Folge 18 - Warum Männer und Frauen nicht befreundet sein können
Shownotes
🧠 Themen dieser Folge
Mythos: Männer und Frauen können nicht befreundet sein
Sexuelle Spannung vs. emotionale Reife
Warum emotionale Analphabetisierung Beziehungen sabotiert
Streit vs. Konflikt: der entscheidende Unterschied
Repair als wichtigste Beziehungskompetenz
Vertrauen: warum Wiederholung wichtiger ist als Perfektion
Warum Beziehungen Arbeit sind – und das kein schlechtes Zeichen ist
📚 Erwähnte Forschung & Personen
John Gottman – Konfliktforschung & Beziehungsdynamiken
April Bleske-Rechek – Cross-Sex Friendships
Robert Enright – Vergebung & Vertrauensaufbau
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💬 Grottenehrlich – weil Beziehungen nicht perfekt sein müssen, um echt zu sein.
⚠️ Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen, keine Therapie oder Heilversprechen.
Transkript anzeigen
Maria Schalo: Herzlich Willkommen zu eurem Lieblingspodcast.
Maria Schalo: ⁓ mein Gott das war ja furchtbar.
Maria Schalo: Ich liebe dieses Pult einfach. Heute sind wir gar nicht so live beieinander, denn Frau Schalo hat sich entschieden, wieder mal eine Woche von mir weg zu sein. Und deswegen sind wir hier zusammengeschaltet zwischen Potsdam und Frankfurt. Wie waren deine ersten Nächte da drüben?
Maria Schalo: Ich liebe dich. Ähm... Kurz und... Okay.
Maria Schalo: Kurz und okay.
Maria Schalo: Die erste Nacht war kurz und die zweite Nacht war okay.
Maria Schalo: Gewöhnst du dich ans Bett?
Maria Schalo: Bett ist furchtbar. Ich habe ihm schon gesagt, er muss sich ein neues Bett kaufen. Ich werde wahrscheinlich nie wieder in diesem Bett schlafen, aber dieser Mann ist so klein und so leicht und er hat trotzdem irgendwie eine Kuhle in seiner Matratze auf der Seite, wo er immer liegt.
Maria Schalo: Wenn schon eine Kuhle da ist, freut man sich.
Maria Schalo: Und das Bett knatzt halt auch irgendwie. Aber es ist
Maria Schalo: Wir haben ja einiges auf der Uhr, denn du bist mal wieder richtig gut vorbereitet. Ich hoffe, ich habe gerade schon einen Sneak-Beak bekommen, dass es einfach Sachen sind, über die ich mich herrlich aufregen kann.
Maria Schalo: denke ja.
Maria Schalo: Nice, nice, nice. Ich habe hier die Fragenkarten. Und weil wir nicht beieinander sitzen, darfst du mir jetzt mal eine einstellige Zahl nennen.
Maria Schalo: 8
Maria Schalo: 5, 6, Auf welche Frage suchst du aktuell in deinem Leben eine Antwort?
Maria Schalo: Darfs nur eine Frage sein. Ich glaube, wenn es mein Leben geht, ist es irgendwie immer die Frage von, was macht mich glücklich? Ich kann ja Dinge nur durchziehen, wenn ich Bock habe. Das ist so bisschen ja immer der große Verzweiflungssatz, den meine Mutter mit mir hatte schon früher. Weil ich kann nur Dinge, Spaß machen. Ich kann nur mit Menschen, die mir Spaß machen. Ich kann nur Arbeit, die mir Spaß macht. Es muss immer Dopamin dabei sein. Das liegt vielleicht auf jeden Fall auch am ADHS. Aber es ist auch einfach eine Lebenshaltung, Lebenseinstellung von mir. Und deswegen dreht sich sehr viel rund meine Lebensfragen, rund ⁓ was tut mir gerade gut, was brauche ich gerade, wo will ich gerade hin. Und rund ums Bemerkend von, was tut mir nicht gut, was fühlt sich nicht gut an, was muss weg. So.
Maria Schalo: Das ist ganz schön viel Bewegung. Also eigentlich nur Bewegung. Hast du das manchmal, dass du...
Maria Schalo: immer im Sinne des ... ja.
Maria Schalo: Was wollte ich gerade fragen? Achso. Genau, wenn das so bei dir ist. Hast du manchmal den Drang irgendwo auch einfach mal... Ich weiß gar nicht, wie ich sagen soll. Einfach mal irgendwas gut sein zu lassen.
Maria Schalo: Ganz schön viel Bewegung, hast du gesagt. Das ist kein Konzept, was ich greifen könnte. Also wenn es mir egal ist, aber dann ist es mir halt auch egal. Also dann lasse ich es nicht gut sein, es ist mir egal. Aber sobald etwas Bedeutung für mich hat...
Maria Schalo: Das ist kein Konzept.
Maria Schalo: Etwas oder jemand.
Maria Schalo: Alright, jetzt kannst du ja leider keine Karte ziehen. Aber ich mach das. Weißt du was? Du musst mir die einfach vorlesen. Ich glaube nämlich, das hier ist heute meine Karte.
Maria Schalo: Wer von uns hätte wohl die beste Chance, mit seiner oder ihrer Lebensgeschichte einen Oscar zu gewinnen?
Maria Schalo: Yo! Ich glaube, ich... Ich glaube, ich... Ich glaube, all meine Lebensbereiche, könntest du, wenn du da Bock drauf hättest, äh, da könntest du die richtig mit wenig ausschmücken, aber mit sehr theatralischer Darstellung, kannst du da... Du kannst schon was basteln. Je nachdem, wo du anfangen und aufhören willst, aber...
Maria Schalo: Ja, ich glaube auch. Bin ich mir sehr sicher. Wenn man das dann noch in eine andere Zeitepoche packen würde, wäre das irgendwie auch noch mal krasser.
Maria Schalo: ja, welche würde da hinpassen?
Maria Schalo: Entweder so krass in die Zukunft, so was Sci-Fi-mäßiges irgendwie. könnte ich mir total was drunter vorstellen. Wenn man so bisschen abwandeln würde. Oder halt so Mittelalter oder so was. Oder Sturm und Drang, Romantik vielleicht da.
Maria Schalo: Da sind wir wieder. Der junge Werther. Wusstest du, dass das in meiner Tinder-Bio steht?
Maria Schalo: Was steht in deiner Tinder-Bio?
Maria Schalo: Du hast bei Tinder doch immer so halbe Sätze, die du dann, dich vorzustellen, einfach beendest.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Und ich glaube, da steht so was drin wie... Wenn du deinem Leben einen Titel geben würdest, dann wäre es... Und da habe ich drin zu stehen... Wie der junge Werther seine Leiden fand und sich für eine Arschbombe in ihre Mitte entschied. nee. Und vorher noch Burger und Proteinpulver. Dann Bindestrich, dann den Rest. Und in Klammern Arbeitstitel. Ich finde eine Schweinerei, dass mich da noch niemand drauf angesprochen hat.
Maria Schalo: Ich sag dir ganz ehrlich, wenn ich dein Profil irgendwo mal finde, wir sind ja fast überall gleich angemeldet und manchmal finde ich dich ja dann halt auch irgendwo, dann denke ich halt auch jedes Mal so, ich würde dich sofort wieder super liken, super matchen, dir direkt schreiben wie beim ersten Mal. So, ich bin schon verknallt. Das ist jetzt mein Datevorschlag. Und wann heiraten wir?
Maria Schalo: Mhm. Hab ich gerade erst kurz hier vor der Aufnahme jemandem im Personal Training erzählt. Da war es nämlich das Thema Online Dating. Und sie fragte, wie lange ich eigentlich auf der Plattform war, bevor ich damals Maria da getroffen habe. Da habe gesagt, ja auch zwei Wochen. Puh, was? Das war auch schon auf Empfehlung. Warst du damals noch auf anderen Plattformen unterwegs? Warst du da auch so weit verteilt?
Maria Schalo: Wie immer, ich habe die immer gleichen sechs oder acht Plattformen, die ich schon immer mal mehr, mal weniger bespiele.
Maria Schalo: Okay.
Maria Schalo: Und damals war es halt mehr OK Cupid.
Maria Schalo: Ja, dann noch! Ah ja, dann noch krasser. das gerade noch so? Bist du da gerade auch noch?
Maria Schalo: Im Moment ist es nur Joyce und Tinder.
Maria Schalo: weil du gerade eher so einen Hang dazu hast oder weil es besser funktioniert im Moment.
Maria Schalo: Weil es besser funktioniert, ja, weil da grad einfach die besseren Menschen mir über den Weg laufen. Wobei bei Tinder, würde ich das jetzt gar nicht mal so sagen, bei Tinder sind die Menschen halt potenziell ein bisschen schöner, habe ich das Gefühl. Und auf Joyce, ähm, das klingt jetzt vielleicht blöd, aber findet man tendenziell mehr Inhalt. Dadurch, dass du dir da richtig so, wie so ein Facebook-Profil anlegst, richtig einen Text schreiben kannst, eine ganzen...
Maria Schalo: Mhm. Nein. Mmh.
Maria Schalo: Da kommt halt doch schon mehr Persönlichkeit bei rum, obwohl die Überschrift ja eigentlich Sex ist, als es auf so einer Dating-App mit 250 Zeichen der Fall ist.
Maria Schalo: Nachdem man dann die ganzen Ulrichs aussortiert hat.
Maria Schalo: Ja klar, ist ja immer das Problem.
Maria Schalo: Okay, all right. Also, ich krieg den Film oder die Serie. Du darfst jetzt nochmal sagen, worüber du eigentlich heute reden wolltest.
Maria Schalo: Wir machen heute Science-backed, Mythbusting. Ich bin über ein Instagram-Profil gestoßen, Dr. Max Butterfield. Und Dr. Max Butterfield macht, ähm, ja, Forschung zum Thema, wie sind Menschen glücklich, wie funktionieren Beziehungen, was machen Männer, was machen Frauen, also Sozialforschung, Soziologe, ich weiß gar nicht genau, worin der promoviert hat, weil ich mir immer nur seine kleinen ...
Maria Schalo: Geil.
Maria Schalo: Videos angucken, dann immer ein Max Butterfield, Dr. Max Butterfield, das ist immer so sein Signature-Move, dass er so an die Kamera geht und der fuckt sich halt ab über Influencer. Das heißt, die erste Sequenz von seinem Video ist immer irgendein, habe ich halt bei, irgendein Mythos, wie zum Beispiel der erste Mythos, den wir gleich zusammen klären werden. Moment.
Maria Schalo: Hm. Klar.
Maria Schalo: eine Sache die zu unserer Beziehung gerade sehr gut passt, ist der Mythos, man sollte nie wütend ins Bett gehen.
Maria Schalo: Ja. Ja? Woher stammt er denn eigentlich?
Maria Schalo: So, genau, die Behauptung ist, Konflikte müssen vor dem Schlafengehen gelöst werden, sonst verstärkt sich die Wut. Was sagst du denn dazu, Tobias, bevor ich sag, was die Forschung dazu sagt?
Maria Schalo: Mhm. Nee, bei mir verstärkt sich meistens die Wut, wenn wir weiterstreiten.
Maria Schalo: Das klingt immer für mich so, als ob ich einfach unfähig wäre, dich zu beruhigen. Was glaubst bin ich unfähig, dich zu beruhigen oder bist du unfähig, dich zu beruhigen?
Maria Schalo: Nee, ich bin unfähig, in dieser Art von Verbindung zu beruhigen und den Schalter zum Umlegen zu finden. Ich ist auch weniger ein Schalter, sondern es ist mehr ein Regler.
Maria Schalo: Das macht ganz viel mit mir, weißt du das? Ja, ja, ja. Das macht aber ganz viel mit mir, weil ich so sehr daran glaube, dass ich total in der Lage dazu bin, Co zu regulieren. Und das ist ganz, ganz schwierig für mich, oftmals immer noch zu akzeptieren, dass du jemand bist, der, bevor er Co regulieren kann, sich selbst regulieren muss.
Maria Schalo: Mmh. Ja, also kannst du auf jeden Fall. Also ich glaube, ich habe auch noch niemanden getroffen, der das besser mit mir gekonnt hätte. Aber mein Teil, ja.
Maria Schalo: Das höre ich gerne, aber es ist immer noch absolute Rotze.
Maria Schalo: Aber mein Teil bleibt ja trotzdem so. Aber...
Maria Schalo: Ja, wie ist denn das für dich? Also, ich hatte, bevor ich mit dir... ⁓ ja, sorry.
Maria Schalo: Aber, also wenn du mich fragst, ich weiß das ja aber einfach von mir, dass das so ist. dass das, selbst wenn ich die Co-Regulation mehr zulasse, oder es kommt ja auch ganz auf die Situation an, Nehm ich aber trotzdem noch dieses Aufgeladensein und diese Aufregung, die bleibt ja trotzdem.
Maria Schalo: Ja gut, die ist bei uns genetisch mit der MAO die wir beide haben. Also wir haben beide das Gen, super, superdoll Noradrenalin schießt in unseren Körper und Adrenalin. Und dann aber richtig langsam abbaut. Also wir haben beide, dass das Adrenalin richtig lange im Körper bleibt und man also die ganze Zeit auch diese körperliche Erscheinung hat von fight Deswegen heißt dieser Podcast auch Beziehung mit Wutproblem. Weil wir haben beide.
Maria Schalo: Geil.
Maria Schalo: tatsächlich eine körperlich unterstrichene Aggressionsthematik. So. Mao-A ist eigentlich was, was Männer eher haben. Ist ganz selten, dass Frauen eine slow Mao-A haben. So hat es meine Ärztin mir zumindest erklärt. Shoutout Dr. Simone Koch, die hat auch einen Genetikkurs draußen für alle, die das so interessiert, was man da so machen kann. Hängt auch viel mit Gesundheit zusammen. Ja. Und wie ist denn das für dich aber? Weil bevor ich mit dir zusammenkam, hat ... war ich auf jeden Fall genau das, auch mit meinen Beziehungen davor, war immer, okay, wir gehen nicht schlafen, bevor wir nicht irgendwie ein gutes Gefühl wieder miteinander haben, eine Harmonie hergestellt, würde ich jetzt mal sagen. Und du hast mich komplett davor sozusagen, oder da reingeworfen, reingezwungen schon, aufgrund eben dieser Geschichte mit dir, dass wir manchmal wütend schlafen gehen, dass wir manchmal auch dann getrennt schlafen.
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: weil es für einen oder beide unmöglich ist, wieder so eine erzwungene Nähe hinzukriegen. Was macht das mit dir? Was hast du für Gedanken dazu?
Maria Schalo: Also es fühlt sich so oder so scheiße an. weißt du, dass es wirklich so ist, dass wir gar nicht vorangekommen sind und dass der Konflikt komplett unbearbeitet da steht. Also das findet ja nicht statt. Also das ist ja immer eine Sache von ... Ich merke gerade nicht, naja bei dir gab es das auch schon mal, dass du einfach an der Stelle nicht so weitermachen konntest. Ja bei mir aber halt auch, bei mir auch sehr wahrscheinlich. Na ja und da... Da sind wir ja nur auch angekommen, weil wir schon Schritte gegangen sind zusammen. und den Konflikt ausgetragen haben. Und da es ja bei uns meistens so ist, dass der Konflikt, egal wie viel Aufregung da ist, und egal wie viel manchmal auch Humbug man da von sich gibt oder wie doll da ein Anteil am Ruder ist und nicht das selbst, ist das schon immer trotzdem inhaltsvoll. Und dadurch merke ich zumindest, dass ja auch immer hier gerade was passieren soll und dass du Also ganz weit weg bist von, du bist da einfach nur, also bist da einfach nur gerade mit einem Vorschlaghammer unterwegs. Und eigentlich ist es nur zerstörerisch. Es ist ganz weit weg davon. Und deswegen ist auch... Ja.
Maria Schalo: Das war ich Mitte 20, würde ich sagen. Mitte 20 war ich wirklich richtig gut darin.
Maria Schalo: Ja, und weil das so ist, dass immer irgendwie in unseren Konflikten Inhalt mitschwingt und immer irgendwie das Gefühl vermittelt wird von schon alleine, ja wir streiten, wir wissen, dass dieser Konflikt hier gerade ausgetragen werden muss auch. Es ist für mich halt auch eine ganz logische Folge, das unter dieser Prämisse, dass es dann ein reines kapazitäres Thema ist, was hier gerade geht. alleine wann tun wir das? Bei mir ist es jetzt schon auch ganz schlimm, dass ich dann schon immer dieser... es brennt mir dann so richtig auf den Nägeln schon, wenn wir Abends- oder Nachtskonflikt haben, weil dann wird die Nacht immer kürzer und dann ist das auch noch mal eine Sache, die noch mehr mit reindrückt und so weiter. Ja, und deswegen... Also wir tragen den aus und ich glaube, ich könnte nicht gut... Ich könnte nach dem Mythos nicht gut einfach so schlafen gehen, wenn ich mir nicht komplett sicher wäre, dass wir das schaffen. Also ich könnte den Konflikt auch nicht unterbrechen, wenn ich da ängstlich wäre und eigentlich nur Fragezeichen in mir hätte, ob wir das hier hinkriegen. Ich bin mir sehr sicher, dass wir das hinkriegen. Nur deswegen kann ich überhaupt unterbrechen.
Maria Schalo: Ich glaube, ist auch einer der größten Punkte, warum alle Menschen mit so einem anxious Attachment auch aufschreien und sagen, wie, das ist ein Mythos. Nee, also das kann ich nicht. Wir können nicht wütend schlafen gehen, weil ich bin mir ja unserer Bindung nicht sicher in Konflikt. Und ich bin mir auch unserer Bindung super sicher in Konflikt. Mittlerweile seit du auch deine vermeidenden Anteile, also unser Konflikt hat sich ja auch krass krass entwickelt, dazu, dass du ja auch
Maria Schalo: Ja, ja genau. Mhm.
Maria Schalo: Zumindest mittlerweile auch sagen, was in dir vorgeht. Und mir damit Sicherheit geben kann, wenn ich weiß, ach so, das fuckt dich gerade ab. Oder da hängst du gerade noch. das brauchst du jetzt grad. Dann reicht mir das völlig. Ich glaub, das ist so das Ding. Die Forschung sagt, Schlafmangel verstärkt negative Gefühle. Die Psychologin Amy Gordon berichtet, dass Menschen nach einer schlechten Nacht eher streiten und weniger Mitgefühl für den Partner haben.
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: Ich hab fünf Stunden geschlafen die Nacht davor, bevor wir dann gestern Abend... Pass auf, geht weiter. Paare, die müde sind, können Probleme schlechter lösen und interpretieren das Verhalten des anderen negativer. Ich bei uns ist gestern dann einmal so um 0.15 komplett noch mal eskaliert. War auch dumm von uns. Wissenschaft sagt nein. So, ne? Geht schlafen. Eine längere Diskussion spät nachts kann den Konflikt eskalieren.
Maria Schalo: Geht schlafen, verdammt. Das bringt hier alles gar nichts mehr, genau.
Maria Schalo: Die Psychologin Sabrina Romanoff rät daher bei intensiver Wut, eine Pause einzulegen und das Gespräch nach einer guten Nacht oder nach einer Pause fortzusetzen. Das ist das Problem, Anxious-menschen, aber kommst du zu mir zurück, wir hier pausieren? Liebst du mich überhaupt, wenn wir streiten? Das ist dann superschwierig, weil die Angst einsetzt, dass Beziehung abbricht. Nie wütend ins Bett gehen ist keine allgemeingüttige Regel. Manchmal schlafen die bessere Lösung.
Maria Schalo: Genau, glaube... So, jetzt seid ihr Zuhörer mal wieder dran. Ich glaube nämlich... Das ist ja schön und gut, das zu wissen. Ich glaube, das müssen erst mal aber eure potenziellen Streitpartner, wenn es auch die romantischen Partner sind oder mit wem ihr auch immer öfter mal streitet, die müssen das aber auch wissen. Die müssen auch diesen Hintergrund wissen. Weil ich glaube, wir stoßen sonst ganz schnell an diese Grenze von... Es wird ja gerne auch mal abgetan. Also habe ich selber schon ganz oft erlebt, wie... Also wenn ich den Vorschlag dann gemacht habe, dass das dann ein Flüchten ist. Aber ich glaube, das muss man vorher mal abgesprochen haben, dass das potenziell für beide eine Option sein kann. Damit man es dann...
Maria Schalo: Ja, auf jeden Fall. Aber das ist, ja, und das ist wie gesagt, ja, das ist wie gesagt einfach auch dieser anxious...
Maria Schalo: Ja genau, aber das meine ich ja. Also da überhaupt was dran zu verändern oder ⁓ überhaupt diese Option mal hinzulegen, dann muss die vorher klar sein. das reicht jetzt nicht, wenn das einer weiß, das hier bei uns gehört hat oder selber schon mal gelesen hat und dann einfach weiß, statistisch bringt das hier nichts mehr, dann mache ich jetzt mal einen Vorschlag zum Abbrechen.
Maria Schalo: Attachments Style. Und gleichzeitig wissen wir ja auch, dass Beziehungszufriedenheit damit zusammenhängt, wie schnell Repair gemacht wird. Also wie schnell wir reparieren. Auch da sagt die Wissenschaft, je schneller desto besser, aber am besten sind die Paare, die binnen sieben Minuten wieder repariert haben. Sieben Minuten nach Konflikt. Ich glaube, wir sind bei Stunde 14 gerade. Also kurz vor Trennung mein Herz. Pass auf, ich würde gerne ein paar mehr Mythen schaffen. Hast du Bock, dass wir weitermachen? Mythos.
Maria Schalo: Hau mal rein. Auch mal rein. Warte.
Maria Schalo: Männer und Frauen können nicht befreundet sein.
Maria Schalo: Eeeew.
Maria Schalo: Ja, die Behauptung ist, heterosexuelle Männer und Frauen können keine platonischen Freundschaften führen, weil immer sexuelle und oder romantische Gefühle im Spiel sind. Wie ist das bei dir? Warst du schon mal mit Frauen, von den Frauen nur? Okay, warst du schon mal, warst du schon mal verliebt in eine Freundin von dir?
Maria Schalo: Ich Absolut, aber nur von den Frauen.
Maria Schalo: Ich glaube, das ist gelogen, weil soweit ich weiß, bist du mit Freundinnen von dir zusammengekommen oder nicht?
Maria Schalo: die weiß, bin ich mit Freunden mit mir zusammengekommen.
Maria Schalo: Warst nicht mit der Mutter deines Kindes befreundet, bevor ihr zusammengekommen seid?
Maria Schalo: nee, hatten keine tiefe Freundschaft vorher. Also, wir kannten uns als vorher, Ja.
Maria Schalo: Ach so. ja, okay. Dann hatte ich das falsch abgespeichert. Na gut, ich dachte jetzt, I catch you. Ich dachte jetzt, jetzt kriege ich ihn. Siehst du, du auch so einer. Okay, gut. Ich wollte schon sagen, schade, aber finde ich halt gut. Ja, sag.
Maria Schalo: Nee, ist nicht so. Ja. Ne, ich hatte, also ich hatte so in verschiedenen Lebensphasen hatte ich immer mal Also eine Freundin, die auch länger da war. Jetzt gerade habe ich auch eine gute Freundin, die da ist. Und ehrlich gesagt, kennst du ja mein Ding dazu. Ich hätte auch gerne eine weitere Freundin, weil die Freundin, die ich habe, die wohnt halt viel zu weit weg, so wie es irgendwie fast mit allen von meinen Bekanntschaften ist, dass die irgendwie einfach alle viel zu weit weg irgendwas zu tun haben oder da wohnen oder ständig pendeln und sind alle nicht so greifbar. Ja und... ⁓ ich... Die mochte ich alle, alle sehr sehr doll, aber irgendwie... War das... Das ist auch spannend eigentlich, weil all diese Personen, die habe ich bisher auch absolut als sexuelle Wesen wahrgenommen. Und die sich auch. Und irgendwie ging es aber trotzdem. Also was heißt trotzdem? Ich gehe jetzt auf den Mythos ein einfach. Trotz dieses Mythos sozusagen, dass das ja eigentlich gar nicht gehen darf. Ist jetzt aber auch wieder nur meine Geschichte und ich glaube, einfach aus Erfahrung und von vielen Geschichten, die ich schon gehört habe, ist da ziemlich doll viel dran. Ich glaube, gerade bei Männern ist es ganz oft so, dass da irgendwie einfach so eine gewisse Spannung herrscht da immer.
Maria Schalo: Gerade bei Männern, da wäre ich auch genau bei dir. Ich hab einige Freundinnen. Ich bin selber eine Frau, sagt, ey, ich find das so scheiße, dass ich irgendwie keinen engen männlichen Kumpel hab einfach. Weil das immer irgendwie am Ende komisch geworden ist. Oder dann tatsächlich rauskam so, ja, eigentlich hab ich nur gewartet, bis du auch auf mich stehst oder so. ich da mal rankomme. Das beschreiben viele Frauen im Internet, viele Frauen aus meinem Umfeld. Und ich würde auch sagen, dass das bis zu einem gewissen Grad normal ist, weil die Foundation jeder guten Beziehung ist Freundschaft. Also Beziehungen bilden sich über Zeit, müssen aufgebaut werden und da bildet sich dann eben üblicherweise auch eine Freundschaft. Deswegen finde ich es jetzt auch erstmal gar nicht abwegig, dass aus Freundschaft heraus romantische Beziehungen entstehen können. Diese grundsätzliche Geschichte mit Männer und Frauen können nicht befreundet sein. Glaube ich trotzdem ist ein Mythos mit realer Bewandtnis. Und Problem glaube ich auch, sind die Männer. Also mein Take dazu ist, ich glaube Männer sehen Frauen ganz oft nicht als Menschen. Sondern als wandelnde Masturbationshilfe. Das ist ja schon ganz oft mein Take. Männer sehen Frauen eben als Sexobjekte sexualisieren.
Maria Schalo: ⁓ mhm.
Maria Schalo: sehen da wenig die Persönlichkeit, sind da wenig mit der... Besonders bei Frauen, vielleicht... Wenn das hier so dieses klassisch sexistische Frauen sind jetzt wieder super, alle Frauen sind super emotionsbetont und da können ja Männer nicht mit und so, keine Ahnung. Wenn wir uns in diesen sehr stereotypen, patriarchalen Rollenbildern bewegen. Und dann glaube ich, machen Männer sich das einfach selber, das Leben schwer. Wir reden hier immer wieder von einer Male-Loneliness-Epidemic und dabei sind Männer einfach nur einsam. Weil sie nicht in der Lage sind, Beziehungen zu bilden. So, und dazu gehören auch Freundschaften. Ja, und das ist mein Hot Take dazu, dass Männer einfach mit Frauen nicht befreundet sein können, weil Männer haben eh schon kein Konzept von ... Die allermeisten Frauen, ich kenne, ich bin selber so eine Frau, ich weiß viel zu viel über die süße Kellnerin im Café. Ich hab Beziehungen mit Menschen, wo man sagt, was ist das für eine Art Beziehung? Mit meiner Fleischerei-Fachverkäuferin bin ich auf du und wie war's Wochenende?
Maria Schalo: Yo!
Maria Schalo: Ich weiß wirklich jedes Traumata meiner Friseurin, das sind nicht Freundinnen von mir unbedingt, aber ich habe mit denen verschiedene Arten von sehr divers gelebten Beziehungskonstrukten mit schon tiefer Bindung irgendwie, tiefer tiefen Verbundensein. Ich sehe das bei Männern nicht. Ich sehe das bei Männern ja nicht mal, wenn die sagen würden, sie sind beste Freunde.
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: vielen Männern. Und dann geht das natürlich erst recht nicht. Ich erlebe das auch im Coaching, wenn Beziehungen sich trennen und die bleiben aber Eltern, obviously, weil du kannst ja das Kind jetzt nicht mehr nachträglich irgendwo rinschieben, ist ja da. Eltern bleibt man. Und oftmals ist es die Frau, die gegenüber dem Mann noch eine Liebe fühlt, weil er ist ja der Papa der Kinder und dann... ist die irgendwo liebevoll mit ihm, weil sie will, dass es ihm gut geht. Sie kümmert sich irgendwie Dinge. Und er rafft nicht, dass die trotzdem getrennt sind. Er rafft nicht, aber wieso hast du noch Liebe für mich? Ja, Brudi, weil das eine andere Art von Liebe. Und das erlebe ich zumindest im Coaching, dass das ganz schwer zu halten und aushaltbar ist und zu interpretieren. Und irgendwie auch, ist natürlich auch verwirrend irgendwie, ne? Welche Form von Liebe haben wir jetzt und was ist, wie gestalten wir die Beziehung daraus? Aber das ist halt mein take. Also diese emotionale Analphabetisierung von Männern, glaube ich, ist wieder mal das Problem. Und dann will ich gar nicht nur auf Männern rumhacken, ich kenn auch viel zu viele Frauen, die auch Männer so ... als ... Du brauchst einen Mann, damit du wertvoll bist. Ich brauch eine Beziehung. Du bist nur eine gute Frau, wenn ein Mann dich auch gut findet. Ne? Male gaze Dieser ... Leben für den männlichen Blick sozusagen, für die männliche Bestätigung. Auch wieder Opfer vom Patriarchat. Aber das kommt dann so zusammen. So ein Mann, der sich sowieso nicht gut auskennt mit Beziehungen und wie unterschiedlich die sein können und wie tief und wie man die gestalten kann. Und so eine Frau, sagt, ist mir auch sowieso ganz wichtig, dass ich einen Mann habe, weil sonst bin ich ja nichts wert in dieser Gesellschaft.
Maria Schalo: Das mischt sich dann irgendwie auch noch so komisch mit der monogramen Prägung. Wenn wir das jetzt nochmal so mit reinnehmen, also das alles, was du gerade gesagt hast, jetzt mischen wir das aber nochmal. Was gibt es dann eine Chance für eine Frau? Also entweder ist sie dann in Beziehung, aus welchen Gründen auch immer oder zumindest einfach erstmal nicht Single. Also die Beziehung entwickelt sich ja dann, im besten Fall.
Maria Schalo: ja, das...
Maria Schalo: Aber vielleicht ist es auch erstmal das, was du gesagt hast, ist vielleicht auch ein Motivator, ist halt dieser Male-Gaze. Und dann sind sozusagen, dann bleiben irgendwie Frauen vielleicht deswegen schon mal ein bisschen weniger übrig. Also das trifft ja jetzt lange nicht auf alle zu, aber die potentiell irgendwie auf dem Freundschaftsmarkt, würde ich jetzt mal sozusagen einfach mal betiteln sind. Und selbst wenn die dann noch, weil kommt die monogamen Prägung dazu, dann ist es sowieso komisch, wenn die sich dann noch mit Männern trifft, einfach mal Tischtennis zu spielen oder so.
Maria Schalo: Richtig, Das ist halt die Mononormativität. Das darf dann auch nur einen Mann in deinem Leben geben. Ja, das ist es eben.
Maria Schalo: Das ist alles so eine ganz komische Mischung, wo ich mir denke, ich wollte doch nur Tischtennis mit dir spielen gehen.
Maria Schalo: Und haben wir nicht alle schon mal jemanden kennengelernt, wo man sagen würde, ich stehe ja auch auf Männer und auf Frauen und trotzdem bin ich nicht mit jedem Mann und jeder Frau zusammen? Weil du lernst ja Menschen manchmal auch kennen und merkst, ach Gott, nö, find ik jetzt nicht so geil deine Persönlichkeit. Und wir haben jetzt auch nicht 100 %ig denselben Humor oder die gleichen Werte, da kommen wir gleich auch noch drauf zum Thema Mythos. Ich würde mal sagen, was die Forschung sagt.
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: Die Sozialpsychologin April Blazki-Redchack befragte hunderte Männer und Frauen zu ihren gegengeschlechtlichen Freundschaften. Sie fand, dass Männer deutlich häufiger sexuelles Interesse an ihren Freundinnen verspüren und oft glauben, diese würden dasselbe empfinden, während Frauen die Freundschaft eher als platonisch sehen. Trotzdem gaben beide Geschlechter an, solche Freundschaften als wertvoll zu empfinden. Eine Analyse in The Economist zeigt, dass Cross-Sex-Freundschaften, also gegengeschlechtliche Freundschaften,
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: in Ländern mit hoher Geschlechtergleichheit verbreiteter sind. Männer finden ihre Freundinnen zwar häufiger attraktiv, sehen sie aber dennoch als Freunde. Und da sehe ich komplett die Bestätigung darin, dass Männer einfach Frauen als Objekt sehen. Als du dienst mir und meiner Lusterfüllung oder meiner Beziehungserfüllung oder was auch immer ich mir da vorstelle. Und dass das einfach ein Zeichen davon ist, dass wir so eine Geschlechterungleichheit haben. Und der letzte Punkt ist, Psychologinnen betonen, dass platonische Freundschaften möglich sind, wenn beide ihre Grenzen kennen und offen über Gefühle sprechen.
Maria Schalo: So, jetzt haben wir ja schon, was war es, Folge 5 oder so? Gerne nochmal reinhören. Freundebumsen. Da haben wir ja auch schon mal richtig doll, wir ja schon mal richtig tief eingestiegen in diese Thematik. Wo sind denn eigentlich die Grenzen? Machen diese Grenzen denn eigentlich Sinn? Und ich glaube, das ist auch gar nicht so leicht letztendlich. Also es ist ja völlig egal. Also für mich eigentlich Eigentlich ist es, glaube ich, gar nicht mal so wichtig, also diese Befragung gut und schön, das mal so als Ist-Zustand mal rauszufinden und da vielleicht mal eine Statistik auch zu machen. Und eine Statistik von so einem hochdynamischen Gebilde oder von so hochdynamischen Konzept zu machen, da ist auch wieder fast ein bisschen hinfällig, glaube ich. Da steckt ja einfach so viel Bewegung drin, wie sich diese diese Beziehungen, die da vielleicht schon bestehen oder wie sie vielleicht bestehen könnten, wie die sich entwickeln könnten. So in alle Richtungen.
Maria Schalo: und sollten.
Maria Schalo: Ja, sollten. Oder auch nicht. Ich meine jetzt nur von dem Status, man miteinander hat, wie platonische Freunde. Weißt du, nur das meine ich. Klar, die Beziehung entwickelt sich, aber nicht unbedingt ein Moduswechsel. Aber es ist halt durchaus möglich und es ist auch durchaus möglich mit jemandem, der zum Zeitpunkt der Befragung komplett davon ausgegangen ist, ich sehe das hier ganz platonisch. Ja, vielleicht morgen nicht mehr. Mein Gott. aber ich frage mich auch ein bisschen, warum so drauf fest nageln? Also so auf diesen Wert an sich oder auf diesen Mythos an sich. Weiß ich nicht. Das ist viel zu doll. Also ist auch hier wieder, so wie in romantischer Beziehung, diese Stabilität, die wir uns mit einem Status oder mit einem Titel geben, die glaube ich einfach nicht. Also sie ist da, sie ist real. Wir halten uns aber daran fest und damit blenden wir auch wieder irgendwie das aus, was hier gerade zwischen uns passiert oder was sich hier zwischen uns entwickelt.
Maria Schalo: Mhm. Mhm.
Maria Schalo: Und ich glaube, wir könnten einfach sagen, wir haben das weiterhin in der Hand. Wir haben diesen hochdynamischen Prozess in der Hand und können Verbindungen daraus schöpfen, weiterhin einfach ehrlich miteinander zu sein. Und dann ist es Freundschaft oder nicht. Aber irgendwie, glaube ich, das für mich eine andere Art von Stabilität, als dieses Kartenhaus einfach die ganze Zeit aufrechtzuhalten.
Maria Schalo: Nächster Mythos
Maria Schalo: Yo!
Maria Schalo: Achtung, Achtung! Es folgt Werbung. Tobi, ich weiß nicht, wie ich den Leuten das erklären soll. Was meinst du? Alle reden ja über ETF-Sparpläne. Ja, schon mal von gehört. Der hat noch Bickel am Mund, aber redet auf YouTube darüber, dass jeder ETFs machen soll zur Altersvorsorge. Klingt nicht so gut oder profihaft. Das habe ich jetzt schon auch durchklingen lassen mit meiner Betonung. Das ist eine richtig dumme Idee. Weißt du warum? Warum denn? Es gibt so etwas, das nennt sich rückwirkende Rechtsprechung. Schon mal gehört? Noch nie. Hast schon mal davon gehört, dass Versicherungsverträge bis 2005 steuerfrei sind? Das schon. Das ist mir komplett geläufig. Echt wirkt gar nicht so grad. Aber ich nehm's mal. Das liegt da dran, dass keine rückwirkende Rechtsprechung gibt in dem Bereich. Was bedeutet das? Es gab eine Gesetzesänderung und Erstverträge seit 2005 müssen besteuert werden. Aber die von davor bleiben davon nicht angetastet. Aber die von davor bleiben davon unangetastet. So, was hat das jetzt mit deinen ETF-Sparplänen zu tun? Die haben rückwirkende Rechtsprechung. Jetzt gerade überlegt sich unser kleiner Freddy Boy, der Typ, der hier Deutschland regiert. Du, wäre doch eine ganz lustige Idee, wenn wir ETF-Sparpläne nicht nur besteuern, muss auch noch Rentenkassenbeiträge zahlen. da freue ich mich ja richtig, als jemand, bisher nett gespart hat. Absolut. Und das weitermachen möchte. Das heißt, Ende bleibt weniger für dich übrig. Aber was mache ich denn jetzt damit? Na, man sollte diese ETF-Sparpläne eben ... mit der rückwirkenden Rechtsprechung belegen. weißt du was? Das ist mir viel zu kompliziert. Ja, pass auf. Kannst du mir da helfen? Das ist Sinn von dieser Werbung, mein Schatz. Wunderbar, wenn diese Frage jetzt bei dir aufkam. Mein Link zur kostenlosen und unverbindlichen Erstberatung findest du bei Instagram. In meinem Linktree. Geil. Dann mach ich mal direkt einen Termin. Wunderbar.
Maria Schalo: Werbung Ende.
Maria Schalo: Gegensätze ziehen sich an. Die Behauptung ist, Menschen mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften passen am besten zusammen, denn sie ergänzen einander, Gegensätze ziehen sich an.
Maria Schalo: Ja, kann sein. Macht für mich komplett Sinn.
Maria Schalo: Einfach, einfach ja, nein?
Maria Schalo: im Sinne von wenn wir ausreichend Überschneidungen haben.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Ich glaube, wenn wir in sehr, sehr wenigen Grundwerten übereinstimmen, dann kann es sehr beflügelnd sein, wenn jeder ganz viele bunte verschiedene Sachen in so eine Beziehung mit reinbringt. ist aber diese grundlegende Überschneidung gar nicht da, dann finde ich es auch voll komisch, was du da alles anders machst als ich.
Maria Schalo: kann das halt komplett nachvollziehen, weil ich finde halt Menschen, die sehr gegensätzlich zu mir sind, einfach super spannend. Ich habe ja, ich brauche eine hohe Erregung, also tatsächlich einfach einen hohen Impuls, finde ja Harmonie und Gleich. Ich brauche das, weiß ich heute, für mein Nervensystem und so, aber ich finde es ja kotzenlangweilig, also gar keinen Bock. Lieber regelmäßig Reibung und Konflikt und Missverständnis und ja, Wachstum, Wachstum, bla bla bla. Ähm, insofern, ja, cool. Aber ich hab deshalb auch, glaub ich, unter Umständen eine hohe Beziehungsausfallquote. Weil wenn das zu doll wird mit den Unterschieden und wenn grade in Wertesystemen, würd ich sagen, die Unterschiede dann zu doll sind, so Lebensstil und Wertesystem, natürlich auch in Fähigkeiten, dann ist halt einfach Beziehung nicht ... Also kann sein, Gegensätze ziehen sich an. Ja, dass die sich anziehen, aber das Beziehung, glaube ich, wird eher schwerer durch Gegensätzlichkeiten. Na, wie geil ist denn das, wenn man so... Ist auch langweilig, deswegen, ist auch sehr langweilig, wenn man da immer große Gleichheit hat, aber für Beziehung ist ja super stabil. Mal gucken, was die Forschung sagt. Eine Auswertung von Partnerstudien zeigt, dass Paare sich in fast allen Eigenschaften ähneln. Ob Religiosität, politische Einstellung oder Lebensstil, Partner teilen etwa 90 % ihrer Merkmale. Unterschiede können kurzfristig aufregend wirken, führen langfristig aber häufiger zu Konflikten. Die amerikanische Psychiaterin Christine Adams weiß daraufhin, dass das Konzept jemanden zu suchen, der einen ergänzt, irrational ist. Paare mit entgegengesetzten Persönlichkeitszügen erleben oft mehr Streit und fühlen sich nicht ausgeglichen. Langfristig stabile Beziehungen basieren auf gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamen Zielen. Schön.
Maria Schalo: So. Ja, genau. Und auch hier wieder. Was erwarte ich denn von dieser Partnerschaft? Ich bin da bisschen vorsichtig, dass das einfach so... Also auch diese Aussagen, die da gerade getätigt werden, die irgendwie mit positiv oder negativ zu bewerten oder überhaupt irgendwie einzuordnen, weil... Ja, bin ich in Partnerschaft, weil ich... Weil ich ein bisschen Strohbo brauche. dann ist es doch perfekt. Ist das, weil ich so ein Dopaminjunkie bin? Ja, gib ihm. Fühlst du dich dann damit ausgeglichen? Das ist eine andere Frage. Aber möglicherweise ja. Je nach Konstitution und Position auf dem Neurodiversitäts... Regler und so weiter und so fort. Wenn ich jetzt mal wieder einfach nur auf der Suche bin nach einem Partner bis ans Lebensende, dann bin ich vielleicht auch tatsächlich mehr auf der Suche nach jemandem, der zu dieser Ausgeglichenheit führt und der zu Ruhe und Harmonie. Also das, was gerade gesagt wurde. Das, weniger Streit bedeutet, das, weniger Reibung bedeutet und das, was alles für Stabilität spricht. Nur so gehst du ja auch nicht rein. Also so geht ja keiner in die Beziehung rein. Man merkt es halt irgendwie so unterschwellig. Sagen wir mal, wir eigentlich... Versteht der andere mich einfach? Muss ich die Sachen einmal erklären oder fünfmal? Muss ich für den immer andere Worte finden als die, die mir gerade als erstes einfallen? Solche Sachen, sowas merkt man vielleicht so bisschen unterschwellig.
Maria Schalo: Mhm. man auch sehr oberschwellig, ich sagen. Das nicht sehr unterschwellig. Das merkst ja immer daran, dass dann Konflikte nur schlimmer werden, dass man sich nicht versteht. Und das haben wir ja auch ganz doll gestern gehabt zum Beispiel erst. Mythos Glückliche Paare streiten nicht Behauptung, in guten Beziehungen gibt es keine Konflikte oder laute Auseinandersetzungen.
Maria Schalo: Ist das so?
Maria Schalo: Wenn das stimmt, wir keine gute Beziehung auf jeden Fall.
Maria Schalo: Nee, haben wir eine ganz beschissene Beziehung. Gute Beziehung? Ja, die Antwort steckt eigentlich in den Mythen schon von vorher. Also in den verschiedenen Segmenten. Streiten wir, also für mich ist auch ganz krass, für mich sind inzwischen diese zwei Begriffe vollkommen anders konnotiert. Also wenn du mir mit Konflikt kommst, dann ist das für mich schon gar nicht mehr Streiten.
Maria Schalo: Mhm, das ist mal ...
Maria Schalo: Also du zum Beispiel benutzt das Wort Konflikt auch ganz gerne als Verb. Also du sagst dann, wir konflikten. Wir streiten klingt irgendwie für mich... Ich weiß gar nicht warum, aber hat sich so entwickelt bei mir. Es klingt für mich immer ein bisschen hohl und zerstörerisch. Und konflikten ist für mich immer der Weg zum... was besser machen, was heilen.
Maria Schalo: Wir konflikten, ja.
Maria Schalo: regulieren, weil ich endlich mal gesagt habe, was mich nervt und so weiter und so fort.
Maria Schalo: Gott, das ist so gut, wenn du endlich mal hinkriegst zu sagen, was dich nervt. Aber manchmal muss ich da vor ne Stunde halber labern. Das ist dann anstrengend. Für uns beide.
Maria Schalo: Ja, das nervt mich dann auch schon.
Maria Schalo: Ja, sag doch einfach von Anfang an. Glaubst du, also was heißt glaubst du? Denkst du wir streiten mehr oder wir konflikten mehr?
Maria Schalo: Yo! Ich glaube, wir konflikten viel mehr. So wie ich eingangs vorhin gesagt habe.
Maria Schalo: Was wäre denn Streiten für dich? doch, haben, bevor ich abgereist bin, wir gestritten. Da war ich so bisschen angespannt.
Maria Schalo: Ja, ich merke das immer genau an dem Punkt, wo eine ganz frustrierende Energie irgendwie bei beiden ist und es Und wenn sich das so anfühlt, als würde es nirgendwo hingehen. So richtig. Ja, weil dann sind wir immer in so sich wiederholenden Loops. Das führt dann zu noch mehr Frust und dann ist das so eine hässliche Spirale. Bis es entweder einer schafft, das zu erkennen und da mal bisschen Ruhe reinzubringen und wirklich auszubrechen, indem man sich ganz viel Mühe gibt mit dem Perspektivwechsel. oder indem es dann einmal richtig doll eskaliert, damit dann ein anderer das mitkriegt. Manchmal muss das Fass auch irgendwie scheinbar erst überschwappen, jedenfalls kenne ich das von uns so. Weil das ist dann einfach ein guter Marker für, ⁓ hier war es ja zu Ende. Und bis dahin war es so scheinbar aber irgendwie aushaltbar und dann hat man da irgendwie weiter gestritten und nicht konfliktet.
Maria Schalo: Hm. Ich hatte neulich eine Frage auf Instagram, da meinte eine Frau so, du sag mal, ist es normal, wir sehen uns super wenig und wenn wir uns sehen, dann machen wir auch nur Dinge, die Spaß machen zusammen, wir wohnen auch nicht zusammen und haben keine Kinder zusammen, wir streiten nie. Wo ich dann so meinte, ja Schatz, ihr habt keine Überschneidung und ihr streitet nicht, ist doch logisch. Also ich habe auch das Gefühl, je enger Menschen, wir machen Business zusammen, wir wohnen zusammen, teilweise erziehen wir ein Kind zusammen, das sind ja auch alles Konfliktfelder.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Die Art und Weise, wie wir Beziehungen leben, die Potenz auf, erhöht enorm die Potenz auf Verletzungen und auf Verletzlichkeiten. Und da würde ich halt sagen, also lebe mal mein Leben eine Woche und erlebe keine Konflikte. Viel Spaß an Personen mit einer schlechten Konfliktfähigkeit. Und gleichzeitig kommen dann eben so genetische Faktoren, finde ich auch immerhin, also finde ich nicht, das ist so, hinzu.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: wie schnell überreguliert dein Körper denn. Also ich habe ja nicht nur Slow-Mao, ich habe ja auch noch Slow-COMT. Also bei mir werden ja alle so Adrenalin, No-Adrenalin, das wird ja alles rausgeschossen und dann langsam abgebaut. Das heißt, ich habe auch eine krasse körperliche Übererregung. Dazu kommt dann einfach ein ziemlich ich bin ja jetzt auch nicht ganz dämlich. Also meine Synapsen sind relativ schnell am verschalten.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Ja, boop boop boop und dann hast du so einen Domino-Effekt. Ich glaube also, dass viel Konfliktpotenzial in der Beziehung einfach auch Persönlichkeit ist. Und natürlich aber auch viel Prägung und natürlich aber auch viel Skills. Ich kenne Personen, die meditieren seit 2000 Tagen am Stück und haben sich trotzdem im Streit nicht im Griff. Kannste halt auch ganz viel machen, ohne wirklich inhaltlich an etwas zu arbeiten. Und ja, gucken wir was die Forschung sagt. Der US-Psychologe John Gottman, wir reden ja immer wieder, ne? Ohne Johnny, untersuchte mehr als 2000 Paare. Er stellte fest, dass die Häufigkeit und Heftigkeit von Streitigkeiten nicht vorhersagt, nicht vorhersagt, ob ein Paar glücklich bleibt oder sich trennt. Viel wichtiger ist das Verhältnis von Positiven zu negativen Interaktionen.
Maria Schalo: Unser Liebling
Maria Schalo: Erfolgreiche Paare zeigen bei Konflikten fünf Positive auf eine negative Interaktion und im Alltag sogar 20 Positive auf eine negative. Reden wir gleich darüber, was das ist. Streit kann konstruktiv sein, wenn beide respektvoll bleiben, aktiv zuhören und Kompromisse suchen. Paare, die Konflikte vermeiden, erstarren oft in Distanz oder Gleichgültigkeit.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Jetzt kann man ja sagen, wir vermeiden Konflikte nicht, wir haben einfach keine. Was hatte ich schon mal?
Maria Schalo: das tut ihr schon mal. Hattest du das schon mal, dass du irgendjemanden hattest, mit dem sich einfach gar nicht streiten ließ vielleicht auch oder der einfach gar nicht... Der stimmt ja gar nicht.
Maria Schalo: Ja du. Ja du. Na doch. Unsere ersten ein, zwei Jahre unserer Beziehung. ⁓ nein, es gab noch jemanden vor dir, also ich bleib bei du. Du bist auf jeden Fall schwer zu streiten. Also... Okay, danke. Ich hatte einen Ex-Partner, nennen wir ihn jetzt einfach mal Christoph. Und... dieser Mensch... Es war unmöglich, den wütend zu machen. Wirklich unmöglich. Es war unmöglich und wenn ich mich aber aufgeregt habe...
Maria Schalo: Okay, damit hast du einfach unrecht, aber erzähl weiter. Mhm. Okay.
Maria Schalo: Dann hat er einfach da gesessen und ist ausgehalten und geschwiegen.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Ja, ich erinnere mich an so eine Situation, da kam ich in die Küche nochmal, ich bin gerne jemand, ich meckere dich voll, dann gehe ich ein paar Schritte weg, dann fällt mir wieder was ein, dann komme ich zurück und mecke weiter. Mein Vater sagt, das habe ich von meiner Mutter, wir sind da, wir meckern, du hörst uns in jedem Raum meckern und dann kommen wir zurück und die Sachen, die du nochmal hören sollst, die sagen wir dann nochmal laut. Und dann kam ich wieder zurück in die Küche und habe ihm das so gesagt und er hat wieder nicht reagiert und dann lagen da zwei Mandarinen und dann habe ich so diese beiden Mandarinen so genommen. ihm so ganz tief in die Augen geschaut und hab die so auf den Boden geworfen. So drei, vier Meter von ihm weg, weißt du, so.
Maria Schalo: Okay.
Maria Schalo: So wütend war ich, dass ich die Mandarinen auf den Boden geworfen hab. So wütend, ja. Essensverschwendung hab ich gemacht. Doch, natürlich. Aber mit Essen spielt man nicht, oder so, du weißt wie. Was sind denn jetzt diese positiven zu negativen Interaktionen? Ein, Johnny schreibt es in seinen Büchern, die... Och Schatz, wie heißen dann diese Bücher? Immer die acht apokalyptischen Reiter einer Ehe? Heißen die so?
Maria Schalo: So wütend. Ach. Wie, ihr habt die nicht mehr gegessen? Ja.
Maria Schalo: Wo es darum geht, wann trennen sich Paare? Was sagt die Wissenschaft? Was hat er rausgefunden? Und ein ganz großes Ding ist zum Beispiel Augenrollen im Streit. Dieses... Dieses Augenhochrollen und... Ich kenne das körperliche Gefühl dazu auch. Das ist eine riesengroße Erschöpfung. Macht aber eine riesengroße Abwertung beim anderen. Bei mir, fange immer an Augen zu rollen, wenn ich so merke, nicht schon wieder. Jetzt wird es anstrengend irgendwie.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Wir landen in einem Loop, so Frustration auf meiner Seite.
Maria Schalo: Genau, das ist ganz oft, wenn man diesen Loop schon kommen sieht. Du schon so richtig wie in einer Achterbahn und du bist so, ach ja, die nächste Abfahrt. Kacke.
Maria Schalo: Mhm. Mhm. Mhm. Ja, genau. Und das ist zum Beispiel so, ne, natürlich auch tatsächlich Beleidigung, natürlich auch Gaslighting. Also es gibt ganz, ganz viele verschiedene negative Interaktionen und genauso aber auch positive Interaktionen, das ist also Lob, Anerkennung, liebevolle Berührungen, ja, alles, was halt so eine Beziehung positiv macht. Ja, und da find ich halt krass, 20 zu 1 und im Konflikt immer noch 5 zu 1. Kannst du dich erinnern, wie, also wie machen, kannst du dich...
Maria Schalo: Hmm.
Maria Schalo: an positives Erinnern aus unserer, wir haben ja jetzt wie gesagt vor 14 Stunden konfliktet. Kannst du dich erinnern, was da positiv war? Hab ich was positives gemacht? Kannst dich an was positives bei mir erinnern?
Maria Schalo: Ja, du zum Beispiel zwischendurch selbst an dem Punkt, du noch völlig aufgeregt bist und wo du auch noch getroffen bist von irgendwas, was ich vorher gesagt habe und wo du immer noch nicht irgendwie das bekommen hattest, wonach du so geschrien hast, zwischendurch trotzdem mal kurz drops Ich will dich damit nicht verletzen. Und ich will, dass wir das hier hinkriegen. Also einfach, was für ein Navigations-Move zwischendurch. Einfach mal so, der auch tatsächlich auch gar nichts zu tun hat mit allem, sonst so da ist.
Maria Schalo: Ich finde es wichtig, man das zwischendrin mal auch hört. Ich merke, dass dich das gerade aufregt und irgendwie trifft, was ich sage. Das ist echt nicht mein Ziel. Ich will eigentlich gerade einen Punkt drüber bringen. Hilf mir dabei.
Maria Schalo: Jetzt ein Beispiel.
Maria Schalo: das verständlich herüberzubringen, was brauchst du von mir? Und dann sind wir auf diesen Punkt gekommen mit, ich fühl mich nicht verstanden auch, dass du... ganz doll braucht, das für dich verstanden zu fühlen. Ich brauche das natürlich auch, aber es ist so... Ja, wir reden dann halt so gegeneinander und nicht miteinander. Ja bei dir ist es immer, wenn ich weiß, eigentlich bist du noch total aufgeregt und dass du dann aber trotzdem immer noch hinkriegst, mir zu versichern, dass du mich über alles liebst. Und dann hast auch gestern ich liebe dich wirklich, als ich meinte, ja ich weiß, dass du mich liebst. Ich liebe dich wirklich.
Maria Schalo: ist ein Beispiel. ja. Und ich erzähl mal.
Maria Schalo: Obwohl ich den Tonfall von nur jetzt gerade fuckst du mich auch echt ab, den höre ich schon auch noch so mit drin. Ja, das finde ich auch immer gut, wir so diesen Rahmen von, ist hier schon, wir sind in Liebe miteinander, den finde ich gut, dass wir den haben. Nächster Mythos.
Maria Schalo: Ja.
Maria Schalo: Wenn Vertrauen einmal gebrochen ist, lässt es sich nicht wieder herstellen.
Maria Schalo: einmal gebrochen ist, lässt es sich nicht wieder herstellen. Halt ich für einen Mythos, aber ich bin auch ganz ehrlich, bei all der Erfahrung, die ich damit habe, egal auf welcher Seite, sowohl der als der, der
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: gerne hätte, dass man ihm wieder vertraut, als auch der, der sowieso ein Vertrauensproblem hat gegenüber Menschen und da schon ein bisschen daran gearbeitet hat. Mh, muss ich aber ganz ehrlich zugeben, ist so ein bisschen...
Maria Schalo: Wuff wuff
Maria Schalo: Es sind immer noch viele Fragezeichen in dem Thema für mich da. Weil ich glaube, es ist immer so sehr, sehr individuell, was denn jetzt ein Gegenüber braucht,
Maria Schalo: Du warst meintest grad sowohl als Person, die Vertrauen schon mal zurück haben wollte, als auch als Person, von der Vertrauen gefordert wurde.
Maria Schalo: Ich äh... Genau, sind da noch viele Fragenzeichen für mich da, weil ich glaube, dass das so... Oder ich bilde mir ein, dass es so sehr individuell ist, wie die Leute da so in ihren Denkmustern stecken, was sie glauben, was dafür nötig ist. Also jetzt mal auf der passiven Seite. Wenn jemand für dich sozusagen das Vertrauen wieder herstellt, bist du denn dann aktiv auf der Suche nach Markern dafür? Oder brauchst du ganz genau hier und da
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: eine Form von Beweis? Also ist es ein Bessermachen von ähnlichen Situationen oder ist es ein... So, also ich glaube, das führt... irgendwie... Das fühlt jeder irgendwie so bisschen anders, wann das wieder okay ist. Ich glaube auch ganz ehrlich, dass einige so gestrickt sind, dass sie... Dass es irgendwie... Dass die Verletzung irgendwie heilen muss, aber völlig unabhängig von dem Vertrauen.
Maria Schalo: Mhm. Mhm.
Maria Schalo: wenn es einen Vertrauensbruch gab.
Maria Schalo: Dazu habe ich noch einen Mythos, den wir gerade so reinschieben könnten. So eine Mythos Matroshka. zwar sich entschuldigen ohne Veränderung des Verhaltens ist Manipulation.
Maria Schalo: Okay, ja. Yes. ohne Veränderung des Verhaltens.
Maria Schalo: Das ist ja gerade der Marker für Vertrauen. Ich entschuldige mich, Vertrauen ist weg, ich entschuldige mich. Und dann gibt es eben diesen Entschuldigen ohne Verhaltensveränderung ist Manipulation. So ist noch ein zweiter Mythos mit dabei, wo ich finde, der passt da gerade gut dazu.
Maria Schalo: Puh, ja okay, ja gut, ja gut. Ist aber gut, dass das nochmal ein einzelner Mythos ist. Also ich finde es durchaus legitim, ich verstehe, warum das aufgeführt wird und warum das so sein kann.
Maria Schalo: Hast du ja selber auch gerade gesagt, Also an welchen Markern, wie bewerte ich, dass irgendwie Verhalten sich verändert hat, dass sich Vertrauen wieder schöpfen kann. Woraus entscheide ich, wieder Vertrauen zu wollen? Und ich glaube, das ist ein großer Punkt so. Ich Vertrauen ist eine Entscheidung auch ganz viel. Und das Wissen darum, dass Menschen, dass ich auch verkacke, dass ich Dinge, wo ich sage, die will ich von dir oder von anderen, nicht hinkriege. Unabsichtlich. dass wir alle Imperfekt sind im Kern.
Maria Schalo: Ja. Vertrauen ist eine Entscheidung. Das denke ich nämlich auch. In dem Sinne von, wenn ich mich so frage, es gab auf irgendeiner Art irgendeinen Vertrauensbruch. Puh, ich habe jetzt nicht mal ein gutes Beispiel. Dann ist für mich die Abwesenheit von Wiederholungen schon alleine ein Marker.
Maria Schalo: Das ist spannend, genau das sagt die Wissenschaft auch tatsächlich, ist eine Antwort aus der Wissenschaft. Ja, die eine Antwort aus der…
Maria Schalo: Ja, also die Abwesenheit von Wiederholung eines Vertrauensbruchs ist für mich schon alleine ein Marker. Und dann bräuchte ich glaube ich dazu halt einfach eine Reparatur der Verletzung. Wenn ich das jetzt mal so zusammenfassen versuche. Und das ist es glaube ich irgendwie eigentlich. Also für mich, ich brauche jetzt nicht direkt einen
Maria Schalo: Äh, ja. Ja. Mhm. Mhm.
Maria Schalo: Also das sind zwei verschiedene Sachen und ich glaube, habe ich auch mal so mehr so in Geschichten, glaube ich, von anderen so mitbekommen, dass das... Ich brauche jetzt erstmal wieder einen absoluten Anti- und Liebesbeweis oder wie auch immer. Also irgendwas, was ich auf die andere Seite von dem packe, aber das funktioniert für mich irgendwie nicht. Abwesenheit von Wiederholung und dann habe ich doch einen Aua, dann mach doch bitte was mit dem Aua und...
Maria Schalo: Mhm. Mhm. Mhm. Ja, ja ich weiß.
Maria Schalo: Dann war's das.
Maria Schalo: Ja, also,
Maria Schalo: Also und selbst dann die Abwesenheit von Wiederholungen, die muss ja noch nicht mal, die kann es ja trotzdem geben. Das heißt ja dann aber für mich nicht in jedem Fall, du, also dass es dann jetzt Zeit ist, weil ich habe sie doch schon mal gesagt und du hast doch die Verletzung schon mal mitbekommen. Thema Mythos 2. Und jetzt wiederholt sich das. Ich weiß, du hast dich damals entschuldigt. Naja, ist ja, dann müsste es ja jetzt eigentlich vorbei sein, weil dann kann ich dir nicht mehr glauben. Ich glaube, es wird schwieriger mit der Häufung von Wiederholungen von Sachen, die das Vertrauen hier irgendwie ins Bröckeln bringen. Aber es ist ja gar nicht in jedem Fall. ist ja mal ganz ehrlich, es ist doch in den meisten Fällen, es ist doch Unfähigkeit. aus denen Verletzungen entsteht. Wenn es jetzt aus Absicht ist, wenn ich dich mit irgendwas verletzen wollte und genau das dann mache, mich dann entschuldige und das dann nochmal mal, dann gehe ich auch davon aus, dass das absolute Manipulation. Also deswegen ist der zweite Mythos für mich unbedingt intentionsabhängig. Sobald hier eine Verletzung stattfindet, findet, nicht aus Unfähigkeit.
Maria Schalo: Mhm. Mhm.
Maria Schalo: Mit einem ganzen Bewusstsein, also noch nicht mal aus Absicht, aber vielleicht, weil hier mehrere Male irgendwas passiert, wo du von dem anderen aber ja wenigstens schon weißt, dass das wird eine Verletzung. Definitiv. Und zwar nichts anderes. Ist auch gar kein Spielraum für was anderes. Und dann mache ich es nochmal. ist natürlich so eine Entschuldigung und ein, naja, könnte aber bald wieder passieren. Und ich sage dir wahrscheinlich noch, naja, passiert nie wieder. Na klar, dann ist das eine Manipulation.
Maria Schalo: Mhm.
Maria Schalo: Aber nicht in jedem Fall. ist so... Wie war das damals bei den Mythbusters? So teilweise gestattet.
Maria Schalo: Okay, gehen wir vielleicht erst mal auf dieses sich entschuldigen ohne Veränderung ist Manipulation. Das ist viel zu hart. Also zu sagen, das ist so, das muss, es wird sich nicht sofort verändert, das muss Manipulation sein, das ist einfach falsch. Dass Entschuldigungen Veränderung brauchen, das stimmt. Du musst dich verändern, du darfst dieses Verhalten sozusagen nicht generell wieder zeigen, wenn jemand dir gesagt hat, du, das verletzt mich. So, check. Aber die Gründe dafür, warum jemand sein Verhalten nicht ohne Weiteres sofort verändert bekommt, sind vielfältig. Wenn man Veränderungen nicht schafft, hat das viele Gründe, die wir herausfinden können. Gibt es valide Gründe, die dafür sorgen, dass das jetzt mal nicht geklappt hat oder dass es nicht sofort klappt oder sowas? Was ist da los? Und der letzte Punkt ist halt einfach... Muster, was du vorhin schon meintest, schau dir ein Muster im Verhalten an. Ist das eine Person mit wiederholter Unfähigkeit in genau diesem Bereich und verspricht dir aber, sich zu verändern und du beobachtest aber ein Muster von, du kannst das doch gar nicht, du gestehst dir selber nicht ein, dass du das nicht kannst, dann ist es ein Manipulationsversuch, weil die Person selber echt gar nicht bei sich hinguckt und nicht auf dem Schirm hat. oder sogar auf dem Schirm hat, aber versucht dich trotzdem zu überzeugen, nicht zu gehen zum Beispiel. Und dieses Ding mit dem, wenn das Vertrauen einmal gebrochen ist, nach Verrat gerade Untreue.
Maria Schalo: gerade nach Untreue, wenn Menschen fremdgehen, ist das Geschrei ganz groß, kann ich nie verzeihen. Auch das ist ein Mythos, ne? Fremdgeher werden immer wieder fremdgehen, das ist definitiv so. Ich glaube, wir können noch viele Folgen machen zum Thema Mythos. Aber was sagt die Forschung? Der Psychologe Robert Enright beschreibt, dass gebrochenes Vertrauen zu Angst und Wut führt, aber nicht zwingend das Ende der Beziehung bedeutet. Wenn der oder die verletzende Reue zeigt und bereit ist, den Schaden wiedergutzumachen, gibt es Hoffnung. Vertrauen basiert auf positiven Erwartungen und der Bereitschaft, verletzlich zu sein. EnRite empfiehlt fünf Schritte Reue und Wiedergutmachung durch den Täter, konsistente positive Verhaltensänderungen, respektvolle Kommunikation, Veränderungen im Denken über den Partner und gegenseitiges Vergeben. Vertrauensaufbau braucht Zeit, Einsicht und Konsequenz. Er ist möglich, aber kein Schnellreparatur-Kit.
Maria Schalo: haben die schon Ahnung von, wie Menschen so funktionieren.
Maria Schalo: Ich hab noch richtig viele Mythen, aber wir sind... Was sagst du, willst du noch was machen? Soll ich dir noch mal alle vorlesen und du suchst dir noch einen aus, der noch übrig ist?
Maria Schalo: nee. Nee, das will ich nicht. Weil dann nimmst du mir die Möglichkeit beim nächsten Mal mit meiner Erstmeinung da rauszuhauen. Ja, komm, machen wir noch einen und dann machen wir einen Sack zu.
Maria Schalo: Okay. Okay, soll ich noch einen aussuchen? Beziehungen sollten leicht sein. Wenn es schwierig wird, es der falsche, die falsche. Maria Schalo (1:00:10) Ahja. Maria Schalo (1:00:12) ⁓ ja, ja das stimmt. Ja, das weiß ich. Das ist so. Maria Schalo (1:00:12) Das stimmt. Absolut. Endlich mal ein Mythos, der den Namen nicht verdient hat. Maria Schalo (1:00:20) Also eine gute Beziehung läuft von allein. Schwierigkeiten bedeuten, dass man nicht zusammenpasst. Maria Schalo (1:00:25) Ja, glaube ich halt überhaupt nicht. Also ich glaube, ist vollkommen... Also Kontext und Rahmen sind hier einfach weird beobachtet und passen hier überhaupt nicht zusammen, alleine schon, dass der Mythos so zustande kommt. Wir haben ja immer die... oder in meinem Verständnis, seit wir mal von dieser Studie gehört haben, dass Beziehungen immer irgendwo auf der Skala zwischen stabil und gesund existieren und mal mehr, mal weniger in die eine und mal mehr in die andere Richtung gehen. Auf diesem Regler kann der Mythos schon gar nicht existieren. Weil mit jedem Konflikt ist es ja, je nachdem wie gut die Konfliktfähigkeit ausgeprägt ist, einfach das Potential für Verletzungen wieder viel größer. Auch da brauchen wir wieder andere Skills, ⁓ in die Reparatur von dieser Verletzung zu kommen. Die Abwesenheit von Konflikt kann natürlich was ganz Tolles sein, wenn diese Personen irgendwie so darauf ausgelegt sind. Sie ist aber nicht das Ziel für Leute, die eigentlich Konfliktpotenzial hätten und das einfach nur nicht ausleben, sozusagen. Und deswegen ist es, also es passt nicht so richtig. Wenn wir eine gesunde Beziehung führen, dann dann hat die vermutlich viele Seiten und so wie du vorhin schon den Punkt aufgemacht hast, je enger wir verbunden sind und je mehr wir Überschneidungen in unserem Leben haben, desto mehr Konfliktfelder gibt es auch einfach. Und die nicht in Konflikt am Ende auch auszuleben und auszutragen, wäre ja fatal. Wenn ich jetzt aber nochmal an die Dame zurückdenke, die auf Instagram geschrieben hat, wenn ihr halt keine Konfliktfelder habt, Maria Schalo (1:02:29) Mhm. Maria Schalo (1:02:36) und die Beziehung auch gar nicht vor habt weiter zu eskalieren, ist doch eine schöne Beziehung. Also weißt du, ist doch schön, dass das dann eine Abwesen, dass ihr vielleicht einfach nur die Leichtigkeit miteinander auslebt und das für euch beide vielleicht auch fein ist. Nur dann, wenn es anders ist und wenn sich darin irgendwas ändert und dann irgendwann mal entschieden wird, ey, vielleicht ziehen wir mal zusammen, ey, vielleicht kriegen wir mal ein Kind miteinander, jo, dann kommen halt neue... Konfliktfelder dazu und dann nicht mit dem Partner schon mal gestritten zu haben über Kaffeetassen oder so oder weniger wichtige Sachen halt, kann dann halt potenziell auch wieder ein Nachteil sein. Das ist wieder super individuell. Maria Schalo (1:03:22) Glaubst du, dass Menschen, die nicht viel Erfahrung mit dem Streit haben, potenziell auch immer schlechter darin sind zu streiten? Maria Schalo (1:03:29) hau ick mal einen raus und sag einfach mal ja. Ich glaube, diese Menschen sind die, die so sehr, sehr, sehr ruhig unterwegs sind. Ich glaube, die bringen eine positive Sache mit in den Streit, nämlich genau diese Ruhe. Und das Abweichen von dieser Ruhe wird gar nicht so doll zugelassen. Und das sind dann auch meistens... Alles nur Theorie von mir jetzt, ich schätze mal, das sind dann halt auch die, die weniger schnell sich werfen mit irgendwas. Und die eigentlich gewillt sind, auch relativ schnell wieder zu einem ruhigeren Zustand zurückzukommen und so weiter und so fort. Das sind ja erstmal alles Qualitäten, die gut in einem Streit sind, haben gleichzeitig aber das Potential hier gar nicht so richtig in den Konflikt reinzugehen, vielleicht, weil sie dafür gar kein weiteres Handwerkszeug haben. Deswegen sage ich, nicht so gut sind im Streiten. Weil ich finde, absolute Masterclass ist ja das, worin ich und du und wir uns ja auch einfach üben, ohne jetzt festlegen zu wollen, ob wir da drin schon gut sind oder so. Mit wem willst du es vergleichen? Ja, sich daran... Maria Schalo (1:04:35) Mhm. Mit Gott. Aber ja. Maria Schalo (1:04:53) Ja, sich daran zu üben, solche Sachen zu lernen wie, ey, ich bin krass aufgeregt, ich schaff's aber, während ich dir zuhöre, dieses Multitasking von, ey, ich kann aber auch meine eigenen Gefühle wahrnehmen, währenddessen, und ich kann meine Gedanken gerade vielleicht nicht mal nur ordnen, sondern sie sogar noch beobachten, Metakognition. Und schaff... Hier gerade irgendwie durch all diese Sachen durch zu navigieren, innerhalb eines erregten Zustands und weiß genau, wo ich hin möchte, bin also in diesem ganzen Sturm absolut der, fähig ist, da auf meinem Schiffchen da durch zu navigieren und dich am besten noch mit einzusammeln und ins Boot zu holen. Das wäre ja Masterclass. Und ich glaube, das kannst du einfach nicht, wenn du nicht aufs Streitest. Du bringst meinetwegen ein paar sehr positive Maria Schalo (1:05:42) Mhm. Maria Schalo (1:05:50) Ausrichtungen mit in so einen Konflikt als jemand, der vielleicht andersrum gewöhnt ist, sehr oft zu streiten, aber vielleicht deswegen noch nicht mal gut. Also die Streitqualität, hier, John Gottman hat es ja gesagt, die Streitqualität ist hier viel wichtiger. In dem, ob wir da draus was machen, nicht nur für die Beziehung, sondern auch für unser eigenes persönliches Wachstum. Maria Schalo (1:06:14) Auf Fall. Vielleicht machen wir mal eine Streitmasterclass. Meisterclass zum Thema Streiten, weil das müssen wir gezwungenermaßen. Das mussten wir lernen und müssen wir auch gerade miteinander lernen. all die Dinge, da so, Perspektivwechsel, Metakognition, Selbstregulation, positive Interaktion in Konflikt. Maria Schalo (1:06:19) Finde ich gut. Nicht gut. Mhm. Maria Schalo (1:06:42) diese Neutralität, ich gehe halt auch immer, egal wie beschissen du dich grad verhältst, meine ganz tiefe Haltung ist, du willst, du hast eine gute Absicht. Und wenn es grad eigentlich vielleicht auch nur für dich ist oder für uns mindestens, das sind halt einfach, das ist ein Glaubenssatz. Da gibt es keinen, ja das stimmt oder das stimmt nicht, ich will einfach dran glauben, weil es hilft mir enorm, im Konflikt mit dir zu bleiben. Was sagt denn die Forschung? Eine Analyse im Guardian identifiziert den Glauben, Beziehungen müssten leicht sein als schädlich. Psychotherapeutinnen erklären, dass Herausforderungen normal sind. Wer denkt, es müsste immer leicht sein, interpretiert Probleme fetschlicherweise als Zeichen des Scheiterns. Beziehungen sind weder ein Gefängnis, noch müssen sie sich wie Steineklopfen anfühlen. Das Akzeptieren von Schwierigkeiten entlastet Paare. Wichtig ist, ob die Beziehung trotz Konflikten insgesamt bereichernd ist. Ebenso räumt der Artikel Mit dem seelenverwandten Mythos auf, es gibt viele kompatible Partner und zu glauben nur eine Person passe perfekt kann zu ständiger Unzufriedenheit führen. Ich würde sogar sagen, es gibt mehrere gleichzeitig passende Partner. Thema Mononormativität wieder, aber so ist es halt. Ach ja. Maria Schalo (1:07:56) Ja, schön. Schön, erst mit dir zu streiten und dann richtig viel über Streit zu reden. Maria Schalo (1:07:58) Ich hab noch so viele... Ich hab noch so viele gute... Meinst du, das habe ich absichtlich für den Podcast heute so vorbereitet? Oder habe ich absichtlich gestritten gestern? Ich sage, ich habe gestritten, weil ich meine Tage kriege. Aber du wirst es nie herausfinden. Maria Schalo (1:08:08) Das würde ich. ⁓ Puh! Würde ich jetzt auch einfach mal so sagen. Maria Schalo (1:08:25) Sehr schön, du kleinen Schnullermaus. Heute war mal wieder ein langer Podcast. Wir haben aber noch mal die Option, so eine Folge aufzunehmen. Machen wir vielleicht zwischendrin einfach mal, wir mal wieder von ein bisschen weiter voneinander weg sind. Wenn ich wieder da bin zu Hause, dann hab ich, ähm, dann hol ich den Hund und dann ist Kinky Fortbildung, Kinky Professional und dann ist Kinky Hypnose. Aber leider ist Kinky Hypnose erst ... Maria Schalo (1:08:26) Damn. Ja. Das haben wir auch noch vor uns. Maria Schalo (1:08:53) Kinky Hypnose ist aber erst nach unserer Podcastaufnahme. heißt, entweder wir verschieben den Podcast nächste Woche, dass wir vielleicht über Kinky Hypnose reden können. Dann würde ich eventuell im März auch BDSM-Monat machen. Ich würde gern mit dir eine Peitsche kaufen gehen. Hä, was denn? Einfach so, haut sie mal raus. Du, neulich ist mir auch aufgefallen, dass unsere Fesseln am Bett rausgucken und unsere Reinigungskraft das eventuell irritieren könnte. Das ist nah. Maria Schalo (1:09:09) Einfach so, haut sie mal raus. Maria Schalo (1:09:23) Anfang 20-jähriger Pakistani. Ich weiß nicht, wie... Es steht auch immer ein Gleitgel neben dem Bett. irgendwie... Maria Schalo (1:09:34) Ich finde Irritation super, solange es nicht auf der Haut ist. Maria Schalo (1:09:37) Ja, ist vielleicht bisschen unangenehm, dachte ich mir. Ja, aber das wäre mein Plan für März. Vielleicht hast du auch einen anderen Plan. Ich würde auch nochmal total cool finden, wenn wir so eine Swinging-Deutschland-Reise machen. Wenn wir uns einfach verschiedene Swinger-Clubs so raussuchen, vielleicht auch Österreich-Schweiz, einfach mal hingehen, danach einen Podcast drüber machen. Schreiben wir vorher hin, kommen wir vielleicht umsonst rein. und gucken uns das mal so an, was da so gibt für Partys und Eventreihen und wer da so rumhängt. Ich hatte halt auch auf Joy Club, hat mir geschrieben jemand, 56 Jahre alt, sag mal, bist du Maria Schalo? Ich ja. Ich ja, ich höre einen Podcast. Insofern, Schatz hier, viele Grüße, schön, ich hoffe, du hörst auch diese Folge. Ich find's ganz... Was? Wie? Ach so, nee, den Namen sag ich jetzt nicht. Den Namen sag ich jetzt nicht, aber ich find's ganz spannend. Maria Schalo (1:10:27) Jürgen. Liebe Grüße an Jürgen. Nein, ich weiß. Maria Schalo (1:10:34) Weil auf der Temple Night wurde ich auch angesprochen und erkannt von Instagram. Und ich glaube, die Community ist doch recht klein. Und wir sind viel unterwegs und ich muss die Hunde jetzt leider, die brauchen Wasser. Maria Schalo (1:10:39) Aha. Aha. ja. Maria Schalo (1:10:50) Mein Schatz, vielleicht hören wir uns später nochmal? Maria Schalo (1:10:54) Auf jeden Fall. Ich bin heute noch beim Ecstatic Dance. Maria Schalo (1:10:58) Cool, stimmt, mit deinem neuen Freund. Maria Schalo (1:11:00) Na, es gibt es jetzt nämlich auch in Potsdam. Manchmal. Maria Schalo (1:11:05) Wunderbar. Ich krieg jetzt Besuch von einer Freundin. Maria Schalo (1:11:09) Nice. Ich habe mir alles vollgepackt. Ich dachte mir, ich gehe vorher noch zum Sport und dann gehe ich völlig zu, gehe ich dann tanzen. Maria Schalo (1:11:10) Sehr schön, dann bis ganz bald. Wunderbar, Erfolg, du kleiner Pumperbär. Bis dann, tschüss tschüss. Maria Schalo (1:11:20) Super, bis zum nächsten Mal. Tschuloo. Tschüss.
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