so ein Schauspieler das vorher studiert hat und genau weiß, ey, an der und der Stelle kommt es wirklich authentisch, wenn ich da mal kurz kein Gesicht mache oder wenn ich da mal kurz so ein Mikroausdruck mal rauszaubern, das finde ich schon krass. Aber so ... denke ich auch ... ... sieht man so kleine Sexfilmchen im Internet und dann ... ich nicht. Und alles was mir nicht ...
Maria Schalo: Du glaubst den Darstellern nicht, dass sie den Bock gerade haben, den sie haben.
Tobias Haffner: Ja, also ich glaube überhaupt nicht, was da so passiert. Und sicher kommt es dabei mal vor, aber man erkennt ja den Unterschied nicht, wir sind halt Schauspieler. Und ja, dementsprechend habe ich da eher so eine Meinung zu von, wenn mir das mal über den Weg läuft, also so wie mit dir, dann gehe ich auch gerne mit ins Erkunden. Aber ich muss das ja fühlen. Also ansonsten macht es ja keinen Sinn. So ein paar Sachen ... ... habe ich mir dann vielleicht auch ...
Maria Schalo: Genau, jetzt hast du ja aus dir heraus, aus dir heraus hast du ja anscheinend nicht das Gefühl zu fühlen. mir musste jetzt niemand begegnen, mir zu zeigen, dass ich total Bock drauf habe, dass Menschen sich mir hingeben. Und dass ich die Erlaubnis bekomme und das Vertrauen bekomme, mit diesen Menschen Dinge anstellen zu können, die nicht jeder mit ihnen anstellen darf. Und ich frag mich halt einfach, Wie war, gibt es irgendeine Regung in dir, die in diese Richtung funktioniert? Und ich glaube, abkürzen zu können und zu sagen nein, ich glaube in purer Dominanz hast du wenig gefallen.
Tobias Haffner: Ja, genau.
Maria Schalo: Und das höchste, was wir bei dir entdecken können, ist aber eine eher sexuelle, submissive Neigung. Und zwar der Pleasure King.
Tobias Haffner: Ja?
Maria Schalo: Magst du darüber was erzählen, wenn ich schon sage, ich bin eine statistische Degree-Derin? Magst du vielleicht auch ein bisschen blank ziehen, Tobias Hafermann?
Tobias Haffner: Jetzt wo du es gerade gesagt hast, war kurz der Gedanke, ist es vielleicht genau das? Ist es genau das? Muss ich unbedingt wissen. Ist das meine Macht? Also ist es ein Machtding? Muss ich mal kurz überlegen.
Maria Schalo: Ja, bitte lass uns ein Style haben an deine Überlegungen aus dem Podcast. Das könnte ja sehr unterhaltsam sein.
Tobias Haffner: Okay. Ja, also ich ziehe einfach unfassbar viel Lust raus, bei jeglichem Spiel oder beim Sex, wenn es viel Reaktion gibt auf das, hier gerade passiert. Jetzt habe ich mich natürlich dabei auch schon mal gefragt, weil das weiß ich schon länger von mir. Jetzt habe ich mich auch schon mal gefragt, so was ist es? das... Ist das Performance-Druck sein Vater? Einfach, weißt du, muss ich mir da gerade was beweisen, ist es das? Aber irgendwie nicht. Weil, ist ganz interessant, weil es ist mir egal, ob ich der Auslöser bin. Also kann es das nicht sein. Ja, aber viele Reaktionen, viel
Maria Schalo: ob du der Auslöser bist oder was könnte noch der Auslöser sein? ⁓
Tobias Haffner: Die Person selbst.
Maria Schalo: Mhm.
Tobias Haffner: Also die Person selbst kann... könnte daneben sitzen. und fände es trotzdem heiß, obwohl ich da gerade gar nichts mit zu tun habe. Ja, das geht so in die Richtung. Ich hab's noch nicht mal ganz durchdrungen oder vielleicht schon. Also ich weiß nur nicht, ob sich da noch irgendwas, irgendeine andere Facette offenlegt. Aber das ist es. Und ich weiß nicht, ob... Ja, also das ist ja jetzt erstmal was ganz Grundlegendes, ... was sich ja sicher irgendwie in alles andere mit integrieren lässt. Wenn du jetzt sagen würdest, ... du pass auf, mir fehlt hier unbedingt das Paddle. Ich habe hier ein Paddle besorgt, so und jetzt baue das mal mit ein. Okay. Für die Reaktion würde ich einen Weg finden wollen. Weil wenn du mir schon etwas sagst, was du besonders toll findest, und ich kann dem nachgehen und in dem Fall bin ich dann der Auslöser, dann find ich das heiß. Aber es ist nicht dieses klassische ... Ich würd's dann halt nicht machen. A, um dir weh zu tun, oder B, um ... Also, um das Machtspiel an sich auszuleben.
Maria Schalo: Ja und da kommen wir dann im King Way dann nicht zusammen. Weil das die oder beziehungsweise noch nicht zusammen, keine Ahnung ob wir da vielleicht eine Lösung für finden können. Weil ich stehe jetzt gar nicht per se darauf, dass jemand einen Paddle bei mir benutzt, sondern ich stehe darauf, dass jemand einen Paddle bei mir benutzen will.
Tobias Haffner: Mir fällt gerade noch noch ein, was noch für eine Facette wäre. Ja, genau.
Maria Schalo: Weil ich bin nicht submissiv von meiner Grundausstattung her, dass ich da jetzt irgendwie, aber wieder submissiv genug, dass ich es mag, mich unterordnen zu müssen. Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt hier gerade.
Tobias Haffner: müssen naja doch naja doch ja verstehe schon aber ja so so komisch ist es also es ist gar nicht so es ist halt gar nicht so es ist nicht so oberflächlich wie ich habe mal lust auf auf bdsm schatz komm wir gehen uns mal was besorgen ja irgendwie nicht
Maria Schalo: Ja, und gleichzeitig egal, wenn das doch klappt, wenn da zufällig die Rollen so zueinander passen, dass die sich irgendwie gut finden. Und BDSM ist ja auch viel mehr als das. Es gibt irgendwie 24-7 Power-Exchanges, die halt wirklich in den dynamischen Rollen leben und existieren, wo
Tobias Haffner: Ja, genau, Dann musst du es auch nicht komplett verstehen.
Maria Schalo: Ich erlaube dir zu essen oder nicht, ich erlaube dir zu trinken oder nicht. Du gehst ins Bett, wenn ich sage, du ziehst an, was ich sage. Das ist auch eine Form von Power Exchange. Es gibt verschiedene Rollenspiele. Ein ganz beliebtes Rollenspiel bei Frauen mit Daddy-Issues ist Daddy-Dom und Little-Girl-Spielereien. wo und da schließt sich wieder der Kreis so ein bisschen. Die Frage ist ganz oft aber was denn therapeutisches BDSM war, was ich gerade studiere ist ja Vorbereitung auf therapeutisches BDSM und wir haben in BDSM die Möglichkeit hochintime Beziehungszerrottungen aufzuheilen, indem wir die die Rolle nochmal wiederholen. Zum Beispiel im Rape Play. Also wir können verabredete Triggerwarnung, Vergewaltigung. Wir können abgesprochene Rollenspiele definieren, in dem ich wieder vergewaltigt werden könnte. Angenommen, hätte da einen Trauma. Nur diesmal habe ich ein Safe Word und kann mich aus, kann also die Macht nutzen, mich aus dieser Situation zu befreien und bin nicht wieder so ausgeliefert wie beim ersten Mal. Das klingt jetzt sehr, sehr, es ist sehr, einfach runtergebrochen. Das ist nicht, ja, komm, machen wir das doch so. Und da habe ich gehört,
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: mit einem Safe Word und dann ist alles gut. Das muss mit einem Therapeuten beglitten werden. Der Therapeut ist aber nicht die Person, mit der du spielst. Wir haben dann also noch eine professionelle Top- oder Bottom-Person mit dabei. Also Top ist die dominante Person, Bottom ist die submissive Person. Und je nachdem, das Spiel ausgestattet ist, können da dann verschiedene Geschichten gehalten werden oder eben Menschen berichten davon. wie sie sich die Liebe, sie von einem Elternteil nie bekommen haben. Ich stehe total auf Mommy-Play. Ich habe auch sehr große Daddy-Energie. Also... Ich bin dominant und ich verdiene Geld. Ich glaube, das ist so ein Klassiker. Ich arbeite viel. Ich habe einen großen Anspruch an dich. Also, ich habe einfach eine hohe Daddy-Energie als Frau. Ich habe nicht so eine hohe Mommy-Energie. Ähm... Und da kann man sich natürlich die Liebe noch mal holen. Oder man geht selber in die Mutter- oder Vaterrolle und beweist sich selbst, dass man besser ist als dieser Elternteil, der einem nie das gegeben hat. Also es ist einfach sehr viel, sehr, sehr, im Prinzip ist es darstellendes Spiel. Es ist so Gestalttherapie, ist so Körpertherapie irgendwie. Ja, weil man halt so in die Rollen schlüpft und eine Ermächtigung in einer Rolle fühlen kann, die eigentlich einen...
Tobias Haffner: Mhm, ja.
Maria Schalo: auf Schwäche ausgelegt hatte. Das ist das, was ich daran sehr spannend finde. Das ist im Prinzip verkörperte Anteil der Arbeit, so würde ich es jetzt mal nennen. Mit ein bisschen sexy Konnotation, wenn man möchte. Aber nicht jede Variante von Kink ist immer sexuell ge-coded. Wir sind halt beide very high sex, deswegen geht es bei uns dann halt auch.
Tobias Haffner: I see.
Maria Schalo: relativ viel Sexualität, aber das muss gar nicht unbedingt sein. Manchmal geht es einfach darum, die Outfits zu tragen, Lack und Leder zu mögen oder Latex, wie es sich auf der Haut anfühlt. Seil ist zu vielen Teilen etwas, was überhaupt nichts mit Sexualität zu tun hat. Also Shibari und Bondage Play. Und das kann natürlich kombiniert werden.
Tobias Haffner: Hm. Was ist es da?
Maria Schalo: Sensor replay auch.
Tobias Haffner: Ich wollte nur mal ein paar spannende Oberbegriffe von dir hören.
Maria Schalo: Auch da kann es ja total... Auch da, auch da kann es ja, findest es hot gerade eigentlich, dass ich da so viel Ahnung von hab oder?
Tobias Haffner: Megaja. das ist auch. Also ob Podcast oder nicht, ich glaube, du wärst die erste, die ich Sachen fragen würde. Ganz einfach. Ich weiß, wie du.
Maria Schalo: Weil ich es weiß oder weil ich nicht verurteile.
Tobias Haffner: Weil du diese... Egal wie weit du in deinem Studium schon bist, weil du da diese... Du hast da diese Schleue, die du dir angeeignet und angelesen hast, aus echtem Interesse. Das ist immer besonders. So Leute musst du immer fragen zu Themen, du?
Maria Schalo: nicht nur Studieninteresse. Ja, mein Zugangsweg zu BDSM war auch alles andere als clean. Ich habe jemanden kennengelernt, der hat Pornofilme gedreht, Kameramann. Und der war halt kinky wie Sau. Und da sind wir gar nicht Nigoschi. Also da war wenig Absprache und da war im Prinzip nur so das Bock, was auszuprobieren. Und dann haben wir viel ausprobiert. Ich sehr viel ausprobiert und dachte, er immer Ja gesagt. Ich spiele am liebsten mit Menschen, informed-Consent geben können. Die also informiert sind, wozu sie Ja sagen. Die wissen, was wird hier passieren, was kommt auf mich zu, wie fühlt sich das an. Die da einen Erfahrungsschatz haben. Es ist immer potenziell gefährlicher, mit Menschen zu spielen, die halt ... Ich würde niemals mit Menschen spielen, sagen, ich habe keine Grenzen. Ich rieche schon ...
Tobias Haffner: Sie hat doch ja gesagt, sie hat doch ja gesagt. Ja. Hmm.
Maria Schalo: Anzeige wegen sexuellem Missbrauch. Die Schwelle ist viel zu klein, dass die Leute einfach nicht wissen, dass sie Grenzen haben. Und wenn ich diese Grenze overstappe, dann ist die overstappt. Auch wenn vorher jemand gesagt hat, es ist kein echtes Ja. Wenn du Ja zu etwas sagst, du nicht weißt, wozu du Ja sagst, ist es kein echtes Ja. Und damit ist Missbrauch per se die Tür offen. Und deswegen bin ich auch immer ...
Tobias Haffner: Ayo. Ja. Mhm.
Maria Schalo: Ach, keine Ahnung. Wenn Leute mir dann erzählen, dass sie irgendwen daten und die machen so Dark-Romance-BDSM. Ich hab das in den Büchern gelesen und ich finde das so hot. Ähm, renn. Bruder, renn einfach. Mach's nicht. Oder mach's besser. so.
Tobias Haffner: War hot in dem Buch. War hot in dem Buch und kann sicher genau eins zu eins. Kann sicher auch hot sein.
Maria Schalo: Ja genau, genau, Dinge, die in unserer Fantasie hot sind, sind manchmal in Realität richtig und in Realität wird's real. Das heißt, wir haben echte Gefühle dazu. Wie gesagt, die Scham klatscht mit rein oder irgendwelche. Du willst, du willst das nicht provozieren.
Tobias Haffner: Das Buch klappst du halt auch zu, äh, also, wie wir jetzt schon von Anfang an drüber gesprochen haben, ähm, hast du Lust, egal wie gut du es machst, du hast hier erst halt eine Verantwortung. A für dich, egal in welcher Rolle jetzt, A für dich, aber dann, je nachdem, ob du auch eher passiv oder eher aktiv bist, halt auch unbedingt für den anderen.
Maria Schalo: Meine große Herausforderung ist halt, es ist ja nicht so, dass es nicht genug Subs gibt, auch falls jetzt irgendwer diese Podcastfolge hört und sich denkt, die Schalo ist ja meine Traumdom. Mein Problem ist halt, ich habe keinen Bock auf einen Standard-Sub. Genau, ich habe großes Interesse.
Tobias Haffner: Was ist hier der Standardsup?
Maria Schalo: Wie formuliere ich denn das jetzt hier, dass nicht alle sagen die Schalos so eine komische Drecksnote? Best Case sind wir im Leben auf Augenhöhe. Das heißt, Best Case, auch Unternehmer akademisiert, Best Case sogar vielleicht schlauer als ich oder zumindest weiter akademisiert, was nicht schwer ist. Ich habe nur einen Bachelor studiert und ein paar IHK-Abschlüsse. Im besten Fall bist du rhetorisch genauso fit wie ich, im besten Fall bist du emotional genauso intelligent wie ich. Also wir sind gleich, nur du bist Zapp. Im besten Fall irgendwie in die Richtung Sissy, in die Richtung Degrading. du bist halt im echten Leben, triffst so Entscheidungen im echten Leben, hast so Mitarbeiter im echten Leben, triffst so Verantwortung. Das finde ich geil. So jemanden psychologisch, emotional, dynamisch zu einem Machtaustausch zu bekommen. Das ist geil. Ich sage jetzt mal ganz plump, naja, eine ganz liebe Maus, eine Zaubermaus auch einfach. Und jetzt will ich wieder nicht sagen alles, gibt bestimmt auch den ultra headstrong, sturen Menschen, kann total sein.
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Aber das kickt mich nicht so. Da habe ich, weiß ich ja, mich wahrscheinlich vom Kapitalismus zu sehr geprägt oder so, was weiß ich.
Tobias Haffner: Was ist es dann? Ist es dann, dass für dich der Ausschlag des Lebens größer ist, weil du immer das... Also, weil das gerade präsenter ist, dass das hier ein Machtwechsel gerade wirklich ist? Oder was? Was glaubst du, was es ist?
Maria Schalo: Auf jeden Fall. ist doch sonst kein Power-Exchange. Welche Power? Also wenn ich eh schon mehr, also die Schlagkraft, die Power auf alles bezogen jetzt, nicht nur finanziell, nicht nur ökonomisch, nicht nur soziales, emotionales, psychologisch, also ich bemeine wirklich alles, wenn die eventuell sogar über meiner steht, für eine Verantwortung.
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Das ist die Herausforderung daran. Die Herausforderung daran tönt mich. Wiederum bei Frauen.
Tobias Haffner: Okay. Mhm.
Maria Schalo: Bei Frauen kann ich eher damit, wenn die, ich sag jetzt mal auch, persönlich submissiv sind. Ich mag's. Bretti? Ja, wahrscheinlich Sexismus. wahrscheinlich bin ich einfach, das noch nicht gut zu Ende reflektierter Sexismus. Irgendwie bei Männern eine gewisse Stärke erwarte, die ich bei Frauen jetzt... Frauen dürfen einfach sein. Und Männer müssen was beweisen.
Tobias Haffner: liegt das? Also
Maria Schalo: So, vielleicht.
Tobias Haffner: Aber wenn du das so gegeneinander hältst, also dürfen und können, und kommst du mehr mit klar, versteh ich. Aber... Hättest trotzdem einen anderen Effekt. Wenn diese ganzen Sachen bei einer Frau gegeben sind, dass das vermutlich auch mehr Spaß macht.
Maria Schalo: Gott, ⁓ Gott, ja, würde ich genauso hot finden. Ja, würde viel mehr Spaß machen. Aber bei Frauen, weiß ich nicht, finde ich einfach, finde ich, ich glaube es ist Sexismus in Richtung Männer, dass ich einfach weiche Männer nicht attraktiv finde. Ja, so sehr, was finde ich an dir scharf, du bist super stur. Du bist in deiner Art und Weise, also du bist nicht aufdringlich dominant, du bist nicht laut dominant, das bin eher ich. Du bist ziemlich leise dominant, aber du hast den größten Stinkefinger, ich je gesehen habe. Und damit muss man ⁓ Ja, es ist so. Und damit muss man können. Und das ist eine Herausforderung, das finde ich attraktiv. Sei herausfordernd für mich. Dann ist das attraktiv. Ansonsten sind es nette Menschen. Das ⁓ kann ja rotzscheißegal sein, ob ich irgendwen attraktiv finde, falls jetzt irgendwer sich da Auf jeden Topf passt ein Deckel, das ist dann halt nur nicht meiner. Ja, aber das ist es einfach. Klar, wenn da eine supertaffe Unternehmerin, ich glaube es ist sogar wahrscheinlicher, die Mischung aus beruflichem Erfolg und emotionaler psychologischer Intelligenz finde ich glaube ich auch eher bei Frauen. Und da hätte ich extrem Bock drauf, wenn das dann noch eine kleine
Tobias Haffner: Hmhm.
Maria Schalo: blonde, therapeutisch ausgebildete Person ist. Here I am once again. Da kommt meine Kelly Clarkson raus, meine innere. Ich glaube, das war Kelly Clarkson.
Tobias Haffner: Mhm. Wenn ich mal bei Joyclub-Events so durchgucke, dann sehe ich ja auch immer ganz, ganz viele Events zu dem Thema BDSM. Verschiedenste Sachen. Manchmal steht das nicht im Namen. Aber ich habe auch das Gefühl, je mehr es dir ins Gesicht gedrückt wird, desto weniger traue ich der Sache. Weil wir benutzen hier irgendwelche Oberbegriffe, damit sich möglichst viele Leute mal ausprobieren können. Und wie geht das denn miteinander einher?
Maria Schalo: Hm? Mhm. Mhm.
Tobias Haffner: Vor allem findet man da überhaupt, ich weiß nicht, wie viele Erfahrungen du hast, aber glaubst du, da findet man Leute, wenn man sich mal bisschen ausprobieren möchte und vor allem mal in die Community jumpen möchte, findet man da eigentlich die Leute, die das gewisse Know-how mitbringen?
Maria Schalo: Vielen Dank
Tobias Haffner: ⁓ dich, also hier einen Safe Space zu schaffen, der dann auch für dich gut ist, dich mal auszutesten? Was denkst du?
Maria Schalo: So viele Fragen gestellt, wo halt verschiedene Antworten drauf kommen. Also ich glaube, Community zu finden, sind solche Events super. Ich würde dort nicht, ich würde dort nicht hingehen, zu spielen, weil ich kann nicht einfach spielen. kann, die Dinge, auf die ich stehe, kann ich nicht einfach mal spontan mit dir, also wie meinst du das? Ich beleidige dich in Grund und Boden und füge dir Schmerzen zu und das machen wir so casual, weil
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Ich kenne dich nicht, aber du hast mich halt drum gebeten und es ist ja nicht spannend, wenn ich dich nicht kenne und wir haben keine emotionale Ebene und jetzt kann ich Dinge mit dir anstellen. Also aufgrund meiner Spielarten würde ich sagen, ich finde da jetzt nicht so richtig mein Deckel. Aber ich kann da natürlich Leute kennenlernen, die ich eventuell, also die ja grundsätzlich schon mal an diesen Spielarten interessiert sind, da wo eine größere Schnittmenge da ist und eine Offenheit da ist. Und gleichzeitig funktionieren diese Events für mich ganz oft falsch rum. Weil der
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: Auch auf Internetseiten, Joy Club ist gar nicht so die gute Internetseite für BDSM und Fetisch, das ist eher FetLive, F-E-T-Live. Ich weiß jetzt nicht, ob F oder V, aber ihr werdet es finden, ja. So eine rote Maske. Und ich hasse das eigentlich, bin da auch angemeldet irgendwie seit 2017, aber du bist halt nicht der Mensch, ist nicht im Vordergrund, sondern meine Kinks. Und du hast halt im Kinkbereich genau die gleiche Erfahrung wie wir, wenn wir versuchen, Polifreunde zu finden. Wenn das einzige, was uns verbindet, Poli ist, verpiss dich. Also es sind so viele Dinge wichtiger als die Art, wie wir leben, bei der Frage, ob du mehr als Mensch sympathisch bist. Und genauso ist so viel wichtiger bei der Art, wie wir leben.
Tobias Haffner: Ja. Hmm.
Maria Schalo: bei der Frage, ob wir in Spielrichtung zusammenpassen. Deswegen, ich mag es halt viel lieber Menschen kennenzulernen, so wie immer. Ich würde immer erst mal den Menschen kennenlernen, wer bist du und warum. Das sind so meine Lieblingsfragen. Und wenn dich nicht überfordert, darauf zu antworten, sind wir schon mal in Runde zwei. Und irgendwann dann weiter hinten kommt dann auch
Tobias Haffner: Mhm.
Maria Schalo: eine King Offenheit, sag ich jetzt mal. Deswegen bin ich da immer nicht so Fan von, weil, ja. cool, du bist eine Sissy. Ja, das löst nichts in mir aus, einfach. Na, das ist jetzt nicht das große Interesse, aber...
Tobias Haffner: Okay. Mhm. Ist jetzt nicht direkt, cool, dann lass mal in Zimmer 2 nach hinten gehen.
Maria Schalo: Genau. Aber das mag auch daran liegen, dass für mich King eher eine Praxis ist. Und ich bin nicht sehr identifiziert mit dem Thema. Also ich bin nicht sadistisch degrading softdom, sondern das ist die Rolle, die ich gerne verkörpere oder mit der ich mich am authentischsten fühle, die am ehesten zu mir passt. In einem Setting, im Spiel. Ich bin auch in einer Persönlichkeit dominant, ja. Aber da achte ich noch viel, viel mehr darauf. Ich erzähle gerade Bullshit, weil ich muss gerade dran denken, dass ich ja schon im Kennenlernen auch drauf stehe, Leute erstmal zu verarschen, zu gucken, ob die meine Intensität aushalten können. Ansonsten würde ich sagen, ich glaube, ich bin erst richtig verantwortungsvoll mit dir. Ja, es tut mir leid, ich wollte jetzt gerade so einen raushängen lassen von Tobias Haffner (1:00:45) Also verarschen heißt hier an der Stelle so ein bisschen foppen, meinst du? Also so ein bisschen herausfordern. Maria Schalo (1:00:52) Genau, ja, ich fobbe. Genau, genau, genau. Ich bin glaube ich erst so richtig sicher für dich als Mensch, ich, also wenn wir Beziehungsebene haben. Wenn ich dich nicht kenne... Und du gehst mir auf den Sack. Oder auch nicht. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich hinstellt und sagt, bei mir können immer alle sicher sein. Nee, Leute, hab selber Probleme und muss mein Leben auf die Kette kriegen. Und ich bin nicht die, die sich noch fragt, wie fühlen sich alle mit mir wohl. Ich hoffe, du bist in der Lage, Maul aufzumachen, wenn du dich nicht wohlfühlst, dass wir darüber reden können. Ansonsten hab ich nicht die Kapazitäten. bei jedem reinzuführen und zu gucken, wie geht es dem jetzt eigentlich mit meinem Verhalten. Oh mein Gott. nee, that's not me. Tobias Haffner (1:01:38) Das ist genau die Art Stinkefinger, ich lebe und auch mag. Maria Schalo (1:01:47) Ja, ich weiß. Deswegen sind wir da auch, glaube ich, gegenseitig so ein Match made in hell, aber auch oft. Tobias Haffner (1:01:53) Ja, aber zum Glück haben wir ja Beziehungsebene. Maria Schalo (1:01:57) Ja, ja, Ich würde eigentlich voll gerne auch, dass du mir erzählst, aber ich habe das Gefühl, du windest dich wie so eine kleine Snake. Tobias Haffner (1:02:09) Ich winde mich? Nee, ich glaube, ich habe einfach weniger Winden, sondern ich habe da einfach nicht so ein... Also was soll ich da groß erzählen? Ich könnte ganz langweilig erzählen. und dann habe ich mal das ausprobiert und das hat auch nicht so viel mitgemacht und dann habe ich mal das... Maria Schalo (1:02:31) Na, ich das probiert und das hat... Aber das erzähl doch mal. Also was haben wir denn schon probiert oder was hast du denn schon probiert und auf wie viele Arten hat es nichts mit dir gemacht? Also erzähl doch das wenigstens mal vielleicht. Tobias Haffner (1:02:40) Hahaha! Okay, Prämisse. Ich habe... Ich glaube, Teil meiner Sexualität ist ganz, ganz doll, so wie du es ja vorhin auch schon beschrieben hast. Er... Ja, ich sag mal, sehr, sehr starke Körperlichkeit, also Sexual Blueprint Sexual, so. Das heißt... Das heißt, ich mag schon auch... Sensorische Reize. mag auch so leichte Intensitätswechsel. so bisschen, so ein bisschen Ausschlag in dem, was wir, was wir da so miteinander machen. Und hoch und runter, sowohl aktiv als passiv, das genieße ich auch. Aber es halt, es passiert irgendwie alles immer so auf so einer ganz tollen Wahrnehmungsebene. Ich mag das, wenn, wenn das so doll in den Flow zu kommen. dass ich danach nicht mehr weiß, habe ich dabei irgendwas gedacht überhaupt oder war ich hier einfach nur präsent und habe selber wahrgenommen und irgendwie verschmelzen auch die Körper in meinem Verständnis oder in meinem Gefühl miteinander, weil ich ja ganz genau weiß, wenn ich hier hinten Wenn ich dich hier hinten berühre und leicht oder bisschen doller, dann fühlst du das und dann fühl ich das aber auch gleich. Also so auf der Ebene passiert bei mir Sexualität. Fange ich dabei an, zu machen, was sehr verkopft ist, dann bin ich nicht in diesem Flow irgendwie. Oder ich Mein ganzer Alter, mein ganzes Leben ist super verkopft. Und ich glaub, deswegen mag ich das genauso. Und dann wird's schwierig. So, jetzt kommt aber eben rein, dass ich... dass ich ja scheinbar ne Art Pleasure King hab. Und dementsprechend ist es ja schon komplett auch wichtig zu hören... Okay, was macht ihr Pleasure? Und jetzt kommt's auf die Person an. Jetzt kommt es auf die Person an. Was ist es? Ist es genau das, wo ist unsere Überschneidung jetzt hier? Perfekterweise genau das. Dass das sich für mich auch super flowy anfühlt oder müssen wir hier mal verschiedene Sachen ausprobieren? Und in denen... Ja, das beißt sich dann manchmal so bisschen. Irgendwie kann das dann gut sein, kann auch nicht. Maria Schalo (1:05:39) Das war nicht gut. Tobias Haffner (1:05:40) Wie gesagt, Also du hast ja alles, alles was du mir hier gerade erzählt hast oder hier allen gerade erzählt hast, hast du mir ja auch mal so erzählt. Also logischerweise, wenn wir mal drüber reden, was, ja, was, was gibt es denn bei dir und gibt es hier irgendwelche Bedürfnisse, über die wir noch nicht geredet haben oder, oder, einfach mal die Tür aufmachen. Gab es ja natürlich bei uns auch schon vorher. Und wenn du mir dann sowas erzählst, dann frage ich mich, kann ich denn diese Rolle annehmen? Und ich habe es auch versucht und ich habe daran auch schöne Erinnerungen. Maria Schalo (1:06:16) Mhm. Tobias Haffner (1:06:24) Hmm... Du hast vorhin gesagt, du magst es halt auch als dominante Person. Magst du es ein bisschen Brady, aber als Passive auch. Oder jedenfalls hat sich das für mich so angefühlt. Was irgendwie gut war, weil dann hatte ich eine andere Aufgabe. Weißte? Also, da ich mich ja in dieser Rolle überhaupt nicht zurechtfinde, muss ich jetzt hier auf einmal ganz schnell, ohne groß drüber nachzudenken, also könnte ich machen, aber mein Flow ist dann nicht mehr drin, dann bräuchte ich auf einmal eine Strategie, wie ich das umsetze. Genau, der Bread Tamer halt. Maria Schalo (1:06:50) Brett Tamer. Tobias Haffner (1:07:11) Und ja, das fand ich, danke, das fand ich... Maria Schalo (1:07:15) Das kann es auch gut. Da kommt der alte Kampfsportler in dir durch. Hier sind Regeln aufgestellt, da wird sich jetzt dran halten. Da bist du dann sehr gut darin. Tobias Haffner (1:07:23) Glaubste? runtergedrückt. Ja, aber wie gesagt, beißt sich dann immer so bisschen damit, dass das... Ja, also der Flow wird irgendwie so bisschen unterbrochen. Und vielleicht es so, vielleicht entwickelt sich das. Vielleicht ist es auch einfach nur eine Art von, ja, da könnte ich einfach öfter mal ein bisschen was ausprobieren und ich meine Sachen, die ich öfter mache, fühlen sich dann auch eher flowy an. Maria Schalo (1:08:03) Das ist es. Es gibt auch einen Topflow. Es gibt einen Topflow und einen Bottomflow. Tobias Haffner (1:08:04) Also vielleicht ist mein Speck... Genau, also irgendwie... Vielleicht ist es einfach nur eine Art von... Ich fühle mich vielleicht erst wohl in der Rolle, wenn ich die auch öfter mal annehme. Ganz einfach, so wie in jedem anderen Lebensbereich auch. Maria Schalo (1:08:15) Ja und die Frage ist ja auch, welche Rolle möchte ich bekleiden? worauf habe ich da Bock? Tobias Haffner (1:08:24) Genau. Naja, und da es halt an der Stelle für mich eher sehr, sehr experimentell ist, sind diese ganzen Fragen ungeklärt und deswegen, ja, that's where I am. Da bin ich. Maria Schalo (1:08:38) Super, dann sollte sich doch vielleicht einfach mal zum Spielen Kleines Lavend bei uns melden. Praktikumsstelle ist ausgeschrieben. Übrigens war jetzt ein Joke. Tobias Haffner (1:08:45) Ja. Wink. Wink. Maria Schalo (1:08:52) Zwinger. Aber Mentorship ist auch ganz üblich im BDSM. Also Mentorenprinzip, damit du halt in die Rollen, also dass du einen Zugang findest, so wie du in die Hand genommen wirst. Das mag ich auch so gerne am BDSM, dass es halt gibt so viele verschiedene Anleitungen und Hilfestellungen und irgendwie ist es fast mega tolles. Also ich finde es unfassbar bereichernd. dem Bereich unterwegs zu sein. Und ich suche gerade tatsächlich auch eine Mentorin. Nochmal für mich, aber stellt sich heraus, dass ich mehr weiß als die meisten. Aber ich habe ja noch nicht alles gespielt. Das ist dann so ein bisschen so, ja, ist schwer zu beschreiben. Da fällt es mir dann schwer, mich da einzulassen. Schön, ich würde sagen, Tobias Haffner (1:09:37) Mh. Maria Schalo (1:09:50) Hast du Tobias Haffner (1:09:54) Äh, ja, ja, ich hatte gerade eine interessante Frage. Nur noch, ob du, äh, ob du da... Ich kenne das Problem, kenne ich aus meinem Trainerdasein. Auf wen hörst du denn jetzt eigentlich? Hörst du, wenn du dich als Trainer entwickeln möchtest? Oder auch als Sportler, wenn du Fragen hast zu deinem eigenen Prozess? Gehst du zu jemandem, das alles gelernt hat? Maria Schalo (1:10:22) Mhm. Tobias Haffner (1:10:23) Oder vielleicht lieber zu jemandem, der das ganze Spiel schon gespielt hat. Ich habe das irgendwie für mich geframt im Sinne von ... ... ich habe mich richtig als Student und noch eine ganze Weile nach dem Studium ... ... habe ich mich halt die ganze Zeit gefragt. Also gerade für meinen Trainer da sein, weil dann hatte ich für mich ... ... irgendwie gefühlt genug Wissen, dass ich so mein Training irgendwie machen kann und so weiter. Aber da musste ich mich als Sportler erst mal finden. Und ich habe einfach wirklich aufgehört, mir diese Frage ... zu stellen und dann, ab dann war es eigentlich super. Das heißt, ich lese heute gerne mal eine Studie oder ich höre mir einfach an, was jemand über eine Studie erzählt. Ich höre mir gerne an, sogar teilweise was meine ehemaligen Professoren auf Instagram so treiben, weil die einfach immer guten Content haben. Gleichzeitig ist mein, zum Beispiel mein Karate-Lehrer, bei dem ich mit acht einfach schon angefangen habe, der hat absolut keine Ahnung von Trainingswissenschaft, gar nicht, überhaupt nicht. Null. Ist auch nicht mal sehr belesen. Aber mein Gott, müsste ich mich auf meinen nächsten Wettkampf im Karate vorbereiten? Ich würde ihn als allererstes fragen. Maria Schalo (1:11:21) Aber immer eine Packung Zigaretten in der Sporthose. Tobias Haffner (1:11:36) Weil der stand in den 80ern, der stand auf dem Treppchen bei der WM. Der hat einfach das Spiel einfach durchgespielt. Der erzählt mir von Trainingsmethoden, die sind so bisschen rockihaft, du, aber die haben halt funktioniert. Und dann gucke ich mir das mit meinem Wissen ganz oft an und er erklärt mir das nicht oder erklärt es mir manchmal sogar falsch. Aber das heißt nicht, dass die Trainingsmethode nicht funktioniert oder dass das nicht richtig ist, sondern ist völlig egal. Also was am Ende funktioniert, gibt dir ja recht. Ja, und da frage ich mich, wenn du jetzt eine Mentorin suchst, ist denn die richtige Anlaufstelle noch jemand, der sehr belesen ist darin, so wie du, dass er ja aber auch schon bist, oder ist es jemand, der sehr erfahren ist damit und vielleicht so eine Grundlage an Wissen hat? Maria Schalo (1:12:19) Ja, meine Antwort wäre beides. Deswegen bin ich halt auch dabei zu überlegen, ob ich nicht einfach einen Dominar-Kurs mache. Also ich würde wahrscheinlich einfach nach Dominar und auch da kann man sich ja psychologisch ausgebildet haben. keine Ahnung, ob ich vielleicht noch zehn Jahre Finanzberatung mache und dann sag, komm, jetzt die nächste Kohle als very high price Dominar. Tobias Haffner (1:12:24) Ja, natürlich. Maria Schalo (1:12:49) Irgendwie ab Mitte 40 oder so. Wie nuket's, hab ja nicht mal Kinder. Also klar, meine Eltern schämen sich vielleicht ein bisschen, aber Leute, selber Schuld. Hab nur ein Kind bekommen. Ist hochgepukert. Aber das ist, glaub ich, das, was ich machen werde. Also ich werd dann wahrscheinlich eher Geld ausgeben. Tobias Haffner (1:13:06) ist ja jetzt auch schon vage, was die allen anderen erzählen, was du so beruflich machst. Maria Schalo (1:13:10) Ja, die wissen sie. Genau, die wissen ja schon nicht, was ich alles beruflich mache, Ja, also das wird es wahrscheinlich eher sein. Ja, schön. Stellt uns doch gerne eure Fragen zum Thema Kink und bin ich okay, wie ich bin? Mit Kink kommen immer ganz viele Fragen in die Richtung von ist das okay, ist das erlaubt? Dann auch immer dieses Ding mit Kink und Trauma. Also Ungefähr ist 50-50. Hälfte der Menschen sind traumatisiert, die sich im King-Bereich bewegen, Hälfte der Menschen nicht. Und das... jo. Das Fakt, nicht alles hat mit Trauma zu tun. Und wiederum kann man natürlich die Frage stellen, sind wir nicht alle ein wenig traumatisiert im Kapitalismus aufgewachsen? Von Nachkriegsgenerationen erzogen. Also das kann man sich halt auch immer fragen. Tobias Haffner (1:14:05) Nö, irgendwann irgendwas, genau. Maria Schalo (1:14:10) Genau, also wer ist schon nicht traumatisiert? Yes? Tobias Haffner (1:14:11) Cool. könnt ihr stellen über Instagram, Fragen könnt ihr stellen über den Fragesticker, der unten auch wieder wie immer verlinkt ist. Und ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Fragenfolge, denn wir haben schon einiges gesammelt. Maria Schalo (1:14:27) Nächste Folge ist Fragenfolge, deswegen wäre es jetzt eigentlich ganz passend. Dienstags beantworte ich immer Beziehungsfragen auf meinem Kanal. Also irgendwie hier gerade, kannst mal reingucken, da müsste ein Sticker online sein. Was langwieriger ist, nehme ich mit in Podcasts. Und wie Togi schon gesagt hat, die Podcast-Fragen, den anonymen Frage-Link hier zum Podcast gibt es in den Show Notes. So, so pe. Happy Play. Tobias Haffner (1:14:53) Show notes. Happy Play, danke für den schönen Einblick! Maria Schalo (1:14:59) Ich danke dir für die schönen Fragen, mein Herz. Bis ganz bald. Tschüss. Tobias Haffner (1:15:03) Bis ganz bald, ciao ciao!
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