Folge 15 - Mythos: Spontanes Begehren

Shownotes

📚 Buchempfehlungen aus der Folge

Come Together (Komm zusammen) – Emily Nagoski

Come As You Are – Emily Nagoski

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Maria: @schalohallo

Tobias: @tobiashaffnerpt

⚠️ Hinweis

Wir teilen persönliche Erfahrungen und Perspektiven – keine Therapie, keine Heilversprechen.

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Maria Schalo: Herzlich willkommen zu Deutschlands bestem Bumscast hätte ich jetzt fast gesagt. nee, ⁓ nee. ⁓ da war es. Aber eigentlich wollte ich... Okay, jetzt habe ich einmal alle Knöpfe gedrückt und festgestellt wie sie klingen. Fantastisch. Einfach nur weil es die letzten Folgen bei uns irgendwie immer Sexualität ging, geht und wahrscheinlich auch gehen wird. Ich habe ja... meine Zusage bekommen und auch gestern zweieinhalbtausend Euro nach Amiland überwiesen an eine wunderschöne, schlaue, starke Doktorin, bei der ich jetzt ja noch mal eine Ausbildung machen werde. Power und Praxis, davon habe ich ja erzählt. Und dementsprechend wird es ja irgendwie wahrscheinlich auch viel darum gehen in letzter Zeit. Und auch heute geht es darum. Und nicht. Weil man ja vielleicht darüber sprechen möchte, dass Sex gar nicht nur Sex ist. Tobias erfüllt seine Aufgabe als Metaebenenöffner auf jeden Fall. Oh, bei Öffner muss ich einen Freundin schicken, mir gerade Videos zu. Im CrossFit geht es ja immer darum, die Hüfte zu öffnen. Also hier den Hüftbeuger bei bestimmten Übungen. Und dann kommst du, siehst du eine Sequenz, wo jemand sagt, Coach, wie kann ich meine Hüfte öffnen? Und dann siehst du lauter Videos von so sexy Boys, die sich so das T-Shirt ausziehen und so. Wie geht meine Hüfte auf? Ich sag das ja selber manchmal im Personal Training. Aber selbst wenn ich sage und dabei nicht lache, dann muss ich immer an so eine Geflügelzange denken. Die Hüfte öffnen. Wer hat sich denn ausgedacht, dass wir das so nennen? Also jeder versteht es so im Sportsektor, aber warum müssen wir die Hüfte öffnen nochmal? Ja, aber das immer das erste, woran ich denke, wenn ich das tatsächlich höre. Wir starten wie wir immer starten, wir ziehen eine Karte, wir brauchen bald mal ein neues Kartenspiel. Das wäre irgendwie, da müssten wir mal wieder schöpfen gehen. Schreibt doch mal in die Kommentare, was ihr so für Kartenspiel habt. Was vermisst du, wenn wir mal nicht zusammen sind? Ehrlicherweise genieße ich es sehr, alleine sein zu dürfen in dieser Wohnung. Oder einfach, ja, meistens bin ich ja in der Wohnung alleine. Und merke dann immer erst, dass ich einfach deine Präsenz, also deine Haut und wie du dich anfühlt und dass ich einfach mal hingehen kann und mehr ein Kussi abholen kann und irgendwie halt koregulatorische Geschichten vermisse, merke ich meistens erst, wenn wir wieder Kontakt haben, wenn du außer Haus bist oder wenn du dann nach Hause kommst. Ich dann merke, ich habe dich ganz doll vermisst. Und dann sind es meistens die Tage, wo ich dann doch schon zur Tür gerannt komme und irgendwie. ganz aufgeregt bin, dass du wieder da bist. Also zusammengefasst, du vermisst meine Pemperboy-Persönlichkeit. Pemperboy? Pemperboy? Du vermisst einfach den Pemperboy zu Hause? Sagt man das so? Glaub ich noch nie gehört. Nee, hab ich mir auch gerade ausgedacht. Ich dachte dir fällt bisschen mehr ein, aber ... Ja gut, also wenn ich jetzt eine Liste machen soll, keine Ahnung, du kochst auch immer besser für uns. Wenn ich mir selber Essen mache, dann gibt es halt meistens so Girl-Dinner, irgendwelche Zusammenstellungen von Sachen, die ich halt da habe. Der Sex fehlt mir natürlich, wenn du nicht da bist. und ansonsten, ja, wir wohnen zusammen. Das ist kaum, dass du mal nicht da bist halt. Das sind die einzigen Dinge, dann halt mal kurz, ja nur eine kurze Dauer. Ich bin ja wenn dann die, die meine Woche jetzt im Februar mich ja auch wieder eine Woche. Ich bin schon oft ein bisschen nicht da und du bist dann hin und wieder richtig lange nicht da. Genau. Und was vermisst du, wenn ich nicht da bin? Es ist alles leer und ich kann nur noch Herbert Grönemeyer hören und ... Es immer eine traurige Zeit. Ja? Immer eine traurige Zeit hat er genoschelt, falls ihr euch das schwer tut. Welches Jahr würdest du gerne noch mal erleben? Ich glaube, ich würde so denken an 2006. Ja, 2006. war kurz vor meinem Schulwechsel. Und da war das erste Mal, dass ich so eine Fußballweltmeisterschaft irgendwie wahrgenommen und mitgeschnitten hatte. weil es auf einmal auch in der Schule so groß war. das war halt so, fünfte, sechste Klasse war so unsere Hochzeit, was in diesen Fußballplatz bei uns anging. Wir haben den halt dauerhaft besetzt. Ich hab da die ganzen Nachmittage rumgehangen, ständig. und mein, fünfte, sechste Klasse, du hattest ja keinen Stress. Das hast du ja mal so nebenbei abgefrühstückt, dann endlich wieder zum Fußballplatz zu kommen. Keine Ahnung, es ging den ganzen Tag nur so ⁓ ...Pokémonkarten. Yu-Gi-Oh! Kartentauschen, Spielen. Die drei Hausaufgaben machen, die man da irgendwie drauf hatte. Und dann waren das ja auch keine dollen Sachen. Und ja, irgendwie, also ich denke dann vor allem an den Sommer. Also wenn du bei dem Jahr fragst, ich denke dann halt total an diesen Sommer. Ständig immer irgendwelche... kamst vom Fußballplatz, dann bist du zu irgendjemandem nach Hause gegangen. So wie in den anderen Jahren auch. Wenn man sich mit den Freunden getroffen hat. Bei uns war das ganz viel, so dass wir dann kommen, kurz mit hoch und dann... Irgendwas kurz gemacht oder dann doch da hängen geblieben. Wir waren ständig oben, drinnen, draußen, überall. Und da lief dann auch bei den Erwachsenen, wenn jemand zu Hause war, dann haben die auch Fußballspiele laufen lassen. Das hat so irgendwie auf einmal auch die Generation verbunden und dann, weiß ich noch, sind wir auch damals in dem Wohnviertel, da gab es noch so Biergarten, auch da haben dann immer alle rumgehangen und dann hat der Besitzer einfach jeden Freitag da einen Grill draußen hingestellt und hat gesagt, so mal ran hier. Und dann, keine Ahnung, irgendwie so ein irres Verschmelzen, so Gefühl. glaube, damit haben die auch Promo gemacht ständig mit den Weltmeisterschaften. Die Welt zu Gast bei Freunden. Also hat sich das angefühlt. Süß dich, da so ergiebig drüber reden zu hören. Meine Geschichte ist kürzer. Es müsste 2003, 2004 gewesen sein. Ich hatte Schulwechsel. Und mein Klassenkamerade Benjamin, beziehungsweise eigentlich seine Mutter, hat zu Benjamin gesagt, ich hoffe, die Fette ist nicht in deiner Klasse. Und mich gemeint. Und wenn ich das noch mal erleben würde, ich ihr richtig eine geben. Die Fette so richtig ihr Knie in ihr, verstehst du? Richtig. Bam. Für den Moment? Für den Moment. Würdest du das Jahr Würde ich das ganze Jahr noch mal. Ja, aber dann wäre auch der Start direkt ein anderer, weißt du? Ich habe ja ganz kurz die Kurve genommen von gemobbtes Kind, haarscharf zur Mobberin. Und jetzt ist beides nicht cool, aber ich sage euch ganz ehrlich, ja, war halt so. Gut, gehen wir rein. Heute ist die Folge eine Mischung aus Wissenstransfer, persönlicher was geht gerade bei uns ab. Wir hatten ja ein bisschen Cliffhanger beim letzten Mal. Zwischendurch war ich zur Kinky-Hypnose Seminar. Ich war... Du drobst ja einfach immer so Begriffe. Ja, machen wir gleich. Ich war... Wo war ich denn noch? Ich war in einer Tempel-Oase in Berlin. Auf einer Sexparty? Und am Morgen gehen wir zur Temple Night. Genau. Das ist morgen, In letzten Folge haben wir ja erstmal ein bisschen definiert, was ist dann eigentlich Kinky Party, was ist Temple Night, worum geht es da, was, was, ne, der Flamingo und so. Und heute wird es so eine Buchvorstellung. Ich habe die ganze Woche schon wieder Emily Nagoskis kommt zusammen am Arsch und lese da. Ich habe ja so eine kleine Challenge mit mir selber jeden Tag zehn Seiten zu lesen. und lese da jeden Tag meine zehn bis bei dem Buch fällt es mir tatsächlich ziemlich leicht, mal so aus Versehen 20 oder 25 Seiten zu lesen. Und es fällt mir dann auch extrem leicht, das Gelesene zu behalten. Vielleicht für diejenigen, die sich mit Lesen schwer tun. Ich bin emotionaler Lerntyp. Was bedeutet, dass ich am besten von Menschen lerne? Und ich kann zu allermeist Theoretisches lernen, wie jetzt hier aus einem Buch. Erst, wenn ich mich vorher schon diesem Thema emotional durch einen Menschen geöffnet habe. Macht Sinn. Ja. Deswegen ist es auch so superschmerzhaft für mich, so klassisches Schulsystem, wenn ich da dann über irgendwelche Theorien und Dinge was lese. Ich lese diesen Satz siebenmal und ich behalte ihn nicht. Ich kann's mir einfach nicht merken, Du lernst es halt nicht. Ich hab körperliche Schmerzen dabei, wenn ich mir diese Information, die für mich so irrelevant ist und für mich keinen Spaß macht, eine Emotion ist. Spass, Dopamin, dopamin getriebenes Gehirn, ADHS, falls ihr es noch nicht wusstet, wusstet ihr schon, das ich erzählt. Ja, so funktioniert mein Leben und so funktioniert irgendwie leider auch lernen. Aber ja, was ich dann gemacht habe, ist mir halt einfach ein sehr buntes Umfeld zu bauen und da immer wieder eben mit Menschen in Berührung zu kommen, die mich auf Themen stoßen. Und das Buch jetzt zum Beispiel oder beziehungsweise grundsätzlich die Bücher von Emily, da hat Simone mir davon erzählt. Das war vor vier Jahren oder so was. Anfang Podcast, Phoenix Podcast. Ich bin Teil eines aktuell stillgelegten Medizin Podcasts. Ich hab neulich nochmal geguckt, wir haben über 3000 Bewertungen mit 4,9 Sternen. Also war wirklich sehr beliebt. War ja auch gut. Ja. Und da haben wir viele Folgen gemacht, zum Thema Lust und weibliche Sexualität. Simone war da in den ersten Zügen auch zu erzählen, dass sie eben Opfer eines Übergriffs geworden ist, eines sexuellen Übergriffs. Und hat im Zuge dessen ganz viel Traumaarbeit auch in Aufarbeitung gemacht. Dessen und hat sich dann eben auch mit solchen Sachen hier beschäftigt, eigene Sexualität, gemeinsame Sexualität überhaupt wieder zulassen zu können. Und in dem Rahmen dann eben von diesen Büchern erzählt. Vielleicht fangen wir erst mal vorne an. Warum haben wir eigentlich bis heute diese Kinky-Hypnose noch nicht geübt, Tobias? Das weiß ich auch nicht. Also erstmal, weil ich noch nicht mal wusste, dass es das gibt. Aber ich war doch da. Ja. Ach so, davor. genau. Oder bis zu dem Zeitpunkt, du da warst, das im Kalender stand. Ich finde es halt auch ganz krass. Bei mir war auch nicht genug. ich hatte ja meine allererste Therapie war eine Hypnose-Therapie. Also ich war zehn Stunden bei Regina, falls ihr einen Kontakt braucht, in Berlin hier, Schöneiche sitzt die, glaube ich. Ganz toll, da habe ich meine Essstörung aufgearbeitet. Und so aus Gag saß ich auch in diesem Kinky Seminar und dann wurde die Frage gestellt, ja, was wir so, welche Erfahrungen wir haben und bla, bla, bla. Ich habe es nicht gesagt am Ende, aber ich habe mir so gedacht, ja krass, bei der meine Hypnose-Therapie kam bei mir halt am Ende immer meine Mutter. Also egal, mit welchem Thema ich rein bin in die Sitzung, am Ende war irgendwas mit meiner Mutter. Und dann saß ich in diesem Kinky-Seminar und dachte nur, ich hoffe, Mutti ist heute nicht auch wieder am Start. Das wäre mir weird. Aber das habe ich dann nicht gesagt. Und mir war irgendwie dieses, ach was wollte ich jetzt, ach so, genau, dann hatte ich in Vorbereitung auf meine erste LSD-Session ich auf diesem Retreat war, hatte ich ja eine Hypnosesitzung zum inneren Kind. bei der ich auch übel geweint habe und da hat sich auch ganz viel bewegt. Und dann habe ich auch angefangen, hypnotische und meditative Reisenanteile in meinen Coachings mit einzubauen, so kleine Reisen. Und ich bin ja sehr kinky. Aber das zu kombinieren, ist mir auch nicht begegnet. Also mich wundert es überhaupt nicht, dass dir das nicht begegnet es ist schon, also ... muss ja selten sein. Ist jetzt nicht so ein common Ding. Ähm, nee, gar nicht mal. Also erstens fällt es halt unter den Themenbereich BDSM. Seit Kinky-Hypnose ist es eher so ein BDSM-Ding. Ähm ... und fällt halt unter CNC. Heißt? ... consensual non-consent. Ah ja. Also zugestimmte Nichtzustimmung. Darunter fällt zum Beispiel auch Rape Play. Ja. Also da Du weißt, was es ist? Na, also geht mir direkt auf. Rape Play, ja. Ja, nee, aber auch schon CNC, wenn du es einfach übersetzt. Ja. Und deswegen ist es ... ... ja, bei vielen Menschen einfach auch ... Super verpönt, würde ich es jetzt mal nennen, obwohl verpönt nicht das richtige Wort ist, weil es halt potentiell einfach gefährlich ist. CNC ist eben potentiell traumatisierend, es ist potentiell emotional verletzend oder auch anderweitig verletzend. Weil ich dir ja erlaube, meine Grenzen zu überschreiten. Genau. Oder die Grenzen des Üblichen zu überschreiten. Und wie sieht das in Kinky-Hypnose dann aus? Wir saßen in diesem geschützten Setting, in einem, ja, auch für Spiele ausgelegten Etablissement in Berlin, würde ich es jetzt mal einfach nennen. Und der Anleiter der Gruppe hatte seinen Spielpartner dabei und hat halt mit so zweimal Schnipsen, also es war wirklich so zweimal Schnipsen, Name sagen, und hat dann das Kommando abgegeben, du hast einen Vibrator in dir. Und auf einmal fängt dieser Spielpartner an, sich zu krümmen. zu winseln und so vor so 20 fremden Mega. Genau, also da war auf jeden Fall auch ein Degration-Kink mit dabei, ich sagen. Also ein Erniedrigungs-Kink. Jetzt habe ich nicht so viel Ahnung von allen möglichen Hypnoseformen. In meinem Kopf ist halt immer, ja, Hypnose. Ich werde irgendwie kurz vorbereitet, dann gibt es einen Trigger und dann ist irgendwas anders. Das ist für mich Hypnose. War der, der die beeinflusste denn ... aber komplett da? Also, war es eine Degradation im Sinne von ... Jo, ich weiß nicht, wie das hier gerade funktioniert, dass ich das erlebe, aber ich weiß definitiv, dass ich in der Mitte von ganz vielen Leuten sitze, während ich das erlebe. Also war es so? Ja, die Person war total anwesend und hat auch eingeleitet mit, ich dachte immer, ich bin voll schwer zu hypnotisieren, stellt sich heraus, bin ich nicht. Es war wirklich dieses, aber die spielen auch seit vielen Jahren miteinander, da ist eine Riesen. Ach so, das kann man vielleicht sagen. Hypnose funktioniert nur am besten, wenn du ein tiefes Vertrauensverhältnis hast zu der Person, die dich hypnotisiert. Die spielen seit Jahren miteinander, die halten anscheinend einmal im Monat diese Seminare miteinander. Mindestens einmal im Monat wird seit Jahren gespielt, darüber hinaus wahrscheinlich auch. Das ist so deren ... Vertrauensebene auch einfach, wodurch es dann eben auch viel schneller zu gehen scheint, so ist die Aussage da erst mal gewesen. Verstehe. das auch nicht zu romantisieren, der Mensch, der diesen Workshop gehalten hat, den habe ich dann auch gefragt, ey, hast du eigentlich irgendwelche professionellen Abschlüsse? Und die Antwort war nein. habe ich mir alles selber beigebracht. Das ist cool, aber ich wäre jetzt eher dabei zu sagen, ich würde da, glaube ich, auch noch mal eine richtige therapeutische Hypnoseausbildung kosten, Taui. Damit man überhaupt erst mal das Handwerkzeug hat. Ja, weil ich einfach eine gewisse Professionalität, und ich will gar nicht sagen, dass diese Person nicht professionell ist, weil Ein guter Autodidakt kann sich natürlich nochmal viel, viel, viel, mehr selber beibringen und auch viel mehr Erfahrung haben und so gar keine... ich will Professionalität nicht mit Erfahrung oder Können gleichsetzen. Aber gerade in diesen Bereichen, wenn es halt ja auch darum geht, dass wir potenziell auch was... Es ist CNC. So wir können Dinge verletzen, das kann schiefgehen und so. Und da möchte ich einfach so, für mich hätte ich da gerne mehr einen Rahmen. Aber nichtsdestotrotz habe ich uns zum nächsten Seminar angemeldet. Geil. Das ist... Drugplay, also Hypno-Drug. Das ist alles super krass in meiner Vorstellung. Du hast dann gedruggt, aber nur so auf Suggestiv-Hypnose. Aber auf was denn? Was du möchtest, mein Schatz. Ich baller dir ein Cocktail. Da kannst du, wirst du, ne? Hier wie dieser Crazy Honey oder so? Ja, Flying High. Einmal Crazy Honey bitte. Schnipp, Schnipps. Ja, Genau. Ja, das war cool. Das war cool, das mochte ich. Ich finde es gerade einfach super spannend, weil ich diese Ausbildung anfange, wo ich jetzt gar nicht weiß, ob CNC auf dem Lehrplan steht, aber wahrscheinlich. Genau. Muss man noch was erzählen zu Kinky-Hypnose? Ach so, was spannend sein könnte für einiges, gibt halt auch die Fähigkeit zu erzwungenen Orgasmen. Also gib mir mal die Mitschriften, die liegen hinter dir. kann das gerade alles nicht mehr aus dem Kopf, was man mit Kinkiehygnose alles kann. Das fand ich halt super spannend. Und zwar... Lust anregen, Empfindungen verstärken oder verringern. Das kann Besonders schwierig ist, wenn man Schmerz verringert. sollte man also auf jeden Fall nicht tun. Schmerz ist wichtig und auch Schmerz zu spüren, dass der Körper irgendwie einem signalisiert. Das haben die noch mal sehr betont. Bewegungskontrolle, Rollenspiele anleiten, um leichter in eine Rolle zu kommen oder eine Szene transformieren. Memoryplay, also das Vergessen von Dingen. Zum Beispiel Das fand ich auch ganz lustig, diese Vorstellung. Du vergisst die Zahl vier und dann bin ich im Spiel mit dir und will dir erklären, du bist einfach ein unfähiger kleiner Sub. Und dann sagst du, bin ich gar nicht. Dann sag ich, was sind zwei plus zwei? Und du hast halt vergessen, was vier ist. Also man kann halt so kleine süße Spiele mit machen, halt, ja wer auf so was steht, auf so Kinky Kram, ne? Und Orgasmen können erzwungen werden in Kinky-Hypnose. Und da war ein relativ großer Teil des Raumes mehr oder weniger dafür da. Angetan? Ja. Ach so, einfach nur für den Punkt. Ja, ⁓ sich das halt auch angucken zu können. Na gut, das wäre jetzt auch so eine Veranstaltung. Also gerade wenn ich das noch nicht kenne und das rauszufinden, das wäre jetzt glaube ich auch so ein Ankerpunkt, wo ich sagen würde, wenn wir das hinkriegen, hat es geklappt. zeig mal. ⁓ ja, genau. Ja, mega cool. Ich finde es einfach spannend. Ich finde cool, wenn wir das zusammen machen. Und freue mich da drauf auf jeden Fall. Cool. Wie findet ihr solche Veranstaltungen vielleicht auch für die, die das interessiert? Ich bin hier bei uns in Gegend über Joyclub angemeldet und dann kann man da eben in den jeweiligen BDSM-Gruppen suchen und nachfragen und die Leute sind meistens sehr bereit, da auch zu erklären. Ich habe auch festgestellt oder erfahren, dass es vier Poli-Stammtische gibt in Berlin. Vier? Genau, jeden Montag ist einer. Irgendwie der erste Montag ist für Dating, der zweite Montag ist für theoretisches Poly lernen. Der dritte habe ich vergessen und der vierte ist nur für FLINTA* Das heißt, ich werde auf jeden Fall zum vierten Flinter-Montag mal gehen. Ja, und da gibt es also online wirklich viele Communities, die sich dann für offline treffen und genauso habe ich eben online auch diese Party gefunden da in der Tempel-Oase. Wie war es für dich, dass ich da alleine hingegangen bin? Naja, eigentlich war es erstmal nur ein bisschen aufregend, weil ich die, weder die Partys da noch, also ich war ja einfach noch nie da. Und aufregend war es für mich deswegen, weil ja, weil ich ja bisher eigentlich nur so mitbekommen habe über eigene Erfahrungen oder was andere halt auch so erzählt haben, dass dass es jetzt nicht so viel Konsent auf solchen Veranstaltungen gibt. Und dass das eben dazu führt, dass dann manchmal auch schwierige Leute da sind. Solche Gedanken hatte ich halt. Dass das irgendwie blöd für dich sein könnte oder dass du irgendwie da gefährdet bist vor irgendwas, keine Ahnung. Ja, also am häufigsten auf so Kink-Parties sind tatsächlich sexuell übertragbare Krankheiten. Ja. Das ist so ein Ding. Ich hab da auch mit einigen gesprochen, die dann meinten, ja, wir sind heute hier und nächsten Samstag sind wir da. Und das ist natürlich auch ein spannender Rahmen. spielt man nicht immer, aber wenn du da Leute hast, die da wirklich auch jedes Mal sich auf diese, ja, also vielleicht erstmal für die, die das interessiert. Wie ist das da? Tempeloase. Weiß gar nicht, wenn wir jetzt den Namen genannt haben und ich da nicht so 100 Prozent happy bin mit denen. Ist halt nicht so schlimm, die einen... kommst nicht mehr rein. Ich komm hier nicht mehr rein, ja. Die Einrichtung ist halt so ziemlich abgegräbscht und könnte echt mal renoviert werden und hat halt so einen 2007er Bordell-Charme irgendwie. So schwarz-rot, das sind immer so die Farben. Dann gibt es dann einen Whirlpool und eine Sauna. So eine kleine BDSM-Ecke gab es auch. Da hat auch ein Pärchen gespielt. Ich habe ansonsten nicht so geguckt, wie gespielt wurde. Was gab es in der Ecke? So ein Kreuz, wo man sich dran fesseln lassen konnte. Wie heißt es? Andreas Kreuz. Der hatte auf jeden Fall eine Peitsche. Ich weiß nicht, ob die da war oder ob die die mitgebracht haben, habe ich mir nicht genau angeguckt, die Playarea. Und dann gab es da halt so einen kleinen, ähm, nicht Korps, wie sagt man, so einen Gitter, so einen, wie so einen Zwinger, so kleinen Zwinger gab es da, wo du hättest jemand einsperren können. Und unten stand auch ein Gynstuhl. Es halt auch immer Pflicht auf solchen Veranstaltungen irgendwie. Irgendwie schon, ne? Ja, ja. Gibt es also eigentlich immer. Genau wie eine Sexschaukel hängt auch meistens immer irgendwo. Ja, dann gibt's diese Spielbereiche. war nur unten in dem, oben hab ich mir gar nicht angeguckt. bin gar nicht hochgegangen in die Räume. Wusstest du, hat dich irgendjemand eingewiesen, was da oben noch ist? Die haben gefragt, aber ich meinte, ich guck selber. Ich war mir ⁓ ziemlich sicher, aufgrund sexuell übertragbarer Krankheiten bin ich nicht so fan auf diesen Partys direkt zu spielen. Da müsste jemand sein, der mich komplett von den Socken haut, dass ich sagen würde, yo. Und auf diesen ... Kalten Ledermatten ohne Bezug, ich mich jetzt... Also da krieg ich einfach auch sensorische Probleme beim ADHS, da Du könntest auch in Käfig gehen. ...raufzulegen. Ja, und da hab ich kein... Ich bin eher Voyeuristin. Ja. Ich hab nicht so dieses Ding von... Ich kann nicht gut ausblenden, dass da jetzt grad 30 Leute mich rumstehen. Vor allem nicht, wenn ich jetzt einer Sub-Rolle wäre. Und in der Dominanten-Rolle wär das nochmal was anderes. Aber auch da bräuchte ich eine Spielvorbereitung und irgendwie... ist für mich überhaupt nicht konsensuell, direkt ins Spiel zu starten, ohne Vorgespräch und na na na na. es ist einfach... viele Dinge, irgendwie nicht... Viele Dinge auf dieser Party sind für mich nicht so... Passen vielleicht nicht so rein, noch nicht. Hab natürlich auch den Veranstaltern danach eine lange Verbesserungs-E-Mail geschrieben, wie man die Schalo kennt. Das ist die Schalo ja. Bücher, hier reden wir heute auch noch drüber. Emely Nagoski, kann ich da was kritisieren oder nicht? Aber solche Veranstaltungen... Klar, auf jeden Fall. Und die waren aber auch ganz positiv und haben das auch angenommen. Jedenfalls liegen dann da so Matten auf dem Boden und dann sind die so mit Presssparnplatten, die so schwarz angemalt sind, diese Räume abgegrenzt und dann hast du aber immer so kleine Gucklöcher. Dann steht aber überall Wanking verboten. Du darfst halt nicht rumstehen und halt Leuten zugucken und masturbieren. Das nicht gewünscht. Aber du darfst halt darum laufen, dir das mal angucken und dich ... Ja, inspirieren lassen, so von den anderen. Das habe ich dann auch gar nicht gemacht, tatsächlich. Es kam nur ein Pärchen wieder hoch da aus dem Keller und meinte, das stinkt so widerlich da unten. Wirklich? Und dann hatte ich halt auch nicht mehr so Bock, da runterzugehen, auf jeden Fall. Buffet gibt's. Ich habe gesehen, es gab Pommes und Cordon Bleu. habe mir jetzt nicht alles angeguckt, aber... Ich wollte gerade sagen, ich habe auch da einfach wahrscheinlich durch... durch endlose Comedy-Sets, die man so gesehen hat, denkt man immer irgendwie an Kartoffelsalat und Frikadellen auf solchen Partys. Und Getränke war also Essen und Getränke inklusive. Cool. Und ich kam kostenlos rein. Weil Frauen, die das erste Mal dort sind, alleine, zahlen nicht. Ja, aber so. Also war mein Wasser den ganzen Abend umsonst. Toll. Und mein ein alkoholfreier Hugo oder so. Das ist ja nicht mal ein Kordi. reingeschoben. Was? Cordon Bleu. Nee. Na gut. Wenn's kostenlos war, ja. Dann war DJ Ingo da. Ich weiß nicht, ob er DJ Ingo heißt, aber so einer, So DJ Michael, DJ Klaus. Man kennt sie. Genau. Die Bruderschaft. Genau, und dann konnte ich mir Lieder wünschen und ich hab einfach getanzt wie einer. Da war da so eine Spiegelwand und ja. Das hätte ich gern gesehen. Viele haben das... Ist halt einfach cool. Ich find's cool in so einem sexy Outfit. Ich fühl mich halt super sexy. Wie ich halt jetzt konventionell nicht unbedingt feiern gehen würde, R &B tanzen zu können. Weil du kannst natürlich im sexy Outfit ins Insomnia gehen oder ins Kitty hier in Berlin. Aber das ist halt meistens Techno-Party. Meistens. Meistens. Und ich mag halt Uscher Wobei im Kitty... Timberlake. Ja, verstehe ich. Also verstehe ich komplett. Vor allem in dem Kontext und in dem Setting von so einer Party. Im Insomnia war ich noch nicht, aber im Kitty hast du doch sowieso auch so richtig unterschiedliche Floors. Da war ich doch so richtig, das eine Mal war ich da doch so richtig überrascht, als wir dann da runtergegangen sind. Da war dann auf einmal so ein, ⁓ was weiß ich, ein Latino-Floor auf einmal, so ganz weg von Techno. Ich dachte, überall spielt Techno, aber... Ja? Ja. Ich mich nicht daran erinnern, dass das so war. Aber mit so was kriegst mich aus der Küche. Ja. Das finde ich super. Cool. Ansonsten, warum gehe ich auf so Partys, wenn ich auf dem Partys selber nicht bereit bin zu spielen? Das Ding ist, ich spiele gern bei mir zu Hause. Ich finde es schön hier bei mir zu Hause. Aber hier zu Hause sind die immer gleichen Menschen. Ich hätte auch gern mal andere Menschen bei mir zu Hause. Aber die lerne ich nur da kennen. Wenn du Menschen suchst, gerne Sport machen, musst du ins Gym gehen. Und wenn du Menschen suchst, gerne bumsen, muss er halt dahingehen, wo Menschen bumsen. Und weil die allermeistens, glaube ich, nicht so mögen würden, wenn ich einfach in ihr Schlafzimmer renne und sage, hey, wer bist du so? Da bin ich. Da bin ich. Trifft man sich halt auf solchen Veranstaltungen. Und da bin ich ja auch nicht schüchtern. Also ich kam dann auch mit einigen Leuten gut ins Gespräch, wenn die Energy irgendwie gut war und die Gesichter sympathisch. Und ich habe jetzt auch zwei neue Freunde auf. Also eigentlich vier, weil es sind zwei Pärchen. Auf Joy. Sag mein Namen dreimal in den Spiegel und ich komme und belehre dich über BDSM. Schalo. Ich bin da nicht mal die Schlimmste. Ich habe eine Freundin, die ist da noch ganz... Ich bin schon gar nicht so regelkonform. Ja, das ist der Grund, warum ich da so hingehe, weil ich da halt einfach Lust habe. Ja, Menschen zu begegnen und hot mit denen. sein und zu spielen und genau die besten Fall halt irgendwie mit nach Hause zu nehmen oder halt ja auch längerfristig was davon zu haben. Schön. Und hast du jetzt jemanden getroffen? Ich bin noch nicht verliebt. Okay. Da habe ich ja auch nicht nachgefragt. Ach so. Ja wie gesagt, ich habe ja vier neue Freunde auf Joy. So. Ich überlege zur nächsten Party wieder zu gehen. Auch wieder da oder willst du dich mal so bisschen rumprobieren? Och, ich würde mich auch rumprobieren. Aber gerne halt so U40. Ja. U40 Events. Cool. Dann halt einfach mal ein bisschen schnattern. Cool, cool. Cool, cool. Dann lass uns doch mal zurück zu dem, was dann so zu Hause passiert, wenn man schon oft Partys nicht so gerne ins Spielen kommt. Was ist denn so die Kernessenz von diesem Buch? Von Kommt zusammen? Von Kommt zusammen. Oder was ist die These, sag ich mal? Genau, das Buch von Emily Nagoski. Nagoski, ich weiß gar nicht. Von Emily. ist das zweite Buch. Das erste Buch war Come As You Are, also komm, wie du willst. Und jetzt ist Come Together, Komm zusammen. Come As You Are ist das weibliche Sexualität, Revolutions, Selbstverwirklichungsbuch. Das würde ich tatsächlich jeder, würde ich jeder 18-Jährigen so auch oder 16-Jährigen so in die Hand drücken. Wichtige Lektüre. Du bist normal, dein Körper ist normal. Alles an dir ist schön. Und jetzt reib deine Klit. So. Ne? In ganz... Aber das geht natürlich auch noch mit 46, 76 oder keine Ahnung, ne? Ja. Ich glaube, bei dem, was ich bisher von dir, also über dich, über dieses Buch mitbekommen hab, weil ich hab's ja noch gar nicht gelesen. Das wäre nämlich meine allererste Frage, jetzt hätte ich an dich gewesen. Na, was weißt du denn bisher von dem Buch? Welche Begrifflichkeiten hast du so aufgeschnappt? Jo, genau. du hast mir schon erzählt, dass sich ja viele Texte damit, also dass es ganz viel darum geht, dass wir mal wieder die Lust in den Vordergrund stellen und dass die Lust halt nicht in dem Kontext Sex zu sehen ist, sondern tatsächlich einfach, wo empfindest du Lust, wo empfindest du generell gute Gefühle. Was führt dahin? Weil eigentlich nur das dazu führt, dass du auch selbst dann auch sexuelle Lust empfinden kannst. Und im Partnerkontext, du hast jetzt erstmal nur für dich gedacht, aber im Partnerkontext genauso. Also wenn du Dinge zusammen machst, die für beide schön sind, dann findet auch Lust und Anziehung statt. Ohne dass man sich sozusagen immer erstmal so heimlich und nicht wirklich dazu verabredet oder es ist irgendwie so unausgesprochen Konsens, dass hier hin und wieder mal Sex stattfindet. Ich glaube es gab diese ganzen Imperative. die das dann richtig benennen. Ja, und dass wir weg davon kommen. Und ja, Frauen ja sowieso eher eine leise Sexualität haben dürfen. Eine reaktive, ganz oft ja auch eine passive. Das ist ja auch was, worüber ich weiß gar nicht, wir uns hier, der Podcast ist ja noch nicht so alt, ob wir einen Podcast uns darüber schon mal ausgelassen haben. Fühlt sich aber gerade so an, dass wir schon mal drüber gesprochen haben, wie sehr mich das auch nervt, wie oft Menschen aktiv und passiv verwechseln mit dominant und submissiv. Ja. So, und dann heißt es, bin Sub, aber du bist einfach nur passiv. Halt dein Maul. Ah ja. Naja. Genau. Ihr wisst, wie es ist, wir, ich will gar nicht hier Zensus machen und irgendwie im ersten Kapitel war das und im zweiten war das oder so, Das Ding ist ja immer, wenn man so ein Buch liest, also wenn ich das Buch lese und du das Buch liest, haben wir bestimmt Überschneidungen in den Dingen, wo wir sagen, boah voll spannend, aber ganz sicher liest du andere Dinge als ich. Naja. So geht es mir auch immer, wenn ich habe dieses Buch halt vor, ja was, vier Jahren oder so schon mal angelesen. Und nehme mir jetzt gerade ganz andere Dinge mit. Also bin von ganz anderen Sachen begeistert, als ich damals begeistert war. Oder spannend fand. Wovon bist du denn besonders begeistert? Also erstmal, äh, die Frage ist ja immer, was findet die Schalo also wer das letzte, unsere letzte Buchrezension war ja, Schatz, wir müssen gar nicht reden. Und da hätt ich's ja am liebsten, also da hab ich mich ja endlos aufgeregt tatsächlich. Ähm, und das, ich hier sagen kann, ist halt, dieses Buch ist ziemlich wunderbar. Sie ziemlich doll, sehr wunderbar. Sie umschifft für mich als BDSM-Interessiertes BDSM-Thema ein bisschen zu sehr. Sie nennt das dann immer, dass wir den unwilkommenden Schmerz nicht haben wollen. Sie sagt schon nicht grundsätzlich, dass man niemals Schmerz haben möchte in Sexualität, aber eben nur den Willkommenen. Sie umschifft das so bisschen. Wir jetzt hier BDSM nicht so mit drin, wo du schon meintest, findest du eigentlich gut? Ja, ja genau. Ich finde es gut, das nicht alles zu benennen und zu kategorisieren in Kategorien, wenn ich eigentlich etwas, also den Punkt dahinter erklären möchte. Die Lust halt. Die Lust halt. Und wie du es dann nennst oder ob du es dann halt... Was für dich dahin führt, so. Wenn du dem jetzt einen Titel gibst wie BDSM... Dann macht es bei super vielen verschiedenen Leuten eben noch mehr super viel verschiedene Denkweisen und Emotionen auf. Und dann packst du da irgendwie so ein, also dann packst du da ungewollt Label deiner Leser drauf und dann sind die teilweise vielleicht gar nicht mehr dabei, weil sie, was weiß ich, damit eigentlich gar nichts zu tun haben wollen oder genau wissen, das will ich nicht oder so und dann lesen die, das nicht mehr interessiert. Ja. Und vielleicht seid ihr wie ich und ihr hasst Lesen. Also ich halt immer ganz lange und würde auch immer noch sagen, wie gesagt, durch diese emotionale Lerntypgeschichte lesen, ist meistens für mich krasser Pain gebe ich mir trotzdem Mühe, so die Keyfacts zusammenzufassen, weil ich jetzt sagen würde, für wen ist dieses Buch vielleicht der erste Mal, ne? Ich würde sagen, Hauptansprechpartner ist ja ganz oft bei so Selbsthilfebüchern Menschen, wo es schon richtig auf der Kippe ist. Also ich würde sagen, top, top, top, wer profitiert hier am meisten? Sexlose Beziehungen. Weil Emily es schafft mit so diesen Mythen, die es so gibt, rund um ... Ungewollt sexlose Beziehung. Ungewollt sexlose Beziehung, genau, genau. Oder Menschen, die eben wieder Sexualität einladen wollen in ihre Beziehung. Und sie schafft es halt hier auf eine schöne Mischung zwischen, sie macht sich komplett nackig, also sie erzählt von ihrer eigenen sexlosen Phase als Sexologin, als Sexualtherapeutin von ihrer eigenen sexuellen Flaute in ihrer Ehe. Das finde ich total schön, diese Anfassbarkeit und dieses, so guck mal bei mir Ding. Und verbindet das aber total schön mit wissenschaftlichem Konsens Also alleine die Seite der Quellen und dann nochmal die Seite der Anmerkungen zu den Quellen sind irgendwie 20 Seiten oder sowas. Ja, perfekt. Dann verstehe ich ja auch, warum das Buch für dich so funktioniert, weil das ist ja, als wenn dir jemand einfach was von sich erzählt und das dann nochmal untermauert mit all diesen Quellen. Genau, genau. Wir haben also hier auch zwischendrin ganz viele schöne anfassbare Geschichten dazwischen. Sie beendet das Buch mit irgendwie zehn oder 15 Fragen an sie. Also die häufigsten Fragen zum Thema Umsetzung auch. Also es ist wirklich auch so geschrieben, dass soll ihr Ansinnen ist, dass Menschen besser bumsen. So. Deswegen heißt es das Buch so. Und zwar richtig, eigentlich, dass Menschen richtig guten Sex haben. Richtig, ein richtig wohlwollendes Erlebnis mit ihren Körpern in ihren Beziehungen. Und das merkst du auch bei dem Buch und das fände ich total schön. genau der große Fokus ist, dass sie am Anfang erstmal aufräumt mit diesen ganzen Mythen so rundum, wie sollte Sexualität sein. Und das erste, was mir so ganz doll hängen geblieben ist, ist dieser Begehren-Imperativ. Kannst dich daran noch erinnern? Ja, ja. der Begehren imperativ war diese, diese, ja diese Vorstellung, die in vielen stattfindet, dass es doch, also dass das doch der Grundzustand sein muss, dass wir uns begehren und wenn das aus irgendeinem Grund nicht so ist, dann ist das ein Beziehungsfoul. Richtig. Ja, dass das ganz oft diese, dieses spontane Begehren auch so krass priorisiert wird bei Menschen. Früher hast du, früher musste ich nur aus der Dusche kommen und du warst schon geil auf mich und so. Dieses spontane Begehren, was wir vom Anfang der Beziehung kennen. Side note, vor zwei Stunden bei uns erst passiert. Ja, ja, ja, pass auf, warte, warte. Und sie beschreibt in diesem Buch einen Weg von Spontanes Begehren am Anfang der Beziehung. Über kein spontanes Begehren mehr. Vielleicht sogar sexuelle Unlust oder Sexlosigkeit. Hin zu Vergnügen in den Mittelpunkt stellen. Sexualität als dritte Sache sehen. Was das alles bedeutet, da kann ich gleich gerne noch bisschen erklären. Also sie gibt dann so ein Wie die Hobbits, die den Ring jetzt da nach Mordor bringen müssen. Und beschreibt sie genau, durch welche Wälder müssen wir gehen. Welche Täler durchqueren, was dürfen wir auf der Seite mal links und rechts liegen lassen. Also die dritte Sache, das Vergnügen in den Vordergrundstellen, emotionales Mapping zum Thema Lust. Vielleicht nicht direkt Mordor anpeilen, nicht direkt auf Lust, was du vorhin schon gesagt hast, sondern den Wald daneben. Spiel, Zuneigung, Zuwendung oder Suche. Das ist im emotionalen Mapping. Und darüber schaffen wir es tatsächlich. wieder spontanes Begehren hinzukriegen. Weil ihre Theorie ist eben angenommen, du hast wieder absolut geilen Sex in einer absolut sicheren, emotional sicheren Beziehung. Mit einem Partner, der absolut versteht, wie dein Lustempfinden sich aufbaut, wo es verschwindet, wie er oder sie dir helfen kann, es wiederzufinden. So, in so einer Beziehung existierst du. Ja, natürlich, wenn da die Person aus der Dusche kommt, bist du schon... Ja. Weil du bist... Es ist ja... Es gibt ja kein... Es ist ja alles klar. Genau. Es ist ja nichts, was dich zurückhält. Und es gibt ja... Es gibt ja vermutlich gerade auch, auch selbst wenn du mal... Also wenn gerade nicht alles Lust und Fun in Games ist. Keine Ahnung, Familienleben oder so. Anstrengender Tag und was, alles was gerade nicht so toll ist. Da räumt sie auch mit auf. Da muss ich, denke ich, gerade dran, sorry, dass ihr gleich ins Wort falle mit dem Thema Libido. Das ganz oft, vor allem Frauen. Es gibt Menschen, die haben eher ein reaktives Begehren. Die haben spontanes Begehren sowieso nicht so häufig, vielleicht gar nicht sogar. Haben aber reaktives Begehren. Also reaktives Begehren würde ich jetzt mal so bisschen vergleichen mit der Appetit kommt beim Essen. Und sich darauf einzulassen, einfach zwei nackte Körper ins Bett zu legen und zu tun, was sich schön anfühlt. Sich zu krabbeln, zu kraulen und ohne jetzt Druck und Erwartung, dass das irgendwo hinführen muss, einfach mal die Schönheit miteinander zu genießen. mit einem Partner und das betont sie eben auch in dem Buch immer wieder und das kriege ich auch auf Instagram oft gespiegelt. Ja, Maria, aber muss der Partner nicht schon mitmachen? Ja, der Partner muss nicht nur mitmachen, also die Partnerperson, hier genderneutraler zu sprechen, die Partnerperson muss nicht nur mitmachen. Sie sagt in ihrem Buch sogar, du musst eine Partnerperson haben, die du bewunderst und sie sagt ganz konkret, die es wert ist, dass du dir Mühe gibst. Das ist das Level an Partnerschaft, was wir brauchen. Also Sexualität ist eben nicht losgelöst von Partnerschaft. Dann geht sie auch immer wieder durch sehr, sehr schöne Pallbeispiele in Realsituationen. Also wer sind die von Sexlosigkeit am meisten geplagten Menschen? Also neben Langzeitbeziehungen? Ja und zwar? Eltern. Na ja. Wo also vielleicht auch die Care-Arbeit so klassisch verteilt ist. Eine Person macht die Care-Arbeit, die andere Person ist vielleicht sogar eher außer Haus lange, kommt dann abends wieder, ist gar nicht so over-touched und overstimuliert und hat nicht noch 1000 To-Do's. Wer muss irgendwie morgen zum Gitarreunterricht und wen muss ich auf dem Weg in der Apotheke was abholen und ne? Und auch das beschreibt sie im emotionalen Mappingbereich, finde ich jedenfalls, total schön. Was wir auch gleich gerne noch mal ein bisschen näher reingehen können. Aber das ist so Punkt Nummer eins. Dass vielleicht oder nicht nur vielleicht, so sagt sie es auch in dem Buch, dass wir uns definitiv erst mal lösen müssen von dieser Idee von, ich hätte so gern wieder Sex wie am Anfang. Wenn das der Anspruch ist, dieses Buch zu lesen und du willst da sofort hin, das wird nicht funktionieren. sondern uns zu lösen und zu gucken, wie wär's denn, wenn wir einfach geilen Sex haben? Wie wär's, wenn wir wegkommen von Begehren? Ja, aber ich will, dass du mich begehrst und dass du so spontan und auf mich draufspringst. Ich will, dass es sofort wild ist. wir haben in der Folge zu Mehr Sex im neuen Jahr gesagt, Sex muss vom Himmel fallen. Also wir uns halt davon lösen. Von der Idee, Sexualität muss vom Himmel fallen. Und dass wir uns hinwenden zu, wie macht's denn Spaß, Vergnügen in den Mittelpunkt zu stellen? So, und da ist die Idee des Buches, glaube ich, eben auch schon... Also es impliziert ja schon, wenn sie sagt, ey, hier, pass auf, ich möchte eigentlich, meine Mission ist hier, dass ganz, ganz viele Leute endlich guten Sex haben, dann macht es jetzt auch Sinn zu... Also dann versteht man jetzt auch, was mit gut gemeint ist. Nämlich was höchst individuell ist. Und du wirst also... und nichts an... an die Fähigkeit bestimmte Praktiken auf einer Skala Genau, es geht nicht Stellung, es geht nicht ... ... perfekt durchzuführen oder nicht. genau. Genau darum geht es. Sondern dein eigenes höchst individuelles Erlebnis mit deiner Partnerperson, halt bis zu einem Maximum zu treiben. Und das bedeutet, ja, halt viele Sachen. Experimentieren, ausprobieren. von Sachen, die ja während des Sex stattfinden, aber auch eben davor und dazwischen und danach. Und deswegen ist es irgendwie auch wieder kein Buch über Sex. Das ist, was ich am Anfang meinte. Auf keinen Fall. Also ich glaube, wer das mastert, einfach auch eine ganz, ganz tolle Beziehung. Am Ende wahrscheinlich, also wer sich damit auseinandersetzt, viel mehr Räume aufzumachen, in denen man spielt, Entspannung findet, alles was eben dazu beiträgt, Lust zu empfinden, also wo man auch einfach schon Lust drauf hat. Ich glaube, der lebt auch einfach erstmal ein gutes Leben, wenn man dem nachgeht, was einem so Gutes passieren könnte. Hier werden auch auf viele verschiedene Paarkonstellationen Einflüsse genommen. Sie spricht zum Beispiel auch von einem Poly-Paar. Es gibt ganz klassisch die Paare, wo einer eben mehr Lust hat, mehr Gas, mehr Bremse, dieses System. Also einer ein höheres, andauerndes Begehren hat, die andere Person eher niedrigeres, spontanes Begehren und reaktives Begehren eher eingeladen werden muss, wie auch damit umgegangen werden muss. Also diese Idee von, ja gut, dann gebe ich jetzt hier, das hatten wir auch in der Mehrsex-Folge angesprochen. dann hast du jetzt die Verantwortung für unser Sex, weil du hast ja nicht so viel Lust wie ich und ich will nicht immer wieder abgelehnt werden von dir. Ja. Sehr großes Thema, ne? Die Person, die immer Druck bekommt, weil sie halt nein sagt und die Person, die halt Druck hat, weil sie immer abgelehnt wird, sich irgendwie doll zurücknehmen möchte. Ich hab das auch grad im Coaching tatsächlich, wo wir auch auf verschiedenen Metaebenen arbeiten dürfen, weil fällt's dir dann überhaupt leicht zu sagen, was du willst, bist du dazu in der Lage? anzusprechen, was deine Erwartungen sind. sind ... ... wir sind in Erwachsenenbeziehungen ... und viele haben diese Idee von ... bedingungsloser Liebe ... ... und ... erwachsene Beziehungen sind nicht bedingungslos. Sind sie nicht, ja. Wenn du jetzt drei Jahre ... ... nicht mit mir schlafen möchtest, nicht mit mir reden möchtest, ... mich nicht anfassen möchtest, ... wird auch unsere Liebe schwinden, ... weil ich dich nicht bedingungslos liebe, sondern ... Aufgrund deiner Zuneigung zu mir, aufgrund deines immer noch bestehenden Umwerbens in meine Richtung, aufgrund der Beziehung, die wir leben, Liebe ist ein Verb, man muss es tun. Und diese ganzen Kalendersprüche, es dazu gibt. Aber das eben nicht verinnerlicht hat oder sogar Anteile in einem drin sind, die einem verhindern, aufgrund vergangener Traumata, dass man Erwartungen teilen kann und dass man solche... ja Geschichten irgendwie gesund kommunizieren kann. Auf all das wird eingegangen. Schön. Genau. Ich hab mich jetzt eher und auch für die Leute ist dieses Buch was, auf die Stellen fokussiert, wo es darum geht, wie kann Sex halt noch geiler sein. Na also, eingangs meinte ich ja, für wen ist dieses Buch auf jeden Fall und ist auf jeden Fall für Menschen, die ungewollt in Sexlosigkeit hängen oder darunter auch leiden. Aber es ist definitiv auch für Menschen, die schon ja ganz happy sind mit ihrer Sexualität und da wir auch eine Zufriedenheit spüren und das irgendwie noch besser, noch bewusster hinkriegen wollen. Besser hier wieder nicht im Vergleich gemeint, sondern eben, das sagt sie auch in dem Buch, der perfekte Sex, ist einfach das Optimum für einen selber in einem optimalen Umfeld auszuholen. Ja und da gibt es eben dieses emotionale Mapping. Hat ich dir davon schon was erzählt? Ja, das ist mir vorher auch schon mal begegnet. Auch von Simone, oder? Das du mir beim Japaner? Richtig, genau. Hat sich das mal aufgezeichnet und jetzt hast du mir auch nochmal davon berichtet. Aber das könnte ich jetzt nicht so gut wiedergeben. Also ich weiß nur noch irgendwie, es geht um emotionale Räume und es geht so ein bisschen um Selbsterkundung, glaube ich. Ja, genau. Also falsch ist es nicht auf jeden Fall. Okay, erzähl. Ich will jetzt auch gar nicht sagen, dass ich Headmaster auf Praxis bin auf emotional mapping. Ich habe es jetzt auch bisher nur theoretisch für mich mal so angespielt und auch noch nicht. Wichtig ist erstmal bei diesem emotionalen Mapping, das ist in meiner Welt, für mich ist das so bisschen wie die Treppen bei Harry Potter. Weißt in Hogwarts diese Treppen die er dauernd die in die Richtung wechseln. Genau. Und so ist es auch, wenn wir dieses emotionale Mapping machen. In diesem Buch beschreibt sie, du sollst wie ein Grundriss deines emotionalen Hauses oder Wohnung oder so zeichnen. Und ganz lustig ist zum Beispiel, dass sie bei diesem Polymenschen, den sie da beschreibt, der hat halt einen riesigen Pool der Lust in seiner Villa und von jedem einzelnen emotionalen gibt es eine Rutsche in dem Pool. Also der hat halt so ein hoffenes römisches Badehaus oder so. Und dann gibt es aber eben Menschen, haben eher so verschachtetere Wohnungen und man kann sich ihnen vorstellen, dass Wände können sich verschieben, Fenster und Türen können sich auf und zu machen. Also es ist fluide. Es ist nicht, wenn du jetzt herausfindest, was törnt mich an. Zum Beispiel in diesem Buch beschreibt sie ein Pärchen, sie ist sogar selber, das weiß ich jetzt gerade gar nicht mehr. Jedenfalls die über Kunst in Lust kommen. Also Suche. Wo er sie zeichnet. Und das finden die so erotisch, das macht die so, dass das oft ihr Weg in Lust ist. so. Und das ist ja jetzt irgendwie, wo ist denn das Raum und so. Ja, es ist nur ein Konzept, sich das vorzustellen. Dieser Raum muss eingerichtet werden. Also die Räume haben Einrichtung. Es ist nicht einfach ein Zimmer, wo ... wo drüber steht Lust, sondern auch was ist lustvoll für dich? In meinem Lustraum ist auf jeden Fall ... PDSM-Kram. So. Und für andere ist es Massageöl, ne? Genau. uns auch. Bei Massagen werd ich halt müde. Das ist so. Mein Nervensystem fährt runter und ich werd eher schlafi machen. Genau, genau. Und ... es gibt ... wie immer ein Wissenschaftler, der sich das ausgedacht hat, das war auch nicht Emily, sondern ... Jaak Panksepp. Jaak Panksepp, Vater der affektiven Neurowissenschaft und derjenige, der dieses Rahmenkonzept entwickelt hat. Jaak Panksepp. Okay, das ist eigentlich der Mensch, der sich das überlegt hat. Genau, das gibt halt vergnügungsfreundliche Räume und vergnügungsfeindliche Räume. So können wir uns jetzt erst mal vorstellen. Wir wollen ja jetzt das Vergnügen zentrieren. Darum geht's. Und Vergnügen führt dann, vergnügungsfreundliche Bereiche führen dann halt, dazu gehört Lust, das ist das, wo wir irgendwie auch hinwollen, aber nicht jeder will ja permanent nur zu Lust. Dazu gehört auch Zuwendung, Suche und Spiel. Und es gibt vergnügungsfeindliche Bereiche, dazu gehört Wut, Panik, Kummer und Frust, glaube ich, so was. Und das sind eher Bereiche, wenn wir uns da aufhalten, die nicht zu Lust führen. Jetzt gibt es aber Menschen zum Beispiel, die von Panik oder Kummer direkten Zugang zu Lust haben. Der sich dann so mit Suche mischt. Wenn du halt so unsicher dich fühlst, in der Bindung unsicher, es gibt ja so Versöhnungssex zum Beispiel. Versöhnungssex ist oft so eine Mischung aus Panik, Kummer und Suche. Und darüber kommen wir dann, wenn wir durch von dem einen in den anderen kommen wir dann zu Lust. Und das ist also sozusagen die Idee, herauszufinden über so ein System, was macht mich denn eigentlich an? Und das noch ein bisschen greifbarer zu machen, hatte sie zum Beispiel eine Freundin oder Kundin, Die hat sich schwergetan, damit sich auf Sexualität einlassen zu können oder Lust empfinden zu können oder überhaupt in irgendeinen anderen Raum kommen zu können, wenn noch so To-do's offen waren. Ja. Die Küche zum Beispiel. Hört man ja oft. Genau. Die Küche nicht auf die Art aufgeräumt ist, wie sie aufgeräumt sein sollte. Und so begab es sich nach einem Abendessen, dass ihr Partner mit aufgeräumt hatte und mit gesauber gemacht hat. Und er hat mit dem Handtuch die Spüle trocken gewischt. dieses Handtuch dann aber in die Wösche getan und ein neues Handtuch aufgehangen. Und dieses Mitdenken, dieses Gesehenwerden hat sie so geil gemacht, dass sie noch in der Kiste gelandet sind am selben Abend. Mensch, das muss man ja einfach nur wissen. weil er es geschafft hat, sie in dem emotionalen Bereich Zuwendung zu kriegen. Und das für sie so wichtig ist, dass das mitgesehen wird, wie wichtig ihr das ist, dass sie sich einlassen kann. Also da gibt es also die verschiedensten Theoreme und die Idee ist also, dass Menschen sich mit auch unter Anleitung dieses Buches, wobei Emelie Nagorski selber auch Therapie brauchte, weil sie beschreibt sich selbst, ich krieg's nicht mehr ganz zusammen, ich glaub Mutter, Bipolar, Vater, Narzisst. Also Elternhaus, emotional nicht stabil. Und hat dann mit ihrem Ehemann erlebt, wenn der Zuwendung gemacht hat, also Liebe gezeigt, ist sie genau das Gegenteil unlustvoll geworden. Also Dinge, die eigentlich nicht traumatisierten Menschen Lust bereiten sollten, weil Sicherheit sind für ihr Nervensystem halt nicht sicher. Liebe, Zuwendung, war nie sicher. Und das musste die erstmal in Therapie aufarbeiten und plädiert aber auch ganz stark dafür, wir können das, unsere Nervensysteme können das mit viel Zeit und Zuwendung auch zu sich selber in Beziehung dann halt wieder lernen. du das Schöne Nachricht. Voll. Hast du das selber in Beziehung mal erlebt, so eine sexlose Phase? bei uns glaube ich auch ein bisschen schwierig als wir unser musclemummy programm geschrieben haben weil einfach also aus aus diesem also da gab es halt arbeit ja und das war eine einraumwohnung Es gab Arbeit und Ausruhen. Aber das, in so einem riesen Projekt. Also wer schon mal irgendein Projekt realisiert hat, mit einer Deadline im Berufskontext, der weiß vielleicht irgendwie, dass da mal auch bisschen Druck aufkommen kann. Und wenn es dann halt auch noch eine Arbeit ist, ja, die mehr oder weniger zu dem Zeitpunkt hatten wir ja, sag ich mal, alles, was nicht am PC stattfand, ja dann auch irgendwie schon mal gemacht. Und dann war es wirklich einfach viel am PC sitzen. Ja, das war uns xx. Und mit dem PC irgendwo rum sitzen. Auf der Couch, am Tisch und egal wo man ist, dieser PC war einfach immer mit dabei. Und es waren einfach sau viele Sachen zu machen. Bist du mal so ein... krass durchgeplantes Jahresprogramm hast, was dann mehr oder weniger für alleine läuft. Ja, das ist das Letzte, was mir einfällt. Und ja, vorher sicher auch. Aber da ist alles auch bisschen zu lange her, kann ich jetzt nicht mehr gut. Also ohne damals irgendwie irgendein Gespür dafür gehabt zu haben oder halt mit diesem Wissen, kann ich heute nicht mehr sagen, was war denn das für Räume und was war da los. Aber ich kann das deswegen sehr gut nachvollziehen. dass man sich da Gedanken machen müsste, was ist denn jetzt aber gerade schön? Ich weiß es noch damals, ich wollte dir dann auf jeden Fall nah sein, aber ich wollte auch einfach viel schlafen. Ich auch einfach keine Aufgaben mehr haben und keinen... naja so. Aber genau darum geht es ja. Schaffen wir es, in vergnügungsfreundlichen Bereichen zu werden? Jetzt uns zu bewegen? Also Zuwendung Nähe Spiel. Ja, wir waren halt beim Training. Das kam vielleicht noch so bisschen. Suche gab es halt wirklich nicht. Es war eine Arbeit. Aber schaffen wir es, in vergnügungsfreundlichen Bereichen zu werden oder rutschen wir deshalb in vergnügungsfeindliche Bereiche ab? Schämen wir uns, fangen wir an in Vorwürfen, irgendwie unterwegs zu sein und entfernen uns damit immer weiter von der Lust. Das Ziel, und auch durch das Buch ist gar nicht das Ziel, dass wir jetzt immer direkt in Lust landen. Also immer in der Kiste. Ja, ja, ja. es immer um Sexualität geht. Genau. Darum geht es nicht, weil die Realität kann ja bleiben, dass eine High-Sex-Person mit eben viel Gas, wenig Bremse Beziehung lebt mit einer wenig Gas, viel Bremse Person. Das heißt, die Lebensweltrealität bleibt ja, dass vielleicht tatsächlich Sexualität nicht gar nicht super viel mehr wird, aber die Räume, die lustvollen Räume, die Vergnügungsräume, die werden super viel mehr. Und dadurch kann natürlich auch das Begehren nach mehr Lust und Sexualität steigen. Also, erscheint mehr als komplett logisch. Und ja, spannende Überlegungen. Für damals, für die damalige Zeit, die ich gerade angesprochen habe. Hätte es da überhaupt was gegeben? Für mich, also ich überlege jetzt erstmal nur für mich. Hätte es da was gegeben? Ich habe das ja heute schon. Also wenn wir so Phasen haben mit Kind und irgendwie Krankheit oder irgendwas, bei mir ist beruflich viel. Ich bin dann einfach ab 18 Uhr, ist hier geschlossene Gesellschaft. Also ich hab dann auch einfach, ich wäre dann nur sehr sehr reaktiv in Lust zu kriegen. Und da bist du ja nicht, also da erlebe ich Bremse bei dir. Also du reagierst auch deutlich positiver auf spontanes Begehren. Und das deutlich zurückhaltender bei dem Thema reaktives Begehren hervorzurufen. Mh, ich auch sagen. Und das auf jeden Fall was, wo wir auch noch rein könnten. Ja. Vielleicht auch darüber zu reden, was ist denn ein relativer Safe Key bei der Frage zu, wie komme ich denn zu Lust? Ist auf jeden Fall eine Frage auch immer, wie fühlt sich das an? Was ist los in meinem Leben? Wie geht es mir in dem Raum? Wie ist mein Leben dann? Wie bin ich dann? Wie bin ich mit mir und meinem Körper, mit meinen Beziehungen? ist, was machen meine Lebensbereiche? Wie, wenn ich einen guten Zugang zu Lust habe, wenn ich eine, Wie ist dieser Raum dann gestaltet? In welchem Kontext existiert dieser Raum? Auch über Kontexte redet sie sehr viel. Es ist wirklich einfach ein richtig schönes Abgeholtwerden, finde ich. je nachdem, welcher Perspektive man dieses Buch liest, bin ich der Meinung, ist wirklich für alle was dabei. Es ist dieses sehr liebevolle, ruhige, hey, du bist gut, wie du bist und du musst nicht zum wandelnden Maneater Sexmonster werden, damit du wertvoll in Beziehung bist. Und es ist genauso auch dieses, hey, du bist gut, wie du bist und Sexualität ist und darf wichtig für dich sein und du darfst da für dich Wege finden und gleichzeitig deine Partnerperson nicht erdrücken und so weiter. Es ist ein richtig schöner kommunikativer Ansatz auch für verschiedene Positionen. Voll, klingt so. Was ich besonders schön auch aus einer Queerenperspektive für oder von diesem Buch finde, ist, dass sie hinten nochmal einige Seiten, ich weiß jetzt gerade nicht wie viele, 5, 6 oder so, Geschlechtsidentitäten widmet. Also wo sie wirklich auch nochmal biologisch drauf eingeht. Ok, es gibt einfach, es gibt Gesellschaften, die nicht in einem binären Geschlechtssystem funktionieren. Und es gibt auch einfach biologisch mehr als zwei Geschlechter. XX3, XX4, Y-Kromosome, keine Ahnung, was es nicht alles so gibt. Und also dieses ganze Spektrum der Intersexualität. Und das ist einfach auch was, was ich auch erwarten würde von einem Wissenschaftler, wo sogar auf dem Deckblatt schon drauf steht, die Kunst und Wissenschaft, sexuell erfüllender Beziehung, wo ich das auch erwarten würde, aber wo es dann trotzdem schön ist, wenn es dann auch da ist. Aber Emily hat auch blaue Haare und von blauhaarigen würde ich irgendwie auch erwarten, dass sie da eine Gender Diversity... einfach auch mitbringen. Manchmal muss man sich ja auch die AutorInnen nochmal angucken, was die so, ne? Wie es vielleicht sein könnte. hier Stereotypen auch nochmal zu verbreiten und zu intensivieren. Guck' da, schwarz-blau, ne? Ja. Ja. Yes. Insofern, in meiner Welt ein Must-Read. Also völlig egal, ob sie wirbt für Langzeitbeziehungen, weil das halt wirklich halt der Knick ist. Wo eine schöne Geschichte von zwei Frauen In Langzeitbeziehungen hat sie ja auch, die muss ich auch noch mal kurz erzählen, weil das ist ja auch der Hügel, dem ich sterben werde, der Nummer 1 Tipp, den du ja bekommst von Sexperten, ist verabredet euch zum Sex. Und die Nummer 1 Reaktion, die ich im Umfeld darauf kriege, ist wie unsexy. Druckig, unsexy, kein Bock drauf, was für ein Scheißtipp. Und die Sexperten geben natürlich diesen Tipp. Weil die diese ganzen Räume und Vergnügen, die wissen das ja alles. Ja. Aber die reden zu einer Audience, die spontanes Begehren noch als Nonplusultra sieht. Hm. Und wenn du glaubst, spontanes Begehren, du musst spontan Bock haben, das ist dein Glaubenssatz. Und dann hörst du, du sollst dich verabreden. Ja, natürlich keine Chance. Ja. Aber du hast ja überhaupt keine ... Genau, du hast ja überhaupt noch nicht begriffen, dass es nicht spontanes Begehren geht, dass wir Vergnügen nehmen, blabla, da kommen die immer nicht zusammen. Jedenfalls hatte auch sie hier dieses Pärchen und die beiden Frauen waren eben auch so, nee, kein Bock drauf und so. Und dann haben sie aber wirklich nach, es klappte einfach nicht und sie wollten eigentlich durch die Sextherapie spontanes Begehren in ihre Beziehung wieder, also das war ihr Ziel, wir wollen spontanes Begehren. Scheißegal, was du erzählst, Emily, halt dein Maul. Wir wollen spontanes Begehren. Ja, okay, macht halt. Kam nicht natürlich, ja, weil wissenschaftlich belegt funktioniert das so nicht mit dem spontanen Begehren. Ähm, dann haben sie gesagt, okay, fuck it. Dann verabreden wir uns halt und spielen. Also mit dem Spiel konnten die sich am meisten identifizieren. Okay. Und die haben sich diese Würfel geholt. Diese Nanunana-Würfel. genau. Körperteile und was man tun kann. Dann Würfel zu so und dann ist so Küss-Zähnen. Oder leck, rücken oder so. Streife mit dem Ohr an der Kniekehle. Nein, es ist ja immer nur lecken und Beine oder so. Ja, meine ich Körperteile. Aber zum Würfel hat es sechs Seiten. Ja, was soll ich dir sagen? Sie haben das eigentlich nur angefangen, weil sie auch da wieder gedacht haben, pass auf, wir machen das jetzt als Umweg zu spontanem Begehren. Wenn wir das jetzt machen, dann kriegen wir auch wieder spontanes Begehren hin. Was war das Ende von der Geschichte? Nein. Sie hatten dadurch nicht mehr spontanes Begehren, nicht mehr spontane Lust in ihrer Beziehung. Aber sie hatten auf jeden Fall mehr Vergnügen und dadurch eben tatsächlich auch mehr Sexualität und zwar immer, wenn sie gespielt haben zu ihrem verabredeten Dateabend. Because that's the way. Und es funktioniert nicht für alle spontanes Begehren. Es kommt halt immer drauf an, wie hoch ist dein Gar... Wir sind beide High Sex. Ich glaube, wenn da draußen Menschen sind, die sagen, eigentlich früher wir waren wie die Kanickel und... Wir sind total die Typen eigentlich für superlustvoll und da, da, da. Aber wir hängen halt in diesen ganzen Imperativen drin. Und uns fehlt dieses Mapping, wenn wir in einem emotionalen Raum, so im Arbeitsraum zum Beispiel, sind. Und dann ist Erschöpfung und dann ist schwer für mich in Lust. Wenn diese Menschen, glaube ich, diese Methoden hinkriegen, dann kommen die auch wieder in spontanes Begehren mehr rein. Weil halt High Sex, also viel Gas, wenig Bremse. Und für Menschen, halt vielleicht, wo sich einfach auch Körper verändern, Krankheitsbilder treten auf, psychische Geschichten, Beziehungen zu Körpern und Beziehungen zwischen Körpern verändern sich dadurch ja auch. Das kann natürlich alles Auswirkungen haben. Grundsätzlich im Coaching- und Therapiebereich ist immer die Idee, dass man nicht zurück zu etwas kann. Man kann etwas nur neu aufbauen. Na super. und es gibt halt die Möglichkeit, spontanes Begehren neu aufzubauen. Unter Umständen. Unter Umständen. Aber ist es nicht immer ein direkter Weg? Richtig. Korrekt. Sondern wir könnten auch anders glücklich sein. Nur das wissen wir noch nicht. Ja, richtig. Gut. Also für mich ein Must-Read. Fünf von fünf Buchstaben. Boah. Ja. Das klingt viel. Ist viel, ja. Ja, super gut. Wir schreiben euch das natürlich noch mal unten in die Show Notes rein. Das findet ihr dann auf jeden Fall. Definitiv. Definitiv, ja. Ja, super. Wie geht's bei uns so weiter? Wir machen mal wieder einen Cliffhanger. Wir sind morgen auf der Tempel Night, weil ich, Marias... Flamingo nochmal sehen wollte. habe mir gestern Klamotten kommen lassen. Auf jeden Fall, ja. Ist auch super schwer so. Sensual-Kleidung für Männer. Ja, also es gibt viel. Es gibt sehr viel sogar. Aber es ist eher kinky, oder? Mehr so Netz und Leder und sowas, oder? Also was es so gibt, meinst du? Ja? Ja, aber es ist auch central Kleidung, was würdest du sagen? Ja, es sind halt, ich, so Spitzensachen und Federn oder irgendwie so Seidenstoffe und so Geschichten. Ja, genau. Genau. Deswegen habe ich mir da unter anderem so eine Hose, also so Sachen, die würdest du, glaube ich, wenn du die unterwegs siehst. erstmal nicht mal verstehen, wenn sie auf dem Bügel hängen und geschweige denn kaufen. Ja, aber habe ich gefunden und bin ganz gespannt, was da denn morgen so passieren wird, was da so für Menschen sind. Wunderbar. Und dann werden wir nächste Woche wieder berichten. Super. Also freut euch auf nächste Woche. Wir freuen uns auch. Bis ganz bald. Tschuluuu!

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